Die Vereinten Nationen möchten bis 2030 durch 17 gesteckte Ziele (Sustainable Development Goals) eine nachhaltige Entwicklung weltweit ermöglichen. Für die Umsetzung dieser Ziele sind nicht nur die jeweiligen Regierungen verantwortlich, sondern auch die Privatwirtschaft, die Wissenschaft und natürlich jeder von uns ganz persönlich. In vielen Bereichen können wir uns an den Zielen beteiligen. Auf den folgenden Seiten möchte ich mich allerdings einem im Nachhaltigkeitsdiskurs eher weniger beachteten Thema der „Grünen Finanzen“ zuwenden. In einem Selbstversuch möchte ich meine bisher gewählten Anlageentscheidungen in Bezug auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien hinterfragen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geldanlagen
- Girokonto
- Sparkonto, Tages- und Festgeldkonto
- Festverzinsliche Wertpapiere und Anleihen
- Aktien
- Investmentfonds
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit „Grüne Finanzen“ beschäftigt sich mit der Frage, wie nachhaltige Kriterien in die eigene Geldanlage integriert werden können. Der Fokus liegt dabei auf dem Selbstversuch, die eigenen Anlageentscheidungen auf ihre Nachhaltigkeit zu überprüfen.
- Definition und Bedeutung des Begriffs Nachhaltigkeit
- Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales
- Die ESG-Kriterien als Indikatoren für Nachhaltigkeit
- Der Impact von grünen Finanzanlagen auf die CO2-Emissionen
- Die Herausforderungen bei der Auswahl nachhaltiger Geldanlagen
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt die Bedeutung von nachhaltiger Entwicklung im Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele dar und beleuchtet den spezifischen Fokus der Arbeit auf grüne Finanzen. Der Selbstversuch, die eigenen Anlageentscheidungen auf ihre Nachhaltigkeit hin zu hinterfragen, wird eingeführt.
2. Geldanlagen
Dieses Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Anlageformen, einschließlich Girokonto, Sparkonto, Festgeldkonto, festverzinsliche Wertpapiere und Anleihen, Aktien und Investmentfonds. Es zeigt die Bedeutung der Wahl nachhaltiger Banken und Anlageprodukte im Rahmen des Selbstversuchs auf.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche nachhaltige Geldanlagen, grüne Finanzen, ESG-Kriterien, Selbstversuch, Impact Investing, nachhaltige Banken, CO2-Emissionen, Nachhaltigkeitsziele, Anlageentscheidungen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Grünen Finanzen“?
Grüne Finanzen beziehen sich auf Anlageentscheidungen, die gezielt Nachhaltigkeitskriterien wie Ökologie, Soziales und gute Unternehmensführung berücksichtigen.
Was sind die ESG-Kriterien bei Geldanlagen?
ESG steht für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Sie dienen als Indikatoren für die Nachhaltigkeit einer Investition.
Welchen Einfluss haben nachhaltige Anlagen auf CO2-Emissionen?
Durch gezielte Investitionen in grüne Projekte oder Unternehmen (Impact Investing) kann die Finanzwirtschaft zur Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen.
Können auch Giro- und Sparkonten nachhaltig sein?
Ja, die Wahl einer nachhaltigen Bank beeinflusst, wie das Geld auf Giro-, Spar-, Tages- oder Festgeldkonten von der Bank weiterverwendet wird.
Was sind die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs)?
Die Sustainable Development Goals sind 17 Ziele der Vereinten Nationen, die bis 2030 eine weltweit nachhaltige Entwicklung in Bereichen wie Umwelt, Wirtschaft und Soziales ermöglichen sollen.
Wie kann ich meine eigenen Anlagen auf Nachhaltigkeit prüfen?
In einem Selbstversuch hinterfragt der Autor seine persönlichen Entscheidungen bei Aktien, Fonds und Konten anhand von Nachhaltigkeitskriterien.
- Quote paper
- Daniela Winkler (Author), 2022, Grüne Finanzen - Anlageentscheidungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244070