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Ertrags- und Rentabilitätsentwicklung österreichischer Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa

Titel: Ertrags- und Rentabilitätsentwicklung österreichischer Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa

Diplomarbeit , 2007 , 117 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mag. Philipp Ackerl (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einführung
Der mittel- und osteuropäische Bankensektor war in den beiden letzten Jahrzehnten großen Änderungen unterworfen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 wurde das Monobankensystem in ein zweistufiges Bankensystem mit einer Notenbank auf der einen Seite und Kommerzbanken auf der anderen Seite transformiert. Zum Zweck eines effizienten Bankensystems wurde der Bankensektor weitgehend liberalisiert und privatisiert. Die noch in Staatsbesitz befindlichen Kommerzbanken waren vor allem durch uneinbringliche Forderungen („faule Kredite“), welche noch aus dem Kommunismus stammten, vorbelastet.
Generell litt der Bankensektor unter Kapitalmangel sowie unterqualifizierten Mitarbeitern, was einen geordneten Bankbetrieb unmöglich machte. Unter diesen Umständen kam es zu einer Reihe von Bankenkrisen, von denen fast alle mittel- und osteuropäischen Länder betroffen waren. Diese Bankenkrisen wurden durch Bankenreformen und Restrukturierungen in allen CEE1 Ländern erfolgreich bewältigt.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Literatur über Bankenrentabilität und –Effizienz in Mittel- und Osteuropa

2.1. Rentabilitäts- und Effizienzerhebung

2.2. Vergleich westeuropäischer mit mittel- und osteuropäischen Banken

2.3. Länder und Regionen in CEE

2.4. Eigentumsverhältnisse

2.5. Eintrittsstrategie

2.6. Markt- u. Wachstumsstrategie

2.7. Finanzausstattung und Liquidität

2.8. Marktanteil und Unternehmensgröße

2.9. Qualitative und operative Erfolgsfaktoren

2.10. Zinsmargen im Kredit- und Einlagengeschäft

2.11. Risiko

2.12. Konzentration und Wettbewerb

2.13. Führungsverhalten

2.14. Zusammenfassung

3. Die Charakteristik des Bankensektors in Mittel- und Osteuropa

3.1. Die Bankenreform in den Neunzigerjahren

3.2. Regionen

3.3. Größe des Bankensektors

3.4. Finanzintermediation

3.4.1. Privatkredite

3.4.2. Hypothekarkredite

3.5. Anteil ausländischer Kreditinstitute

3.6. Konzentrationsgrad

4. Marktüberblick

4.1. Zentraleuropa

4.1.1. Polen

4.1.2. Tschechien

4.1.3. Slowakei

4.1.4. Ungarn

4.1.5. Slowenien

4.2. Südosteuropa

4.2.1. Kroatien

4.2.2. Rumänien

4.2.3. Bulgarien

4.2.4. Bosnien und Herzegowina

5. Österreichische Banken in Mittel- u. Osteuropa

5.1. Marktanteile

5.2. Wachstum

5.3. Positionierung

5.4. Erste Bank

5.4.1. Allgemeines

5.4.2. Eintritts- u. Wachstumsstrategie

5.4.3. Bilanzsumme, Jahresüberschuss und Eigenkapitalrentabilität

5.5. Bank-Austria-Creditanstalt

5.5.1. Allgemeines

5.5.2. Eintritts- u. Wachstumsstrategie

5.5.3. Bilanzsumme, Jahresüberschuss und Eigenkapitalrentabilität

5.6. RZB

5.6.1. Allgemeines

5.6.2. Eintritts- u. Wachstumsstrategie

5.6.3. Bilanzsumme, Jahresüberschuss und Eigenkapitalrentabilität

5.7. Erfolgsfaktoren

5.7.1. Länder und Regionen

5.7.2. Marktanteil

5.7.3. Bilanzsumme

5.7.4. Finanzausstattung und Liquidität

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ertrags- und Rentabilitätsentwicklung sowie die zentralen Erfolgsfaktoren österreichischer Tochterbanken in den Regionen Mittel- und Osteuropas, um zu analysieren, welche Strategien und Rahmenbedingungen den Erfolg in diesen Transformationsmärkten maßgeblich beeinflussen.

  • Analyse der Rentabilität und Effizienz im CEE-Bankensektor
  • Einfluss der Eigentümerstruktur und Eintrittsstrategien (Greenfield vs. Akquisition)
  • Marktpositionierung und Wachstumsstrategien österreichischer Bankengruppen (Erste Bank, RZB, Bank Austria-Creditanstalt)
  • Bedeutung von Marktanteil, Unternehmensgröße und Liquidität für den Unternehmenserfolg
  • Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die Zinsmargen

Auszug aus dem Buch

2.1. Rentabilitäts- und Effizienzerhebung

Studien, welche die Leistungsfähigkeit von Banken untersuchen, unterscheiden sich sowohl in Hinsicht auf die angewandte Methode als auch auf das angestrebte Forschungsziel. Einerseits gibt es Untersuchungen, welche ein bestimmtes Sample an Banken als ganzes analysieren und die dynamische Entwicklung der Leistungsfähigkeit erheben. Das Ziel dieser Studien ist es, die zeitliche Entwicklung verschiedener Variablen einer bestimmten Region zu untersuchen. Andere Modelle vergleichen die Leistungskennzahlen verschiedener Bankentypen oder auch individueller Banken wobei die Erhebung statisch oder dynamisch erfolgen kann. Neben diesen allgemeinen Modellen gibt es noch Modelle, welche die spezifischen Einflüsse exogener Variablen auf Leistungskennzahlen von Banken untersuchen. Diese Variablen können z.B. das Wirtschaftswachstum, das BIP pro Kopf oder die Eigentümerstruktur sein.

