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"Schaulust" bei Verkehrsunfällen

Erlebens-, Umgangs- und Verarbeitungsformen von gesehenen Unfällen bei Passanten im Hinblick auf den Phänomenbereich der sogenannten Schaulust bei Verkehrsunfällen

Title: "Schaulust" bei Verkehrsunfällen

Diploma Thesis , 1987 , 245 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Psych. Peter Daniel (Author)

Transportation Science & Technology
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit dem Phänomenbereich der SCHAULUST BEI VERKEHRSUNFÄLLEN. Ausgehend von einer ersten Materialsammlung war es Ziel, beschreibend und verstehend, zu einer vorläufigen Strukturierung des Themas im Sinne einer pilot-study zu ge1angen. Grundlegende Leitfragen waren dabei: „Wie zeigt sich Schaulust im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen? Welche Erlebens-. Umgangs- und Verarbeitungsformen können als Kategorien gekennzeichnet werden? Welche Formen der Nachwirkungen von Schaulusterfahrungen sind gegeben? Schaulust bei Verkehrsunfällen wurde zunächst charakterisiert als wenig gewürdigter Forschungsgegenstand, als erhebliche Bedingung bei vielen Unfallsituationen, als bedeutsames Glied der Rettungskette bei Unfällen und als 'besondere' seelische 'Lage'.

Als Ergebnis konnte das Schaulusterleben bei Unfällen anhand von 13 Umgangsformen (Kategorien) beschrieben werden. Alle Umgangsformen der Schaulust bei Verkehrsunfällen versuchen ein erlebensmäßiges Grundproblem zu lösen. Dieses entwickelt sich aus dem 'Reingeraten', angesichts einer Unfallbegegnung, in eine 'verfängliche', regressiv betonte ZWISCHENPOSITION von `Dabeisein und zugleich Draußenbleibenkönnen'. Dieses Moment des Reingeratens wird durch das Schauobjekt Unfall in besonderer Weise zugespitzt. Das dabei entstehende Schaulusterleben ist akzentuiert durch einen subjektiv angenommenen, 'garantierten' Sicherheitsstatus.
Innerhalb der Schaulustverfassung sind die Passanten gefordert Übergänge zu schaffen, um mit der plötzlich erlebten, gleichzeitigen `Einengung und Erweiterung' fertig werden zu können. Das bedeutet Verwicklung in 'Leiden, Genuß und Schuld' und zu einem Verharren in dem Erlebensmodus der Vor-Lust, indem Probehandlungen die Oberhand gewinnen. Dies dient, angesichts des Schauobjekts Unfall, der Abwehr des eigenen, endgültigen Scheiternkönnens' (Angstabwehr).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Zur Entwicklung der Fragestellung

II. Theoretische Ansätze zum Thema

1. Übersicht über die Literatur zur Schaulust bei Verkehrsunfällen

2. Grundlegende Ansätze zur Strukturierung der Schaulust und des Schauens

3. Psychoanalytische Auffassungen zur Schaulust

4. Sozialpsychologische Ansätze zur Schaulustproblematik

4.1. Das Schaulustphänomen aus der Sicht der Konzepte zum altruistischen sowie prosozialem Verhalten

4.2. Ansätze der Theorie der Verantwortungsattributions

4.3. Arbeiten zum Problembereich "Verhalten am Unfallort"

5. Das Konzept des "sensations-seeking"

6. Weitere Thematisierungen der Schaulustproblematik in diversen Literaturtiteln

III. Eingrenzung der Fragestellung

1. Die Fragestellung

2. Die Verwendung des Begriffs SCHAULUST in dieser Arbeit

IV. Methode

1. Das Untersuchungsmaterial und die Haupterhebungsformen

2. Wahl der Verfahren

2.1. Methodische Überlegungen

2.1.1. Die Interviewsituation als Interaktionsprozeß

2.1.2. Fehlerquellen im Interview

3. Das Tiefeninterview

EXKURS: Entstehungszusammenhang des Tiefeniews

3.1. Charakter und Gegenstand des Tiefeninterviews

EXKURS: Einige ergänzende theoretische Gesichtspunkte zum Tiefeninterview nach BERGER, BLIERSBACH, DELLEN

