Zentrale Problembereiche einer internationalen Beschaffung


Seminararbeit, 2005

15 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Gedankenflussplan

1 Einleitung

2 Definition und Gründe für eine Internationale Beschaffung
2.1 Definition des Global Sourcing
2.2 Gründe für eine Internationale Beschaffung

3 Probleme einer Internationalen Beschaffung
3.1 Probleme in der Informationsphase
3.1.1 Informationsbeschaffung
3.1.2 Informationsauswertung
3.1.3 Lieferantenauswahl
3.2. Sprachprobleme und Kultureinflüsse
3.2.1 Englischkenntnisse
3.2.2 Mentalität
3.3 Politische Risiken
3.4 Rechtliche Risiken
3.5 Technologische Risiken
3.5.1 Know-how-Transfer
3.5.2 Produktpiraterie
3.6 Lieferung
3.6.1 Transportrisiken
3.6.2 Lieferzeit
3.6.3 Versorgungssicherheit
3.7 Qualität
3.8 Service
3.9 Finanzrisiken
3.9.1 Währungsschwankungen
3.9.2 Zusätzliche Kosten

4 Fazit

Diskussionsvorschläge

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Risikoaspekte des Global Sourcing

Abbildung 2: Daten- und Informationsbedarf im Rahmen des Global Sourcing

Abbildung 3: Hauptverkehrsrouten

Abbildung 4: Ablauf eines Transportes

Abbildung 5: Kosten im Vergleich

Abbildung 6: Währungsverhalten

Abbildung 7: Chancen-/ Risikenbewertung

Gedankenflussplan zum Thema: Zentrale Problembereiche einer internationalen Beschaffung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Die zunehmende weltwirtschaftliche Verflechtung fordert von Unternehmen, sich sowohl mit heimischen als auch mit ausländischen Konkurrenten zu messen. Die Orientierung am globalen Markt beeinflusst dabei innerhalb der Wertschöpfungskette neben der Produktion und dem Absatzmarkt auch die Beschaffung. Gerade in Deutschland spielt die internationale Beschaffung und damit auch der Importanteil eine immer wichtigere Rolle.1

2 Definition und Gründe für eine Internationale Beschaffung

2.1 Definition von Global Sourcing

Der Begriff ist in der Literatur nicht eindeutig definiert. Häufig wird Global Sourcing als die Beschaffung des günstigsten Produkts auf dem Weltmarkt definiert. Im Sinne der Beschaffungsstrategie bedeutet das die effiziente Nutzung weltweiter Ressourcen / internationaler Bezugsquellen. Die internationale Beschaffung ist somit ein strategisches Element zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen. Praktisch geht Global Sourcing oft mit Multiple Sourcing einher. Der Abnehmer hat für jedes Produkt einen günstigen Anbieter am Weltmarkt. Es ist aber in Global-Sourcing-Strategien ebenso üblich, die Beziehung zu wenigen wichtigen Lieferanten zu pflegen.2

2.2 Gründe für eine internationale Beschaffung

Im allgemeinen hat Global Sourcing eine Steigerung der Anzahl potentieller Lieferanten zur Folge, was dazu führt, dass der Wettbewerb zwischen den Lieferanten zunimmt. Daraus können geringere Beschaffungskosten und Qualitätssteigerungen resultieren. Eine günstigere Beschaffung ist aber vor allem ein Resultat der Kostengefälle zwischen den Ländern. Des Weiteren können sich technologische Vorteile ergeben, wenn ein Lieferant über ein besonderes Know-how bzw. eine Produktionstechnologie verfügt. Durch eine internationale Beschaffung können Kenntnisse über den betrachteten Markt verbessert werden. Ein Einstieg in diesen Markt ist somit leichter.3

3 Probleme einer internationalen Beschaffung

Neben den bekannten Vorteilen ergeben sich aber eine Reihe von Nachteilen und Problemen, die bei einer internationalen Beschaffung mit berücksichtigt bzw. bewältigt werden müssen(siehe Abb.1).

