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Quantitative Methoden I. Statistik für Psychologie

Übersicht

Titel: Quantitative Methoden I. Statistik für Psychologie

Vorlesungsmitschrift , 2019 , 41 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Methoden
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorliegend handelt es sich um eine ausführliche und aufgearbeitete Mitschriften aus der Vorlesung "Quantitative Methoden I" für den Bachelor in Psychologie. Ein Überblick wird unter anderem über Variablen, Skalenniveaus, Stichprobenumfang und -planung, Signifikanztestung, Korrelationen sowie Effektstärken gegeben. Die stichpunktartige Mitschrift umfasst Themen, welche die Grundlagen der Statistik für Psychologie behandeln, und ist mit Tabellen, Abbildungen (z.B. von statistischen Verteilungen) und wichtigen Formeln ausgestattet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

GRUNDSCHEMA

FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN

DATENERHEBUNG ALS MESSUNG VON VARIABLEN

ÜBERSICHT VARIABLEN UND SKALENNIVEAUS

PROBLEME BEIM MESSEN VON VARIABLEN

ZUSAMMENFASSUNG

VERSUCHSPLANUNG – VON DER HYPOTHESE ZUR DATENERHEBUNG

STÖRVARIABLEN

UNTERSUCHUNGSDESIGNS

KONFUNDIERUNGSPROBLEM

ZUSAMMENFASSUNG

STICHPROBEN

BESCHREIBUNG VON ERHOBENEN DATEN - DESKRIPTIVE STATISTIK

STATISTISCHE KENNWERTE

ZUSAMMENFASSUNG

KORRELATIONEN – ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN VARIABLEN

WAHRSCHEINLICHKEIT UND STATISTISCHE TESTUNG

WAHRSCHEINLICHKEITEN ALLGEMEIN

WAHRSCHEINLICHKEIT IN DER STATISTIK

NORMALVERTEILUNGEN

VERTEILUNG STATISTISCHER KENNWERTE UND KONFIDENZINTERVALLE

VERTEILUNG VON KENNWERTEN

SIGNIFIKANZTESTUNG

SIGNIFIKANZTEST FÜR MITTELWERTSUNTERSCHIEDE

SYSTEMATISCHE PRÜFUNG VON STATISTISCHEN HYPOTHESEN

HYPOTHESENPAARE, ZUGEHÖRIGER TEST UND ENTSCHEIDUNGEN

EFFEKTSTÄRKE UND BETA-FEHLER

TESTPLANUNG: STICHPROBENUMFANG

ZUSAMMENFASSUNG

PRÜFUNG VON ZUSAMMENHANGSHYPOTHESEN

TESTUNG VON ZUSAMMENHANGSHYPOTHESEN

LOGIK DES HYPOTHESENTESTENS

VORGEHEN BIS ZUR DATENERHEBUNG

ENTSCHEIDUNG ÜBER HYPOTHESEN

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die grundlegenden statistischen Methoden und Vorgehensweisen in der empirischen Forschung, insbesondere in der Psychologie, systematisch zu erläutern und in einen wissenschaftlichen Kontext einzuordnen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie ausgehend von theoretischen Hypothesen eine strukturierte Versuchsplanung, Datenerhebung und anschließende statistische Analyse durchgeführt werden kann, um valide Rückschlüsse auf Populationen zu ziehen.

  • Grundlagen der empirischen Forschung und Operationalisierung von Variablen
  • Methodische Versuchsplanung und Kontrolle von Störvariablen
  • Deskriptive Statistik und statistische Kennwerte zur Datenbeschreibung
  • Methoden der Inferenzstatistik wie Signifikanztests und Hypothesenprüfung
  • Interpretation von Korrelationen und Effektstärken zur wissenschaftlichen Beurteilung

Auszug aus dem Buch

STÖRVARIABLEN

Definition

• nicht in der Hypothese genannt

• haben dennoch einen Einfluss auf die Effektvariable

• mögliche Störvariablen: Geschlecht, physische Attraktivität, Schwierigkeit des Fachs, Wissen im geprüften Fach, kommunikative und sprachliche Fähigkeiten, Strenge des Prüfers, …

Warum ist die Kontrolle von Störvariablen wichtig?

• Störvariablen beeinflussen die Effektvariable, das heißt sie verursachen Variation in den Ausprägungen

• wenn diese nicht kontrolliert werden, so ist nicht klar, ob die verschiedenen Ausprägungen der Effektvariablen auf die untersuchte Ursachenvariable oder die Störvariablen zurückzuführen sind

Arten von Störvariablen

• personengebundene SV: Intelligenz, Motivation, Persönlichkeit, Kompetenzen...

• situationsgebundene SV: Lärm, Instruktion, Versuchsleiter, ...