3.2. Zur Auswertung der Tiefeninterviews

4. Beschreibung der Stichproben

4.1. Die Stichprobe der Voruntersuchung

4.2. Die Hauptstichprobe

4.2.1. Biographische Daten

4.2.2. Angegebene Erfahrungen der Versuchspersonen mit (Verkehrs-)Unfällen in der Vergangenheit

5. Durchführung der Untersuchung

5.1. Durchführung der Untersuchung bei Mitarbeitern der Rettungsdienste

5.2. Durchführung der Untersuchung bei den Versuchspersonen der Hauptstichprobe

V. Ergebnisse

1. Ergebnisse aus den Befragungen von Mitarbeitern der Rettungsdienste

1.1. Gemeinsamkeiten bei allen Befragten

1.2. Von den Befragten angegebene Vor- und Nachteile durch die Schaulust

2. Ergebnisse aus der Hauptstichprobe

2.1. Phasenmodell des Unfallerlebens innerhalb der Schaulust und ihre Umgangskategorien

2.1.1. Vorphase: Die psychische Situation der Versuchspersonen vor der Begegnung mit dem beschriebenen Unfall

2.1.2. Erste Phase: Die erste Berührung mit der Unfallsituation

2.1.3. Zweite Phase: Die Beobachtung der Unfallsituation – Kategorien der Umgangsformen der Schaulust

2.1.3.1. Überblicken, Ordnungen setzen

2.1.3.2. Auf-Bilder-bringen

2.1.3.3. Extremisieren (Milderungen und Steigerungen)

2.1.3.4. Leugnung/Ungeschehenmachen

2.1.3.5. Schaffung von Erklärungen

2.1.3.5.1. Schaffung von Erklärungen über Kausalitäten

2.1.3.5.2. Schaffung von Erklärungen über Schicksals-Mächte

2.1.3.5.3. Schaffung von Erklärungen über Schuldfragen und Schuldzuschreibungen sowie Moralisieren

2.1.3.6. Bestätigung der Weltauffassung

2.1.3.7. Helfenproblematik

2.1.3.8. Mutprobe

2.1.3.9. Ästhetisieren

2.1.3.10. Identifikation mit dem Opfer

2.1.3.11. Vorsätze

2.1.3.12. Paradoxe Erfahrungen

2.1.3.13. Philosophieren

2.1.4. Dritte Phase: Die Beendigung des Beobachtens

2.1.5. Vierte Phase: Nachwirkungen der Beobachtung einer Unfallsituation als Kategorien

EXKURS: Gliederungsaspekte

2.1.5.1. Unmittelbare Nachwirkungsformen

2.1.5.1.1. Rededrang/Mit-Teilen

* Teilhabe am "Tollen"/Sensationshaften

2.1.5.1.2. Erklärungen wälzen

* Berichterstattungen verfolgen

2.1.5.1.3. Erkundigungen nach Ergehen/Schicksal der Opfer

2.1.5.1.4. Vorsätze

2.1.5.1.5. Ärgernis

2.1.5.2. (Vermittelnde) mittelfristige Nachwirkungsformen

2.1.5.2.1. Mitgenommensein und leiden unter starker Betroffenheit

2.1.5.2.2. Dankbarkeit und Freude

* Bekenntnisse zum Leben

2.1.5.2.3. Bestätigung eigener Weltauffassungen

2.1.5.2.4. Sicherheit

2.1.5.3. längerfristige Nachwirkungsformen

2.1.5.3.1. Verdrängung

2.1.5.3.2. (Erinnerungs-)Bilder/Bildkonserven

2.2. Beschreibung der Qualitäten der Schaulust

2.3. Grundproblem und Erklärung der Schaulust bei Verkehrsunfällen

VI. Erörterung der Ergebnisse

1. Probleme und Reichweite der vorliegenden Arbeit

2. Diskussion der theoretischen Bestände zur Schaulustproblematik bei Unfällen

3. Erörterung bestimmter Aspekte der Schaulust

3.1. Das Problem der Beendigung des Schauens

3.2. Zur Frage einer "Zwangsläufigkeit" des Schauens

4. Vorschläge zu Vereinheitlichungen der Umgangsformen der Schaulust bei Verkehrsunfällen

4.1. Der Zusammenhang der Schaulust unter dem Aspekt ALLTAG-UNFALL

4.2. Der Zusammenhang der Schaulust unter den Aspekten von Genuß, Schuld und Regression

4.3. Der Zusammenhang der Schaulust unter dem Aspekt des kulturellen "Allmachtsstrebens"

4.4. Der Zusammenhang der Schaulust unter dem Aspekt der Rotation

5. Empfehlungen zum Umgang mit der Schaulustproblematik

VII. Ausblick

VIII. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Schaulust bei Verkehrsunfällen als komplexes psychologisches Erlebenssystem. Das primäre Ziel der Pilotstudie ist die qualitative Erforschung der Erlebens-, Umgangs- und Verarbeitungsformen von Passanten, die mit einer Unfallsituation konfrontiert werden, um eine erste theoretische Systematisierung dieses Verhaltens zu ermöglichen.

