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Ethik in der offenen Jugendarbeit mit Bezug auf soziale Medien

Title: Ethik in der offenen Jugendarbeit mit Bezug auf soziale Medien

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sandra Pott (Author)

Social Work
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die gewonnenen Erfahrungen mit den sozialen Medien in der offenen Jugendarbeit genauer zu betrachten und die ethischen Aspekte, welche oft während der Arbeit in diesem Bereich vergessen werden, hervorzuheben. Es werden ebenso Einblicke aus der offenen Jugendarbeit aus Österreich in der Arbeit mit einfließen, da die Autorin in dem Bereich tätig ist.

Im zweiten Kapitel dieser Arbeit werden Begriffserklärungen der relevantesten Begriffe vorgenommen. Es wird sich zunächst mit der Ethik in der sozialen Arbeit beschäftigt, die sich aus den verschiedenen Bereichen wie der Berufsethik, den
ethischen Grundwerten und der Haltung sowie den konkreten Handlungssätzen zusammensetzt. In der Folge wird die offene Jugendarbeit in Österreich erläutert und näher beschrieben. Das Kapitel schließt mit den Handlungen von Jugendlichen und den sozialen Medien ab.

Des Weiteren werden im dritten Kapitel als Bereichsethiken der Angewandten Ethik die Konzeption der Medienethik sowie die Verantwortungsethik erläutert, um so einen Bezug zur Theorie gestalten zu können. Im vierten Kapitel folgt die Analyse der bestehenden Situation und im fünften Kapitel die Diskussion. Die Arbeit schließt mit dem Fazit der Autorin ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Zielsetzung

1.2 Methodik und Aufbau

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Ethik in der sozialen Arbeit und offenen Jugendarbeit

2.1.1 Berufsethik

2.1.2 Ethische Grundwerte und Haltung

2.1.3 konkrete Handlungsgrundsätze

2.2 offene Jugendarbeit in Österreich

2.3 soziale Medien und Jugendliche

3 Theorien

3.1 Konzeption von Medienethik

3.1.1 Medienethik

3.1.2 Theorien der Medienethik

3.2 Verantwortungsethik

4 Analyse

5 Diskussion

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ethischen Herausforderungen für SozialarbeiterInnen in der offenen Jugendarbeit im Kontext der zunehmenden Nutzung digitaler sozialer Medien, besonders unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Covid-19-Pandemie.

  • Ethische Grundlagen und Standards in der sozialen Arbeit
  • Digitale Jugendarbeit in Österreich
  • Nutzung sozialer Medien und deren Auswirkungen auf Jugendliche
  • Medienethik als Bereichsethik und ihre theoretischen Ansätze
  • Verantwortung von SozialarbeiterInnen im digitalen Raum

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Theorien der Medienethik

In der Medienethik werden, wie in jeder angewandten Ethik, gewisse Idealnormen aus philosophischen Theorien herausgenommen und somit für den Medienbereich spezifiziert. Schicha & Brosda (2010 S.13ff) nennen sieben Theorien, aus denen medienethische Überlegungen begründet werden können. Diese Theorien lauten folgendermaßen (vgl. Schicha/Brosda 2010, S.13ff):

In der Tugendethiken soll tugendhaftes und ethisches Handeln zu einem glücklichen Leben führen. Die klassische Darstellung dieser Theorie verweist auf Platon und Aristoteles. In der Medienethik sind sogenannte Tugendkataloge erhältlich, die an das vorbildliche Verhalten von Journalisten und Redakteure appellieren.

Der bekannteste Vertreter der Deontologische Ethiken ist Kant. Zu dieser Theorie werden Maxime formuliert, die universell für jeden gelten sollen und nach denen man handeln soll. Zu den bekanntesten formulierten Maximen gehört beispielsweise der berufliche Kodex von Journalisten, der auch als Pressekodex bekannt ist. Ebenso basiert die Deontologische Ethik auf dem Handeln aus freiem Willen.

