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Die AfD. Eine Partei für Rechtspopulisten? Die Entwicklung der Wählerschaft der AfD über die Zeit

Title: Die AfD. Eine Partei für Rechtspopulisten? Die Entwicklung der Wählerschaft der AfD über die Zeit

Term Paper , 2018 , 27 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin zu untersuchen, ob sich die Wählerschaft der AfD über die Zeit der „typischen“ Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien angenähert hat.
Dafür wird die Analyse nachfolgend in fünf Abschnitte untergliedert. Im ersten Schritt gilt es zunächst zu erläutern, welche Merkmale kennzeichnend für Wähler rechtspopulistischer Parteien sind. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf sozioökonomische sowie demographische Charakteristika von Wählern rechtspopulistischer Parteien aus dem westeuropäischen Raum. Damit wird ein Profil für Wähler rechtspopulistischer Parteien erstellt, womit eine Referenz für die spätere Analyse der AfD-Wählerschaft zur Verfügung gestellt wird.
Nachdem ein Wählerprofil von Befürwortern rechtspopulistischer Parteien ausgearbeitet wurde, widmet sich der nächste Abschnitt dieser Arbeit der AfD. Hierbei werden zunächst die historische Entwicklung der AfD und ihre Wendepunkte aufgezeigt.
Ähnlich verfährt es sich im vierten Abschnitt dieser Arbeit, in dem die Wählerschaft der AfD und ihre Wandlung in Betracht gezogen werden. Dabei wird, um eine bessere Übersichtlichkeit und genauere Untersuchung zu gewährleisten, die Entwicklung in chronologische Phasen aufgeteilt. Die chronologische Aufteilung soll dabei unterstützend bei der Ermittlung möglicher Entwicklungstendenzen mitwirken.
Im fünften Abschnitt gilt es dann, die AfD-Wählerschaft einzuordnen und die Frage zu beantworten, ob sich diese im Laufe der Zeit dem zuvor ausgearbeiteten, typischen Wählerprofil rechtspopulistischer Parteien angenähert hat. Dazu wird das im vorherigen bAbschnitt ausgearbeitete Wählerprofil rechtspopulistischer Parteien mit dem aktuellen Wählerprofil der AfD verglichen und dabei untersucht, ob sich die zwei Wählerprofile gleichen bzw. über die Zeit angenähert haben.

Schließlich werden alle Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst und mit Blick auf die Zukunft resümiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die typische Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa

3. Entwicklung der AfD

4. Entwicklung der Wählerschaft der AfD

5. Einordnung der Partei

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, ob sich die Wählerschaft der AfD im Zeitverlauf der „typischen“ Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien im westeuropäischen Raum angenähert hat. Hierbei steht die Analyse sozioökonomischer und demografischer Merkmale im Vordergrund, um Veränderungen in der Wählerstruktur im Kontext politischer Entwicklungen innerhalb der Partei zu identifizieren.

  • Politikwissenschaftliche Analyse der AfD-Wählerschaft im Zeitverlauf
  • Charakterisierung rechtspopulistischer Wählerprofile in Westeuropa
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen parteiinternen Kurswechseln und Wählerstruktur
  • Einsatz sozioökonomischer Variablen (Geschlecht, Alter, Bildung, Schicht, Klasse) als Analyseinstrument
  • Vergleichender Ansatz zur Einordnung der AfD in das rechtspopulistische Parteienspektrum

Auszug aus dem Buch

3. Entwicklung der AfD

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat trotz ihres jungen Bestehens schon eine große Wandlung hinter sich. Im Zuge dieser Analyse ist es deshalb wichtig, zunächst die historische Entwicklung der Partei aufzuzeigen, um später ihre Wählerschaft analysieren zu können.

Als Gründungsanlass sah die AfD die Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise der europäischen Währungsunion, welche bereits 2010 einsetzte. Anknüpfend an diverse erfolglose Vorgängerorganisationen konnte sich im Februar 2013 die AfD offiziell gründen (Decker 2018).

Beginnend mit ihrem Gründungs- und dem Bundestagswahljahr 2013 war die ideologische Einordnung der AfD zunächst umstritten. Wies sie durch ihre nationalkonservative und Anti-Establishment Haltung durchaus rechtspopulistische Züge auf, so erweckte sie gleichzeitig durch die Professoren und Wissenschaftler Bernd Lucke, Joachim Starbatty und Alexander Gauland den Eindruck einer Professoren-Partei, die ihre eurokritischen Positionen ökonomisch und wissenschaftlich begründen konnten (Lewandowsky 2015: 119).