3.1 Probleme in der Informationsphase

Durch das Global Sourcing steigt der Informationsbedarf der Einkaufsabteilung im Vergleich zur nationalen Beschaffung stark an. Dies betrifft hauptsächlich Informationen und Daten zu Land, Markt, Lieferant und Produkt(siehe Abb.2).

3.1.1 Informationsbeschaffung

Wichtige Datenquellen können dem Unternehmen aus verschiedenen Gründen nicht bekannt sein. Die Hauptgründe hierfür stellen zumeist die Zeitknappheit zur Durchführung von Recherchen sowie die fehlende Research- Kompetenz dar]. Bestehende sprachliche Barrieren und die räumliche und zeitliche Distanz erschweren zusätzlich die Informationsbeschaffung, da trotz steigender Internationalisierungstendenz relevante Informationen und Daten oft nur in der jeweiligen Nationalsprache vorhanden bzw. schwer abzurufen sind.4

3.1.2 Informationsauswertung

Für eine Auswertung der Informationen und kontinuierliche Aktualisierung des Datenbestandes ist nicht nur ein systematisches Vorgehen wichtig, sondern auch ein hohes Maß an Ressourcen und Zeit. Es stellt somit eine Zusatzbelastung für die Beschaffungsabteilung dar.5

3.1.3 Lieferantenauswahl

Die Auswahl eines geeigneten ausländischen Lieferanten ist dabei allerdings alles andere als einfach, stellt gleichzeitig aber die entscheidende Erfolgsvoraussetzung der Beschaffung im Ausland dar. Neben den großen soziokulturellen und rechtlichen Differenzen zwischen westlichem und z.B. asiatischem Kulturkreis erschwert insbesondere die enorme Vielfalt an potenziellen Lieferanten die Auswahl eines passenden Partners. Um Qualitätsmängel, Engpässe oder andere Probleme zu vermeiden ist eine genaue Analyse der gesammelten Informationen notwendig.

3.2 Sprachprobleme und Kultureinflüsse

Ein unbestreitbares Hemmnis für eine int. Beschaffung sind die Kommunikations- Probleme durch versch. Sprache und Mentalität.

3.2.1 Englischkenntnisse

Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern sind Kommunikationsprobleme ein Hauptproblem bei der Beschaffung. Sollten Englischkenntnisse vorhanden sein ist nicht davon auszugehen, dass diese nicht unternehmensweit ausgeprägt sind. Es ist somit notwendig dass der Auftraggeber oder dessen Repräsentant der Muttersprache des Landes mächtig ist. Es ist absolut notwendig, Lastenheften, technischen Zeichnungen und Produktspezifikationen in der jeweiligen Landessprache zu erstellen. Auch eine universelle Darstellung mit Bildern ist durchaus vorteilhaft.6

3.2.2 Mentalität

Es ist zu beachten dass es in anderen Ländern andere Mentalitäten vorherrschen. Die Menschen könnten eine andere Einstellung zu Pünktlichkeit, Effektivität und Genauigkeit haben. Kritik ist für diese Menschen möglicher weise nicht nachzuvollziehen.

[...]


1 Vgl. http://www.ebz-beratungszentrum.de/logistikseiten/artikel/global1.html

2 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffungsstrategie#Global_Sourcing

3 vgl. httpwww.competence-site.debeschaffung.nsff1!OpenDocument.pdf

4 vgl. www.competence-site.debeschaffung.nsff1!OpenDocument.pdf

5 vgl. www.competence-site.debeschaffung.nsff1!OpenDocument.pdf

6 vgl. Krokowski, W: Globalisierung des Einkaufs, 1998, S.15

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Zentrale Problembereiche einer internationalen Beschaffung
Hochschule
Technische Hochschule Rosenheim
Veranstaltung
Betriebswirtschaftliches Seminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
15
Katalognummer
V124037
ISBN (eBook)
9783640296385
Dateigröße
580 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zentrale, Problembereiche, Beschaffung, Betriebswirtschaftliches, Seminar
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing. Thomas Foj (Autor), 2005, Zentrale Problembereiche einer internationalen Beschaffung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124037

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