Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Travail Social

Jugend als potenzielle Phase für Delinquenz. Ein Versuch Erklärungen für das Verhalten zu finden

Wie lässt sich Jugendliche Delinquenz durch die Lebensbewältigung erklären

Titre: Jugend als potenzielle Phase für Delinquenz. Ein Versuch Erklärungen für das Verhalten zu finden

Dossier / Travail , 18 Pages

Autor:in: Luisa Lorger (Auteur)

Travail Social
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Lässt sich Jugendliche Delinquenz durch das Streben nach Handlungsfähigkeit erklären und welchen Einfluss hat die Lebenslage auf das abweichende Verhalten der Jugendlichen?

In dieser Hausarbeit sollen die Einflussfaktoren die abweichendes und delinquentes Verhalten von Jugendlichen beeinflussen, dargestellt durch die Lebensbewältigung, aufgeführt werden. Die konkrete Fragestellung wird hierbei sein "Wie lässt sich Jugendliche Delinquenz durch die Lebensbewältigung erklären?" Hierfür wird zunächst in Kapitel 2 und 3 das Konzept der Lebensbewältigung erläutert und es wird in die Thematik des abweichenden Verhaltens eingeführt. Um dann im weiteren den Bezug zu delinquentem Verhalten herzustellen wird in Kapitel 4 der Begriff der Delinquenz
näher erklärt. In Kapitel 5 wird dargestellt welche Einflussfaktoren abweichendes und delinquentes Verhalten beeinflussen. Der Fokus liegt dabei besonders den Gesellschaftlichen Faktoren und der Lebenslage der Jugendlichen. Denn es wird deutlich, dass gerade die äußerlichen Rahmenbedingungen, die die Jugendlichen vorfinden, ihr Verhalten stark beeinflussen können.

Ziel der Arbeit wird es sein, Möglichkeiten darzustellen, wie die Arbeit mit delinquenten Jugendlichen aussehen
kann. Da es sich um Erklärungsansätze handelt, die sich durch die Lebensbewältigung erklären lassen, wird in den Handlungsaufforderungen der Fokus auf soziale Anerkennung und Zusammengehörigkeitsgefühl liegen, da diese bei abweichendem Verhalten einen maßgeblichen Einflussfaktor haben können. Hierfür werden in Kapitel 6 die möglichen Handlungsaufforderungen dargestellt. Die Hausarbeit endet mit einem Fazit

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lebensbewältigung

3 Abweichendes Verhalten

3.1 Äußere Abspaltung

3.2 Innere Abspaltung

3.3 Abspaltung per Delegation und die Suche nach unbedingtem sozialem Anschluss

4 Delinquenz

4.1 Jugendliche Delinquenz

4.2 Lebenslage

4.3 Was beeinflusst abweichendes Verhalten?

4.4 Einflussfaktoren die zu delinquentem Verhalten führen

5 Handlungsaufforderungen

5.1 Akzeptierende Haltung

5.2 Funktionale Äquivalente

5.3 Milieubildung

6 Fazit

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich jugendliche Delinquenz als Form der Lebensbewältigung erklären lässt und welchen Einfluss die Lebenslage sowie gesellschaftliche Faktoren auf abweichendes Verhalten haben. Ziel ist es, aus dieser Perspektive handlungsorientierte Ansätze für die Soziale Arbeit abzuleiten, um delinquente Jugendliche wirksam zu unterstützen.

  • Konzept der Lebensbewältigung nach Böhnisch als theoretischer Kern
  • Differenzierung zwischen abweichendem Verhalten und Delinquenz
  • Die Bedeutung der Peergroup für soziale Anerkennung und Integration
  • Einfluss der Lebenslage und familiärer Rahmenbedingungen
  • Handlungsmöglichkeiten durch akzeptierende Haltung und Ersatzangebote

Auszug aus dem Buch

3.1 Äußere Abspaltung

Diese Hilflosigkeit des Selbst führt laut Böhnisch (2019) zu einem körperlich-seelischen Druck, den man beseitigen möchte. Dies ist möglich, wenn man mit jemanden darüber spricht, sich mit seinem Problem an jemanden wenden kann. Diese Thematisierung kann bei Freunden oder Familie, aber auch in der Beratung erfolgen (Böhnisch, 2019). Es gibt aber auch genug Menschen, die nie gelernt haben oder nie in Ihrer bisherigen Biografie die Möglichkeit hatten, Ihre innere Hilflosigkeit zu thematisieren. Wenn die Hilflosigkeit nicht thematisiert werden kann, muss sie auf eine andere Weise bewältigt werden. Sie muss herausgedrängt, abgespalten und kompensiert werden (Böhnisch, 2019).