Das damals noch sehr kurze Wahlprogramm der AfD setzte sich aus zwei Schwerpunkten zusammen: Zum einen vertrat die Partei eine deutlich marktliberale, wenn nicht sogar marktradikale Position, vor allem gegenüber der Eurorettungspolitik, weil sie als „unzulässige Einmischung des Staates in die Marktkräfte“ (Niedermayer 2018: 5) angesehen wurde. Zum anderen zeigte die Partei eine system- und immigrationskritische Haltung, wodurch sie im gesellschaftspolitischen Kontext als nationalkonservativ eingestuft werden konnte. Das Hauptaugenmerk der AfD während ihrer Ursprungsphase lag jedoch in der Euro-Politik und der Regierungskritik (ebd., Kleinert 2018: 20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen, um die AfD-Wählerschaft im Zeitverlauf zu analysieren.

2. Die typische Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Rechtspopulismus und erarbeitet anhand sozioökonomischer Variablen ein Referenzprofil rechtspopulistischer Wählerschaften.

3. Entwicklung der AfD: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung und die programmatischen sowie personellen Metamorphosen der Partei seit ihrer Gründung im Jahr 2013 nach.

4. Entwicklung der Wählerschaft der AfD: In diesem Kapitel wird die Wählerschaft der AfD in drei zeitliche Phasen unterteilt und anhand repräsentativer Studien soziostrukturell untersucht.

5. Einordnung der Partei: Hier werden die Ergebnisse der Analysen zusammengeführt, um die Kernfrage der Arbeit zu beantworten und die AfD in das rechtspopulistische Spektrum einzuordnen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen und die politische Etablierung der AfD.

Schlüsselwörter

AfD, Rechtspopulismus, Wählerschaft, Wählerprofil, politische Entwicklung, sozioökonomische Merkmale, Protestpartei, Eurokrise, Parteienforschung, Demografie, Klassenzugehörigkeit, Wahlverhalten, Parteiensystem, Deutschland, Westeuropa

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Wählerschaft der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) über die Zeit und prüft, ob sich diese der typischen Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa angenähert hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der definitorischen Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus, der historischen Entwicklung der AfD sowie der detaillierten Analyse soziostruktureller Merkmale ihrer Wählerschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Kernfrage zu beantworten, ob die AfD-Wählerschaft hinsichtlich soziodemografischer Faktoren heute ein Profil aufweist, das dem klassischen, rechtspopulistischen Wählersegment entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt einen literaturbasierten Ansatz unter Anwendung sozioökonomischer Variablen wie Geschlecht, Alter, Bildung, Klassenzugehörigkeit und subjektiver Schichteinstufung, um Daten aus repräsentativen Wahlstudien (v.a. GLES) zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung eines Wählerprofils, die deskriptive Darstellung der Parteigeschichte und eine chronologische Analyse der Wählerschaft in drei Phasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem AfD, Rechtspopulismus, Wählerprofil, sozioökonomische Merkmale, Parteientwicklung und Wahlverhalten.

Welche Rolle spielt der „Richtungsstreit“ für die Wählerstruktur?

Der interne Richtungsstreit und der nachfolgende parteiinterne Kurswechsel werden als maßgebliche Wendepunkte identifiziert, die mit einer signifikanten Veränderung der Wählerschaft hin zum rechtspopulistischen Profil korrelieren.

Wie unterscheidet sich die Wählerschaft nach dem Rücktritt von Bernd Lucke?

Nach dem Rücktritt von Bernd Lucke (Phase 3) zeigt sich laut der Analyse eine stärkere Besetzung durch Wähler mit geringerem formalen Bildungsniveau und einer stärkeren Identifikation mit der Unterschicht oder der klassischen Arbeiterschicht.

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Details

Title
Die AfD. Eine Partei für Rechtspopulisten? Die Entwicklung der Wählerschaft der AfD über die Zeit
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
2,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V1240224
ISBN (PDF)
9783346663429
ISBN (Book)
9783346663436
Language
German
Tags
AfD Alternative für Deutschland Parteien Deutschland System der BRD BRD Parteienanalyse Rechtspopulismus Wählerschaft Analyse Parteienentwicklung Rechts Konservatismus Populismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Die AfD. Eine Partei für Rechtspopulisten? Die Entwicklung der Wählerschaft der AfD über die Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1240224
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