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Sozialarbeiterischer Umgang mit demenziellen Erkrankungen

Erforderliches Handlungswissen und Schlüsselqualifikationen

Title: Sozialarbeiterischer Umgang mit demenziellen Erkrankungen

Term Paper , 2021 , 19 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Alexander Glaser (Author)

Social Work
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Die vorliegende Arbeit thematisiert erforderliche Kompetenzen von Sozialarbeiter*innen im Umgang mit Betroffenen sowie deren Angehörigen. Betrachtet man eine Prognose für das Jahr 2050 von Alzheimer Europe (2019), so wird die Anzahl der Betroffenen zukünftig auf ca. 14.300.000 in der Europäischen Union und ca. 18.800.000 in Europa ansteigen. Infolge dieser Prognose werden die in der Arbeit aufgezeigten Handlungskompetenzen nicht nur derzeitig, sondern auch zukünftig relevant bleiben.

Zunächst werden verständnisrelevante Begrifflichkeiten geklärt. Anschließend wird aufgezeigt, welche typischen Symptome eine Alzheimererkrankung mit sich bringen kann. Dieses Wissen ist eine Grundvoraussetzung, um die Krankheit möglichst frühzeitig zu erkennen. Im weiteren Verlauf werden die unterschiedlichen Pflegeanforderungen für Betroffene sowie das Handlungswissen für Betreuende aufgezeigt.

Da medizinische Aspekte, außer der Symptomatik, für die Thematik der Arbeit weniger relevant sind, werden sie nur am Rande behandelt. Die Angehörigen weisen oftmals wenig Wissen über Fördermöglichkeiten auf, wodurch sie u. U. den Betroffenen pflegerisch nicht gerecht werden. Zudem kann es zu finanziellen Problemen kommen. Infolgedessen verlieren Alzheimererkrankte im Laufe der Krankheit ihre Autonomie, weswegen ihnen ggf. Entscheidungen abgenommen werden müssen. Deshalb gibt das letzte Kapitel einen nützlichen Überblick über die Fördermöglichkeiten sowie Vollmachten und Verfügungen, damit pflegende Angehörige den Betroffenen gerecht werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begrifflichkeiten

2.1 Demenz und Demenzformen

2.2 Alzheimer-Krankheit

3 Typische Symptome einer Alzheimerdemenz

4 Pflegeanforderungen für Menschen mit Alzheimer

4.1 Biographiearbeit & Alltagsgestaltung

4.2 Pflegestruktur, Pflegeprozess & Pflegequalität

5 Informationsvermittlung & Handlungswissen für die Angehörigenarbeit

5.1 Beratungsgespräche & Fördermittel für pflegende Angehörige

5.2 Vollmachten & Verfügungen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, Sozialarbeiter*innen fundiertes Handlungswissen und relevante Schlüsselqualifikationen für die Begleitung von an Alzheimer-Demenz erkrankten Menschen und deren pflegenden Angehörigen zu vermitteln, um Überforderungssituationen und daraus resultierende Gewaltprävention zu fördern.

  • Kognitive, psychische und physische Symptomatik der Alzheimer-Krankheit
  • Methoden der Biographiearbeit zur individuellen Alltagsgestaltung
  • Qualitätssicherung im Pflegeprozess und pflegerische Rahmenbedingungen
  • Kommunikationstechniken und Beratungsansätze für Angehörige
  • Rechtliche und finanzielle Vorsorge durch Vollmachten und Unterstützungsleistungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Biographiearbeit & Alltagsgestaltung

Die Biographie eines jeden Menschen unterscheidet sich. Sie beinhaltet die individuelle Lebensgeschichte sowie prägnante Erlebnisse und dient somit dem strukturierten Lebensrückblick. Dabei werden relevante Ereignisse wie Verluste von Angehörigen und die Zeitgeschichte berücksichtigt. Auch Informationen über die Vorlieben, Essgewohnheiten usw. sind nicht zu vernachlässigen. Biographiearbeit ist nicht nur wichtig für Betreuer*innen, sondern kann auch ein wichtiges Werkzeug für alle anderen Mitmenschen im Leben der Betroffenen sein, um ihnen den Umgang zu vereinfachen. Infolgedessen kann es helfen, Lebenserinnerungen in Form eines Audios festzuhalten.