  • Tiefenpsychologische Analyse der Schaulust als psychisches Bewältigungssystem
  • Strukturierung der Phasen des Unfallerlebens und der psychischen Umgangsformen
  • Erforschung der Nachwirkungen von Unfallbeobachtungen bei Versuchspersonen
  • Diskussion des Spannungsverhältnisses zwischen Schaulust und Hilfeleistung
  • Ableitung von Empfehlungen für den Umgang mit Schaulust im Rettungswesen

Auszug aus dem Buch

Die erste Berührung mit der Unfallsituation

Die erste Begegnung mit der Unfallsituation bedeutete für alle Befragten einen sichtlichen Einschnitt, ein "Reißen des Alltagsfadens", als ob "man umgeschaltet" würde. Hier ist festzuhalten, daß die Unfallberührung einen prompten Wechsel der Verfassung, sprich schlagartig eine andere Stimmungslage bedeutete. Dieser plötzliche Übergang, als (un)angenehme Erregung durch die Unfallkonfrontation erlebt, zeigte sich auch bei denjenigen erhalten, die sich etwa auf einer Autobahn sukzessive der Unfallsituation näherten und denen verhältnismäßig mehr "psychischen Raum" zur Verfügung stand, sich auf die "ganz andere" Situation einzustellen.

Das Bemerkenswerte dieser ersten Phase lag im grundlegenden Übergangsproblem, das jeweils sehr plötzlich einsetzte und kaum Möglichkeiten einstellte, sich "Schritt-für-Schritt" auf das besondere Ereignis Unfall einregulieren zu können. Für diese Phase zeigten sich deutlich unterschiedene Auffassungs- und Umgangsformen mit dem "ersten Augenblick" der Unfallberührung. Sie lassen sich als drei grundsätzliche Initialformen gliedern.

Für die eine Form ist der Unfall eine willkommene Steigerung. Im Gegensatz dazu steht die Form, die der Unfall als ärgerliche Störung auffaßte. Hier waren nur rudimentäre Formen der bestürzenden oder belebenden Beeindruckung sowie deren Ausfaltungen gegeben. Der erblickte Unfall stand unter dem Primat des über die in Hand zu nehmende zeitliche Verzögerung, wie auch die damit verbundenen zusätzlichen Belastungen (z.B. Zuspätkommen oder Umwege machen) einhergingen. Zu einem, alle Alltagsgrundlage umzentrierendem "Reingezogenwerden" kam es nicht. Das Erleben kann keine Stabilität durch eine sehr feste Rahmung des Alltagsvollzugs durchhalten. Unfallbegegnung bleibt erlebensmäßig peripher.

Als dezente Verstörung ergab sich bei dieser Initialform ein wiederholt geäußertes "schlechtes Gewissen" darüber, daß die eigene unmittelbare Reaktion auf die Unfallsituation, mit "Abgebrühtheit" (oder "Kaltherzigkeit") in Verbindung gebracht wurde. Dieser verhaltenen Bestürzung über sich selbst wurde aber nicht weiter nachgegangen. Das Problem des Weiterkommens war primär.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Schaulustproblematik ein, stellt die Verbindung zwischen Alltagsleben und Unfallereignissen her und begründet die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Untersuchung dieses Phänomens.

II. Theoretische Ansätze zum Thema: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, wobei besonders psychoanalytische und sozialpsychologische Modelle zur Erklärung von Voyeurismus, Sensationslust und Hilfeverhalten im Kontext von Unfällen herangezogen werden.

III. Eingrenzung der Fragestellung: Hier wird das Thema auf Verkehrsunfälle spezifiziert und eine vorläufige Arbeitsdefinition für den Begriff Schaulust entwickelt, um den Fokus für die empirische Untersuchung zu schärfen.

IV. Methode: Dieser Abschnitt erläutert das methodische Vorgehen, insbesondere die Wahl von qualitativen Tiefeninterviews und deren Auswertung, sowie die Beschreibung der Vor- und Hauptstichprobe inklusive der biographischen Daten der Probanden.

