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Einführung in die Entwicklungszusammenarbeit. Ist eine Welt ohne Hunger und Armut möglich?

Title: Einführung in die Entwicklungszusammenarbeit. Ist eine Welt ohne Hunger und Armut möglich?

Term Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Lea Fürstenau (Author)

Politics - Topic: Development Politics
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Ein immer noch allgegenwärtiges Thema weltweit ist die Armut und ihre Folgen und Ursachen. Trotz der enormen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, gibt es nach wie vor zu viele Menschen deren Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind, die hungern und an Krankheiten sterben, für die es schon lange Heilmittel gibt. Doch woran liegt das? Wie kann es sein, dass auf einem Planeten der über genügend Nahrungsmittel verfügt, Millionen von Menschen hungern müssen? Jährlich wächst in unserer Welt der Wohlstand und die Globalisierung schreitet voran, wir entwickeln immer mehr Möglichkeiten um globale Probleme zu bekämpfen und trotzdem müssen so viele Menschen am Existenzminimum und ohne die notwendigen Grundlagen zum leben existieren. Eine weitere wichtige Frage ist: Wer hat Schuld an der Armut? Welche Rolle spielen nicht nur die wohlhabenden Industrieländer, sondern auch die Entwicklungsländer selber?

Auf diese Frage soll unter anderem in Form dieser Arbeit eingegangen werden. Die Rolle der Entwicklungsländer hinsichtlich der eigenen Armut soll näher betrachtet werden, um am Ende ein Fazit darüber schließen zu können, ob
zum einen eine Welt ohne Hunger und Armut überhaupt möglich ist und zum anderen, wie die Entwicklungsländer selbst dazu beitragen können, dass die Armut bekämpft wird.

Diese Hausarbeit konzentriert sich vorrangig auf die Entwicklungsländer und die Armutsbekämpfung. Was sind die Ursachen und Probleme in den Entwicklungsländer, die zu Armut führen und diese fördern und was muss dort geändert werden, um eine solide Basis zur Armutsbekämpfung zu schaffen? Es soll weniger um die konkrete Hilfe von außen gehen und mehr um die Defizite innerhalb der von Armut stark befallenen Länder. Die Agenda 2030 wird kurz behandelt im Hinblick auf ihr Vorhaben der Armutsbekämpfung und ihrer Maßnahmen und Versuchungen die Armut an ihren Wurzeln zu packen. Mit der Zielsetzung Armut bis 2030 vollständig zu bekämpfen, hat die Agenda sich auch mit Lösungsansätzen beschäftigt, welche darauf fokussiert sind, in den Entwicklungsländern Grundlagen zu schaffen und sie von ihrer Abhängigkeit gegenüber der Industriestaaten zu lösen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Armut in den Entwicklungsländern

2.1. Definition Armut

2.2. Ursachen und Entstehung von Armut

3. Armut als entwicklungspolitisches Schlüsselproblem

3.1. Kampf gegen die Armut - Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

3.2. Interne Maßnahmen zur Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern

4. Rechtssicherheit und Demokratie als Bedingung für Entwicklung?

5. Fazit - Ist eine Welt ohne Armut und Hunger möglich?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen von Hunger und Armut in Entwicklungsländern und analysiert, inwieweit diese Länder durch interne Maßnahmen und strukturelle Reformen die Armut aus eigener Kraft effektiv bekämpfen können, um eine weltweite Verbesserung der Lebensbedingungen zu erreichen.

  • Definition und Formen von Armut (absolut vs. relativ)
  • Analyse systemischer Ursachen von Unterentwicklung
  • Die Rolle der Agenda 2030 im globalen Armutskontext
  • Maßnahmen zur Stärkung der ländlichen Agrarwirtschaft
  • Die Bedeutung von Good Governance, Rechtssicherheit und Demokratie

Auszug aus dem Buch

2.2. Ursachen und Entstehung von Armut

Wie im vorherigen Kapitel zusammengefasst wurde, lässt sich feststellen, dass der Zustand von Armut dann eintritt, wenn Defizite hinsichtlich der Grundbedürfnisse beim Menschen bestehen. Entwicklungsdefizite sind Verhältnisse, die verhindern, dass Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern ein menschenwürdiges Leben führen, ihre Grundbedürfnisse befriedigen, in sozialer Sicherheit leben, sich persönlich und eigenständig entfalten können, sie rechtsstaatlich geschützt werden und ihnen die selben Chancen gewährt werden wie dem Rest der Bevölkerung. Es besteht ein Defizit in der Entwicklung, wenn die Reduzierung der Spanne zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern eingeschränkt wird und somit auch die Aufnahme der Bevölkerung in Entwicklungsprozesse verhindert wird. Somit wäre nämlich auch der Machtzuwachs und der Reichtum auf eine kleine Bevölkerungsgruppe gestärkt. Entwicklungsdefizite sind jedoch hier nicht die Ursachen der Armut, sondern das Ergebnis unzureichenden Entwicklungsprozesses.

