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Betriebsvermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen

Title: Betriebsvermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen

Bachelor Thesis , 2008 , 50 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jürgen Langhans (Author)

Business economics - Law
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Summary Excerpt Details

Das Thema meiner Bachelorarbeit „Betriebsvermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen“ befasst sich um die Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten, im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge, indem das Vermögen auf die nachfolgende Generation übertragen wird und der Übergeber hierfür regelmäßig Versorgungsleistungen bis an sein Lebensende durch den Übernehmer erhält.

Da im Gesetz die steuerliche Behandlung der Versorgungsleistungen nicht explizit geregelt ist, wird auf die wiederkehrenden Bezüge, bzw. Renten und dauernde Lasten zurückgegriffen. Da diese nicht eindeutigen Regelungen große Rechtsunsicherheiten auf diesem Gebiet aufwerfen, soll hier auf die verschiedenen Möglichkeiten der Steuergestaltung eingegangen werden. Weiter wird auf die konkreten Voraussetzungen, die bei einer Übertragung des Vermögens gegen Versorgungsleistungen zu beachten sind, eingegangen.
Ziel dieser Arbeit ist es demnach, die steuerliche Behandlung der Betriebsvermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen darzustellen und zu analysieren.

Der Umfang dieser Arbeit begrenzt sich hauptsächlich auf die Versorgungsleistungen im einkommenssteuerlichen Teil. Es kommt nur ein Sonderausgabenabzug im Falle der Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen in Betracht. Daher wird zunächst eine Abgrenzung zu anderen Übertragungsmöglichkeiten gegen wiederkehrende Leistungen vorgenommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Problemstellung

2 Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen

2.1 Vorweggenommene Erbfolge

2.2 Unbeschränkte Steuerpflicht

2.3 Begünstigtes Vermögen

3 Voraussetzungen der Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen

3.1 Sachliche Voraussetzungen

3.1.1 Existenzsichernde und ertragsbringende Wirtschaftseinheit

3.1.2 Ermittlung der Nettoerträge

3.1.3 Beweiserleichterungen

3.1.4 Wert des übertragenen Vermögens

3.2 Persönliche Voraussetzungen

3.2.1 Empfänger der Versorgungsleistungen

3.2.2 Empfänger des Vermögens

3.3 Zeitliche Voraussetzungen

3.4 Formelle Voraussetzungen

4 Steuerliche Folgen der Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen

4.1 Grundlagen der steuerlichen Behandlung der Versorgungsleistungen

4.2 Steuerliche Behandlung der Vermögensübertragung

4.2.1 Einkommensteuerliche Behandlung

4.2.2 Vorweggenommene Erbfolge durch entgeltliche bzw. teilentgeltliche Vermögensübertragung

4.2.3 Möglichkeiten unentgeltlicher Vermögensübertragung trotz von dem Vermögensempfänger an den Übertragenden zu erbringender Leistungen

4.2.4 Mischfälle

4.3 Bewertung von Betriebsvermögen

5 Sonderfälle bei der Vermögensübertragung

5.1 Versorgungsleistungen aufgrund einer Verfügung des Todes wegen

5.2 Übertragung von Vermögen unter Beachtung des Nießbrauchsvorbehalt

5.3 Nachträgliche Umschichtung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der aktuellen Rechtslage bei der Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge, insbesondere unter Berücksichtigung der steuerlichen Rahmenbedingungen und der kritischen Problemstellungen für Unternehmer.

  • Steuerliche Behandlung von Versorgungsleistungen (Einkommensteuer).
  • Analyse der Voraussetzungen für die Einstufung als begünstigte Versorgungsleistungen.
  • Unterscheidung zwischen unentgeltlicher, teilentgeltlicher und entgeltlicher Übertragung.
  • Bedeutung des Generationennachfolgeverbundes und Beweiserleichterungen.
  • Einfluss des Jahressteuergesetzes 2008 auf die steuerliche Begünstigung.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Ermittlung der Nettoerträge

Die Versorgungsleistungen müssen ihrer Höhe nach durch die Erträge aus dem übergebenden Vermögen abgedeckt sein. Deshalb ist es nötig, die Höhe der Erträge zu bestimmen. Damit stellt sich die Frage, wie diese Nettoerträge zu ermitteln sind. Nach In-Kraft-Treten des § 52 Abs. 1 EStG sind Ausgangspunkt für die Ermittlung die Nettoerträge. Denn würde man die Nettoerträge mit den steuerlichen Einkünften gleichstellen, so würden die Bruttoerträge wahrscheinlich die zugesagten Versorgungsleistungen tatsächlich nicht abdecken, weil sie durch viele Abzugsposten gemindert würden.21 Die Erträge werden auf der Grundlage der steuerlichen Einkünfte ermittelt. In Übereinkunft mit der Finanzverwaltung22 ging daher der Große Senat davon aus, dass der erzielbare Nettoertrag nicht mit den steuerlichen Einkünften identisch ist.23 D. h., dass bestimmte Positionen, die im Rahmen der steuerlichen Einkünfteermittlung einen Abzugsposten bilden, dem Nettoertrag wieder hinzuzurechnen sind. Hierbei handelt es sich z. B. um:

