In dieser Hausarbeit sollen die verschiedenen Facetten der kriminellen Karriere eines Erpressers, der Deutschland in den Jahren 1988 bis 1994 in Atem hielt, dessen Persönlichkeit und ihre Störungen verdeutlicht werden. Im Nachgang sollte er als „Dagobert“ in die deutsche Kriminalgeschichte eingehen. Dagobert, so wurde er seit Juni 1992 durch die Presse genannt, erpresste 1988 erfolgreich das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Berlin. Des Weiteren werden Merkmale seiner Persönlichkeit dargestellt, zum einen aus der Sicht der Ermittler und Psychologen, die damals mit dem Fall befasst waren und zum anderen aus seiner persönlichen Sicht, die er selbst in seiner Autobiografie „Mein Leben als Dagobert“ widerspiegelt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Der Fall Dagobert
- Die Persönlichkeit des Dagobert
- Persönlichkeitsstörungen
- Die narzisstische Persönlichkeit
- Die dissoziale Persönlichkeit
- Komorbidität
- Selbstbild des Arno Funke
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der kriminellen Karriere eines Erpressers, der unter dem Pseudonym „Dagobert“ bekannt wurde und in den Jahren 1988 bis 1994 für Aufsehen in Deutschland sorgte. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Facetten des Falles, darunter die Persönlichkeit des Erpressers und dessen Störungsbilder. Darüber hinaus wird die Sichtweise des Erpressers selbst aus seiner Autobiografie „Mein Leben als Dagobert“ betrachtet.
- Die kriminelle Karriere von „Dagobert“
- Persönlichkeitsstörungen und deren Einfluss auf das Verhalten des Erpressers
- Das Selbstbild des Erpressers
- Die Medienberichterstattung über den Fall Dagobert
- Die Reaktion der Polizei und der Behörden auf die Taten des Erpressers
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung der Hausarbeit stellt den Fall Dagobert vor und skizziert den Fokus der Arbeit. Das Kapitel 1 befasst sich mit den einzelnen Taten des Erpressers, beginnend mit dem ersten erfolgreichen Erpressungsversuch im Jahr 1988 am Kaufhaus des Westens (KaDeWe). Es werden detailliert die Vorgehensweise und die Strategien des Erpressers beschrieben, sowie die Reaktion der Polizei und der Opfer. Das zweite Kapitel widmet sich der Persönlichkeit des Erpressers. Es werden verschiedene Persönlichkeitsstörungen, insbesondere die narzisstische und die dissoziale Persönlichkeit, betrachtet und deren potenziellen Einfluss auf das Verhalten des Erpressers diskutiert. Die Sichtweise des Erpressers selbst, die er in seiner Autobiografie widerspiegelt, wird ebenfalls behandelt. Das dritte Kapitel beleuchtet das Selbstbild des Erpressers, wie es in seinen eigenen Worten und Taten zum Ausdruck kommt. Das Fazit der Arbeit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und zieht Schlussfolgerungen aus der Analyse des Falles Dagobert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Erpressung, Kriminalität, Persönlichkeitsstörungen, Narzissmus, Dissoziale Persönlichkeitsstörung, Autobiografie, Medienberichterstattung, Polizei, Sicherheitsmaßnahmen und der Fall Dagobert. Die Arbeit nutzt verschiedene wissenschaftliche Methoden, um den Fall Dagobert zu analysieren und die Persönlichkeit des Erpressers zu beleuchten.
Häufig gestellte Fragen
Wer war „Dagobert“?
Dagobert war das Pseudonym des Erpressers Arno Funke, der zwischen 1988 und 1994 Kaufhäuser in Deutschland erpresste und die Polizei jahrelang narrte.
Welche psychologischen Störungen werden bei Arno Funke analysiert?
Die Arbeit untersucht Anzeichen für narzisstische und dissoziale Persönlichkeitsstörungen sowie das Thema der Komorbidität.
Wie sah Arno Funke sich selbst?
Basierend auf seiner Autobiografie „Mein Leben als Dagobert“ wird sein Selbstbild den Einschätzungen der Ermittler und Psychologen gegenübergestellt.
Was machte den Fall Dagobert kriminologisch so besonders?
Besonders waren die technisch raffinierten Geldübergabevorrichtungen und die enorme Medienpräsenz, die den Täter zeitweise zu einer Art „Volksheld“ machte.
Womit begann Funkes kriminelle Karriere?
Seine Serie begann 1988 mit der erfolgreichen Erpressung des Kaufhauses des Westens (KaDeWe) in Berlin.
- Quote paper
- Lucas Sander (Author), 2015, Der Fall Dagobert. Genie oder Wahnsinn?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1246657