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Der Wandel der wirtschaftlichen Bedingungen in der Musikindustrie seit 1980 und seine Konsequenzen für professionelle Musikschaffende im Bereich der Popmusik

Título: Der Wandel der wirtschaftlichen Bedingungen in der Musikindustrie seit 1980 und seine Konsequenzen für professionelle Musikschaffende im Bereich der Popmusik

Tesis , 2008 , 224 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Silke Mattick (Autor)

Medios / Comunicación - Economía de los medios, manejo de los medios
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Die Musikindustrie befindet sich seit Jahren in einer wirtschaftlichen Tiefphase. Es gibt Faktoren, die in der eingschlägigen Literatur bereits ursächlich als umsatzmindernde Einflüsse erkannt wurden und die hier zum Teil beschrieben werden. Die Beschäftigung mit diesen Einflussfaktoren führt wiederum zur Hauptfrage dieser Diplomarbeit: Welche Folgen ergeben sich aus den Transformationsprozessen innerhalb der Musikindustrie für die Musikschaffenden, die hauptberuflich ihren Lebensunterhalt mit der Erstellung von Musik bestreiten? Zum einen ist ein professioneller Musikschaffender heute scheinbar freier durch die technologischen Möglichkeiten wie ausgereifte Musikproduktionsprogramme und durch die Verbreitung seiner Werke im Internet, also auch unabhängig von traditionellen Distributionsmechanismen. Zum anderen erfordert der Strukturwandel eine Erweiterung seiner außermusikalischen Kompetenzen, in deren Folge sich eine Verschiebung in seinen Arbeitstätigkeiten ergibt, weil die musikalischen Werke in der Hauptsache als "Nebenprodukt" untergebracht werden müssen und der Musikschaffende sich nicht nur gegen Mitbewerber und durch die Beherrschung neuer Technologien behaupten muss, sondern zudem unternehmerisches Geschick braucht, um weiterhin am Musikmarkt bestehen zu können. Ich möchte in dieser Arbeit darstellen, welche Konsequenzen der technologische und infolgedessen der wirtschaftsstrukturelle Wandel der Musikindustrie für die professionellen Musikschaffenden hat. Dabei wird es nur um Selbstständige bzw. Freiberufler, nicht um abhängig beschäftigte Berufsmusiker gehen. Bei den möglichen Ursachen konzentriere ich mich auf die wichtigsten technologischen Entwicklungen und den Umgang der Konsumenten und Musikkonzerne mit dem Wirtschaftsgut Musik, die sich seit 1980 ergeben haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Professionalisierung und Professionalität in der Popmusik

2. Überblick über den Wandel in der Musikindustrie ab 1980

2.1 Die Produktions- und Verwertungsmechanismen innerhalb der Musikindustrie

2.2 Die Verteilung der Rechte und Umsätze

2.3 Die Folgen technologischer Entwicklungen für die Produktion von Musik

2.4 Die Folgen technologischer Entwicklungen für die Distribution und den Konsum von Musik

2.5 Anpassungsverhalten der Majors

2.5.1 Alternative Distributionskanäle

2.6. Zusammenfassung der Merkmale des Wandels

3. Die Situation und Reaktionen der Musikschaffenden auf die neuen Entwicklungen

3.1 Interviewdurchführung und Auswertung

3.2 Die Entwicklung zum Musikschaffenden

3.3 Die Arbeit als Musikschaffender

3.3.1 Arbeitsabläufe

3.3.2 Umgang mit technologischen Entwicklungen und Fortbildung

3.3.3 Vermarktungsaktivitäten

3.3.4 Netzwerke und Konkurrenz

3.3.5 Finanzielle Lage

3.4 Einstellungen der Musikschaffenden

3.4.1 Berufszufriedenheit und die gesellschaftliche Bedeutung von Musik

3.4.2 Die Bedeutung der Plattenfirmen aus Sicht der Musikschaffenden

3.4.3 Persönliche Zukunftserwartungen

4. Fazit / Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des technologischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels in der Musikindustrie seit 1980 auf die Arbeits- und Lebensbedingungen professioneller Musikschaffender im Popbereich. Dabei liegt der Fokus auf der veränderten Rolle der Musikschaffenden, die zunehmend unternehmerische Kompetenzen entwickeln müssen.

  • Transformation der Produktions- und Distributionsmechanismen
  • Einfluss technologischer Neuerungen (Computer, Internet, Sampler)
  • Professionalisierungsstrategien von Musikschaffenden
  • Reaktionen auf die Krise der Major-Labels
  • Veränderung der Vermarktungs- und Erwerbsmodelle

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Folgen technologischer Entwicklungen für die Produktion von Musik

Die musikalische Entwicklung ist geprägt durch die technologische Evolution. Eine Besonderheit für die Musikschaffenden stellt die Einführung von Sequenzern und Samplern dar, deren verbreitete Nutzung sich in den 1980ern durchsetzte.

