Konzept einer Internetplattform für Golfreisen


Hausarbeit, 2009

23 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung und Methodik der Arbeit

2. Definitionen der in der Arbeit verwendeten Begriffe
2.1. Golfreise
2.2. Golf Professional
2.3. Greenfee
2.4. Tee Time

3. Zielgruppen fiir Golfreisen
3.1. Individualreisende
3.2. Gruppenreisende

4. Kriterien fiir eine gute Website
4.1. Benennung der Website
4.2. Zugang zur Website
4.3. Navigation
4.4. Design
4.4.1. Vergrößern
4.4.2. Rahmen
4.4.3. Farben
4.4.4. Schrift
4.4.5. Bilder

5. Anforderungen an eine Reiseveranstalterwebsite
5.1. Inhalt
5.2. Struktur
5.3. Design
5.4. Technik

6. Anforderungen an eine Golfreiseveranstalterwebsite
6.1. Inhalt
6.2. Struktur
6.3. Design

7. Konzept einer Internetplattform fiir Golfreisen
7.1. Benennung der Website
7.2. Zugang zur Website
7.3. Design
7.4. Struktur und Inhalt
7.5. Einnahmequellen

8. Zusammenfassung und Chancen fiir die Zukunft

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: 'Das gekippte L'

Abbildung 2: Vergrößerung einer Website

Abbildung 3: Rahmen einer Website

Abbildung 4: Startseite der Firma golf.executive.travel.gmbh

Abbildung 5: Startseite der Firma Hayes Golfreisen

1. Einleitung und Methodik der Arbeit

Das Internet ist das am schnellsten wachsende Medium aller Zeit. Vor einem Jahr, im Januar 2008, hatten 62 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre Zugang zum Internet. In absoluten Zahlen sind dies 40,1 Mio. Menschen. Dreiviertel derer (29,2 Mio.) haben das Internet als Medium zur Informationssuche für ihre Urlaubsrei-sen genutzt, 15,2 Mio. haben schon einmal online gebucht.1

Ebenso wie das Internet wächst, wächst auch die Zahl der Menschen, die sich dem Golfsport zugeneigt fühlen. Auch wenn die Sportart noch nicht mit der Popularität von Fußball oder Tennis zu vergleichen ist, hat sich der Golfsport doch in den letzten Jahren weg vom Elitesport und hin zum Breitensport entwickelt. Im Jahr 2004 gab es bei den Mitgliedschaften in Golfclubs oder in der Vereinigung clubfreier Golfer eine Steigerung um 5,7 Prozent.2 Golfclubs versuchen, durch Studenten- oder Familien-mitgliedschaften breiteres Publikum anzusprechen. Sie bieten Schnupperkurse an, in den sich Interessierte am Golfsport ausprobieren können, ohne sich an einen Dress-code oder sonstige Regeln halten zu müssen. Das gewachsene Interesse am Golfen bringt gleichzeitig das Interesse mit sich, im Urlaub entweder als Nebenbeschäfti-gung oder gezielt in Form einer Golfreise seinem Hobby nachzugehen. Dies hat auch die Reiseveranstalterbranche erkannt und Golfreisen entweder als ein Teil in ihrem Programm oder speziell durch das Auftreten als Golfreiseveranstalter umgesetzt. Wie kaum ein anderes sportliches Hobby, eignet sich das Golfen als aktive Beschäf-tigung im Urlaub. Dies liegt an dem Golfen an sich. In der Regel wird es auf Dauer langweilig, den ‚Heimplatz’ zu spielen, und man möchte auch andere Golfplätze ken-nen lernen. Im Urlaub hat man gerade in bei Golfern bekannten Regionen wie Bad Griesbach in Deutschland, der Algarve in Portugal oder der Costa del Sol Spanien die Möglichkeit, neue Plätze zu spielen.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser Kriterien und Anforderungen einer guten Website im Allgemeinen und einer Golfreiseveranstalterwebsite im Speziellen zu veranschau-lichen. Diese Kriterien sollen die Basis für das darauf folgende Konzept einer Inter-netplattform für Golfreisen bilden.

