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Berühmte Virtuosinnen und Virtuosen in der pfälzischen Kleinstadt Landau

Title: Berühmte Virtuosinnen und Virtuosen in der pfälzischen Kleinstadt Landau

Presentation (Elaboration) , 2008 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Kopp (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Thema des Seminars im Wintersemester 2007/2008 war die Erforschung des Musiklebens der Stadt Landau in der Pfalz.
Meine Ausarbeitung des im Wintersemester 2007/2008 gehaltenen Referats beschäftigt sich mit berühmten Musikerpersönlichkeiten, die im neunzehnten Jarhhundert in Landau gastierten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

1. MUSIKER MIT BIOGRAFISCHER INFORMATION

1.1. Sophie & Isabell Dulcken

2. MUSIKER OHNE BIOGRAPHIEFISCHE INFORMATION

2.1. Betty Gundy (f.f. Hofopernsängerin)

2.2. Iduna Walter-Choinanus

FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, musikhistorische Ereignisse in der Stadt Landau in der Pfalz zu erforschen, wobei der Fokus insbesondere auf berühmten Musikerpersönlichkeiten liegt, die in der Kleinstadt gastierten. Dabei wird untersucht, inwiefern Zeitungsartikel als Primärquellen zur Identifizierung und biographischen Einordnung dieser Künstler dienen können.

  • Analyse des Musiklebens in Landau im 19. Jahrhundert
  • Methodik der Quellenrecherche in historischen Zeitungsarchiven
  • Biographische Aufarbeitung ausgewählter Musikerinnen
  • Kritische Reflexion über die Auswahlkriterien für historische Berühmtheit
  • Dokumentation von Konzertprogrammen und Rezensionen

Auszug aus dem Buch

2.1. Betty Gundy (f.f. Hofopernsängerin)

Im Landauer Eilboten wurde eine Kritik des Redakteurs Carl Georges über ein Konzert vom 18.Mai 1852 veröffentlicht, bei dem sie als Solistin mitwirkte, und die vermuten lässt, dass diese Frau wohl ein gewisses Rennomé hatte, da sie als „Stern am Himmel der jetzigen Künstlerwelt“ bezeichnet wird. (vgl. Georges 1852) Auch bei Henze-Döring 1998 Seite 795 wird Betty Gundy als herausragende Sängerin bezeichnet.

Bei dem genannten Konzert in Landau führte sie die „Bettel-Arie“ aus Meyerbeers Propheten auf, in der eine Mutter, glaubt, dass ihr Sohn verstorben wäre, und versucht die Leute um eine kleine Gabe zu bitten, damit sie für ihn eine Messe lesen lassen kann.

Gelobt wurde an Betty Gundys Interpretation vor allem, dass sie den immer „greller vortretenden“ Schmerz zwar ausdrucksstark vermittelte, dennoch das Stück an harmonischer Schönheit aber nichts einbüßen musste. (vgl. Georges 1852) Außerdem führte sie das irische Volkslied „Die letzte Rose“ von Flotow auf und „traf dabei ganz schön den Ton des romantischen Irländers, denn je unglücklicher und unfreier ein Volk, desto romantischer ist seine Poesie“. (vgl. Georges 1852)

So stellt der Rezensent Carl Georges in seinem Artikel fest: „Der große Ruf, der der Künstlerin vorauseilte, wurde glänzend bewährt und mit Stolz müssen wir es sagen, dass eine solche Sängerin noch nicht die Mauern Landaus betreten hat.“ (vgl. Georges 1852)

Zusammenfassung der Kapitel

VORWORT: Einleitung in die Forschungsarbeit zum Musikleben in Landau, die die Schwierigkeiten bei der Quellensuche und Definition von "berühmten" Künstlern beschreibt.

1. MUSIKER MIT BIOGRAFISCHER INFORMATION: Vorstellung der Schwestern Sophie und Isabell Dulcken, zu deren Leben und Wirken verlässliche biografische Daten existieren.

