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Die Förderung der Methodenkompetenz. Die Bildinterpretation im Fach Gesellschaftslehre (9. Klasse Gesamtschule)

Titel: Die Förderung der Methodenkompetenz. Die Bildinterpretation im Fach Gesellschaftslehre (9. Klasse Gesamtschule)

Forschungsarbeit , 2020 , 33 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge des Praxissemesters habe ich das Forschungsprojekt „Die Förderung der Methodenkompetenz - Die Bildinterpretation im Fach Gesellschaftslehre“ in einer neunten Klasse an einer Gesamtschule durchgeführt. Genauer wurde die Bildinterpretation von Fotografien gefördert, da dies thematisch in die Unterrichtseinheit „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“ passt.

Zudem ist der kompetente Umgang mit historischen Fotografien für die SuS relevant, da diese im Unterricht immer wieder behandelt werden und sich dies bis in die gymnasiale Oberstufe zieht. Die vier Schritte der Bildinterpretation sind logisch und systematisch geordnet. Die methodisch geschulte Bildinterpretation ist ein aktives, bewusstes und methodisch geordnetes Sehen. Diese Kompetenz ist wichtig, um der Aufgabe des Geschichtsunterrichtes gerecht zu werden. Diese beinhaltet, die SuS zum geschulten historischen Denken zu befähigen und sie in die unterschiedlichen Verfahren der Interpretation von schriftlichen Quellen, Bildern und Quantifizierungen einzuführen.

Der Forschungsbericht gliedert sich dabei in die Vorstellung der Reihenplanung und der Lerngruppe. Daraufhin folgt die Begründung der Diagnoseaufgabe anhand des Kernlernplans und der Geschichtsdidaktik. Dabei wird auch auf die Diagnoseaufgabe und ihre Aufgabenstellung eingegangen. Die Arbeit basiert auf den Erkenntnissen von Michael Sauer, Reinhard Krammer, Christoph Hamann sowie Hans-Jürgen Pandel. Dann folgen das Auswertungsraster sowie die Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse. Schlussendlich folgt die Reflexion mit dem Blick auf den eigenen Unterricht sowie ein Fazit im Hinblick auf die Erfahrungen im Praxissemester.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reihenplanung

3. Die Lerngruppe

4. Begründung der Diagnoseaufgabe

4.1 Der Kernlehrplan

4.2 Relevanz in der Geschichtsdidaktik

4.3 Begründung der Diagnoseaufgabe und der Aufgabenstellung

5. Das Auswertungsraster

6. Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse

7. Reflexion mit Blick auf eigenen Unterricht

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen eines Praxissemesters die Wirksamkeit der Förderung der Methodenkompetenz „Bildinterpretation“ im Fach Gesellschaftslehre einer neunten Klasse. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine strukturierte Diagnoseaufgabe (Pretest und Posttest) zu evaluieren, inwieweit Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, komplexe historische Fotografien methodisch zu erschließen, zu kontextualisieren und kritisch zu beurteilen.

  • Förderung der Methodenkompetenz im Geschichtsunterricht
  • Anwendung des Modells der Bildinterpretation nach Pandel
  • Vergleichende Analyse von Pretest- und Posttestergebnissen
  • Rolle der Sprachsensibilität und Operatoren bei der Aufgabenstellung
  • Reflexion über die Diskrepanz zwischen Theorie und schulischer Praxis

Auszug aus dem Buch

Die methodisch geschulte Bildinterpretation

Die methodisch geschulte Bildinterpretation ist ein aktives, bewusstes und methodisch geordnetes Sehen. Diese Kompetenz ist wichtig, um der Aufgabe des Geschichtsunterrichtes gerecht zu werden. Diese beinhaltet, die SuS zum geschulten historischen Denken zu befähigen und sie in die unterschiedlichen Verfahren der Interpretation von schriftlichen Quellen, Bildern und Quantifizierungen einzuführen.

Bilder, und damit auch Fotografien miteinbegriffen, bieten als historische Quellen eine Fülle von Erkenntnismöglichkeiten. Denn Historische Bilder können die unmittelbare und wirklichkeitsgetreue Wiedergabe von Realität spiegeln und agieren zugleich als Fenster zur Vergangenheit. Bilder sind Quellen und damit die Hinterlassenschaften der Vergangenheit, aus denen wir unsere Kenntnisse über sie beziehen. Gerade dieser Aspekt sollte im Geschichtsunterricht ins Zentrum gestellt werden.

