Die Auszubildenden erhalten einen Überblick über das Fertigen und Behandeln von Gestecken. Anzuwendende Vorgaben werden gemeinsam erarbeitet. Dies bereitet die Auszubildenden auf nachfolgende Lernschritte vor, damit der Lernauftrag leichter umgesetzt werden kann und korrektes Abarbeiten unter den gemachten Vorgaben erfolgen kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorbereitungs- und Einstiegsphase
2. Erklärungs- und Erarbeitungsphase
2.1 Unterweisungskonzept zum Herstellen eines symmetrischen Blumengestecks
3. Kontrollphase
3.1 Pannen bei der Fertigung eines symmetrischen Gestecks
4. Vertiefungs-/Übungsphase
Zielsetzung & Themen
Das vorliegende Unterweisungskonzept verfolgt das Ziel, Auszubildenden die fachgerechte Herstellung eines symmetrischen Blumengestecks durch eine strukturierte, methodische Anleitung zu vermitteln. Dabei sollen die Lernenden von der theoretischen Vorbereitung über die praktische Durchführung bis hin zur eigenständigen Qualitätskontrolle befähigt werden, floristische Werkstücke präzise und fachmännisch anzufertigen.
- Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen der Gesteckfertigung.
- Anwendung der 4-Stufen-Methode zur strukturierten Kompetenzentwicklung.
- Schulung des Blickes für Symmetrie und ästhetische Gestaltung.
- Förderung der Selbstständigkeit durch praktische Erprobung und Fehleranalyse.
- Qualitätssicherung durch systematische Kontrolle und Feedback-Methoden.
Auszug aus dem Buch
2.1 Unterweisungskonzept zum Herstellen eines symmetrischen Blumengestecks
Arbeitsplatz einrichten, Steckmasse einweichen: Blumen, Werkzeug und Zubehör ablegen, Steckmasse in Wassereimer einweichen. Um den die Blumen und Zubehörteile griffbereit mit den Werkzeugen verarbeiten zu können - um hinreichend Wasser für die Gestecke zu haben. Moosy, Eimer, Wasser, Blumen, Werkzeug.
Steckmasse einpassen: Steckmasse zurechtschneiden, Steckmasse in das Gefäß fest einpassen (höchstens 5 cm über Rand). Die Standfestigkeit des Gestecks muss gesichert sein. Die Blumen müssen ausreichend Feuchtigkeitszufuhr erhalten. Messer, Gefäß.
Abdecken der Basis mit geeignetem Grün: Grün (z. B. Farn) wird zugerechtgeschnitten und symmetrisch unter Berücksichtigung des Gestaltungsdreiecks abdeckend angeordnet. Später soll/darf keine Steckmasse mehr zu sehen sein. Farn, Moos o. ä.
Blumen werden symmetrisch gesteckt: Blumen werden auf entsprechende Länge gekürzt und vorsichtig und zielgerichtet in die Steckmasse gesteckt (Rechts/Links-Symmetrie beachten !). Um die optische Symmetrie zu erhalten und ein abgestuftes Gesteck in Dreiecksform zu fertigen. Messer, Blumen, Gesteckgefäß mit Moosy.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorbereitungs- und Einstiegsphase: Einführung der Auszubildenden in die notwendigen Materialien und Grundlagen, um die Voraussetzungen für die Fertigung zu schaffen.
2. Erklärungs- und Erarbeitungsphase: Demonstration der Arbeitsschritte durch die Ausbilderin mit anschließender praktischer Umsetzung durch die Lernenden.
2.1 Unterweisungskonzept zum Herstellen eines symmetrischen Blumengestecks: Eine tabellarische Übersicht der Arbeitsschritte inklusive deren Durchführung, Begründung und benötigter Hilfsmittel.
3. Kontrollphase: Die Auszubildenden führen selbstständig einen weiteren Auftrag aus, um Sicherheit zu gewinnen und mögliche Fehlerquellen eigenständig zu identifizieren.
3.1 Pannen bei der Fertigung eines symmetrischen Gestecks: Auflistung spezifischer Fehlerquellen und deren entsprechende Korrekturmaßnahmen.
4. Vertiefungs-/Übungsphase: Überprüfung des gelernten Wissens durch einen mündlichen Test und abschließendes Feedback zur Motivationssteigerung.
Schlüsselwörter
Ausbildereignungsprüfung, Unterweisungskonzept, Blumengesteck, Symmetrie, Floristik, 4-Stufen-Methode, Lernziel, Steckmasse, Qualitätskontrolle, Handwerk, Fachpraxis, Ausbildung, Auszubildende, Arbeitssicherheit, Fehleranalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterweisungskonzept grundsätzlich?
Es handelt sich um einen strukturierten Leitfaden zur Ausbildung von Fachkräften im Bereich Floristik mit Fokus auf die Herstellung symmetrischer Gestecke.
Was sind die zentralen Themenfelder des Konzepts?
Die zentralen Themen sind Materialkunde, Arbeitstechniken der Floristik, das Einhalten von Symmetrieregeln und die korrekte Vorbereitung des Arbeitsplatzes.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist, dass Auszubildende die Fertigkeit erlangen, eigenständig und fachgerecht ein symmetrisches Blumengesteck anzufertigen und dabei vom Status der bewussten Inkompetenz zur bewussten Kompetenz zu gelangen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Die Unterweisung stützt sich primär auf die 4-Stufen-Methode (Vormachen, Nachmachen, Üben, Erklären) sowie die 5-Punkt-Methode zur Bewertung und Reflexion.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden der schrittweise Ablauf der Gesteckfertigung sowie die verschiedenen Lernphasen von der Vorbereitung bis zur Kontrolle und Vertiefung detailliert erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie floristisches Handwerk, Ausbildungsmethodik, Symmetriegestaltung und Qualitätsmanagement beschreiben.
Warum ist das "Gestaltungsdreieck" für dieses Gesteck wichtig?
Das Gestaltungsdreieck dient als visuelle und technische Orientierungshilfe, um die gewünschte Symmetrie und Proportionen beim Stecken der Blumen einzuhalten.
Wie gehen die Auszubildenden mit Pannen bei der Fertigung um?
Das Konzept sieht eine aktive Fehleranalyse vor, bei der Mängel (z. B. welkende Blumen oder Verschmutzungen) unmittelbar erkannt und durch gezielte Maßnahmen wie Austauschen oder Reinigen behoben werden.
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- Sabine Wallbaum (Author), 2009, Herstellen eines symmetrischen Blumengestecks (Unterweisung Hauswirtschafter / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124560