V. Ergebnisse: In diesem umfangreichen Kapitel werden die empirischen Befunde anhand eines Phasenmodells präsentiert, das die psychischen Prozesse vom Moment der Unfallbegegnung bis hin zu langfristigen Nachwirkungen und Umgangsformen der Schaulust detailliert aufschlüsselt.

VI. Erörterung der Ergebnisse: Dieses Kapitel interpretiert die erhobenen Daten, diskutiert die methodischen Grenzen der Arbeit und stellt Bezüge zu existierenden theoretischen Ansätzen her, um Ansätze für eine Vereinheitlichung der Umgangsformen mit der Schaulust abzuleiten.

VII. Ausblick: Der Ausblick identifiziert weiterführende Forschungsfelder und methodische Ansätze, um die Untersuchung der Schaulustproblematik wissenschaftlich zu vertiefen.

VIII. Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen kompakten Überblick über die gesamte Untersuchung, deren Ergebnisse und die daraus resultierenden Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Schaulust, Verkehrsunfall, Tiefeninterview, Unfallsituation, Psychologie, Hilfeleistung, Sensationslust, Bewältigungsmechanismen, Phasenmodell, Schuld, Kausalität, Angstlust, Verdrängung, Unfallbeobachtung, Sozialpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Verhalten beim Beobachten von Verkehrsunfällen, das umgangssprachlich oft als "Gaffen" bezeichnet wird, aus einer tiefenpsychologischen und sozialpsychologischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die psychischen Beweggründe für die Schaulust, die Phasen des Erlebens bei einer Unfallsituation, die Spannungsfelder zwischen Hilfsbereitschaft und Neugier sowie die Auswirkungen des Unfallerlebens auf die Passanten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das komplexe Phänomen der Schaulust systematisch zu beschreiben, psychisch zu verstehen und als ein strukturiertes, dynamisches Bewältigungssystem des Individuums gegenüber unvorhersehbaren Unfallereignissen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung verwendet?

Es handelt sich um eine explorative Pilotstudie, die vorwiegend auf der Methode des qualitativen Tiefeninterviews basiert, um tiefere psychische Strukturen und unbewusste Motive der Beobachter zu erfassen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Einordnung, eine detaillierte methodische Beschreibung sowie die Präsentation der Ergebnisse in Form eines Phasenmodells des Unfallerlebens, ergänzt durch eine tiefe Erörterung der gefundenen Umgangsformen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Schaulust, Verkehrsunfall, Tiefeninterview, Unfallsituation, Hilfeleistung, Sensationslust, Bewältigungsmechanismen und Phasenmodell gekennzeichnet.

Inwiefern beeinflusst das Phänomen der Schaulust die Rettungsarbeit laut der Studie?

Die Studie zeigt, dass Schaulust sowohl als Hindernis (Spurenbeseitigung, Behinderung von Rettungswegen) als auch als ambivalenter Faktor (potenzielle, aber oft inkompetente Laienhelfer) wahrgenommen wird, was die Arbeit der professionellen Rettungskräfte signifikant erschwert.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die "moralische" Verurteilung der Schaulustigen?

Der Autor plädiert für eine "Entdämonisierung" des Phänomens und eine nüchterne psychologische Analyse. Eine rein moralische Verurteilung greift zu kurz, da sie die tieferen psychischen Dynamiken hinter der Schaulust vernachlässigt.

Wie gehen die untersuchten Personen mit dem Erlebten um?

Die Passanten nutzen verschiedene Bewältigungsformen, von der Rationalisierung (z.B. Erklärungsversuche über Schuldfragen) bis hin zu emotionalen Verarbeitungsstrategien wie Verdrängung, Identifikation mit dem Opfer oder Ästhetisierung der Situation.

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Details

Title
"Schaulust" bei Verkehrsunfällen
Subtitle
Erlebens-, Umgangs- und Verarbeitungsformen von gesehenen Unfällen bei Passanten im Hinblick auf den Phänomenbereich der sogenannten Schaulust bei Verkehrsunfällen
College
University of Cologne  (Psychologisches Institut I)
Course
Diplomarbeit zur Verkehrspsychologie
Grade
1,0
Author
Dipl.-Psych. Peter Daniel (Author)
Publication Year
1987
Pages
245
Catalog Number
V123988
ISBN (eBook)
9783640291380
Language
German
Tags
Schaulust Verkehrsunfällen Diplomarbeit Verkehrspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Psych. Peter Daniel (Author), 1987, "Schaulust" bei Verkehrsunfällen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123988
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