Zunächst werden die in der Arbeit benutzten Begriffe näher definiert. Im darauf fol-genden Kapitel sollen dann die verschiedenen Zielgruppen für Golfreisen beschrie-ben werden. Danach folgen die Anforderungen einer Website an Reiseveranstalter im Allgemeinen und im Speziellen für Golfreiseveranstalter. Den Hauptteil dieser Ar-beit bildet das Konzept einer Internetplattform für Golfreisen. Hier werden Ideen und Möglichkeiten von Basisservices und Zusatznutzen für den User der Website darge-stellt. Den Abschluss der Arbeit bilden ein Fazit und ein Ausblick mit Zukunftsmög-lichkeiten für Golfreisenanbieter.

2. Definitionen der in der Arbeit verwendeten Begriffe

2.1. Golfreise

Die Produktpaket ‚Golfpauschalreise’ (oder ‚Golfreise’) besteht in der Regel aus Flug an/ab Zielgebiet, Transfer zum Hotel und zu den zu spielenden Golfplätzen, Über-nachtung, Greenfees und - je nach Reisendem - Golftraining durch einen Golf Pro.

2.2. Golf Professional

Ein Golf Professional (Golf Pro) ist ein Berufsgolfer, der spielend oder unterrichtend Golfsport ausübt (Playing Pro beziehungsweise Teaching Pro). Ein wichtiger Unter-schied zwischen einem Amateur und einem professionellen Golfer ist die Tatsache, dass ein Golf Pro kein Handicap besitzt. Außerdem können Amateure - im Gegen-satz zu Golf Pros - bei Turnieren keine Geldpreise sondern nur Sachpreise gewin-nen. Turniere sind in der Regel für Amateure und Golf Pros getrennt, es sei denn, es handelt sich um ein so genanntes ProAm, bei dem je ein Golf Pro und drei Amateure in einer Mannschaft spielen.

2.3. Greenfee

Das Greenfee bezeichnet die Gebühr, die ein Golfspieler zahlen muss, wenn er auf einem Golfplatz (in dem er kein Mitglied ist) spielen möchte.

2.4. Tee Time

Eine Tee Time bezeichnet die gebuchte Abschlagszeit, bei der eine Gruppe von Gol-fern (maximal vier Personen) beginnen, einen Golfplatz zu spielen. Diese muss vor-her (meist im Clubsekretariat) reserviert werden.

Die vorliegende Arbeit benutzt Worte wie Nutzer, User, Websitebesucher und Surfer synonym. Auch Seite und Website sowie Teaching Pro und Golf Pro werden sinn-gleich behandelt.

3. Zielgruppen ftir Golfreisen

Bei Golfreisen kann generell zwischen Individual- und Gruppenreisenden unterschie-den werden.

3.1. Individualreisende

Individualreisende Golfer reisen entweder alleine oder in Begleitung (von Partner, Freunden, Bekannten). Das Programm ist meist vom Reiseveranstalter organisiert, beinhaltet jedoch in der Regel kein Training. Die Einzelleistungen wie Flug, Transfer, Hotel und Tee Times werden vom Veranstalter im Vorhinein für die Anzahl der (spie-lenden) Personen gebucht.

3.2. Gruppenreisende

Es gibt unterschiedliche Gruppen, für die Golfreisen interessant sind.

Golf Professionals organisieren meist im Golfclub, in dem sie tätig sind, Reisen für die Mitglieder. Meist dauert eine solche Golfreise sieben Tage und beinhaltet circa fünf Golftage, an denen trainiert und gespielt wird. Der Golf Professional wendet sich an den Golfreiseveranstalter mit mehr oder weniger genauen Vorstellungen seiner Trainingsreise, woraufhin der Veranstalter ihm ein Angebot unterbreitet. Nach Additi­on eines Honorars wird die Reise vom Golf Pro - meist in dessen Golfclub - ausge-schrieben. Die Teilnehmer wenden sich für die Anmeldung direkt an den Reisever-anstalter. Wenn die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, kann der Golf Professional die meisten Leistungen gratis nutzen3 und die Reise wird durchgeführt.

