Aufbau, Anwendung und Bedienung eines Palmtops


Hausarbeit, 2001

26 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Ziel dieser Arbeit
1.2 Begriff des Palmtops
1.3 Geschichte des Palmtops

2 Aufbau eines Palmtops
2.1 Speicher
2.2 Betriebssystem
2.3 Display
2.4 Zubehör

3 Bedienung

4 Geräteverbindungen 4.1 Kabelverbindung
4.2 Infrarotverbindung
4.3 Bluetooth

5 Modelle nach Aufbau der Hardware 5.1 PDAs
5.2 Pocket PCs
5.3 Palmtops
5.4 Subnotebooks
5.5 Smart Phones

6 Anwendungen in der Immobilienwirtschaft

7 Datensicherheit

8 Zukunftsaussichten in der Immobilienwirtschaft

9 Trends

10 Fazit

Anlagenverzeichnis

Anlage Titel Seite

1: Palmtop-Modelle geordnet nach Betriebssystem

2: Screen-Shots der Standardanwendungen des Palm OS

Anlage 1: Palmtop Modelle geordnet nach Betriebssystem

Anlage 2: Screen-Shots der Standardanwendungen des Palm OS.

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abb. 1: Steuerelemente eines Palm Organizers

Abb. 2: Graffiti

Abb. 3: Graffiti Buchstaben

Abb. 4: Trend des drahtlosen Datenverkehrs

Abb. 5: Weltweite Lieferungen von PDAs und Smart Phones (in Millionen)

Abb. 6: Palmtop-Modelle

Abb. 7: Screen-Shots

1 Einleitung

1.1 Ziel dieser Arbeit

Wir befinden uns in einer kurzlebigen Gesellschaft im Zeitalter der Informationstechnologien, in der nichts mehr zählt, als ständig und zu jeder Zeit „up to date“ zu sein. Mobile Kommuni- kation und Organisation sind hierzu unabdingbare Grundvoraussetzungen.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die technischen Grundlagen des Palmtops zu geben, und dessen momentanen und zukünftigen Einsatzgebiete, speziell in der Immobilienwirt- schaft, zu veranschaulichen.

1.2 Begriff des Palmtops

Das lateinische Wort „Palm“ bedeutet flache Hand.1 Es weißt daher schon auf die geringe Größe der Geräte hin.

Synonyme für Palmtops sind: PDAs – Personal Digital Assistant, Handheld/ Handheld PC (HPC), Organizer, PIM's - Personal Information Manager, Pads/ Pen Pads/ Message Pads, und Pen Tablets.

Darunter verbirgt sich ein akku-/ batteriebetriebener mobiler Kleinstcomputer, der hauptsäch- lich als elektronisches Adress- und Telefonbuch, Terminkalender und Notizblock fungiert. Eine Abgrenzung der einzelnen Begriffe voneinander ist aufgrund der Entwicklung zu Multi- funktionsgeräten unmöglich geworden, daher wird im Laufe dieser Arbeit überwiegend von PDAs gesprochen.

1.3 Geschichte des Palmtops

Der Entwickler der PDAs war Jeff Hawkins, mit der Marke Palm Pilot und dem Palm OS. Er hatte die Idee, das Zeitalter der Zettelsammlungen abzuschaffen, und das Alltagsleben besser zu organisieren. Entstanden sind Organizer die helfen klassische Aufgaben, wie das Verwal- ten von Adressen, Telefonnummern und Terminen, zu vereinfachen.

Mittlerweile findet man zahlreiche Geräte mit unterschiedlicher Ausstattung für verschiedene Ansprüche.

Palm Inc., der Lizenzinhaber des Palm OS, ist heute mit einem Marktanteil von rund 70 Pro- zent Marktführer.2 Später dann stieß Microsoft mit seinem Windows CE (Pocket-PC) Be- triebssystem dazu und die Firma Handspring, gegründet von den Entwicklern des Palm OS, lizenzierte 1998 das Palm OS von Palm Inc., um ihre eigenen PDA-Geräte anbieten zu kön- nen. Diese Lizenzvereinbarung wurde erst kürzlich bis April 2009 verlängert.

Zu Beginn konzentrierte sich Handspring mit seinen Visor-PDAs auf das untere Preisniveau, während Palm sich mit seinen überwiegend teureren Geräten an eine andere Käuferschicht wandte. Inzwischen bieten jedoch beide Firmen Geräte des oberen, mittleren und unteren Preissegmentes an.

Um den anwachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, kamen weitere Aufgaben, wie das Übermitteln von SMS und E-Mails, das Arbeiten mit Office-Dateien und die Nutzung des Internets dazu. Zahlreiche Zusatzangebote, wie beispielsweise im Internet verfügbare eBooks, elektronische Bücher die auf den Palmtop übertragen werden können, erweitern das Angebot.

2 Aufbau eines Palmtops

Ein PDA besitzt in der Regel folgende Steuerelemente:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Steuerelemente eines Palm-Organizers

Teilt man die PDAs nach Art der Bedienung ein, so gibt es tastaturbetriebene und stiftbetrie- bene Geräte.