Einige Entwicklungsdefizite die von besonderer Bedeutung sind wären beispielsweise die Arbeitslosigkeit, Bevölkerungswachstum, Investitionsschwäche, Marktsperren, politische Marginalität unzureichende intermediäre Strukturen, unbefriedigende Nahrungsmittelproduktion und unzureichende Ausbildung und Ernährung. Diese Defizite als Gesamtes bilden das Ausmaß in dem sich die Armut bewegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Diskrepanz zwischen weltweit steigendem Wohlstand und fortbestehender Armut und definiert das Ziel, Ursachen sowie interne Lösungsansätze für Entwicklungsländer zu erörtern.

2. Armut in den Entwicklungsländern: Dieses Kapitel definiert verschiedene Armutsformen und erläutert die vielschichtigen internen sowie externen Ursachen, die den Teufelskreis der Armut aufrechterhalten.

3. Armut als entwicklungspolitisches Schlüsselproblem: Hier wird der Fortschritt bei der Armutsbekämpfung im Kontext der Agenda 2030 kritisch diskutiert und ein Fokus auf notwendige interne Investitionen in Agrarwirtschaft und Bildung gelegt.

4. Rechtssicherheit und Demokratie als Bedingung für Entwicklung?: Dieses Kapitel analysiert die essenzielle Rolle stabiler politischer Systeme, effektiver Verwaltung und Good Governance für den Erfolg entwicklungspolitischer Maßnahmen.

5. Fazit - Ist eine Welt ohne Armut und Hunger möglich?: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Welt ohne Hunger möglich ist, sofern nachhaltige Good-Governance-Strukturen etabliert werden und Entwicklungsländer die notwendigen agrarischen sowie demokratischen Grundlagen aus eigener Kraft stärken.

Schlüsselwörter

Armut, Entwicklungsländer, Hunger, Agenda 2030, Grundbedürfnisse, Entwicklungsdefizite, Agrarwirtschaft, Good Governance, Rechtssicherheit, Armutsbekämpfung, Nachhaltige Entwicklung, Demokratisierung, Industriestaaten, Nahrungsmittelproduktion, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Ursachen von Hunger und Armut in Entwicklungsländern und bewertet Strategien, wie diese Staaten durch Eigeninitiative und strukturelle Reformen die Armutsbekämpfung erfolgreich gestalten können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Arbeit deckt Definitionen von Armut, die Bedeutung der Agrarwirtschaft, politische Rahmenbedingungen sowie die Auswirkungen von Good Governance und Demokratie auf den Entwicklungsprozess ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu untersuchen, ob eine Welt ohne Hunger und Armut erreichbar ist und wie Entwicklungsländer durch die Stärkung interner Prozesse die Armut von innen heraus bekämpfen können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die aktuelle entwicklungspolitische Konzepte und Berichte (wie die Agenda 2030) sowie Sekundärliteratur zu Armutsursachen und Governance auswertet.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse der Armut, die Überprüfung globaler Ziele wie der Agenda 2030 sowie die detaillierte Betrachtung interner Maßnahmen, insbesondere im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Armutsbekämpfung, Entwicklungsdefizite, Good Governance, nachhaltige Entwicklung und die Rolle des Staates aus.

Warum spielt die Agrarwirtschaft eine so zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Armut?

Da ein Großteil der armen Bevölkerung in ländlichen Regionen lebt und von der Landwirtschaft abhängig ist, sind Investitionen in diesen Sektor, die Stärkung von Kleinbauern und faire Agrarmärkte entscheidend für die Ernährungssicherung.

Welchen Einfluss hat die Regierungsform auf den Erfolg entwicklungspolitischer Maßnahmen?

Ohne Rechtssicherheit, Stabilität und eine verantwortungsvolle Staatsführung (Good Governance) versinken Hilfsgelder häufig, da Korruption und mangelnder politischer Wille die Umsetzung notwendiger Reformen behindern.

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Details

Title
Einführung in die Entwicklungszusammenarbeit. Ist eine Welt ohne Hunger und Armut möglich?
College
University of Rostock  (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften)
Course
Einführung in die Entwicklungspolitik
Grade
1,7
Author
Lea Fürstenau (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1244957
ISBN (PDF)
9783346671615
ISBN (Book)
9783346671622
Language
German
Tags
Armut Entwicklungsländer Entwicklungszusammenarbeit Armutsbekämpfung Demokratie Rechtssicherheit Entwicklungspolitik Agenda 2030
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Fürstenau (Author), 2021, Einführung in die Entwicklungszusammenarbeit. Ist eine Welt ohne Hunger und Armut möglich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244957
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