2. MUSIKER OHNE BIOGRAPHIEFISCHE INFORMATION: Untersuchung der Sängerinnen Betty Gundy und Iduna Walter-Choinanus, die trotz fehlender tieferer biografischer Daten durch historische Zeitungsberichte und Widmungen als bedeutend identifiziert werden.

FAZIT: Zusammenfassende Einschätzung der Arbeit, die die Herausforderungen der Archivforschung in einer Kleinstadt und die Subjektivität historischer Quellen kritisch beleuchtet.

Schlüsselwörter

Musikgeschichte, Landau, Konzertwesen, Virtuosen, Archivrecherche, Zeitungsartikel, Sophie Dulcken, Isabell Dulcken, Betty Gundy, Iduna Walter-Choinanus, Musikkultur, 19. Jahrhundert, Kleinstadtgeschichte, Quellenkritik, Konzertgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erforschung musikalischer Ereignisse und Gastspiele berühmter Virtuosen in der Stadt Landau in der Pfalz während des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Konzertpraxis in Kleinstädten, die Arbeit mit Zeitungsarchiven als historische Primärquelle sowie die biografische Rekonstruktion vergessener Musikerpersönlichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Licht auf in Landau gastierende Musiker zu werfen und die Möglichkeiten der Quellenlage im Landauer Stadtarchiv für eine historische musikwissenschaftliche Aufarbeitung auszuloten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Methode stützt sich primär auf die Auswertung historischer Zeitungsbestände, wie dem Landauer Wochenblatt und dem Landauer Eilboten, ergänzt durch biographische Lexika und Sekundärquellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Abschnitte: Musiker, zu denen fundierte biografische Informationen vorliegen (wie die Schwestern Dulcken), und Musiker, bei denen die Quellenlage lückenhaft ist, aber dennoch auf ein gewisses Renommee schließen lässt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Musikgeschichte, Landau, Konzertwesen, Archivrecherche und Quellenkritik charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt dem "Landauer Eilboten" für die Forschung zu?

Der Landauer Eilbote dient als maßgebliche Primärquelle für zeitgenössische Konzertkritiken, die Aufschluss über den Bekanntheitsgrad und die künstlerische Qualität der gastierenden Musiker geben.

Warum ist die Identifizierung von "berühmten Virtuosen" laut Autor schwierig?

Die Schwierigkeit liegt in der Subjektivität der zeitgenössischen journalistischen Sprache, da Begriffe wie "Stern am Himmel" oft inflationär gebraucht wurden und keine objektive historische Kategorisierung erlauben.

Welche Rolle spielt das Stadtarchiv Landau?

Das Stadtarchiv Landau bildet die Basis für die Recherche, stößt jedoch an Grenzen, da für viele der gastierenden Künstler Informationen an ihren jeweiligen Hauptwirkungsstätten leichter zu finden wären.

Was macht das Beispiel der Iduna Walter-Choinanus besonders?

Ihre Person stellt ein Mysterium dar, da sie zwar als hochbegabte Altistin gilt, jedoch kaum biographische Spuren hinterlassen hat, außer durch ein ihr gewidmetes Kunstlied von Clara Faisst.

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Details

Title
Berühmte Virtuosinnen und Virtuosen in der pfälzischen Kleinstadt Landau
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Musikwissenschaft und Musik)
Course
Zum Musikleben einer pfälzer Kleinstadt
Grade
2,0
Author
Daniel Kopp (Author)
Publication Year
2008
Pages
8
Catalog Number
V124098
ISBN (eBook)
9783640289165
Language
German
Tags
Berühmte Virtuosinnen Virtuosen Kleinstadt Landau Musikleben Kleinstadt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Kopp (Author), 2008, Berühmte Virtuosinnen und Virtuosen in der pfälzischen Kleinstadt Landau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124098
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