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Der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert in England. Wendepunkt für die Wirtschaft und Gesellschaft Englands?

Titre: Der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert in England. Wendepunkt für die Wirtschaft und Gesellschaft Englands?

Dossier / Travail , 2022 , 8 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Der sogenannte schwarze Tod hinterließ tiefe Spuren in der englischen Gesellschaft, sowohl in der Demografie des Landes als auch im Wirtschaftlichen. Doch kann hier tatsächlich von einem Wendepunkt für die Wirtschaft und Gesellschaft Englands gesprochen werden, welche nur durch den sogenannten schwarzen Tod herbeigeführt wurde? Wie tiefgreifend waren die Folgen der Pest für das Land wirklich?

In der Arbeit wird dies erörtert, wobei erst auf die demografischen Auswirkungen und letztendlich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pest für England eingegangen wird. Erst dann kann ein Fazit für die tatsächliche Bedeutung der Seuche für das Land und die Gesellschaft geschlossen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die englische Gesellschaft nach der Pest

2.1 Demografische Auswirkungen

2.2 Wirtschaftliche Auswirkungen

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Schwarzen Todes im 14. Jahrhundert auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Struktur Englands, um die zentrale Forschungsfrage zu beantworten, ob die Pest tatsächlich als fundamentaler Wendepunkt für das Land zu betrachten ist.

  • Demografische Auswirkungen der Pest in England
  • Wirtschaftliche Folgen für Städte und den Handel
  • Umschichtung des Vermögens und sozialer Wandel
  • Reaktion der herrschenden Schichten und Gesetzgebung
  • Bedeutung der Pest im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung

Auszug aus dem Buch

2.1 Demografische Auswirkungen

Die demografischen Veränderungen in England durch die Pest können heutzutage durch verschiedene Quellen rekonstruiert werden. Hierzu gehören Steuerlisten, Besitzverzeichnisse, Schuldenbücher und Gerichtsakten mit Zuteilungsurkunden. So kann z.B. ausgesagt werden, dass zur Stadt Bristol im Jahr 1348 zwischen 10000 und 20000 Einwohner zählten und sie somit zu einer von Englands größten Städte machte. Durch die Pest starb ein Drittel der Bevölkerung, unter den Klerikern jeder zweite. Chronisten wie Geoffrey the Baker bestätigten dies5. Die Kleriker waren am meisten von der Pest betroffen, da sie durch die Absolution im ständigen Kontakt mit den Sterbenden standen. In der Diözese Bath soll die Hälfte des Klerus umgekommen sein, ähnliche Zahlen sollen überall im Land geherrscht haben6. Die englischen Oberpächter der Krone gehörten mit nur einer Todesrate von 27 Prozent zu den niedrigsten aller sozialen Gruppen. Nur Bischöfe mit einer Sterblichkeitsrate von 18 Prozent scheinen glimpflicher davongekommen zu sein7. Im Gegensatz dazu erging es den Äbten weitaus schlechter, wahrscheinlich weil sie in eng verbundenen klösterlichen Gemeinschaften lebten und wirkten. Ihre Sterblichkeitsrate von 42 Prozent gehörte zu der Gruppe mit den meisten Todesfällen8. Selbst die große Benediktinerabtei von St. Prior wurde nicht verschont. Qualitativ hochwertige, aus Stein gebaute Unterkünfte, gute sanitäre Einrichtungen und regelmäßige und gesunde Ernährung zählten offensichtlich nicht mehr, nachdem die Überträger der Infektion in gemeinsamen Schlafsälen und Refektorien waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die katastrophalen Auswirkungen der Pest in Europa und England ab 1347 und stellt die forschungsleitende Frage nach der tatsächlichen Bedeutung der Seuche als Wendepunkt für die englische Gesellschaft.

2 Die englische Gesellschaft nach der Pest: Hier werden detailliert die massiven demografischen Einbrüche bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie die wirtschaftlichen Folgen, wie Handelsbeschränkungen und der Zusammenbruch der Agrarproduktion, analysiert.

3 Fazit: Das Fazit ordnet den Schwarzen Tod in den Kontext bestehender sozio-ökonomischer Krisen ein und schlussfolgert, dass die Pest weniger eine alleinige Ursache als vielmehr ein Katalysator für einen sozialen Wandel und eine Vermögensumschichtung in England war.

Schlüsselwörter

Schwarzer Tod, England, 14. Jahrhundert, Pest, Demografie, Wirtschaft, Gesellschaft, Sterblichkeitsrate, Sozialer Wandel, Bevölkerungsrückgang, Arbeitskräftemangel, Handelsstraßen, Mittelalter, Stadtentwicklung, Klassenstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Auswirkung der Pestepidemie des 14. Jahrhunderts auf die englische Gesellschaft und Wirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen demografische Erhebungen, wirtschaftliche Konsequenzen in Städten und Regionen sowie gesellschaftliche Umstrukturierungen nach der Pandemie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, ob der Schwarze Tod als ursächlicher Wendepunkt für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in England anzusehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine historische Analyse auf Basis zeitgenössischer Chroniken, statistischer Aufzeichnungen und moderner historischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der demografischen Verluste in verschiedenen sozialen Gruppen und die Untersuchung wirtschaftlicher Auswirkungen auf Städte sowie das Handelssystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind der Schwarze Tod, Bevölkerungsentwicklung, Lohngefüge, wirtschaftliche Krise und sozialer Strukturwandel.

Inwiefern hat die Pest die Machtverhältnisse der Grundherren verändert?

Der extreme Mangel an Arbeitskräften stärkte die Verhandlungsposition der überlebenden Arbeiter, was zu Versuchen der Grundherren führte, die "Unfreien" stärker zu binden und durch königliche Verordnungen wie die "Ordinance of Labourers" gegenzusteuern.

Welche langfristige soziale Veränderung wird im Fazit hervorgehoben?

Als dauerhaftester Wandel wird die Umschichtung des Vermögens identifiziert, die den Aufstieg der Mittelschicht und der Zünfte sowie den Machtverlust des alten Patriziats zur Folge hatte.

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Résumé des informations

Titre
Der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert in England. Wendepunkt für die Wirtschaft und Gesellschaft Englands?
Université
Free University of Berlin
Note
2,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
8
N° de catalogue
V1244851
ISBN (PDF)
9783346668394
Langue
allemand
mots-clé
schwarze jahrhundert england wendepunkt wirtschaft gesellschaft englands
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert in England. Wendepunkt für die Wirtschaft und Gesellschaft Englands?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244851
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Extrait de  8  pages
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