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Männer – die ewigen Täter häuslicher Gewalt?

Título: Männer – die ewigen Täter häuslicher Gewalt?

Trabajo de Seminario , 2022 , 11 Páginas , Calificación: BE

Autor:in: Mine Kartal (Autor)

Sociología - Otros
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Sind Männer von häuslicher Gewalt betroffen sind und gibt es Unterschiede bezüglich des Gewalterleidens?

In der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit wird das Thema der häuslichen Gewalt gegen Männer thematisiert. Das Thema der häuslichen Gewalt gegen Männer wurde ausgewählt, da dieses Thema kaum in der Öffentlichkeit thematisiert wird. Und jeder Mensch, dem häusliche Gewalt in seiner Partnerschaft widerfährt, das Recht auf Schutz hat. Zudem sollte erwähnt werden, dass eine neutrale Stellung im Hinblick auf die Opfer bzw. Täterrolle beider Geschlechter in Bezug auf die häusliche Gewalt eingenommen wird. Laut Lamnek und Ottermann, sind die meisten Opfer von Kriminalität männlich. Doch wie sieht die Lage der Gewalt innerhalb einer heterosexuellen Beziehung, für Männer aus.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Formen von häuslicher Gewalt

2.1 Physische Gewalt

2.2 Psychische Gewalt

2.3 Sexuelle Gewalt

3 Der Mann als Opfer

3.1 Betroffenenzahlen von häuslicher Gewalt

3.2 Studie zur Gewalterleidung der Männer

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das weitgehend ignorierte Phänomen der häuslichen Gewalt gegen Männer in heterosexuellen Partnerschaften und analysiert, ob und inwiefern Männer von verschiedenen Gewaltformen betroffen sind. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der methodischen Aufarbeitung von Kriminalstatistiken und Prävalenzstudien, um die Situation männlicher Opfer sichtbar zu machen und geschlechtsspezifische Stereotypen zu hinterfragen.

  • Phänomenologie und Ausprägung häuslicher Gewalt
  • Kritische Analyse von Betroffenenzahlen in Deutschland
  • Vergleich der Gewaltbetroffenheit zwischen den Geschlechtern
  • Wissenschaftliche Diskussion der Dunkelziffer bei männlichen Opfern

Auszug aus dem Buch

2.1 Physische Gewalt

„Die engste Definition physischer Gewalt versteht unter Gewalt körperlichen Zwang und physische Schädigung“ (Heeg 2009: 17). In Bezug auf das Verständnis des physischen Begriffes nach Heeg, wendet eine Person physische Mittel in Konfliktsituationen an, um den Gegenüber physisch zu schädigen oder mit psychischer Schädigung zu drohen (vgl. Heeg 2009: 17). Weitere Beispiele für physische Gewalthandlungen sind, zum Beispiel das stoßen, treten, schlagen, boxen, mit Gegenständen werfen, an den Haaren ziehen, mit den Fäusten prügeln, mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, andere mit Zigaretten verbrennen, prügeln mit Gegenständen, oder Attacken mit Waffen bis zu einem Mordversuch (vgl. Lamnek et al. 2012: 114).

Zudem ist die physische Gewalt „im prototypischen Fall monologisch, d. h. sie kann „vom Täter allein vollzogen werden [...]“ (Nunner-Winkler 2004: 39 zit. nach Lamnek et al. 2012: 114). Generell wird zwischen dem leichten und schweren Grad der physischen Gewalthandlung unterschieden (vgl. Lamnek et al. 2012: 115). Bei dem leichten Grad der physischen Gewalthandlung, geht es um ein Gewalthandeln, das teilweise von der Gesellschaft toleriert, und als „normal“ akzeptiert wird (vgl. Lamnek et al. 2012: 115). Ein Beispiel für ein leichten Grad einer Gewalthandlung wären Erziehungsmaßnahmen wie etwa der Klaps auf dem Po, oder ein leichter Schlag gegen den Hinterkopf (vgl. Lamnek et al. 2012: 115). Hingegen schwere Grade der physischen Gewalthandlung keinesfalls toleriert werden (vgl. Lamnek et al. 2012: 115).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik der häuslichen Gewalt gegen Männer ein, beleuchtet deren gesellschaftliche Marginalisierung und definiert das Ziel der Arbeit, männliche Opfererfahrungen stärker in den Fokus zu rücken.

2 Formen von häuslicher Gewalt: Es werden die drei Hauptkategorien der Gewalt – physische, psychische und sexuelle Gewalt – theoretisch abgegrenzt und anhand aktueller soziologischer Literatur definiert.

3 Der Mann als Opfer: In diesem Teil werden Daten der deutschen Kriminalstatistik von 2020 sowie eine österreichische Prävalenzstudie analysiert, um das Ausmaß männlicher Betroffenheit empirisch zu belegen.

4 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Betroffenheit von Männern durch häusliche Gewalt und weist auf die problematische Datenlage sowie die Dunkelziffer aufgrund gesellschaftlicher Scham hin.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Männer als Opfer, Physische Gewalt, Psychische Gewalt, Sexuelle Gewalt, Kriminalstatistik, Prävalenzstudie, Geschlechterstereotypen, Partnerschaftsgewalt, Dunkelziffer, Soziologie, Partnerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit thematisiert häusliche Gewalt gegen Männer in heterosexuellen Partnerschaften und analysiert, warum dieses Phänomen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung oft vernachlässigt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Definition und Einordnung von Gewaltformen, die empirische Datenauswertung männlicher Betroffenheit und die kritische Auseinandersetzung mit der Rollenverteilung von Täter und Opfer.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die Situation männlicher Opfer von häuslicher Gewalt sichtbar zu machen und aufzuzeigen, dass Männer sowohl physisch als auch psychisch von Gewalt in der Partnerschaft betroffen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse basierend auf soziologischen Fachpublikationen sowie eine explorative Auswertung existierender Kriminalstatistiken und Prävalenzstudien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Gewaltformen und die anschließende empirische Untersuchung von Betroffenenzahlen und Studien zur Gewalterleidung bei Männern.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie häusliche Gewalt, männliche Opferrolle, Kriminalstatistik, Gender-Aspekte und Prävalenzforschung beschreiben.

Warum wird im Dokument auf die österreichische Prävalenzstudie von 2011 verwiesen?

Da die Datenlage in Deutschland als „prekär“ eingestuft wird, dient diese Studie als wichtige empirische Ergänzung, um spezifische Anteile von psychischer und physischer Gewalt in Partnerschaften vergleichbar zu machen.

Welche Bedeutung kommt der „Dunkelziffer“ bei der Analyse männlicher Opfer zu?

Die Arbeit betont, dass die statistisch erfassten Zahlen lediglich die Spitze des Eisbergs sein könnten, da betroffene Männer aufgrund von Schamgefühlen und der Angst vor sozialer Stigmatisierung den Gang zur Polizei oder Hilfsangeboten scheuen.

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Detalles

Título
Männer – die ewigen Täter häuslicher Gewalt?
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Soziologie)
Calificación
BE
Autor
Mine Kartal (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
11
No. de catálogo
V1239825
ISBN (PDF)
9783346660800
Idioma
Alemán
Etiqueta
häusliche Gewalt Männer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mine Kartal (Autor), 2022, Männer – die ewigen Täter häuslicher Gewalt?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239825
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