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Der Vertrag von Maastricht

Title: Der Vertrag von Maastricht

Seminar Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Konstantin Gasparatos (Author)

History of Europe - Newer History, European Unification
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Summary Excerpt Details

Der Vertrag über die Europäische Union, der am 07. Februar 1992 im niederländischen Maastricht unterschrieben wurde, stellte zu diesem Zeitpunkt den Höhepunkt des europäischen Integrationsprozesses dar. Dieser Prozess begann schon vor etwa 40 Jahren mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl.
Der Vertag von Maastricht stellte keine neue Gemeinschaftskonzeption an sich dar, sondern war viel mehr eine Weiterentwicklung und Ergänzung der schon bestehenden Gemeinschaftsverträge. Durch ihn wurde die Gemeinschaft zu einer Union.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Meilensteine auf dem Weg zur Europäischen Union kurz genannt und beschrieben werden. Die wichtigsten Neuerungen und Veränderungen die durch den Vertrag von Maastricht eingeführt wurden sollen dann beleuchtet werden; Um am Ende einen Überblick über die Zeit nach Maastricht zu geben und schließlich einen Ausblick über die Zukunft der europäischen Integration zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Meilensteine auf dem Weg zur Europäischen Union

2.1 Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl

2.2 Die Römischen Verträge

2.3 Einheitliche Europäische Akte

3. Der Vertrag von Maastricht über die Europäische Union

3.1 Die Struktur des Vertrags

3.2 Die wichtigsten Neuerungen

3.2.1 Unionsbürgerschaft

3.2.2 Subsidiaritätsprinzip

3.2.3 Wirtschafts- und Währungsunion

3.2.4 Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

3.2.5 Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres

3.2.6 Europäisches Parlament

4. Weitere Entwicklung nach Maastricht

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Vertrag von Maastricht als zentralen Wendepunkt des europäischen Integrationsprozesses und beleuchtet dessen historische Einbettung sowie die spezifischen strukturellen Neuerungen, die aus der früheren Gemeinschaft eine Union formten.

  • Historische Meilensteine der europäischen Integration (EGKS, Römische Verträge, EEA)
  • Struktur des Maastrichter Vertrags als "dreisäuliger Tempel"
  • Einführung der Unionsbürgerschaft und des Subsidiaritätsprinzips
  • Wirtschafts- und Währungsunion sowie Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
  • Bedeutung des Europäischen Parlaments und zukünftige Entwicklungsszenarien

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Struktur des Vertrags

Die Struktur des Maastrichter Vertrags erinnert an einen dreisäuligen Tempel.

Die erste Säule besteht aus den drei Gemeinschaften: Der EGKS, der EWG und der Euratom. Wobei hervorzuheben ist, dass die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft umbenannt wurde in Europäische Gemeinschaft (EG). Die zweite Säule bildet die Neuentstandene gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), die ihre Wurzeln in der EPZ hat. Diese befasst sich mit sicherheitspolitischen Fragen der Union und sieht eine gegenseitige Unterrichtung und Abstimmung der Sicherheitspolitik der Mitgliedstaaten vor. Eine reine gemeinsame Verteidigungspolitik ist jedoch erst auf längere Sicht geplant.

Und schließlich die dritte Säule, die der intergouvernementalen Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres. Vor allem sollen im Bereich Asylpolitik, Kontrolle der Außengrenzen und Bekämpfung der Kriminalität zusammengearbeitet werden.

Darüber hinaus ist die Aufstellung eines gemeinsamen Polizeiamtes, der Europol, vorgesehen.

Fernerhin wurde die Unionsbürgerschaft einführt, sie soll als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung ordnet den Vertrag von Maastricht als Höhepunkt eines vierzigjährigen Integrationsprozesses ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit.

2. Meilensteine auf dem Weg zur Europäischen Union: Dieses Kapitel zeichnet die historischen Stationen von der Gründung der Montanunion über die Römischen Verträge bis zur Einheitlichen Europäischen Akte nach.

3. Der Vertrag von Maastricht über die Europäische Union: Hier wird der inhaltliche Kern der Arbeit behandelt, insbesondere die dreisäulige Architektur der neuen EU und ihre institutionellen Neuerungen.

4. Weitere Entwicklung nach Maastricht: Dieser Abschnitt gibt einen kurzen Überblick über die nachfolgenden Verträge wie Amsterdam, Nizza und den gescheiterten Verfassungsentwurf.

5. Fazit: Das Fazit reflektiert die Integrationsleistung vor dem Hintergrund der turbulenten 1990er Jahre und betont die Bedeutung einer europäischen Identität für die zukünftige Akzeptanz.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Vertrag von Maastricht, Integration, EGKS, Europäische Gemeinschaft, Binnenmarkt, Währungsunion, Subsidiaritätsprinzip, Unionsbürgerschaft, GASP, Europäisches Parlament, Souveränität, Sicherheitspolitik, Vertiefung, Osterweiterung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und den zentralen Inhalten des Vertrags von Maastricht aus dem Jahr 1992.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung zur EU, die Struktur des Maastrichter Vertrags, institutionelle Neuerungen sowie die Fortschritte bei der politischen und ökonomischen Zusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beleuchtung der Veränderungen und der Bedeutung des Vertrags von Maastricht als Weiterentwicklung der bestehenden Gemeinschaftsverträge.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive historische Analyse auf Basis von Fachliteratur und Primärquellen zur europäischen Einigungsgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung vorangegangener Meilensteine, die detaillierte Analyse der dreisäuligen Struktur sowie die Erläuterung spezifischer Reformen wie der Unionsbürgerschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Europäische Integration, Binnenmarkt, Subsidiarität, Währungsunion und das europäische Institutionengefüge.

Warum wird der Maastrichter Vertrag als "dreisäuliger Tempel" bezeichnet?

Dies ist eine Metapher für die neue Struktur, bestehend aus den drei Gemeinschaften (EG), der GASP sowie der Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres.

Welche Rolle spielt die Unionsbürgerschaft?

Sie wurde als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit eingeführt und bietet Bürgern Rechte wie Freizügigkeit und politische Teilhabe innerhalb der Union.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der europäischen Integration im Fazit?

Der Autor sieht eine europäische Identität als Schlüssel zur weiteren Integration und warnt vor einer rein expansionsorientierten Politik ohne Rücksicht auf die Bürger.

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Details

Title
Der Vertrag von Maastricht
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Course
Europäische Einigung 1950-1991
Grade
2,0
Author
Konstantin Gasparatos (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V124449
ISBN (eBook)
9783640297085
ISBN (Book)
9783640302543
Language
German
Tags
Maastricht Europa Europäische Union EG EWG EGKS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Konstantin Gasparatos (Author), 2006, Der Vertrag von Maastricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124449
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