Mit dieser Arbeit wird die Problematik dargestellt, die sich dabei ergibt, wenn die Soziale Arbeit als Disziplin und menschenrechtsbasierte Profession betrachtet werden soll. Mit dieser Thematik stehen Fragen im Zusammenhang, beispielweise, ob in der Sozialen Arbeit ein Ethikkodex erforderlich ist, damit sie als menschenrechtsbasierte Disziplin und Profession etabliert werden kann. Vor diesem Hintergrund muss geklärt werden, wie eine Disziplin und eine Profession definiert sind und was der Begriff der Menschenrechte beinhaltet.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Positionen der BefürworterInnen und KritikerInnen in Bezug auf die Idee der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession analysiert werden. Daher müssen die Begriffe ‚Soziale Arbeit’, ‘Disziplin‘, ‚Profession‘ sowie ‚Menschenrechte‘ erläutert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Begriffsklärungen: Soziale Arbeit, Disziplin, Profession
- Die Idee der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession
- Der Beitrag von Silvia Staub-Bernasconi
- Kritik an der Theorie der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession und an den Theorien der Menschenrechte
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik der Sozialen Arbeit als menschenrechtsbasierte Disziplin und Profession. Sie analysiert die Positionen von Befürwortern und Kritikern in Bezug auf die Idee der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession und beleuchtet die damit verbundenen Fragen nach einem Ethikkodex und der Definition von Disziplin, Profession und Menschenrechten.
- Definition von „Soziale Arbeit“, „Disziplin“ und „Profession“
- Analyse der Position von Silvia Staub-Bernasconi zur Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession
- Bewertung der Argumente von Befürwortern und Kritikern der Menschenrechtsprofession
- Diskussion der Relevanz eines Ethikkodex für die Etablierung der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession
- Untersuchung der Bedeutung der Menschenrechte im Kontext der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und klärt die Begriffe „Soziale Arbeit“, „Disziplin“ und „Profession“. Es werden verschiedene Definitionen der Sozialen Arbeit vorgestellt, die sie als praxisbasierte Profession und wissenschaftliche Disziplin kennzeichnen, die sich für gesellschaftliche Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und die Stärkung von Menschen einsetzt.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Idee der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession. Es analysiert den Beitrag von Silvia Staub-Bernasconi, die die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession begreift, und beleuchtet die unterschiedlichen Positionen von Befürwortern und Kritikern.
Schlüsselwörter
Soziale Arbeit, Menschenrechte, Disziplin, Profession, Ethikkodex, Empowerment, soziale Gerechtigkeit, Silvia Staub-Bernasconi, Kritik, Befürworter, Handlungskonzepte, Methoden, Sozialpädagogik, International Federation of Social Workers, Sozialraumorientierung, Gerechtigkeitstheorien, Systemtheorien, Gender- und Queertheorien, postkoloniale Theorien.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession?
Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession begreift die Disziplin als eine Instanz, die sich aktiv für soziale Gerechtigkeit, Empowerment und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt, anstatt nur administrative Aufgaben zu erfüllen.
Welche Rolle spielt Silvia Staub-Bernasconi in dieser Debatte?
Silvia Staub-Bernasconi ist eine führende Theoretikerin, die das Konzept der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession maßgeblich geprägt und begründet hat, indem sie systemtheoretische Ansätze mit ethischen Standards verknüpfte.
Warum ist ein Ethikkodex für die Soziale Arbeit wichtig?
Ein Ethikkodex dient als verbindliche Richtlinie, um die Soziale Arbeit als menschenrechtsbasierte Profession zu etablieren und sicherzustellen, dass das Handeln der Fachkräfte auf moralisch fundierten Prinzipien beruht.
Was ist der Unterschied zwischen einer Disziplin und einer Profession?
In der Sozialen Arbeit bezeichnet die Disziplin den wissenschaftlichen und theoretischen Teil (Lehre und Forschung), während die Profession die praktische Anwendung und Berufsausübung im sozialen Feld umfasst.
Welche Kritik gibt es am Konzept der Menschenrechtsprofession?
Kritiker bemängeln unter anderem die praktische Umsetzbarkeit, die Gefahr der Politisierung der Sozialen Arbeit sowie die Schwierigkeit, universelle Menschenrechte in unterschiedlichen kulturellen Kontexten einheitlich anzuwenden.
- Quote paper
- Aicha Ngambeket Mofing (Author), 2021, Soziale Arbeit als menschenrechtsbasierte Disziplin und Profession, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245458