Böhnisch (2019; zitiert nach Gruen, A. 1992) beschreibt das Männer mit der inneren Hilflosigkeit schlechter umgehen können als Frauen und sind deshalb eher dazu gedrängt, diese nach außen abzuspalten.

Diese Kompensation kann sich unterschiedlich äußern. Normverletzung, antisoziales auffälliges Verhalten, Abwertung anderer, bis hin zu physischen Gewalthandlungen an anderen (Böhnisch, 2019). In dieser Ablaufdynamik die hier beschrieben wird, also von innerer Hilflosigkeit- Unfähigkeit zur Thematisierung- Abspaltung durch Projektion/Kompensation, schwindet auch die Selbstkontrolle (Böhnisch, 2019). Das Individuum weiß in diesem Moment nicht, was es da tut, es entsteht sozusagen eine Art Black Out, welches in der Psychoanalyse auch dem Begriff der Abstraktion umschrieben wird (Böhnisch, 2019).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie sich jugendliche Delinquenz durch das Konzept der Lebensbewältigung erklären lässt und welche Rolle externe Faktoren dabei spielen.

2 Lebensbewältigung: Es wird das theoretische Fundament nach Böhnisch vorgestellt, welches psychosoziale Handlungsfähigkeit in kritischen Lebenskonstellationen in den Fokus rückt.

3 Abweichendes Verhalten: Dieses Kapitel erläutert, wie Menschen in Stresssituationen versuchen, durch Abspaltung von Hilflosigkeit wieder Handlungsfähigkeit zu erlangen, was in abweichendem Verhalten münden kann.

4 Delinquenz: Hier erfolgt eine Abgrenzung von deviantem zu delinquentem Verhalten unter Berücksichtigung von Jugendalter, Lebenslage und wirksamen Einflussfaktoren.

5 Handlungsaufforderungen: Das Kapitel leitet aus der Theorie Konsequenzen für die Soziale Arbeit ab, insbesondere durch akzeptierende Haltung, funktonale Äquivalente und milieusensibles Arbeiten.

6 Fazit: Die Forschungsfrage wird zusammengefasst beantwortet und die Bedeutung von Anerkennung und stabilen sozialen Bezügen in der Arbeit mit Jugendlichen hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Lebensbewältigung, Jugendliche Delinquenz, Abweichendes Verhalten, Soziale Arbeit, Handlungsfähigkeit, Lebenslage, Abspaltung, Peergroup, Anerkennung, Sozialpädagogik, Bewältigungsverhalten, Milieubildung, Krisenintervention, Stigmatisierung, Deliktdefinition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum Jugendliche delinquentes Verhalten zeigen und wie dies als Bewältigungsstrategie in kritischen Lebenslagen verstanden werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Theorie der Lebensbewältigung, Mechanismen abweichenden Verhaltens, die Auswirkungen der Lebenslage sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin geht der Frage nach: „Wie lässt sich Jugendliche Delinquenz durch die Lebensbewältigung erklären?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch das Konzept der Lebensbewältigung nach Böhnisch und verknüpft dieses mit sozialpädagogischen Handlungsansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die Differenzierung von Delinquenz, die Analyse der Ursachen von Abweichung sowie konkrete Handlungsaufforderungen für Fachkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Lebensbewältigung, Delinquenz, soziale Anerkennung, Handlungsfähigkeit und Milieubildung.

Inwiefern spielt die Peergroup eine Rolle bei der Entstehung von Delinquenz?

Die Peergroup gewinnt im Jugendalter massiv an Bedeutung für Anerkennung; findet diese nicht im konformen Rahmen statt, kann sich der Jugendliche einer Clique anschließen, die antisoziales Verhalten mit Gruppenzugehörigkeit belohnt.

Warum betont die Autorin das Konzept des „Funktionalen Äquivalents“?

Da abweichendes Verhalten für Jugendliche oft die einzige Möglichkeit zur Selbstwirksamkeitserfahrung und Aufmerksamkeit ist, muss die Soziale Arbeit gleichwertige, aber sozial verträgliche „Ersatzangebote“ (Äquivalente) schaffen.

Fin de l'extrait de 18 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Jugend als potenzielle Phase für Delinquenz. Ein Versuch Erklärungen für das Verhalten zu finden
Sous-titre
Wie lässt sich Jugendliche Delinquenz durch die Lebensbewältigung erklären
Auteur
Luisa Lorger (Auteur)
Pages
18
N° de catalogue
V1239065
ISBN (PDF)
9783346660305
ISBN (Livre)
9783346660312
Langue
allemand
mots-clé
jugend phase delinquenz versuch erklärungen verhalten jugendliche lebensbewältigung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Luisa Lorger (Auteur), Jugend als potenzielle Phase für Delinquenz. Ein Versuch Erklärungen für das Verhalten zu finden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239065
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint