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Aufwachsen im Medienzeitalter. Chancen und Risiken

Titel: Aufwachsen im Medienzeitalter. Chancen und Risiken

Projektarbeit , 2020 , 31 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anne Wölfle (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage sind Medien aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, sie können Fluch und Segen zugleich sein. Wir begegnen ihnen täglich, egal ob im Fernsehen, Zeitungen, Radio oder dem Internet. Jeder von uns wird täglich mit Medien konfrontiert. Der Umgang mit Ihnen wird oftmals als kritisch angesehen und dennoch vorausgesetzt. Durch meine tägliche Arbeit im Kindergarten wurde mir immer mehr bewusst, dass Kinder heute in einem Medienzeitalter aufwachsen, indem ich damals nicht aufgewachsen bin. Nicht nur die Medienausstattung, sondern auch die Mediennutzung hat sich stark verändert. Die Nutzung von den unterschiedlichen Medien eröffnen neue Chancen, bringen aber gleichzeitig auch Risiken mit sich.

In diesem Portfolio möchte ich mich mit der Thematik "Aufwachsen im Medienzeitalter – Chancen und Risiken" auseinandersetzen. Aufwachsen ist ein breit gefächerter Begriff, den ich durch meine bearbeitende Theorie in dieser Arbeit eingrenzen möchte. Die Theorie, an der das Thema bearbeitet wird, ist die Veränderung der Lebenswelt von Kindern durch das heutige Medienzeitalter. Zwar liegt der Fokus dieser Arbeit auf dem Kind trotzdem möchte ich anmerken, dass Medien jede Altersstufe tangieren und in dieser einen unterschiedlichen Stellenwert einnehmen. Während der Bearbeitung des Portfolios und dem Arbeitsprozess, erhoffe ich mir nicht nur neue Erkenntnisse über Medien zu gewinnen, sondern auch meine eigene Medienkompetenz zu erweitern.

Wichtig ist es mir ein Überblick zu bekommen welche Bedeutung den Medien während des Aufwachsens eines Kindes zugesprochen wird. Außerdem thematisiert dieses Portfolio die Chancen und Risiken, welche sich durch Medien in diesem Medienzeitalter aufstellen und bieten. Nach jedem bearbeiteten Kapitel findet eine Reflektion über den eigenen Forschungsprozess und den Erkenntnisgewinnung statt. Das sich im Anhang befindende Lerntagebuch unterstreicht diesen Prozess.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was sind Medien?

3 Aufwachsen im Medienzeitalter

3.1 Die Bedeutung von Medien vor der Geburt

3.2 Medien in der frühen Kindheit

3.2 Medien in der mittleren und späten Kindheit

4 Die KIM-Studie

4.1 Medienausstattung

4.2 Mediennutzung

5 Risiken

5.1 Risiken in Bezug auf die KIM-Studie

5.2 Gewalthaltige Medieninhalte

5.3 Suchtpotenzial von Medien

6 Chancen

6.1 Medien als Bildungsinhalt

6.2 Medien als Ausdrucksmittel

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Chancen und Risiken des Aufwachsens in einem von Medien geprägten Zeitalter auseinander. Sie untersucht dabei, wie der stetige Wandel der Lebenswelt von Kindern durch Mediennutzung beeinflusst wird und welche Bedeutung dies für die kindliche Entwicklung vom pränatalen Stadium bis hin zur späten Kindheit hat.

  • Einfluss von Medien auf die frühkindliche Entwicklung
  • Medienausstattung und -nutzung basierend auf der KIM-Studie
  • Gefahren durch gewalthaltige Inhalte und Suchtpotenziale
  • Förderung von Lernprozessen und kreativem Ausdruck durch Medien

Auszug aus dem Buch

3.2 Medien in der frühen Kindheit

Der Begriff der frühen Kindheit umfasst die Altersspanne von dem 18 Monat eines Kindes an bis hin zu dem sechsten Lebensjahr.

Um diese Lebenswelten von Kindern und deren Erschließung der Welt zu verstehen wird auf das sozial-ökologische Modell von Baacke zurückgegriffen.

