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Unterrichtsstunde: Onomatopöie (aus einer UE zum Thema Comics und Bildergeschichten)

Unterrichtsentwurf im Fach Kunst

Title: Unterrichtsstunde: Onomatopöie (aus einer UE zum Thema Comics und Bildergeschichten)

Lesson Plan , 2004 , 14 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Tatjana Katharina Schikorski (Author)

Pedagogy - Art education
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Summary Excerpt Details

Die Unterrichtseinheit Comics und Bildergeschichten ist zum einen im Teilbereich Visuelle Medien angesiedelt. Als Folgeeinheit zur Unterrichtseinheit Film schließt sich die Einheit der modernen bebilderten Geschichte logisch an. Der Rahmenplan schreibt vor, dass Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit visuellen Massenmedien auseinandersetzen und ihnen gegenüber an Analysefähigkeit und Selbstbewusstsein gewinnen. Weiterhin wird im Bereich Malerei gefordert, dass gezielt Künstler aus unterschiedlichen Epochen, deren Motive, Themen und Anliegen vorgestellt werden. Die o.g. Unterrichtseinheit trägt dazu im wesentlichen bei.

Excerpt


Struktur der Unterrichtseinheit

1. Planungszusammenhang

1.1. Thema der Stunde

1.2. Aufbau der Unterrichtseinheit

2. Ziele

2.1. Intention der Unterrichtseinheit

2.2. Stundenziel

3. Rahmenplanbezug

4. Sachdarstellung

5. Reduktion

6. Lehr- und Lernvoraussetzungen

6.1. Individuelle und soziale Voraussetzungen der Schüler

6.2. Sachstrukturelle Voraussetzungen

6.3. Situative Voraussetzungen

7. Didaktisch-methodische Entscheidungen

8. Medien/Arbeitsmittel

9. Geplantes Tafelbild

10. Literatur

11. Verlaufsplanung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Unterrichtsstunde ist die Einführung in die Gestaltung von Geräuschzeichen (Onomatopöie) innerhalb des Mediums Comic. Die Schüler sollen dabei lernen, auditive Reize in visuelle, zeichnerische Ausdrucksformen zu übersetzen und die formale Wirkung typografischer Gestaltungsmittel zu reflektieren.

  • Grundelemente und Struktur von Comics
  • Bedeutung und Funktion von Onomatopöie
  • Analytische Betrachtung von Roy Lichtensteins Werk
  • Praktische Umsetzung von Geräuschen in grafische Zeichen
  • Reflexion der formalen Wirkung von Stilmitteln

Auszug aus dem Buch

4. Sachdarstellung

Unter Comics versteht man gezeichnete Bilderfolgen, die in Streifen von drei bis acht und mehr Bildern als Fortsetzungen in Zeitschriften und Zeitungen erscheinen. Weiterhin werden mit dem Begriff Comics ganze Hefte und Bücher bezeichnet, die nur solche Bilderfolgen enthalten. Kulturgeschichtlich sind ihre Vorläufer die volkstümlichen europäischen Bilderbögen; die ersten Comics wurden in den 1890er Jahren in den USA veröffentlicht. Im Gegensatz zur Bildergeschichte setzen Comics den Text direkt ins Bild.

Die kommentierenden und erklärenden Beitexte sind knapp, die wörtliche Rede der Personen als Sprechblase mit zum Sprecher verweisendem Dorn herrscht vor. Sprechblasen sind aus dem Spruchband mittelalterlicher Kunst abgeleitet und finden sich bereits in den Karikaturen des 18. und 19. Jahrhunderts. Neben der Sprechblase gibt es die Denk- und Flüsterblase, usw. Auch Lautmalerei wird ins Bild genommen. Durch Typographie und Farbgebung ihre Wirkung zu erhöhen. Grafische Signale und Symbole werden erweitert, um Anschaulichkeit und Lebendigkeit der Bildaussage zu steigern.

Der Fachbegriff für die Geräuschzeichen in den Comics lautet „Onomatopöie“. Er setzt sich aus den griechischen Wörtern „onoma“ und „poeiein“ zusammen, die „Namen schaffen“ bedeuten. Kenner sprechen kurz von einer „Onpo“, oder auf deutsch von „Lautmalerei“. „Onpos“ haben ihren Ursprung in Comic strips, wo sie meist mit Bewegung verbundene Geräusche darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Planungszusammenhang: Einordnung der Unterrichtsstunde in die Gesamteinheit "Comics und Bildergeschichten" inklusive zeitlicher Planung.