Reisen für Mannschaften erfolgen nach einem ähnlichen Prinzip wie Reisen, die für Golf Professionals organisiert werden. Die Mannschaft eines Golfclubs, wie zum Bei-spiel die Damen-, Mid-Amateur- oder Seniorenmannschaft wird von einem Captain betreut. Dieser fungiert bei einer Golftrainingsreise wie ein Golf Professional, unter- richtet die Gruppe jedoch nicht. Dennoch bekommt auch er ab Erreichen einer Min-destteilnehmerzahl die meisten Leistungen gestellt.

Reisen für Verbande werden zum Beispiel vom baden-württembergischen Golfver-band e.V. unternommen. Auch hier reist wieder eine Person ab Erreichen der Min-destteilnehmerzahl gratis.

4. Kriterien fiir eine gute Website

Im Folgenden sollen nur einige Kriterien für eine benutzerfreundliche und dadurch gute Website dargestellt werden. Eine detailliertere Beschreibung der aufgeführten und weiteren Kriterien würde den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen. Zu be-achten ist, dass die meisten Informationen aus der Literatur stammen, es jedoch auch dort unterschiedliche Meinungen zu dem, was ‚gut’ ist, gibt.

4.1. Benennung der Website

Zunächst sollte die Website natürlich einfach zu erreichen sein. Dies bedeutet, dass die Webadresse für den User einfach einzugeben ist. Zu vermeiden sind gerade im deutschsprachigen Raum Umlaute oder das ‚ß’. Für den User ist es außerdem einfa-cher, eine Adresse ohne Sonderzeichen (wie zum Beispiel Bindestriche) einzugeben. Der Name der Website sollte kurz, prägnant und einfach zu merken sein.4 Ebenfalls zu vermeiden ist, dass die Adresse die Geschäftsform eines Unternehmens beinhal-tet. www.tui.de ist für den Surfer benutzerfreundlicher als www.tui-ag.de.5 Positiv, sowohl für den Anwender als auch für das Unternehmen, ist es, wenn die Endung - .de oder -.com zur gleichen Website führt. Dies ist zum Beispiel bei www.tui.de be-ziehungsweise www.tui.com der Fall. Egal, was der Internetnutzer eingibt, er wird in beiden Fällen zur Seite der TUI AG geführt. Das Unternehmen sollte außerdem si-cherstellen, dass ähnliche Namen der Website von ihr reserviert sind, so dass poten-zielle Websitebesucher nicht auf der Seite eines Konkurrenzunternehmens gelangen können.6

[...]


1 Vgl. http://www.reiseanalyse.de/downloads/Reiseanalyse2008.pdf, Stand 3. Februar 2009.

2 Vgl. Gutike (2007), S. 14.

3 Leistungen wie Hotel oder Greenfee sind für den Golfprofessional (beziehungsweise die betreuende Person) ab Erreichen der Mindestteilnehmerzahl gratis, andere Leistungen werden vom Reiseveran-stalter in den Reisepreis der Teilnehmer eingerechnet.

4 Vgl. Jacobsen (2007), S. 56.

5 Vgl. Puscher (2001), S. 149.

6 Vgl. Jacobsen (2007), S. 56.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Konzept einer Internetplattform für Golfreisen
Hochschule
Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn
Veranstaltung
Informationstechnologie im Tourismus
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V123981
ISBN (eBook)
9783640296125
ISBN (Buch)
9783640301881
Dateigröße
1108 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konzept, Internetplattform, Golfreisen, Informationstechnologie, Tourismus
Arbeit zitieren
Friederike Lehmann (Autor), 2009, Konzept einer Internetplattform für Golfreisen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123981

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