Die Beeinflussung Jugendlicher durch Social Networks


Seminararbeit, 2018

22 Seiten, Note: 3,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Netzwerke
2.1 Freunde und Familie
2.2 Social Network und Web 2.0
2.2.1Facebook
2.2.2 YouTube
2.2.3 WhatsApp

3 Aktuelle Studien
3.1 Entwicklung Nutzungsverhalten in Social Networks
3.2 Altersstruktur
3.3 Prognose

4 Beeinflussung
4.1 Schule
4.2 Gefilterte Informationen

5 Gefahren
5.1 Suchtgefahr
5.2 Körperliche Auswirkungen
5.3 Isolation
5.4 Cybermobbing

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

In dieser Seminararbeit geht es um das Thema Beeinflussung Jugendlicher durch Social Networks. Dieses Thema, sowie die Frage, inwieweit Jugendliche durch die sozialen Medien beeinflusst werden, ist hochaktuell und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse darüber. Aktuelle Studien zeigen, dass vor allem Jugendliche immer häufiger und immer weitgehender in Social Networks vertreten sind und die Anzahl vermutlich von Jahr zu Jahr steigen wird. Daher ist es immens wichtig, die möglichen Folgen der Beeinflussung und vor allem die Gründe für diese zu kennen, so dass bei extremen Auswirkungen gegebenenfalls gegengesteuert und eventuell auftretende Gefahrenminimiert werden können. Allerdings dürfen auch positive Auswirkungen bzw. Beeinflussungen, die Social Networks mit sich bringen, nicht vernachlässigt werden.

Dazu wird vorab erklärt, was sich hinter dem Begriff Social Networks verbirgt und es werden häufig verbreitete Missverständnisse über die Bezeichnungen Soziale Netzwerke und Web 2.0 aufgeklärt. Weiterhin werden die meistgenutzten Applikationen des Social Networks erklärt und deren Funktionen erläutert. Darauf aufbauend werden die möglichen Beeinflussungen, die durch die Nutzung von Social Networks entstehen, beschrieben. Da die Aussage, dass Social Networks negativ beeinflussen, weit verbreitet ist, sollen in dieser Seminararbeit nicht nur negative sondern insbesondere auch positive Beeinflussungen dargestellt werden.

Des Weiteren soll auf mögliche Gefahren durch die Nutzung von Social Networks hingewiesen sowie teilweise auch Verhaltenstipps, wie man diesen Gefahren entgegenwirken kann, gegeben werden.

2 Soziale Netzwerke

Bei Sozialen Netzwerken handelt es sich nicht zwangsläufig, wie oft vermutet wird, nur um das Internet, sondern auch generell um Beziehungen jeglicher Artzueinander. Im Folgenden werden verschiedene soziale Netzwerke separat aufgeführt und die Unterschiede verdeutlicht.

2.1 Freunde und Familie

Da soziale Netzwerke grundsätzlich aus Beziehungen zu- und untereinander bestehen, zählen insbesondere die Familie und enge Freundschaften dazu.

Jeder bildet sich sein Netzwerk selber und sucht dafür meistens Menschen, die ihm auf gewisse Weise ähneln. Dabei entscheidet jeder selbst zu wem er welche Bindung aufbaut.

Diese Netzwerke sollen unter anderem dazu dienen, Ziele zu erreichen, die man alleine nicht erreichen würde. Jeder hat eine andere Position in diesem Netzwerk. Daher ist es nicht unüblich, dass die Einen erfolgreicher und die Anderen weniger erfolgreich sind.

„Soziale Netzwerke fungieren als Verstärker, unabhängig davon, worum es sich handelt (vgl. ebd.: 50ff.).“1

Aus diesem Grund können solche Netzwerke auch negative Auswirkungen haben, da nicht nur Erfolg verstärkt werden kann, sondern auch Depressionen, Krankheiten oder Gewalt.2

2.2 Social Network und Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 ist 2004 während einer Konferenz zweier Firmen entstanden. Der Begriff sollte eigentlich die Entwicklungen des Internets in den letzten Jahren bezeichnen, speziell im Marketingbereich im Bezug auf Geschäftsmodelle, Softwareentwicklungen und Nutzungsverhalten. Später wurde der Begriff häufig verwendet, ohne genau zu wissen, was er wirklich bedeutet.