2. Ziele: Definition der fachlichen und pädagogischen Lernziele für die gesamte Unterrichtseinheit sowie spezifisch für die aktuelle Stunde.

3. Rahmenplanbezug: Begründung der Einheit innerhalb des Lehrplans, insbesondere bezüglich der Analyse von Massenmedien und Bildender Kunst.

4. Sachdarstellung: Fachliche Grundlagen zu Entstehung, Wesen und Gestaltungselementen von Comics sowie Definition der Onomatopöie.

5. Reduktion: Begründung der inhaltlichen Beschränkung für die Unterrichtsstunde, um den Fokus auf Geräuschzeichen zu legen.

6. Lehr- und Lernvoraussetzungen: Analyse der Lerngruppe hinsichtlich sozialer Dynamiken, Vorwissen und räumlicher Gegebenheiten.

7. Didaktisch-methodische Entscheidungen: Erläuterung der gewählten Unterrichtsmethoden und der Auswahl von Medien.

8. Medien/Arbeitsmittel: Auflistung der für den Unterricht notwendigen Materialien und technischen Geräte.

9. Geplantes Tafelbild: Struktur und Inhalte, die während der Stunde an der Tafel erarbeitet werden.

10. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

11. Verlaufsplanung: Detaillierter zeitlicher Ablauf der Unterrichtsstunde in vier Phasen inklusive didaktischer Kommentare.

Schlüsselwörter

Comics, Onomatopöie, Lautmalerei, Geräuschzeichen, Roy Lichtenstein, Bildgeschichte, Sprechblasen, Typografie, Bildende Kunst, Visuelle Medien, Unterrichtsentwurf, Formgestaltung, Pop-Art, Kreatives Arbeiten, Analysefähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf beschreibt eine Kunststunde für eine achte Klasse, in der sich Schüler mit der visuellen Gestaltung von Geräuschen in Comics auseinandersetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen die Comic-Elemente, die Theorie und Praxis der Onomatopöie sowie die Einflüsse von Pop-Art-Künstlern wie Roy Lichtenstein auf das Genre.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Stunde?

Das Ziel ist es, dass Schüler die Bedeutung von Geräuschzeichen (Onomatopöie) verstehen und lernen, diese durch formale Kriterien wie Buchstabengröße und -form zeichnerisch umzusetzen.

Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?

Es wird ein induktiver Ansatz gewählt, bei dem Schüler durch Analyse (z.B. von Lichtensteins "Whaam") und eigene Erprobung selbstständig Erkenntnisse über Gestaltungsmöglichkeiten gewinnen.

Was wird im Hauptteil der Unterrichtsstunde behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Hinführung durch Bildbetrachtung, eine gemeinsame Erarbeitung von Gestaltungskriterien und eine praktische Arbeitsphase zur Erstellung eines eigenen Geräuschzeichens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Unterrichtseinheit?

Die zentralen Schlagworte sind Onomatopöie, Comics, Lautmalerei, Formgestaltung, visuelle Medien und Pop-Art.

Welche Rolle spielt Roy Lichtenstein für die Zielsetzung?

Sein Werk dient als qualitatives Anschauungsobjekt, um Schülern zu vermitteln, wie Künstler das Medium Comic für ihre eigene Arbeit genutzt und stilistisch variiert haben.

Wie wird sichergestellt, dass die Schüler den Zusammenhang zwischen Klang und Bild verstehen?

Durch die Analyse von Beispielen und den Einsatz von Tonträgern zur akustischen Anregung, kombiniert mit der Reflexionsphase am Ende, wird eine bewusste Verknüpfung von Klangcharakter und grafischer Umsetzung gefordert.

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Details

Title
Unterrichtsstunde: Onomatopöie (aus einer UE zum Thema Comics und Bildergeschichten)
Subtitle
Unterrichtsentwurf im Fach Kunst
Course
Unterrichtsbesuch
Grade
1.3
Author
Tatjana Katharina Schikorski (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V124292
ISBN (eBook)
9783640311989
ISBN (Book)
9783640316021
Language
German
Tags
Unterrichtsstunde Onomatopöie Thema Comics Bildergeschichten) Unterrichtsentwurf Fach Kunst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tatjana Katharina Schikorski (Author), 2004, Unterrichtsstunde: Onomatopöie (aus einer UE zum Thema Comics und Bildergeschichten), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124292
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