Baacke benennt vier Zonen, die als soziale Ökosysteme gesehen werden und durch den Austausch von Informationen und sozialer Interaktion bestimmt sind. Das ökologische Zentrum, die erste Zone, stellt die Familie und das Zuhause dar. Als zweite Zone wird der ökologische Nahraum gesehen, worunter die Nachbarschaft und die unmittelbare Wohnumgebung zählt. Die dritte Zone umfasst Ausschnitte im Leben, in denen Kinder mit bestimmten Rollenanforderungen und Regeln konfrontiert werden. In der letzten Zone unternimmt das Kind Begegnungen jenseits seiner Lebensroutine. Dieses Modell hat nicht nur für die Forschung zum Bereich Medienaneignung einen großen Anteil. Es werden durch dieses Modell auch Medien aufgenommen, die alle Zonen durchziehen und das Handeln des Kindes beeinflussen. Eine medienfreie Kindheit ist also nicht mehr festzustellen. Ihre Medienfähigkeit entwickeln sie jedoch abhängig von der kognitiven, kommunikativen und sozial-moralischen Entwicklung und im konkreten Handeln mit Medien. Kinder registrieren Medien als eine Quelle von Geräuschen und Licht bereits im Säuglingsalter. Die Inhalte hingegen begreifen sie noch nicht. So ist das Hinwenden des Kopfes zu einem Geräusch im Fernseher nicht gleichzusetzen mit inhaltlichem Interesse. Eine aktive Medienaneignung beginnt bei Kindern erst mit der Belastung und Begreifen von Geräten. Zum Ende des ersten Lebensjahres können Kinder bereits Blickrichtungen und Zeigegesten von ihren Eltern folgen und das Verhalten nachahmen. Und später sogar spielerisch sich der Bedeutung von Medien in der Gesellschaft annähern. Sie verstehen die Medieninhalte jedoch erst, wenn sie die Sprache und Gesten erschlossen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Medien im Alltag und begründet die Relevanz des Themas für die Arbeit mit Kindern im Kindergarten.

2 Was sind Medien?: Dieses Kapitel definiert Medien als Kommunikationsinstrumente und unterscheidet zwischen Print-, Massen- und neuen Medien.

3 Aufwachsen im Medienzeitalter: Es wird die Veränderung der Lebenswelt von Kindern durch Medien analysiert, unterteilt in Phasen vor der Geburt bis zur späten Kindheit.

4 Die KIM-Studie: Hier werden die Ergebnisse der KIM-Studie zu Medienausstattung und Mediennutzungsverhalten bei Kindern ausgewertet.

5 Risiken: Dieses Kapitel thematisiert Gefahren wie unangemessene Internetinhalte, Gewaltdarstellungen in Medien und das Suchtpotenzial.

6 Chancen: Die Potenziale der Mediennutzung werden als Lernressourcen und Ausdrucksmöglichkeiten für Kinder beleuchtet.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von Medienkompetenz und pädagogischer Begleitung.

Schlüsselwörter

Medien, Aufwachsen, Kindheit, Mediennutzung, Medienausstattung, KIM-Studie, Risiken, Chancen, Medienkompetenz, Sozialisation, Mediensozialisation, Bildung, Gewalthaltige Medieninhalte, Suchtpotenzial, Fernsehen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des Aufwachsens im Medienzeitalter auf Kinder sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die Mediensozialisation von Kindern, die Auswirkungen der Mediennutzung auf die Entwicklung und die Rolle von Medien im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Veränderung der Lebenswelt durch Medien zu analysieren und ein Verständnis für die medienbezogenen Kompetenzen von Kindern zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten der KIM-Studie und ergänzenden pädagogischen Fachquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mediale Entwicklung in verschiedenen Kindheitsphasen, die Analyse des Medienverhaltens nach KIM-Studie sowie die Darstellung spezifischer Risiken und Chancen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Medien, Kindheit, Mediennutzung, Medienkompetenz und Sozialisation sind die maßgeblichen Begriffe, die das Portfolio prägen.

Warum wird das sozial-ökologische Modell von Baacke genutzt?

Es dient als theoretischer Rahmen, um die unterschiedlichen Lebenswelten (Zonen) von Kindern und deren Interaktion mit Medien besser zu veranschaulichen.

Welche Bedeutung kommt der Experimentierreihe "Rocky und Bobo" zu?

Sie verdeutlicht, wie gewalthaltige Medieninhalte das aggressive Verhalten von Kindern durch das Modelllernen maßgeblich beeinflussen können.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufwachsen im Medienzeitalter. Chancen und Risiken
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
2,3
Autor
Anne Wölfle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
31
Katalognummer
V1244935
ISBN (PDF)
9783346671530
ISBN (Buch)
9783346671547
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aufwachsen medienzeitalter chancen risiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Wölfle (Autor:in), 2020, Aufwachsen im Medienzeitalter. Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244935
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Leseprobe aus  31  Seiten
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