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Sozialpädagogische Diagnosen nach Mollenhauer & Uhlendorff

Titre: Sozialpädagogische Diagnosen nach Mollenhauer & Uhlendorff

Essai , 2009 , 8 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Steffen Ernst (Auteur)

Travail Social
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Dies ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem von Mollenhauer und Uhlendorff entwickelten Verfahren und dessen Weiterentwicklung von Krumenacker.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Sozialpädagogische Diagnose nach Mollenhauer & Uhlendorff

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Methode der sozialpädagogischen Diagnose nach Mollenhauer und Uhlendorff auseinander, analysiert deren theoretische Fundierung in der Hermeneutik sowie im symbolischen Interaktionismus und beleuchtet die Weiterentwicklungen durch Krumenacker im Kontext der heutigen Jugendhilfe.

  • Theoretische Grundlagen: Hermeneutik und symbolischer Interaktionismus
  • Methodisches Vorgehen: Das narrationsstrukturelle Interview
  • Abgrenzung zu objektivierenden und klinischen Diagnoseansätzen
  • Weiterentwicklung der Methode durch Krumenacker für die Praxis
  • Kritische Reflexion über Professionalisierung, Ökonomisierung und den pädagogischen Anspruch

Auszug aus dem Buch

Sozialpädagogische Diagnose nach Mollenhauer & Uhlendorff

Mollenhauer und Uhlendorff betonen im Gegensatz zu einem diagnostischen Denken, welches „objektive“ Problemlagen zu ermitteln und zu klassifizieren versucht, die Notwendigkeit einer „hermeneutisch“, d. h. sinnverstehenden Diagnose. Die „Sozialpädagogische Diagnose“ nach Mollenhauer/Uhlendorff ist ein narrationsstrukturelles Verfahren in Form eines (Leitfanden-) Interviews mit anschließender Interpretation, um dann daraus pädagogische Interventionen abzuleiten. Der Blick ist auf die Selbstdeutungen und Lebensthematiken des Gegenüber gerichtet.

Es ist im Zuge der Einführung des KJHG und einem Projekt mit Jugendlichen hervorgegangen, die zu den „schwierigen Fällen“ gehören. Mit „schwierig“ ist hier gemeint, dass diese Jugendliche schon viele Hilfeangebote in der Vergangenheit bekommen haben und man nun eher ratlos den Jugendlichen gegenüberstand.

Ziel des Verfahrens ist es, aus der Perspektive des Jugendlichen möglichst viel über die derzeitigen Schwierigkeiten in der Lebensbewältigung zu erfahren.

Mollenhauer beschreibt in seinem „Brief an Jürgen Blandow“ (1989) Maximen für das ursprüngliche methodische Vorgehen. Als Grundregel stellt er auf, dass kausal-analytische Konstruktionen (Ursache/Wirkung) soweit wie möglich vermieden werden sollen. Stärker interessieren die affektlogischen und individuellen Bedeutungen. Es wird der Frage nachgegangen, mit welchen Selbst- und Weltdeutungen wir es beim Klientel zu tun haben?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Sozialpädagogische Diagnose nach Mollenhauer & Uhlendorff: Das Kapitel führt in das Konzept ein, erläutert die theoretischen Hintergründe wie Hermeneutik und symbolischen Interaktionismus und diskutiert die methodische Umsetzung mittels narrativer Interviews sowie deren kritische Weiterentwicklung durch Krumenacker.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogische Diagnose, Mollenhauer, Uhlendorff, Hermeneutik, symbolischer Interaktionismus, Jugendhilfe, Lebensthemen, Fallverstehen, pädagogische Intervention, Selbstdeutung, Krumenacker, Professionalisierung, Sinnkonstruktion, narrative Methode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Ansatz der sozialpädagogischen Diagnose, insbesondere nach Mollenhauer und Uhlendorff, und dessen Anwendung in der Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das sinnverstehende Diagnostizieren, die Abgrenzung von klinischen Diagnosemodellen und die Verknüpfung von theoretischen Vorannahmen mit praktischen Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit der sozialpädagogischen Diagnosemethode, um deren Potenzial und Grenzen für die professionelle Arbeit mit Jugendlichen zu beleuchten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Fokus liegt auf der Analyse und dem Vergleich qualitativer Ansätze, insbesondere dem narrationsstrukturellen Interview und der hermeneutischen Interpretation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Fundierung durch Hermeneutik und symbolischen Interaktionismus, dem methodischen Vorgehen sowie den Weiterentwicklungen durch Krumenacker.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialpädagogische Diagnose, Hermeneutik, Lebensthemen, Sinnkonstruktion und Interaktionismus.

Wie unterscheidet sich dieser Ansatz von klassischen medizinischen Diagnosen?

Im Gegensatz zu medizinischen Ansätzen, die objektive Fakten und somatische Ursachen suchen, zielt dieses Verfahren auf die subjektive Sinngebung, Lebensbiografie und aktuelle Bewältigungsschwierigkeiten der Jugendlichen ab.

Welche Rolle spielen die "Lebensthemen" in der Methode?

Lebensthemen dienen dazu, die subjektiv bedeutsamen Konfliktfelder des Jugendlichen zu identifizieren, um darauf basierend pädagogische Tätigkeiten abzuleiten, die eine aktive Auseinandersetzung fördern.

Wie bewertet der Autor die Weiterentwicklung durch Krumenacker?

Der Autor sieht in der Anpassung für den Praxisalltag einen Nutzen, kritisiert jedoch, dass die stärkere Ausrichtung an objektiven entwicklungspsychologischen Kriterien die hermeneutische Tiefe mindern könnte.

Was versteht man unter "Pädagogik als Kunsthandwerk" im Text?

Dieser Begriff reflektiert die Sorge des Autors, dass moderne, effizienzgetriebene pädagogische Strukturen kreative und individuelle Lösungswege verdrängen, die für eine echte pädagogische Beziehung notwendig sind.

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Résumé des informations

Titre
Sozialpädagogische Diagnosen nach Mollenhauer & Uhlendorff
Université
University of Siegen
Note
1,0
Auteur
Steffen Ernst (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
8
N° de catalogue
V124473
ISBN (ebook)
9783640297191
Langue
allemand
mots-clé
Sozialpädagogische Diagnosen Mollenhauer Uhlendorff
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Steffen Ernst (Auteur), 2009, Sozialpädagogische Diagnosen nach Mollenhauer & Uhlendorff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124473
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