Das Web 2.0 zeichnet sich dadurch aus, dass stark auf die Beteiligung der Nutzer gesetzt wird, welche durch diverse Verlinkungen ein Netz bilden, welches als Filter oder auch Verstärker dienen kann.

Der Begriff Web 2.0 wurde stark kritisiert, weil er den Anschein erwecke, dass es sich hier um eine völlig neue Version handle, wobei viele Anwendungen bereits Jahre zuvor entwickelt wurden.3Im Grunde genommen werden durch den Begriff die verstärkten Möglichkeiten der Nutzung von Technologien beschrieben, die seit längerer Zeit schon bestehen, aber auch das stärkere Nutzungsverhalten an sich.4Fälschlicherweise wird das Social Web als Web 2.0 bezeichnet, wobei das Social Web eher als Unterpunkt des Web 2.0 erfasst werden kann. Bei den Social-Web-Anwendungen geht es um Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement sowie Informationsmanagement. Dabei steht die Unterstützung sozialer Interaktion im Vordergrund. Meistens ist damit die Beziehungspflege gemeint und nicht der Beziehungsaufbau, da die meisten Kontakte bereits in der realen Welt bestehen und über das Internet nur einen weiteren Weg haben, mit einander in Verbindung zu stehen.

Es gibt verschiedene Social Networks Sites, welche jedoch im Grunde genommen dieselben Funktionen bieten. Die erste Social Network Site war SixDegrees und ging 1997 online. Darauf folgte Friendster im Jahr 2002, die jedoch so viel Aufmerksamkeit bekam und dementsprechend viele Nutzer hatte, dass es zu technischen und sozialen Problemen kam. In den folgenden Jahren gab es viele weitere ähnliche Plattformen. Derzeit ist das meistgenutzte und größte Social Network Facebook (Stand: 2012). Auch hier steht wie bei anderen Social Networks eher im Vordergrund das Soziale Netzwerk öffentlich zu machen statt neue Kontakte zu knüpfen.

Diese Plattformen verfügen meistens über verschiedene Kommunikationswege. Einerseits kann man privat miteinander kommunizieren (one-to-one), öffentliche Statusmeldungen abschicken (one-to-many) oder aber in einer Gruppe diskutieren (few-to-few).5

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1.: Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) im Januar 2018 (in Millionen).6

In dieser Statistik ist zu sehen, welche Social Network Sites, mit Stand Januar 2018, am häufigsten genutzt werden. Die Zahlen sind in Millionen angegeben. Am häufigsten genutzt wird Facebook mit 2.167 Mio., darauf folgt YouTube mit 1.500 Mio. und an dritter Stelle befindet sich WhatsApp mit 1.300 Mio. monatlich aktiven Nutzern. Da dies die am häufigsten genutzten Social Networks sind, wird im Folgenden auf diese detaillierter eingegangen.

[...]


1Sonnberger, R. (2012). Facebook im Kontext medialer Umbrüche. Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch, S.102ff., zitiert S.104. (künftig zitiert: Sonnberger, 2012)

2Sonnberger, 2012, S.104

3Sonnberger, 2012, S.83 ff.

4Holzapfel, F. & Holzapfel K. (2010). Facebook – Marketing unter Freunden. (3. Aufl.). Göttingen: BusinessVillage, S.10 (künftig zitiert: Holzapfel, 2010)

5Sonnberger, 2012, S.89ff.

6Statista.com (Hrsg.) (2018). Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) im Januar 2018 (in Millionen). URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181086/umfrage/die-weltweit-groessten-social-networks-nach-anzahl-der-user/ (aufgerufen: 20.04.2018)

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Beeinflussung Jugendlicher durch Social Networks
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
3,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V1245413
ISBN (Buch)
9783346678201
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beeinflussung, jugendlicher, social, networks
Arbeit zitieren
Jorina Engelkenmeier (Autor:in), 2018, Die Beeinflussung Jugendlicher durch Social Networks, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245413

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