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Die Traumapädagogik in der sozialen Einzelfallhilfe

Titel: Die Traumapädagogik in der sozialen Einzelfallhilfe

Hausarbeit , 2022 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Traumapädagogik in der sozialen Einzelhilfe.

Zuerst wird das Methodenkonzept der Traumapädagogik vorgestellt. Hierfür werden als Grundlage die Begriffe Trauma, Schutz- und Risikofaktoren sowie Traumapädagogik kurz definiert. Anschließend wird das Konzept näher beleuchtet, indem die Entwicklung, die Klientel und Anwendungsgebiete sowie die Ziele charakterisiert werden. Abschließend werden die fünf wesentlichen Grundhaltungen und Handlungsmöglichkeiten der traumapädagogischen Arbeit aufgezeigt.

Im zweiten Teil dieser Ausarbeitung werden das Seminar „Klassische Methoden der Sozialen Arbeit“ sowie eigene Erfahrungen mit der Traumapädagogik reflektiert. Bevor zum Schluss ein kurzes Fazit erfolgt, werden die soziale Einzelfallhilfe, die soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit in ihren Hauptcharakteristika in Bezug auf die Traumapädagogik verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Methodenkonzept Traumapädagogik- Begriffsbestimmungen

2.1 TRAUMA

2.2 SCHUTZ- UND RISIKOFAKTOREN

2.3 TRAUMAPÄDAGOGIK

3 Traumapädagogik

3.1 ENTWICKLUNG DER TRAUMAPÄDAGOGIK

3.2 KLIENTEL UND TRAUMAPÄDAGOGISCHE ANWENDUNGSGEBIETE

3.3 ZIELE

3.4 GRUNDHALTUNGEN

3.5 HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

4 Reflexion

4.1 REFLEXION- EIGENE ERFAHRUNG

5 Vergleich Soziale Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Methodenkonzept der Traumapädagogik im Kontext der Sozialen Arbeit theoretisch fundiert darzustellen und in Bezug auf die Disziplinen Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit kritisch zu vergleichen, ergänzt durch eine persönliche Reflexion der eigenen berufsbezogenen Lernprozesse.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen zu Trauma und Traumapädagogik
  • Charakterisierung von Schutz- und Risikofaktoren im kindlichen Entwicklungsprozess
  • Methodische Grundhaltungen und Handlungsmöglichkeiten in der traumapädagogischen Arbeit
  • Kritische Selbstreflexion basierend auf dem Seminar „Klassische Methoden der Sozialen Arbeit“
  • Vergleichende Analyse der drei klassischen Methoden der Sozialen Arbeit in Bezug auf traumasensible Konzepte

Auszug aus dem Buch

2.1 Trauma

Der Begriff Trauma stammt aus dem Griechischem und bedeutet Wunde oder Verletzung (vgl. Bialek/ Kühn 2017, S. 31).

Nach der Definition des ICD 10 ist ein Trauma ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von kürzerer oder längerer Dauer sein kann, jedoch mindestens sechs Monate anhält. Zudem wird es charakterisiert durch eine außergewöhnliche katastrophenartige Bedrohung, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde (vgl. Steinke 2019).

Eine weitere Definition des Traumabegriffes, welche in den letzten Jahren an Bedeutung gewann, ist die von Fischer und Riedesser. Nach ihrer Interpretation ist ein Trauma ein „vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und den individuellen Bewältigungsmöglichkeiten, das mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht und so eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis bewirkt“ (Fischer/Riedesser 2009, S. 84 zit. n. Zimmermann 2017, S. 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den inhaltlichen Rahmen ab, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert die Bedeutung der Traumapädagogik innerhalb der klassischen Methoden klassischer Sozialer Arbeit.

2 Das Methodenkonzept Traumapädagogik- Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel liefert die essentiellen Definitionen zu den Kernbegriffen Trauma, Schutz- sowie Risikofaktoren als Basis für die weitere Auseinandersetzung.

3 Traumapädagogik: Hier werden die historische Entwicklung, die spezifische Klientel, die Ziele sowie die zentralen pädagogischen Grundhaltungen und Handlungsmethoden des Konzepts detailliert beschrieben.

4 Reflexion: In diesem Abschnitt reflektiert die Autorin ihre eigenen Lernerfahrungen aus dem Seminar „Klassische Methoden der Sozialen Arbeit“ und verknüpft diese mit praktischen Erkenntnissen aus ihrem Praktikum.

5 Vergleich Soziale Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit: Das Kapitel bietet eine Synopse der drei klassischen Methoden und untersucht deren jeweilige Anknüpfungspunkte zur Traumapädagogik.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Lernergebnisse der Ausarbeitung zusammen und bewertet den Erfolg des zugrunde liegenden Seminarprozesses.

Schlüsselwörter

Traumapädagogik, Soziale Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, Trauma, Psychotraumatologie, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Resilienz, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Straftataufarbeitung, Traumafolgestörungen, pädagogische Grundhaltungen, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Methodenkonzept der Traumapädagogik und dessen Bedeutung für die Soziale Arbeit, insbesondere im Hinblick auf die Einzelfallhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Traumata, die Identifikation von Schutz- und Risikofaktoren, die traumapädagogische Praxis sowie die kritische Reflexion des Studiums im Bereich Sozialer Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Konzept der Traumapädagogik zu erläutern und diese bei der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen als wesentlichen Bestandteil sozialpädagogischer Interventionen zu verankern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bearbeitung verwendet?

Die Autorin nutzt Literaturrecherchen, definiert zentrale Begriffe und wendet die Prozessschritte der kritischen Reflexion nach Brookfield auf das absolvierte Seminar an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Traumabegriffe, die methodische Einordnung der Traumapädagogik sowie einen Vergleich zu den klassischen Methoden der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Traumapädagogik, Soziale Einzelfallhilfe, Resilienz, Selbstwirksamkeit und Traumatherapie.

Welche Rolle spielt die eigene Praktikumserfahrung der Autorin?

Die Erfahrungen aus dem Praktikum im Justizvollzug ermöglichen der Autorin einen praxisnahen Zugang zur Straftataufarbeitung und zum Umgang mit traumatisierten Klientinnen.

Inwiefern beeinflusst der interdisziplinäre Ansatz die Schlussfolgerung?

Die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren und die Einbeziehung des Lebensraumes der Klienten werden als entscheidende Faktoren für den Erfolg traumapädagogischer Einwirkungen hervorgehoben.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Traumapädagogik in der sozialen Einzelfallhilfe
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
17
Katalognummer
V1242722
ISBN (PDF)
9783346673015
ISBN (Buch)
9783346673022
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Traumapädagogik Einzelfallhilfe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Die Traumapädagogik in der sozialen Einzelfallhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1242722
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Leseprobe aus  17  Seiten
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