Bei den stiftbetriebenen PDAs werden Daten mit einem Stift auf einem berührungsempfindlichen Display entweder über eine virtuelle Tastatur oder direkt auf dem Display eingegeben, die dann durch eine Schrifterkennungssoftware in den ASCII-Code umgewandelt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Graffiti

Quelle: Internet: http://www.palmconsult.de/forum/allgemein/palmintro/cras hkurs.html

2.1 Speicher

Das Speichermedium der PDAs ist ein ROM-Speicher, auf dem das Betriebssystem, wie Windows CE von Microsoft, oder Palm OS von Palm Inc., und Standardanwendungspro- gramme gespeichert sind. Dadurch entfällt die für Desktop-PCs typische Ladezeit. Zudem verfügen sie in der Regel über einen Stand-by-Modus bei dem die zuletzt aufgerufene Bild- schirmseite angezeigt wird.

Bis vor kurzem wurden bei vielen Palmtops und Organizern teure herstellerspezifische Spei- cher- und Zusatzkarten eingesetzt. Jedoch setzen heute fast alle Hersteller auf Standards, wie u.a.: Compact-Flash-Karten , PCMCIA-Karten (kurz: PC-Cards), MMC-Karten und Miniatu- re Cards.

Da bei kleineren Geräten meist eine Updatefähigkeit des Speichers nicht vorgesehen ist, bie- ten Hersteller oft Geräte mit zwar gleichen Funktionen aber unterschiedlichen Speicheraus- stattungen an. Aus den Angaben der Hersteller ist aber in der Regel ersichtlich, wie viele Adressen, Memos, usw. gespeichert werden können.

2.2 Betriebssystem

Ein Großteil der Organizer ist mit dem Betriebssystem Palm OS von der Firma Palm Inc. aus- gestattet, die seit Jahren mit ihrer Palm-Pilot-Reihe am Erfolgreichsten ist.

Da die entsprechenden Synchronisationsmöglichkeiten verkaufsentscheidend sind, können mittlerweile auch Organizer der Firma Palm Inc. mit Standard Desktop-Anwendungen, wie beispielsweise Microsoft-Outlook, synchronisiert werden.

Das von Microsoft verwendete Betriebssystem nennt sich Windows CE, welches vom Aufbau her Windows 95 und 98 gleicht. Die Palmtop-Version dieses Betriebssystems ist für die Be- dürfnisse der Hardwareplattform weitgehend abgespeckt worden. Zusätzlich verfügen einige Tastatur-PDAs mit dem Betriebssystem Windows CE über abgespeckte Versionen der Office- Anwendungen, wie u.a. Word, Excel, Power Point, Outlook.

Als Konkurrenz tritt neuerdings Linux auf. Das Linux-Betriebssystem ist zwar noch ein Exot auf dem Palmtop-Markt, doch im Vergleich zu Microsoft Windows zeichnet es sich durch einen geringen Ressourcenverbrauch aus.

Da fast alle Linux-Benutzeroberflächen Open Source sind, d. h. von jedem Benutzer beliebig veränderbar sind, wird ein ausreichendes Softwareangebot für das Linux-System vorhanden sein.

Der große Vorteil von Linux im Gegensatz zum Palm OS und Windows CE liegt jedoch dar- in, dass keine Lizenzgebühren anfallen. Bei Windows CE wird beispielsweise von 25 US- Dollar Lizenzkosten gesprochen, wodurch sich die Rentabilität im unteren Preissegment für Windows CE unterstützende Hersteller erschwert.

2.3 Display

Bei fast allen Geräten handelt es sich um berührungsempfindliche Touchdisplays, die mit ei- nem Stift bedient werden. Aus technischen Gründen sind monochrome Touchdisplays mit Hintergrundbeleuchtung sehr kontrastarm und so lassen sich die Displays nur bei hellem Ta- geslicht oder unter ausreichender Beleuchtung ablesen.

Eine deutliche Verbesserung bringen hier Farbdisplays, die jedoch aufgrund der komplizierte- ren technischen Verarbeitung im Preisniveau deutlich über den Grauskalendisplays liegen und zudem die Akku-Betriebsdauer verringern.

2.4 Zubehör

Neben der Funktionalität ist auch die Updatefähigkeit der Hardware ein entscheidendes Krite- rium.

Für die Synchronisation der Daten zwischen PC und Palmtop ist eine entsprechende Software nötig. Die entsprechende Software und Hardware liegt inzwischen den meisten Handheld- Paketen bei. Sollte man daher später auf ein anderes Gerät umsteigen, so lassen sich auch dann problemlos die Daten vom Desktop-PC übernehmen.

[...]


1 Vgl. Drosdowski, G.; Müller, W.; Scholze-Stubenrecht, W.; Wermke, M.: Duden-Rechtschreibung der deutschen Sprache, 21. Aufl., Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich 1996, S. 546

2 Vgl. Manow C.: Auf dem Handheld-Markt wird’s immer enger, in: Computer Reseller News, Heft 13/2001, o. S.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Aufbau, Anwendung und Bedienung eines Palmtops
Hochschule
Hochschule Bremerhaven
Veranstaltung
Neue Technologien
Note
1,7
Autor
Jahr
2001
Seiten
26
Katalognummer
V12377
ISBN (eBook)
9783638182782
ISBN (Buch)
9783656830412
Dateigröße
517 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Palmtops, Neue, Technologien
Arbeit zitieren
Nicolas Glaser (Autor:in), 2001, Aufbau, Anwendung und Bedienung eines Palmtops, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12377

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