Bei den Utilitaristische Ethiken werden Bentham und Mill als bekannteste Vertreter genannt. Diese Theorie fragt nach dem größtmöglichen Nutzen einer Handlung, sodass es ein Idealwert für die Allgemeinheit ergibt. Im Bereich der Medienethik werden die Ansätze des Utilitarismus bereist aufgegriffen jedoch ohne bestimmte Argumentation, da die Folgen von medialer Kommunikation nicht eingeschätzt werden können. Dadurch wird das utilitaristische Denken nicht übernommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Jugendarbeit in Österreich ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2 Begriffsdefinitionen: Hier werden grundlegende Begriffe wie Ethik in der sozialen Arbeit, offene Jugendarbeit sowie das Nutzungsverhalten von Jugendlichen in sozialen Medien definiert.

3 Theorien: Dieses Kapitel erläutert die medienethische Konzeption und stellt verschiedene theoretische Modelle zur Begründung ethischen Handelns in den Medien vor.

4 Analyse: Die Analyse untersucht die ethischen Anforderungen an SozialarbeiterInnen bei der Nutzung digitaler Medien im Arbeitsalltag unter Rückgriff auf die zuvor geklärten Theorien.

5 Diskussion: In der Diskussion werden die Ergebnisse unter Einbeziehung praktischer Einblicke aus der offenen Jugendarbeit kritisch reflektiert.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einheitlicher Richtlinien und qualifizierender Weiterbildungsangebote für SozialarbeiterInnen im digitalen Kontext zusammen.

Schlüsselwörter

Ethik, Soziale Arbeit, offene Jugendarbeit, Medienethik, Verantwortungsethik, Soziale Medien, Jugendliche, Digitalisierung, Pandemie, Digitale Jugendarbeit, Berufsethik, Handlungsgrundsätze, Kommunikation, Mediennutzung, Theorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der moralisch-ethischen Dimension der sozialen Arbeit im Kontext der digitalen Lebenswelten von Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Ethik, offener Jugendarbeit, dem Medienverhalten von Jugendlichen und der medienethischen Verantwortung der SozialarbeiterInnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, welche ethischen Aspekte SozialarbeiterInnen beim Umgang mit sozialen Medien in der offenen Jugendarbeit zwingend beachten müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Herangehensweise gewählt, die auf der Analyse von Fachliteratur, ethischen Standards und verschiedenen Theorien der Angewandten Ethik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition relevanter Begriffe, die theoretische Fundierung durch Medien- und Verantwortungsethik sowie eine Analyse der praktischen Anwendung in Österreich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Medienethik, digitale Jugendarbeit, Berufsethik und die spezifische Rolle der SozialarbeiterInnen im digitalen Raum.

Wie hat die Covid-19-Pandemie die offene Jugendarbeit beeinflusst?

Die Pandemie fungierte als Katalysator, der die Umstellung auf digitale Kommunikationsmittel zur Aufrechterhaltung des Beziehungsangebots beschleunigte und neue ethische Fragen aufwarf.

Warum spielt die Verantwortungsethik eine besondere Rolle?

Die Verantwortungsethik ist entscheidend, da sie SozialarbeiterInnen dazu anregt, für ihr Handeln im digitalen Netzwerk bewusst einzustehen und Folgen ihrer Kommunikation zu reflektieren.

Welche konkrete Forderung stellt die Autorin für die Praxis?

Die Autorin fordert den Ausbau von spezifischen Weiterbildungsangeboten, um SozialarbeiterInnen Sicherheit im Umgang mit digitalen Medienethik-Standards zu geben.

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Details

Title
Ethik in der offenen Jugendarbeit mit Bezug auf soziale Medien
College
University of Applied Sciences North Hesse; Munich
Grade
1,7
Author
Sandra Pott (Author)
Publication Year
2021
Pages
21
Catalog Number
V1243413
ISBN (PDF)
9783346685261
ISBN (Book)
9783346685278
Language
German
Tags
ethik jugendarbeit bezug medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Pott (Author), 2021, Ethik in der offenen Jugendarbeit mit Bezug auf soziale Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1243413
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