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Theoretische und methodische Grundlagen ausgewählter leichtathletischer Disziplinen

Title: Theoretische und methodische Grundlagen ausgewählter leichtathletischer Disziplinen

Seminar Paper , 2008 , 35 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: André Lach (Author)

Sport - Theory and Practice
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Diese Dokumentation kann bzw. soll als methodische Empfehlung verstanden werden – erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da im Rahmen einer einzelnen Trainingseinheit oder Sportstunde nicht das gesamte Repertoire der Planung (Methodik) und Steuerung (Didaktik) des Trainings bzw. Unterrichts (voll) ausgeschöpft werden kann.
Aufgrund der Vielzahl und Vielfalt der Übungsformen (methodische Reihungen) zum Erlernen, Festigen oder Vervollkommnen grundlegender leichtathletischer Techniken, möchte ich an dieser Stelle auf die methodischen Inhalte der leichtathletischen Ausbildung im Allgemeinen eingehen, da die nachfolgenden beispielhaften Verlaufsplanungen auf speziellen Übungsformen basieren.
Gehen, Laufen, Springen und Werfen kann man auf vielfältige Weise. Es beginnt mit dem Sammeln breit gefächerter Bewegungserfahrungen durch Gehen, Laufen, Springen oder Werfen, was mit einer offenen, prozessorientierten Gestaltung der jeweiligen Technikschulung erreicht werden kann, wobei die Kinder versuchen sollen, Bewegungsaufgaben selbstständig zu lösen, bevor mit dem zielgerichteten Erlernen einer grundlegenden leichtathletischen Technik begonnen wird (Primarstufe). Damit ist u.a. die Entwicklung eines (höheren) Niveaus der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten verbunden (z.B. Sprunggewandtheit und -kraft), die die Voraussetzungen für weiterführende Sportarten (z.B. Turnen, Gymnastik, Sportspiele) bilden.
Zu Beginn der leichtathletischen Ausbildung stehen allgemein vorbereitende Übungen, durch die der Athlet erste Bewegungserfahrungen sammeln, Bewegungsvorstellungen erhalten und seine koordinativen und konditionellen Fähigkeiten entwickeln bzw. verbessern kann. Im weiterem Verlauf der Ausbildung werden die allgemein durch speziell vorbereitenden Übungen abgelöst, um die sportliche Leistung (in einer bestimmten Disziplin) durch methodische Reihungen (Teillernmethode/ elementhaft-synthetisch) gezielt verbessern zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Hürdenlauf

Beispielhafte Verlaufsplanung einer Stundeneinheit zum Thema Hürdenlauf

Speerwurf

Beispielhafte Verlaufsplanung einer Stundeneinheit zum Thema Speerwurf

Weitsprung

Beispielhafte Verlaufsplanung einer Stundeneinheit zum Thema Weitsprung

Hochsprung

Beispielhafte Verlaufsplanung einer Stundeneinheit zum Thema Hochsprung

Stabhochsprung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, theoretische und methodische Grundlagen für ausgewählte leichtathletische Disziplinen aufzubereiten, um Studierenden eine fundierte Basis für die Planung und Durchführung sportpraktischer Lehrveranstaltungen zu bieten.

  • Theoretische Positionen zur Trainingsplanung und -gestaltung in der Leichtathletik
  • Phasenmodelle des motorischen Lernens und deren Anwendung
  • Detaillierte Bewegungsanalysen für Hürdenlauf, Speerwurf, Weitsprung, Hochsprung und Stabhochsprung
  • Didaktische Prinzipien für den Leichtathletikunterricht
  • Erstellung beispielhafter, praxisorientierter Verlaufspläne für verschiedene Schulklassen

Auszug aus dem Buch

Speerwurf

Abweichend von den übrigen Wurfwettbewerben geschieht der Speerwurf von einer beliebig langen Anlaufstrecke aus und nicht aus einem Wurfkreis (vgl. Diskus-, Hammerwurf und Kugelstoß). Der Speer wird vor einem Kreisbogen – aus Holz oder Metall – mit einem Radius von 8m abgeworfen. Dank (innovativer) Speerkonstruktion und verbesserter Wurftechnik wurden die erzielten Weiten um ein Vielfaches größer als man sich wohl damals (noch) vorstellen konnte – an dieser Stelle seien die Finnen erwähnt, die in den Jahren von 1920 bis 1938 die Speerwurftechnik ständig weiter entwickelten; diese Linie führten polnische und russische Sportler und Trainer in den Jahren nach 1945 fort.

