Das nachfolgende Glossar mit seinen Erläuterungen entstand während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Potsdam und war mir stets ein mehr als nützlicher Helfer zum besseren Verständnis der jeweiligen Thematik.
Im Zuge der Veröffentlichung wurden die Begriffe und Definitionen erneut sorgsam durchgegangen und – sofern notwendig – aktualisiert.
Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Studium!
Berlin, im April 2009,
Oliver Michaelis
Stichwortverzeichnis
A
Abszisse
Aggregierte Nachfrage
Allokation
Angebot
Angebotsfunktion
Außenbeitrag
autonomer Konsum
B
Bedarf
Bedingungen des totalen Gleichgewichtes
Betrieb
Bilaterales Oligopol
Binnennachfrage
BIP
BNE
Bruttoinlandsprodukt
Bruttonational-einkommen
Bruttoproduktionswert
Bruttosozialprodukt
Bruttowertschöpfung
BSP
Budgetgerade
BWS
C
Ceteris paribus
Cobweb-Theorem
Cournot-Oligopol
Cournotsche Punkt
D
Devisenmarkt
Dienstleistungsbilanz
Duopol
Dyopol
E
Effektive Nachfrage
Einkommenseffekt
Einkommenselastizität
Einzelpersonenhaushalt
Elastizität
Elementarer Multiplikator
Entsparen
Equimarginalprinzip
ESTAT
ESVG 1995
Eurostat
Exportnachfrage
Externe Effekte
F
Faktornachfragefunktion
Familie
Fixkosten
Foreign Exchange Market
Forex
Fundamentalpsychologisches Gesetz (Keynes)
FX Market
G
Geldhaltung:
Geldmarkt
Geldwertillusion
Geldwirtschaft
Geräumter Markt
Gesamteffekt
Gesamtkosten
Gesamtnachfrage
Gesamtwirtschaftliche Nachfrage
Geschlossene Volkswirtschaft
Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag
Gesetz vom Ausgleich der gewogenen Grenznutzen
Gewinnfunktion
Gewinnmaximierung
Gleichgewicht
GNI
GNP
Gossensches Gesetz
Gossensches Grenznutzenausgleichs-gesetz
Grenzkosten
Grenzkostenfunktion
Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals
Grenznutzen
Grenznutzenausgleichs-regel
Grenzprodukt
Grenzproduktivität
Grenzrate der Substitution:
Grenzrate der technischen Substitution: (GRTS)
Grenzrate der Transformation
Gross National Income
Gross National Produkt
Güterarten
Gütermarkt
Gütermarktgleichgewicht
H
Hamstern
Haushalt
Haushaltsgleichgewicht
Haushaltsoptimum
Haushaltstheorie
Heterogenes Polypol / Monopolistische Konkurrenz
Heterogenität von Märkten
Hicks’sche kompensierte Nachfragefunktion
Homo Oecologicus
Homo Oeconomicus
Homo Sociologicus
Homogenität von Märkten
Horten
Hotelling-Oligopol
I
Indifferenzkurve
Inlandsnachfrage
Inputregel
Interner Zinsfuß
Investitionsnachfrage
IS-Kurve
IS-LM-Modell
Isonutzenkurve
Isonutzenlinie
Isoquante
K
Kaldor-Hicks-Kompensations-Kriterium
Kapitalbilanz
Kardinalisten-Kriterium
Kardinalistische Wohlfahrtsfunktion
Kartell
Klassische National-ökonomie
Knappheit
Komplementärgüter
Konjekturale Reaktion
Konsistente konjekturale Reaktion
Konsum
Konsument
Konsumnachfrage
Konsumoptimum
Kontraktkurve
Kostenfunktion
Kreuzpreiselastizität
Kurzfristige Preisuntergrenze
Kurzfristiges Gleichgewicht
L
Langfristige Preisuntergrenze
Langfristiges Gleichgewicht
Leistungsbilanz
LM-Kurve
M
Makroökonomie
Marginale Konsumquote
Marginalkosten
Markt
Marktgleichgewicht
Marktpreis
Marktversagen
Marschall’sche Nachfragefunktion
Mehrpersonenhaushalt
Mengenoligopol
Mikroökonomie
Monetärer Sektor
Monopol
Monopson
N
Nachfrage
Nachfragefunktion
Nachfragelücke
Nachfrageoligopol
Nachfrageüberhang
Neoklassik
Neoklassische Theorie
Nettoexport
Nettoinlandsprodukt
Nettonationaleinkommen
Nettosozialprodukt
NIP
Nutzenfunktion
Nutzenmöglichkeitskurve
O
Offene Volkswirtschaft
Oligopol
Oligopson
Ordinate
Outputregel
P
Paretooptimum
Partielle Gleichgewichtsanalyse
Polypol
Preis
Preisdiskriminierung
Preiselastizität der Nachfrage
Preisoligopol
Primäreinkommen
Privathaushalt
Produktionselastizität
Produktionsfunktion
Produktionskoeffizient
Produktionsprozess
Produktionstheorie
Produktionswert
Produktivität
Q
Quasi-Monopol
R
Rawls-Kriterium
Realer Sektor
Ressourcenallokation
S
Saysches Theorem
Schweinezyklus
Single
Slutzky-Gleichung
SNA
Sparen
Spekulationsmotiv
Spinnwebtheorem
Stabiles Gleichgewicht
Stackelberg-Oligopol
Statistisches Amt für Europäische Gemeinschaften
Substitute
Substitutionseffekt
Substitutionsgüter
Substitutionslücke
T
Tauschhandel
Tauschkurve
Tauschmittel
Tauschwirtschaft
Totale Durchschnittskosten
Totale Gleichgewichtsanalyse
Totale Preisdiskriminierung
Totales Grenzprodukt
Transformationskurve