• Erwartungen der Versuchsperson und des Versuchsleiters

• bei Experimenten

◦ Ausgangswert der Effektvariable vor Manipulation der Ursachenvariable

◦ Effekte der mehrfachen Messung (bei Messwiederholung)

Kontrolle von Störvariablen

Möglichkeiten bei konstanten Störvariablen

• konstant halten oder eliminieren, sodass die Störvariablen keine Variation in der abhängigen Variable erzeugen können

• statistische Kontrolle 1: erheben, sodass für unterschiedliche Ausprägungen der Störvariablen separate Analysen gerechnet werden können

• statistische Kontrolle 2: erheben, sodass der Einfluss dieser Variablen bei der statistischen Analyse herausgerechnet werden kann

Möglichkeiten bei unbekannten Störvariablen: Durchführung eines Experiments

Zusammenfassung der Kapitel

GRUNDSCHEMA: Stellt das Vorgehen in der Forschung von der Fragestellung über die Hypothese bis zur Datenanalyse schematisch dar.

FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN: Erläutert die Kategorisierung von Forschungsfragen und die Ablehnung bzw. Annahme von Null- und Alternativhypothesen.

DATENERHEBUNG ALS MESSUNG VON VARIABLEN: Behandelt die Operationalisierung und die verschiedenen Skalenniveaus, die für die Messung erforderlich sind.

STÖRVARIABLEN: Definiert Störvariablen und verdeutlicht deren Einfluss auf die Validität sowie Möglichkeiten zur Kontrolle.

UNTERSUCHUNGSDESIGNS: Vergleicht nicht-experimentelle und experimentelle Designs hinsichtlich ihrer Eignung zur Kausalitätsprüfung.

STATISTISCHE KENNWERTE: Beschreibt deskriptive Werkzeuge wie Mittelwert, Median und Varianz zur Charakterisierung von Verteilungen.

Schlüsselwörter

Empirische Forschung, Statistik, Hypothesenprüfung, Störvariablen, Operationalisierung, Skalenniveau, Signifikanztest, t-Test, Korrelation, Effektstärke, Validität, Stichprobe, Normalverteilung, p-Wert, Konfidenzintervall

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den methodischen Grundlagen der empirischen Forschung, insbesondere dem Prozess von der Hypothesenbildung über die Datenerhebung bis hin zur statistischen Auswertung und Interpretation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Versuchsplanung, der Umgang mit Störvariablen, deskriptive und inferenzstatistische Analyseverfahren sowie die logische Prüfung statistischer Hypothesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hypothesen in statistische Testverfahren übersetzt und validiert werden können, um belastbare wissenschaftliche Rückschlüsse zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden methodisch-quantitative Konzepte verwendet, darunter Signifikanztestungen, Varianzanalysen und verschiedene Korrelationsmaße in experimentellen und nicht-experimentellen Untersuchungsdesigns.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die statistische Hypothesenprüfung, die Logik von Signifikanztests unter Berücksichtigung von Alpha- und Beta-Fehlern sowie die Testplanung inklusive der Bestimmung des Stichprobenumfangs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Operationalisierung, Signifikanztestung, Effektstärke, interne/externe Validität und die Unterscheidung von Null- und Alternativhypothesen charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die t-Verteilung von der Normalverteilung?

Die t-Verteilung wird bei kleinen Stichproben verwendet, da die Ränder ihrer Verteilung wahrscheinlicher sind als bei der Normalverteilung und sie zudem vom Stichprobenumfang abhängig ist.

Was ist das Konfundierungsproblem und wie lässt es sich lösen?

Das Konfundierungsproblem tritt auf, wenn ein systematischer Zusammenhang zwischen Stör- und unabhängiger Variable besteht. Lösungen umfassen Randomisierung, Balancierung oder das Konstant-Halten von Störvariablen.

Wozu dient die Testplanung mit G*Power?

Die Testplanung dient dazu, vorab den notwendigen Stichprobenumfang zu berechnen, um bei einem erwarteten Effekt eine ausreichende Teststärke (Power) zu erzielen und das Fehlerrisiko (Beta-Fehler) zu kontrollieren.

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Details

Titel
Quantitative Methoden I. Statistik für Psychologie
Untertitel
Übersicht
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie)
Veranstaltung
Vorlesung Quantitative Methoden I
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
41
Katalognummer
V1245113
ISBN (PDF)
9783346683052
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychologie statistik quantitative methoden psychology statistics forschungsmethoden hypothesen fragestellung datenerhebung variablen skalenniveaus versuchsplanung störvariablen untersuchungsdesigns konfundierung stichproben deskriptive statistik korrelation wahrscheinlichkeit statistische testung normalverteilung konfidenzintervall signifikanztestung mittelwert effektstärke beta-fehler alpha-fehler teststärke testplanung stichprobenumfang t-test p-wert
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GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Quantitative Methoden I. Statistik für Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245113
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Leseprobe aus  41  Seiten
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