Zur Leistungsbeurteilung der Banken werden im Wesentlichen zwei verschiedene Ansätze herangezogen, Rentabilitätskennzahlen wie Eigenkapitalrentabilität oder Gesamtkapitalrentabilität einerseits sowie verschiedene Formen der Effizienzerhebung andererseits. Rentabilitätskennzahlen bieten den Vorteil, dass sie einfach zu berechnen und die erforderlichen Daten in der Regel gut verfügbar sind. Aufgrund unterschiedlich rechtlicher Rahmenbedingungen in einzelnen Ländern sowie bilanzpolitischer Verzerrungen auf der Unternehmensseite bieten sie jedoch nur eine beschränkte Aussagekraft. Effizienzerhebungsmethoden wie die „Stochastic Frontier Analysis“ oder die „Data Envelopment Analysis“, welche sich im Bereich der Bankenforschung weitgehend durchgesetzt haben erlauben hingegen die Verwendung mehrerer Input- und Outputvariablen und somit eine umfassendere Möglichkeit der Leistungsbeurteilung. SFA und DEA sind jedoch sehr aufwendige Verfahren, die Bestimmung der Variablen ist schwierig und ein Vergleich einzelner Studien ist aufgrund unterschiedlicher Ansätze in der Regel nicht möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Überblick über die Transformation des Bankensektors in Mittel- und Osteuropa und die Motivation für den Markteintritt österreichischer Banken.

2. Literatur über Bankenrentabilität und –Effizienz in Mittel- und Osteuropa: Darstellung bisheriger wissenschaftlicher Studien zu Erfolgsfaktoren, Effizienzmessung und Markteintrittsstrategien im CEE-Bankenraum.

3. Die Charakteristik des Bankensektors in Mittel- und Osteuropa: Analyse der Besonderheiten des Sektors, einschließlich Finanzintermediation, Konzentrationsgrad und der Rolle ausländischer Institute.

4. Marktüberblick: Detaillierte Analyse der Bankenmärkte in ausgewählten Ländern der Region Zentral- und Südosteuropa unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Indikatoren.

5. Österreichische Banken in Mittel- u. Osteuropa: Untersuchung der spezifischen Strategien und Bilanzentwicklung der Bank Austria-Creditanstalt, der Erste Bank und der Raiffeisen Zentralbank.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse und Einschätzung der zukünftigen Marktentwicklung für die betrachteten Bankengruppen.

Schlüsselwörter

Bankenrentabilität, Effizienzmessung, Osteuropa, CEE, Österreichische Banken, Eigenkapitalrentabilität, Marktanteil, Finanzintermediation, Transformationsprozess, Bankenreform, SFA, DEA, Eintrittsstrategie, Bankenkrisen, Bilanzsumme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit analysiert die Ertrags- und Rentabilitätsentwicklung sowie die Erfolgsfaktoren von österreichischen Tochterbanken in den Märkten Mittel- und Osteuropas.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentral sind die Themenbereiche Bankenrentabilität, Effizienzmessung, Marktstrategien von Bankengruppen, der Transformationsprozess und die länderspezifische Charakteristik des Bankensektors in CEE-Ländern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Faktoren (wie z.B. Marktanteil, Liquidität, Eintrittsstrategie oder Region) den Erfolg österreichischer Banken in den genannten aufstrebenden Märkten nachhaltig beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Studie stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Forschungsarbeiten sowie auf eine empirische Auswertung eigener Berechnungen basierend auf Geschäftsberichten der Banken aus dem Jahr 2005.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Literaturaufarbeitung, eine Charakterisierung des CEE-Bankensektors, einen länderübergreifenden Marktüberblick und eine detaillierte Fallstudie der drei großen österreichischen Institute (Erste Bank, BA-CA, RZB).

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind CEE, Rentabilität, Effizienz, österreichische Banken, Marktanteil, Transformationsprozess und Bankenstrategie.

Welche Rolle spielt die Eintrittsstrategie für den Erfolg?

Die Arbeit zeigt, dass Akquisitionen langfristig bei hohem Marktanteil rentabler sind, während Neugründungen (Greenfield) besonders in den ersten Jahren hohe Profitabilität aufweisen können.

Wie beeinflusst die Größe der Bank deren Rentabilität?

Es zeigt sich ein positiver Zusammenhang zwischen der Bilanzsumme (Unternehmensgröße) und der Eigenkapitalrentabilität, wobei vor allem Banken mit einer Bilanzsumme von weniger als einer Milliarde Euro eine deutlich geringere Rentabilität aufweisen.

Welchen Einfluss hat das Kredite/Einlagenverhältnis auf die Performance?

Banken mit einem Finanzmittelüberschuss (LDR unter 80%) weisen eine höhere Rentabilität auf als Institute, die zur Deckung von Finanzmitteldefiziten teure Refinanzierungen am Markt aufnehmen müssen.

Ende der Leseprobe aus 117 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ertrags- und Rentabilitätsentwicklung österreichischer Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien
Note
1,0
Autor
Mag. Philipp Ackerl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
117
Katalognummer
V124297
ISBN (eBook)
9783640293957
ISBN (Buch)
9783640294077
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ertrags- Rentabilitätsentwicklung Tochterbanken Mittel- Osteuropa
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Philipp Ackerl (Autor:in), 2007, Ertrags- und Rentabilitätsentwicklung österreichischer Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124297
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