Absetzungen für Abnutzungen,

Erhöhte Absetzungen,

Sonderabschreibungen sowie

Außerordentliche Aufwendungen

Der erzielbare Nettoertrag ist damit mit den steuerlichen Einkünften nicht identisch. Bei Gewinneinkünften ist ein Unternehmerlohn nicht abzuziehen,24 obwohl man auf die Idee kommen könnte, einen Unternehmerlohn abzuziehen, mit der Folge, die Bemessungsgrundlage für den Nettoertrag zu verkleinern und damit der Gefahr, dass der Nettoertrag nicht mehr ausreichend ist, um die Versorgungsleistungen abzudecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Unternehmensnachfolge und setzt den Fokus auf die einkommensteuerliche Behandlung von Versorgungsleistungen.

2 Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der vorweggenommenen Erbfolge sowie die steuerlichen Rahmenbedingungen der unbeschränkten Steuerpflicht und des begünstigten Vermögens.

3 Voraussetzungen der Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen: Hier werden die komplexen sachlichen, persönlichen, zeitlichen und formellen Anforderungen analysiert, die erfüllt sein müssen, um Zahlungen als Versorgungsleistungen steuerlich anzuerkennen.

4 Steuerliche Folgen der Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen: Dieser Abschnitt behandelt die Grundlagen der steuerlichen Behandlung, insbesondere die Abgrenzung von Entgeltlichkeit und Unentgeltlichkeit sowie die steuerliche Bewertung.

5 Sonderfälle bei der Vermögensübertragung: Das Kapitel widmet sich speziellen Gestaltungen wie Übertragungen von Todes wegen, dem Nießbrauchsvorbehalt und Vermögensumschichtungen.

6 Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die steuerliche Optimierungsmöglichkeiten zusammen und hebt die Komplexität sowie die Bedeutung einer individuellen Nachfolgeplanung hervor.

Schlüsselwörter

Vermögensübertragung, Versorgungsleistungen, vorweggenommene Erbfolge, Unternehmensnachfolge, Einkommensteuer, Sonderausgabenabzug, Ertragskraft, Nießbrauchsvorbehalt, Jahressteuergesetz 2008, Generationennachfolgeverbund, Existenzsicherung, steuerliche Behandlung, Betriebsvermögen, Mitunternehmeranteil, Unentgeltlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Behandlung der Unternehmensnachfolge durch Vermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die einkommensteuerliche Anerkennung von Versorgungsleistungen, die Anforderungen an das übertragene Vermögen, die Rolle des Generationennachfolgeverbundes und die Auswirkungen aktueller Gesetzesänderungen wie des Jahressteuergesetzes 2008.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die aktuelle Rechtslage für Vermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen darzustellen und kritische Voraussetzungen für die steuerliche Begünstigung der Zahlungen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Analyse der geltenden Steuergesetze, der einschlägigen BFH-Rechtsprechung und relevanter Literatur zur Unternehmensnachfolge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der sachlichen, persönlichen, zeitlichen und formellen Voraussetzungen sowie die Darstellung der steuerlichen Folgen und Sonderfälle wie Nießbrauch oder Umschichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Versorgungsleistungen, vorweggenommene Erbfolge, Unternehmensnachfolge, Einkommensteuer, Sonderausgabenabzug und Generationennachfolgeverbund.

Warum ist das Jahressteuergesetz 2008 so entscheidend für diese Thematik?

Das Gesetz hat die steuerbegünstigte Übertragung auf betriebliches Vermögen eingeschränkt und die Unterscheidung zwischen Renten und dauernder Last weitgehend aufgehoben, was die Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmer maßgeblich verändert hat.

Was genau bedeutet der "Generationennachfolgeverbund"?

Er beschreibt den Kreis der Personen, die bei einer Vermögensübertragung Versorgungsleistungen erhalten können, sofern sie durch den Erhalt des Vermögens auf weitergehende erbrechtliche Ansprüche (wie Pflichtteile) verzichten.

Können auch Immobilienvermögen noch steuerlich begünstigt übertragen werden?

Seit dem 01.01.2008 ist die steuerbegünstigte Übertragung gegen Versorgungsleistungen auf betriebliches Vermögen (z. B. Betriebe, Teilbetriebe) begrenzt; Immobilienvermögen fällt nach dieser Neuregelung nicht mehr unter die privilegierte Kategorie.

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Details

Title
Betriebsvermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen
College
Wiesbaden University of Applied Sciences  (Steuer- und Prüfungswesen)
Course
Steuer- und Prüfungswesen
Grade
2,3
Author
Jürgen Langhans (Author)
Publication Year
2008
Pages
50
Catalog Number
V123746
ISBN (eBook)
9783640281749
ISBN (Book)
9783640284603
Language
German
Tags
Betriebsvermögensübertragungen Versorgungsleistungen Steuer- Prüfungswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jürgen Langhans (Author), 2008, Betriebsvermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123746
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