Triffinscher Koeffizient
U
Überbeschäftigung
Überraschungsinflation
Übertragungsbilanz
UN
United Nations
United Nations System of National Accounts
UNO
UNSNA
Unterbschäftigung
Unternehmensziel
Unternehmung
V
Variable Durchschnittskosten
Variable Kosten
Verbraucher
Vereinte Nationen
Verfügbares Einkommen
Verkehrswirtschaft
V
VN
Volkseinkommen
Volkswirtschaft
Volkswirtschaftslehre
Vollbeschäftigung
Vollkommener Markt
Vorleistungen
Vorsichtsmotiv
Vorsorgesparen
VWL
W
Währungsmarkt
Wechselkurs
Wechselkursrisiko
Wechselkursunsicherheit
Winkelhalbierende
Wirtschaftseinheit
Wirtschaftsmensch
Wirtschaftssubjekt
Wohlfahrtsfunktion
Wohngemeinschaft
Z
Zahlungsbilanz
Zwecksparen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit bietet ein systematisches Glossar grundlegender Begriffe, Formeln und Erläuterungen aus den Bereichen der Makro- und Mikroökonomie, das als hilfreiches Nachschlagewerk für das Studium der Betriebswirtschaftslehre dient.
- Definition zentraler wirtschaftswissenschaftlicher Fachbegriffe
- Erläuterung makroökonomischer Zusammenhänge und Modelle
- Grundlagen mikroökonomischer Theorien und Marktformen
- Formelbasierte Darstellungen wirtschaftlicher Kennzahlen
Auszug aus dem Buch
Bruttoinlandsprodukt:
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gibt den Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen) an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Ländergrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und auch dem Endverbrauch dienen.
Das BIP stellt für einen bestimmten Zeitraum das Maß für die wirtschaftliche Leistung in der zu betrachtenden Volkswirtschaft dar.
Zusammenfassung der Kapitel
Bruttoinlandsprodukt: Definition des BIP als Gesamtwert der im Inland produzierten Güter und Dienstleistungen sowie dessen Bedeutung als Maß für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Gossensches Gesetz: Erklärung der Nutzenkonzepte, insbesondere des abnehmenden Grenznutzens und des optimalen Nutzen- bzw. Konsumausgleichs.
IS-LM-Modell: Beschreibung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts durch die Kombination des Gütermarktes (IS-Kurve) mit dem monetären Sektor (LM-Kurve).
Vollkommener Markt: Darstellung der Modellannahmen eines vollkommenen Marktes, wie z.B. Markttransparenz, Rationalverhalten und Homogenität der Güter.
Schlüsselwörter
Makroökonomie, Mikroökonomie, Bruttoinlandsprodukt, Gleichgewicht, Gossensche Gesetze, IS-LM-Modell, Konsum, Nachfrage, Nutzen, Preis, Produktion, Ressourcenallokation, Substitutionsprinzip, Vollkommener Markt, Wohlfahrtsfunktion
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Werk grundlegend?
Die Arbeit fungiert als umfassendes Glossar, das wichtige Fachbegriffe aus der Makro- und Mikroökonomie für BWL-Studierende prägnant erläutert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (Makroökonomie) sowie die Theorie der Haushalte, Firmen und Märkte (Mikroökonomie).
Was ist das primäre Ziel des Autors?
Das Ziel ist es, Studierenden einen nützlichen Helfer für ein besseres Verständnis der komplexen ökonomischen Thematiken an die Hand zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine lexikalische Aufarbeitung ökonomischer Begriffe, ergänzt durch mathematische Formeln und die Einordnung in bekannte theoretische Kontexte.
Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in alphabetisch sortierte Glossareinträge, die neben Definitionen auch Zusammenhänge zwischen ökonomischen Variablen aufzeigen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Begriffe wie Gleichgewicht, Nutzenmaximierung, Gewinnfunktion und verschiedene Elastizitätskonzepte stehen im Zentrum der Erläuterungen.
Wie werden externe Effekte definiert?
Externe Effekte sind Wirkungen der Produktion oder des Konsums auf Dritte, die nicht über Marktpreise transferiert werden, wodurch das Ergebnis meist nicht pareto-optimal ist.
Was besagt das Gossensche Gesetz bezüglich des Konsums?
Es postuliert, dass der Konsum eines Gutes mit zunehmender Menge einen immer geringeren Zusatznutzen stiftet, bis schließlich die Sättigung eintritt.
- Arbeit zitieren
- Oliver Michaelis (Autor:in), 2009, Glossar und Erläuterungen zur BWL: Makroökonomie & Mikroökonomie , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124426