Fotografien zeigen über das vordergründig Sichtbare hinaus einiges über die Ziele, Absichten und Strategien der Auftraggeber und Fotografen. Sie können von Abneigung und Ängsten wie von ihren Sehnsüchten und Hoffnungen der Menschen in der Vergangenheit berichten. Zugleich transportieren Fotografien aber auch neben und außerhalb ihrer ursprünglichen Intention Informationen über Mentalitäten und Moralvorstellungen der Gesellschaft. So demonstrieren Fotos, was dem Fotographen des Erhaltens wert war: Bildausschnitt und Fokus, der Moment der Bildauslösung und die Perspektive können Antworten über das Geschehene geben. Dementsprechend nehmen Fotografien als Bildquellen im Unterricht eine besondere Relevanz ein. Denn sie ermöglichen durch ihre äußere Erscheinungsform eine stärkere Annäherung an vergangene Wirklichkeit als andere Bildarten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsprojekts, der Zielsetzung sowie der Bedeutung der Methodenkompetenz Bildinterpretation innerhalb der Unterrichtseinheit zum Nationalsozialismus.

2. Reihenplanung: Detaillierte Darstellung der Unterrichtsreihe im Januar 2020 mit Fokus auf die thematische Integration der Bildinterpretation.

3. Die Lerngruppe: Analyse der heterogenen Schülerschaft, ihrer Leistungsstruktur und ihrer bisherigen Erfahrungen mit historischen Arbeitsweisen.

4. Begründung der Diagnoseaufgabe: Herleitung der Diagnoseanforderungen aus dem Kernlehrplan und der allgemeinen geschichtsdidaktischen Relevanz von Bildquellen.

5. Das Auswertungsraster: Darstellung des Kriterienkatalogs zur objektiven Bewertung der Schülerleistungen im Bereich der Bildanalyse und Interpretation.

6. Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten aus Pre- und Posttest inklusive grafischer Darstellung der Lernzuwächse.

7. Reflexion mit Blick auf eigenen Unterricht: Kritische Auseinandersetzung mit der Durchführung, den methodischen Herausforderungen und der Lehrperson-Persönlichkeit.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erfahrungen des Praxissemesters und Ausblick auf die eigene berufliche Identität als angehende Lehrkraft.

Schlüsselwörter

Methodenkompetenz, Bildinterpretation, Geschichtsdidaktik, Gesellschaftslehre, Diagnoseaufgabe, Nationalsozialismus, Historisches Denken, Quellenkritik, Unterrichtsentwicklung, Praxissemester, Operatoren, Schülervorstellungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Wirksamkeit der Förderung bildinterpretatorischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern einer neunten Klasse im Fach Gesellschaftslehre durch ein empirisches Forschungsprojekt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum steht der kompetente Umgang mit historischen Fotografien im Kontext des Nationalsozialismus sowie die Diagnose der entsprechenden fachmethodischen Fähigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Lernzuwachs in der Methodenkompetenz durch gezielte Aufgabenstellungen zu messen und die Anwendbarkeit didaktischer Modelle in der Praxis zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quasi-experimentelle Untersuchung mittels eines Pretest-Posttest-Designs durchgeführt, bei der die Ergebnisse anhand eines kriteriengeleiteten Rasters ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung über den Lehrplan und Fachdidaktik als auch die konkrete Analyse der Leistungsentwicklung der Schülerschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Methodenkompetenz, Bildinterpretation, Geschichtsdidaktik, Diagnoseaufgabe und historisches Denken.

Welche Herausforderungen nennt die Autorin bei der Bildinterpretation?

Die Autorin betont, dass Schüler Schwierigkeiten mit dem Kontextwissen bei historischen Bildern haben und die Interpretation oft voreilig deskriptiv statt analytisch bleibt.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Rolle als Lehrkraft?

Sie schließt mit der Erkenntnis, dass abwechslungsreiche Sozialformen wichtig sind, um Interesse für als „öde“ empfundene Themen zu wecken, und fühlt sich in ihrem Wunsch bestätigt, Geschichtslehrerin zu werden.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Förderung der Methodenkompetenz. Die Bildinterpretation im Fach Gesellschaftslehre (9. Klasse Gesamtschule)
Veranstaltung
Begleitseminar Praxissemester
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
33
Katalognummer
V1245746
ISBN (PDF)
9783346679871
ISBN (Buch)
9783346679888
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praxissemester Forschungsbericht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Förderung der Methodenkompetenz. Die Bildinterpretation im Fach Gesellschaftslehre (9. Klasse Gesamtschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245746
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Leseprobe aus  33  Seiten
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