Der elektronisch gesteuerte Sequenzer nimmt im eigentlichen Sinne keine Töne auf. Er speichert die Steuerdaten, die zum Beispiel durch das Drücken der Klaviatur durch den Pianisten zustande kommen. Mit diesen aufgezeichneten Steuerdaten können Klangerzeuger angesteuert werden wie bspw. ein Synthesizer oder später das virtuelle Keyboard im Computer. Diese Möglichkeit der Klangerzeugung revolutioniert die Arbeitsweise der Musikschaffenden. Im Sequenzer ist die Korrektur bzw. Verschiebung einzelner Töne (Signale) oder ganzer Musik-Passagen möglich. Das bedeutet zunächst, dass man auf die Wiederholung des praktischen Musizierens verzichten kann, wenn eine Passage nicht sauber eingespielt wurde. Des Weiteren bedeutet es, dass Studio-Musiker teilweise nicht mehr für die Einspielung einer Tonspur gerufen werden müssen.

Als MIDI-fähiges Gerät gehört der Sequenzer mittlerweile zur Standardausstattung des Musikprogrammierens, die in einschlägigen Aufnahmestudios anzutreffen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Umreißt die wirtschaftliche Tiefphase der Musikindustrie seit 1980 und stellt die Forschungsfrage zu den Folgen dieser Transformation für professionelle Musikschaffende.

1. Professionalisierung und Professionalität in der Popmusik: Definiert den Begriff des professionellen Musikschaffenden im Popbereich und erörtert soziologische Kriterien für Status und Berufswahl.

2. Überblick über den Wandel in der Musikindustrie ab 1980: Analysiert technologische und ökonomische Umbrüche, die die traditionelle Wertschöpfungskette und die Machtverhältnisse zugunsten einer stärkeren Selbstständigkeit verschoben haben.

3. Die Situation und Reaktionen der Musikschaffenden auf die neuen Entwicklungen: Präsentiert empirische Daten aus Interviews zu Arbeitsabläufen, technologischer Anpassung und ökonomischer Existenzsicherung.

4. Fazit / Schlussbemerkung: Fasst zusammen, wie Musikschaffende erfolgreich vom „Macher“ zum „Lenker“ ihrer eigenen Produktion wurden und neue unternehmerische Nischen besetzen.

Schlüsselwörter

Musikindustrie, Musikschaffende, Popmusik, Digitalisierung, Musikproduktion, Technologischer Wandel, Vermarktungsstrategien, Major-Labels, Selbstständigkeit, Musikwirtschaft, Musikdistribution, Urheberrechte, Wertschöpfungskette, Künstlersozialkasse, Professionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der ökonomischen Bedingungen in der Musikindustrie seit 1980 und dessen konkrete Auswirkungen auf die Arbeitswelt von professionellen Musikern und Produzenten im Bereich der Popmusik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die technologische Evolution (Sequenzer, Internet), die veränderte Machtbalance zwischen Musikkonzernen und Künstlern sowie die Notwendigkeit, unternehmerische Fähigkeiten zu erlernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, welche Folgen die Transformationsprozesse innerhalb der Musikindustrie für Musikschaffende haben, die ihren Lebensunterhalt hauptberuflich mit der Erstellung von Musik bestreiten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Neben einer Literaturanalyse zur Musikwirtschaft wurden qualitative Experteninterviews mit vier Musikschaffenden geführt, um deren Lebens- und Arbeitssituation in der aktuellen Marktsituation zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Überblick über den Wandel der Branche und eine empirische Analyse der Arbeitsabläufe, Netzwerke, finanziellen Lage und persönlichen Zukunftsperspektiven der befragten Musikschaffenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Musikindustrie, Digitalisierung, Professionalisierung, Vermarktungsstrategien und die ökonomische Selbstständigkeit von Musikern.

Wie hat sich die Rolle der Plattenfirmen aus Sicht der befragten Experten verändert?

Die Experten nehmen einen Bedeutungsverlust der traditionellen Plattenfirmen wahr, da diese sich zunehmend auf die Distribution konzentrieren und die Rolle der Künstler als unternehmerisch handelnde Akteure gestiegen ist.

Wie gehen professionelle Musikschaffende heute mit der Konkurrenz durch Casting-Shows um?

Die befragten Musikschaffenden sehen Casting-Shows überwiegend als Entertainment-Phänomene an, die zwar Kaufkraft binden, jedoch für professionelle Musikproduzenten oft neue Auftragsmöglichkeiten durch Zuarbeit bieten.

Final del extracto de 224 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Wandel der wirtschaftlichen Bedingungen in der Musikindustrie seit 1980 und seine Konsequenzen für professionelle Musikschaffende im Bereich der Popmusik
Universidad
University of Hamburg
Calificación
1,3
Autor
Silke Mattick (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
224
No. de catálogo
V124447
ISBN (Ebook)
9783640293056
ISBN (Libro)
9783640293179
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wandel Bedingungen Musikindustrie Konsequenzen Musikschaffende Bereich Popmusik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silke Mattick (Autor), 2008, Der Wandel der wirtschaftlichen Bedingungen in der Musikindustrie seit 1980 und seine Konsequenzen für professionelle Musikschaffende im Bereich der Popmusik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124447
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