Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Planung, Dokumentation und Evaluation eines Kursprogramms zur Stärkung der Gesundheitsressourcen, dem Aufbau von Muskeln und der Förderung der Beweglichkeit. Das Programm richtet sich an Erwachsene, die sich zu wenig bewegen und viel sitzen.
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAẞNAHME
1.1 Bezeichnung des Kursangebotes
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Zielgruppe
1.5 Ziele der Maßnahmen
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMES
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMES
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein zielgruppengerechtes Präventionsprogramm zu entwickeln, das dem gesundheitlich negativen Effekt des Bewegungsmangels und vermehrten Sitzens entgegenwirkt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch gezielte Bewegung, Stärkung der Rückenmuskulatur und psychosoziale Kompetenzbildung eine langfristige Reduktion von Rückenschmerzen und eine nachhaltige Bindung an einen gesundheitsorientierten Lebensstil erreicht werden kann.
- Prävention von Rückenschmerzen durch Bewegung fördernde Maßnahmen.
- Methoden zur Steigerung der Selbstwirksamkeit und Resilienz.
- Integration von gezieltem Rückentraining in den beruflichen und privaten Alltag.
- Evaluation von Wirksamkeit durch standardisierte diagnostische Instrumente.
Auszug aus dem Buch
1.3 Bedarf
Nach den Ergebnissen von DEGS1 achtet etwa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland auf ausreichende körperliche Aktivität. Etwa ein Viertel treibt regelmäßig, mindestens 2 h pro Woche Sport. Die jedoch von der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation,2010) für einen gesundheitlichen Nutzen empfohlene Mindestaktivitätszeit von 2,5 h pro Woche, in mäßig anstrengender Intensität, ist bei über 80% der Bevölkerung nicht gegeben. Daraus lässt sich schließen, dass die eigene Wahrnehmung über ausreichend Sport und die tatsächlich gesundheitlich relevanten und empfohlenen sportlichen Aktivitäten, weit auseinander liegen. Bedarf für mehr Bewegung besteht. (Krug et al., 2013).
Einhergehend mit dieser Problematik sind Rückenschmerzen das größte Problem. 15-45% der deutschen Bevölkerung gehen aufgrund von Rückenschmerzen mindestens einmal im Jahr zum Arzt. Pro Jahr fallen deshalb in der Bundesrepublik circa 33 Millionen Behandlungsfälle (bei einem Arzt im Quartal) wegen Rückenschmerzen an. In 87,5% der Fälle handelt es sich um akute Beschwerden, 13,5% dieser Beschwerden werden jedes Jahr chronisch und es werden immer mehr. Patienten mit akuten Rückenschmerzen suchen 1- bis 3mal im Jahr den Arzt auf, chronisch Rückenleidende 4 - bis 9mal oder öfter.
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAẞNAHME: Dieses Kapitel definiert den Bedarf, die Zielgruppe sowie die präventive Zielsetzung des Kurses basierend auf aktuellen Studienlagen.
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMES: Hier werden die Rahmenbedingungen des 10-wöchigen Programms, wie Kursinhalte, benötigte Ressourcen und Qualifikationsanforderungen an das Personal, festgelegt.
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMES: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Übersicht der Kursplanung für jede der 10 Einheiten inklusive Lernzielen, Inhalten und methodischer Umsetzung.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Dieser Abschnitt beschreibt das wissenschaftliche Vorgehen zur Messung der Zielerreichung mittels standardisierter Fragebögen und Muskelfunktionsdiagnostik.
Schlüsselwörter
Prävention, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Rückentraining, Gesundheitsförderung, Sitzende Tätigkeit, Selbstwirksamkeit, Beweglichkeit, Muskulatur, Muskelfunktionsdiagnostik, Chronifizierung, Gesundheitsressourcen, Kursplanung, Bewegungsverhalten, Arbeitnehmergesundheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Planung eines Präventionsprogramms für Menschen in sitzenden Berufen zur Vorbeugung von Rückenschmerzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf Bewegungsgewohnheiten, der Förderung der physischen und psychosozialen Gesundheitsressourcen sowie der Vermittlung von Handlungswissen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Erstellung eines Kursprogramms, das gemäß den Qualitätskriterien der GKV-Leitfäden die Rückenbeschwerden reduziert und die Gesundheitskompetenz der Teilnehmer steigert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Das Programm basiert auf evidenzbasierten Ansätzen, die theoretischen Input mit praktischem Rückentraining sowie einer systematischen Evaluation durch standardisierte Instrumente verbinden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine organisatorische Grobplanung sowie eine inhaltlich-methodische Schritt-für-Schritt-Planung über 10 Kurseinheiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Prävention, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Rückentraining, Selbstwirksamkeit und Gesundheitsförderung sind die prägenden Begriffe.
Warum ist das Thema "Sitzen" so zentral für die Arbeit?
Da langes Sitzen als wesentlicher Risikofaktor für Rückenschmerzen und Zivilisationskrankheiten identifiziert wurde, dient es als primärer Ansatzpunkt für die Intervention.
Wie wird die Wirksamkeit des Programms sichergestellt?
Die Wirksamkeit wird durch eine begleitende Evaluation (t0 bis t2) mittels Fragebögen wie dem IPAQ und Janda-Muskelfunktionsdiagnostik überprüft.
Welche Rolle spielt die psychologische Komponente im Kurs?
Die psychologische Komponente, insbesondere die Stärkung der Selbstwirksamkeit und das Barrieren-Management, ist entscheidend, um eine langfristige Verhaltensänderung zu fördern.
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- Anonym (Author), 2021, Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung. Eine Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244334