Für die Ausführung des (Speer-)Wurfes legen die Wettkampfbestimmungen drei Einschränkungen fest. Zum einen muss der Speer (während der gesamten Bewegungsausführung) an seiner Griffstelle gehalten werden und zum anderen darf sich der Wettkämpfer vom Beginn des Anlaufes bis zum Abwurf nicht vollständig drehen, so dass sein Rücken zur Wurfrichtung zeigt. Die Speerspitze, welche auch beim Aufprall zuerst den Boden berühren muss, ist stets in Wurfrichtung zu halten (vgl. Schmolinsky, 1974, S.396ff).

Tatsächlich musste das Sportgerät 1984 (2000) geändert werden (bspw. Schwerpunktverlagerung nach vorn, Gewichtserhöhung), um die Gesundheit der Wettkampfrichter, Athleten und Zuschauer nicht zu gefährden, weil die Speere im Wettkampf über das Innenfeld hinausflogen und – bei Weiten an die 100m – auf der Bahn landeten.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Zielsetzung des Seminars und Überblick über die zu bearbeitenden leichtathletischen Disziplinen sowie Erläuterung der allgemeinen methodischen Inhalte.

Hürdenlauf: Darstellung der technischen Anforderungen des Hürdenlaufs, insbesondere der Hürdenschritt-Bewegung, inklusive einer beispielhaften Verlaufsplanung.

Speerwurf: Analyse der biomechanischen Grundlagen, der historischen Entwicklung sowie der technischen Elemente des Speerwurfs mit praktischer Stundeneinheit.

Weitsprung: Erläuterung der Phasen des Weitsprungs und der Bedeutung der Anlauf-Absprung-Koordination nebst beispielhafter Verlaufsplanung.

Hochsprung: Fokus auf die Technik des Fosbury-Flops, dessen Bewegungsstruktur und die notwendige Koordination für eine erfolgreiche Lattenüberquerung mit Stundeneinheit.

Stabhochsprung: Diskussion der "Pennel-Technik" und der methodischen Etappen beim Erlernen des Stabhochsprungs unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen an das Sportgerät.

Schlüsselwörter

Leichtathletik, Trainingsplanung, Sportdidaktik, Grobkoordination, Feinkoordination, Hürdenlauf, Speerwurf, Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Fosbury-Flop, Bewegungsanalyse, motorisches Lernen, methodische Reihe, Sportunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und methodischen Grundlagen der Leichtathletik, um Studierenden bei der didaktischen Planung von Lehrveranstaltungen in spezifischen Disziplinen zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Disziplinen Hürdenlauf, Speerwurf, Weitsprung, Hochsprung und Stabhochsprung sowie allgemeine Prinzipien des Technikerwerbstrainings im Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Bereitstellung von sach- und fachdidaktischen Analysen sowie beispielhaften Verlaufsplänen, die als methodische Empfehlung für die Ausbildung dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu biomechanischen und sportdidaktischen Prinzipien, kombiniert mit der Erstellung von unterrichtspraktischen Planungskonzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte technische Analyse der genannten Disziplinen, ergänzt durch jeweils zugeordnete, praxisnahe Unterrichtsentwürfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Leichtathletik, Trainingsplanung, Sportdidaktik, motorisches Lernen, Bewegungsanalyse und die spezifischen Techniken wie der Fosbury-Flop.

Wie wird das didaktische Prinzip "vom Leichten zum Schweren" angewendet?

Es wird durch die Gliederung in drei Lernphasen – Grobkoordination, Feinkoordination und Stabilisierung – umgesetzt, wobei einfache Übungsformen den komplexen Techniken vorausgehen.

Warum ist der Fosbury-Flop laut Text revolutionär?

Er ermöglichte durch eine Kurvenanlauf-Technik und die rücklings Überquerung der Latte eine neue Art der Bewegungsökonomie und Leistungssteigerung im Hochsprung.

Welche Rolle spielt die Flugphase bei den Sprungdisziplinen?

Sie dient laut Text primär der Stabilisierung des Gleichgewichts und der Vorbereitung auf eine sichere Landung, während die entscheidende Leistung in Anlauf und Absprung erbracht wird.

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Details

Title
Theoretische und methodische Grundlagen ausgewählter leichtathletischer Disziplinen
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Course
Leichtathletik - Seminar zur spezialisierten Ausbildung
Grade
1,0
Author
André Lach (Author)
Publication Year
2008
Pages
35
Catalog Number
V124431
ISBN (eBook)
9783640296972
ISBN (Book)
9783640302482
Language
German
Tags
Theoretische Grundlagen Disziplinen Leichtathletik Seminar Ausbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Lach (Author), 2008, Theoretische und methodische Grundlagen ausgewählter leichtathletischer Disziplinen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124431
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