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Die Exklusivität von Ethnizität, Geschlecht und sozialer Klasse. Eine Diskussion ausgehend von Patricia Hill Collins feministischen Ansätzen

Titel: Die Exklusivität von Ethnizität, Geschlecht und sozialer Klasse. Eine Diskussion ausgehend von Patricia Hill Collins feministischen Ansätzen

Essay , 2019 , 7 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lara Peters (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Grundlagen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie exklusiv wirken Ethnie, Geschlecht und soziale Klasse? Es wird angenommen, dass diese Kriterien zwar stark exklusiv wirken können, die wahre Schwierigkeit jedoch darin liegt, wie die Gesellschaft sie ausspielt. Um den Diskurs näher zu untersuchen, wird der Aufsatz "Pushing the Boundaries or Business as Usual" aus dem Jahr 2007 von Patricia Hill Collins reflektiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Theoretische Fundierung: Patricia Hill Collins und ihre Ansätze

2.1 Die Kategorie Ethnie

2.2 Der Einfluss sozialer Praktiken

2.3 Gemeinsame Merkmale und gesellschaftliche Zuschreibungen

3. Analyse exklusiver Wirkmechanismen

3.1 Segmentierung als Prozess der Ausgrenzung

3.2 Geschlechterrollen im gesellschaftlichen Diskurs

4. Wissenschaftliche Relevanz und Inklusion in der Forschung

5. Fazit und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der exklusiven Wirkungsweise von Ethnie, sozialer Klasse und Geschlecht in der modernen Gesellschaft anhand der feministischen Ansätze von Patricia Hill Collins, wobei insbesondere die Frage nach dem Umgang mit diesen Kategorien in der wissenschaftlichen Forschung und der gesellschaftlichen Praxis im Zentrum steht.

  • Analyse der Segmentierungslogik nach Patricia Hill Collins
  • Verknüpfung von Ethnie, Klasse und Geschlecht als exklusive Merkmale
  • Bedeutung gesellschaftlicher Generalisierungen und Vorurteile
  • Diskussion der Notwendigkeit einer inklusiven sozialwissenschaftlichen Forschung

Auszug aus dem Buch

Wie exklusiv wirken Ethnie, Geschlecht und soziale Klasse?

Bis heute gelten Ungleichheit und Ausgrenzung als gesellschaftlich verankerte Probleme, die unser alltägliches Leben maßgeblich begleiten und prägen. Jeder Mensch ist davon betroffen: aktiv durch persönliche Erfahrungen oder passiv durch Erzählungen, mediale Berichte oder mit Blick in die Historie. In der aktuellen amerikanischen Soziologie bilden daher „race“, „class“ und „gender“ zentrale Kriterien. In dieser Arbeit werde ich „class“ mit sozialer Klasse und „gender studies“ mit Geschlechterstudien übersetzen. Da die direkte Übersetzung von dem angelsächsischen „race“ „Rasse“ wäre und ich diesen Begriff im deutschen Sprachgebrauch mit Blick auf die nationale Vergangenheit als irreführend und unpassend betrachte, werde ich diese Komponente im Folgenden mit „Ethnie“ gleichsetzen.

Alle drei Aspekte werden von der Gesellschaft zur Ausgrenzung von Menschen instrumentalisiert. Die Segmentierung, also der Prozess eine große Einheit in mehrere Einheiten zu untergliedern und diese voneinander abzugrenzen, scheint von zentraler Bedeutung zu sein. Doch wie tief greift diese Wichtigkeit der Segmentierung? Wie exklusiv wirken Ethnie, Geschlecht und soziale Klasse? Ich nehme an, dass diese Kriterien zwar stark exklusiv wirken können, die wahre Schwierigkeit jedoch darin liegt, wie die Gesellschaft sie ausspielt. Um diesen Diskurs näher zu untersuchen referiere ich auf den Aufsatz „Pushing the Boundaries or Business as Usual?“ aus dem Jahr 2007 von Patricia Hill Collins.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der gesellschaftlichen Ungleichheit ein und definiert die zentralen Begriffe Ethnie, soziale Klasse und Geschlecht im Kontext der Arbeit.

2. Theoretische Fundierung: Patricia Hill Collins und ihre Ansätze: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Collins dargelegt, insbesondere ihre Konzepte zur hierarchischen Segmentierung und die Bedeutung sozialer Milieus.

3. Analyse exklusiver Wirkmechanismen: Das Kapitel untersucht anhand konkreter Beispiele, wie Segmentierungsprozesse und Geschlechterrollen im Alltag zur gesellschaftlichen Exklusion beitragen.

4. Wissenschaftliche Relevanz und Inklusion in der Forschung: Hier wird diskutiert, warum eine rein segmentierte Forschung nicht ausreicht und eine Einbeziehung marginalisierter Gruppen für eine fundierte Soziologie essenziell ist.

5. Fazit und kritische Würdigung: Die Arbeit schließt mit dem Resümee, dass nicht die Differenzen an sich problematisch sind, sondern der gesellschaftliche Umgang mit ihnen und die Notwendigkeit, Rassen- und Sexismusstrukturen aktiv entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Ethnie, soziale Klasse, Geschlecht, Segmentierung, Exklusion, Inklusion, Patricia Hill Collins, soziale Ungleichheit, Diskriminierung, Feministischer Ansatz, Gesellschaftliche Konstruktion, Intersektionalität, Rassismus, Sexismus, Sozialwissenschaftliche Forschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den exklusiven Wirkmechanismen der Kategorien Ethnie, soziale Klasse und Geschlecht und untersucht, wie diese zur gesellschaftlichen Segmentierung beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind gesellschaftliche Hierarchien, die Instrumentalisierung von Differenzen zwischen Menschengruppen und die Notwendigkeit eines inklusiven Forschungssatzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis der theoretischen Überlegungen von Patricia Hill Collins aufzuzeigen, wie Segmentierung funktioniert und warum ein kritischer Umgang mit diesen Kategorien in Gesellschaft und Wissenschaft notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, die auf der kritischen Auseinandersetzung mit soziologischer Fachliteratur (speziell von Patricia Hill Collins) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Segmentierung, die Rolle von Geschlechterrollen und die Versäumnisse der traditionellen Soziologie bei der Inklusion verschiedener sozialer Gruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Ethnie, soziale Klasse, Geschlecht, Segmentierung, Exklusion sowie das Konzept der Intersektionalität im weiteren Sinne.

Warum wird der Begriff „Ethnie“ statt „Rasse“ verwendet?

Die Autorin lehnt den Begriff „Rasse“ im deutschen Sprachgebrauch aufgrund der historischen Belastung durch die nationalsozialistische Vergangenheit als unpassend ab und ersetzt ihn durch „Ethnie“.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Kategorien?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass nicht die Existenz von unterschiedlichen Gruppenmerkmalen das Problem darstellt, sondern der damit verbundene Rassismus und Sexismus sowie der exklusive Umgang mit diesen Differenzen.

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Details

Titel
Die Exklusivität von Ethnizität, Geschlecht und sozialer Klasse. Eine Diskussion ausgehend von Patricia Hill Collins feministischen Ansätzen
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,7
Autor
Lara Peters (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
7
Katalognummer
V1245818
ISBN (PDF)
9783346677976
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exklusivität ethnizität geschlecht klasse eine diskussion patricia hill collins ansätzen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lara Peters (Autor:in), 2019, Die Exklusivität von Ethnizität, Geschlecht und sozialer Klasse. Eine Diskussion ausgehend von Patricia Hill Collins feministischen Ansätzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245818
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Leseprobe aus  7  Seiten
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