Mit genügend Informationen kann man schließlich einen Biographiebogen schreiben. Bereits die Ausarbeitung eines solchen Bogens an sich ist bereits förderlich, da Betroffene das entgegengebrachte Interesse als Wertschätzung wahrnehmen. Letztendlich ist festzustellen, dass die Biographie unerlässlich für den individuellen Umgang bzw. die Pflege von Demenzkranken ist (Grond, 2014, S. 152–153).

Ein lebenswichtiger Bestandteil eines jeden Menschen ist das Essen und Trinken. Auch bei Demenzkranken ist es das oberste Ziel, für eine vielfältige und ausreichende Ernährung zu sorgen. Da Essen in erster Linie zur Nährstoffgewinnung benötigt wird, ist es wichtig, dass man auf den Nährstoffgehalt achtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die demografische Relevanz der Alzheimer-Krankheit und definiert das Ziel, Kompetenzen für Sozialarbeiter*innen im Umgang mit Betroffenen und Angehörigen zu vermitteln.

2 Begrifflichkeiten: Definiert die medizinischen Grundlagen des Demenzsyndroms und ordnet die Alzheimer-Krankheit als primäre degenerative Demenzform ein.

3 Typische Symptome einer Alzheimerdemenz: Erläutert die kognitiven, psychischen und physischen Veränderungen, die im Krankheitsverlauf auftreten und für das Verständnis der Betroffenen essenziell sind.

4 Pflegeanforderungen für Menschen mit Alzheimer: Thematisiert Strategien zur Strukturierung des Alltags und die organisatorischen Voraussetzungen für eine professionelle und wertschätzende Pflege.

5 Informationsvermittlung & Handlungswissen für die Angehörigenarbeit: Fokus auf Beratungsansätze für Angehörige, finanzielle Hilfsangebote sowie rechtliche Vorsorgemöglichkeiten.

6 Fazit: Fasst zusammen, dass eine ganzheitliche Unterstützung durch fachlich versiertes Personal für die Lebensqualität von Erkrankten und Angehörigen zentral ist.

Schlüsselwörter

Alzheimer, Demenz, Biographiearbeit, Pflegeprozess, Sozialarbeit, Angehörigenarbeit, Vorsorgevollmacht, Lebensqualität, Symptomatik, Pflegequalität, Angehörigenpflege, Krankheitsverlauf, Betreuung, Alltagsgestaltung, Interdisziplinarität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Anforderungen an Sozialarbeiter*innen bei der Begleitung von Menschen mit Alzheimer-Demenz und deren pflegenden Angehörigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Felder umfassen die Symptomatik, die pflegerische Alltagsgestaltung mittels Biographiearbeit, rechtliche Vorsorgeuntersuchungen und die Unterstützung pflegender Angehöriger.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist der Wissensaufbau für Sozialarbeiter*innen, um durch fundierte Beratung Gewaltprävention zu betreiben und Angehörige zu entlasten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Fachpublikationen Handlungsstrategien und Pflegegrundsätze zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Symptome, methodische Pflegekonzepte, professionelle Interaktion sowie bürokratische und rechtliche Aspekte der Demenzpflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Alzheimer, Demenz, Biographiearbeit, Sozialarbeit, Angehörigenpflege und Vorsorge.

Warum ist die Biographie für die Pflege so wichtig?

Sie ermöglicht einen individuell angepassten Umgang, der dem Erkrankten Wertschätzung zeigt und Sicherheit durch vertraute Inhalte bietet.

Was unterscheidet eine Vorsorgevollmacht von einer Patientenverfügung?

Während die Vollmacht eine andere Person zur Handlung ermächtigt, legt die Patientenverfügung spezifische medizinische Wünsche des Betroffenen formal fest.

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Details

Title
Sozialarbeiterischer Umgang mit demenziellen Erkrankungen
Subtitle
Erforderliches Handlungswissen und Schlüsselqualifikationen
College
University of Applied Sciences Landshut  (Soziale Arbeit)
Course
Propädeutikum: Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens mit Übungen
Grade
2.0
Author
Alexander Glaser (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1243447
ISBN (eBook)
9783346685957
ISBN (Book)
9783346685964
Language
German
Tags
Demenz Alzheimer Überblick wissenschaftliches Arbeiten Propädeutikum Pflege Biographiearbeit Beratung Vollmachten Symptome
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Glaser (Author), 2021, Sozialarbeiterischer Umgang mit demenziellen Erkrankungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1243447
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