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Diversifikation im Transportgewerbe

Von der Spedition zum umfassenden Logistikdienstleister

Title: Diversifikation im Transportgewerbe

Seminar Paper , 2008 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katrin Keidat (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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1 Vorwort
Den Anlass für diese Hausarbeit liefert eine Lehrveranstaltung des Wahlpflichtfaches Logistikdienstleistungen.
Im Rahmen dieser bekamen wir den Auftrag als Leistungsnachweis eine
Hausarbeit zu vorgegebenen Themen zu verfassen. Ich wählte das Thema „Diversifikation im
Transportgewerbe - von der Spedition zum umfassenden Logistikdienstleister“, weil es mir sehr
interessant erschiehn. Mein Ziel ist es, die im Thema enthaltenen Begriffe näher zu erläutern
und ferner auf die Entwicklung und die Probleme des Transportgewerbes näher einzugehen.
Die Entwicklung im Transportgewerbe und dem damit verbundenen Weg von der Spedition zum
umfassenden Logistikdienstleister werde ich anhand eines ausgewählten Unternehmens näher
erläutern und vorstellen. Mein Ziel ist es außerdem, den wesentlichen Unterschied zwischen
einer Spedition und einem Logistikdienstleister zu ermitteln.

2 Diversifikation
2.1 Begriff der Diversifikation

Diversifikation bezeichnet eine Ausweitung des Sortiments und bezieht sich auf neue Produkte
für neue Märkte. Der Begriff der Diversifikation ist insbesondere im Bezug auf die Produktpolitik
eines Unternehmens und für Geldanlagen gebräuchlich. Die Diversifikation ist der riskanteste
Bestandteil der Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff, welche ein Werkzeug für das strategische
Management von Unternehmen ist. Hinsichtlich der Richtung der Ausbreitung wird zwischen
einer horizontalen, vertikalen und lateralen Diversifikation unterschieden:

Horizontale Diversifikation: Erweiterung des bisherigen Produktprogramms um verwandte
Produkte oder Produktlinien für tendenziell die gleiche Abnehmerschaft. Ein Beispiel
wäre ein PKW-Hersteller, der nun auch LKW produziert.

Vertikale Diversifikation: Bezeichnet die Erweiterung des Produktionsprogramms um
Produkte aus vor- oder nachgelagerten Wirtschaftsstufen (auch Vorwärts-/Rückwärts-
Integration genannt). Ein Beispiel wäre ein PKW-Hersteller, der einen Reifenproduzenten
aufkauft.

Laterale (konglomerate) Diversifikation: Vorstoß in völlig neue Produktbereiche, die in
keinem technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit den bisherigen Produkten
stehen. Darunter fällt beispielsweise ein PKW-Hersteller, der jetzt Kühlschränke produziert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Diversifikation

2.1 Begriff der Diversifikation

2.2 Ursachen und Ziele

2.3 Vorteile und Nachteile

2.4 Der Weg zur Diversifikation

2.5 Erkenntnisse aus einer Studie

2.6 Fazit

3 Spedition

3.1 Der Begriff der Spedition

3.2 Dienstleistungen des Spediteurs

3.3 Vom Spediteur zum Logistikdienstleister

3.4 Auswirkungen auf den Spediteur

4 Schenker - der integrierte Logistikkonzern

4.1 Firmenprofil

4.2 Vom Spediteur zum integrierten Logistik-Dienstleister

4.3 Was macht den Erfolg von Schenker aus?

5 Probleme im Transportgewerbe

6 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den strategischen Wandel von klassischen Speditionen hin zu umfassenden Logistikdienstleistern unter Anwendung von Diversifikationsstrategien. Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe der Diversifikation zu beleuchten, die notwendige Transformation des Leistungsangebots darzustellen und diese Entwicklung anhand des Beispiels der Schenker AG zu analysieren.

  • Grundlagen und Strategien der Diversifikation in Unternehmen
  • Transformation von klassischen Speditionsleistungen zu Logistik-Dienstleistungspaketen
  • Unternehmensanalyse der Schenker AG als integrierter Logistikkonzern
  • Herausforderungen und Kostendruck im modernen Transportgewerbe

Auszug aus dem Buch

3.3 Vom Spediteur zum Logistikdienstleister

In den letzten Jahren haben Spediteure nicht nur die Organisation von Transport-, Umschlag und Lagerprozessen für den Kunden übernommen, sondern sie bieten diesem eine Fülle von logistischen Zusatzleistungen an:

• Logistikberatung

• Lagerhaltungssysteme mit bedarfsgerechten An- und Abtransporten (just in time), Bestandamanagement, besondere Lagerhaltungssysteme für Gefahrgut, auch mit Qualitätssicherungssystem nach DIN ISO 9001:2000 ff.,

• Abrufsteuerung,

• Übernahme von Kommissionierungs-, Verpackungs- und Etikettierungsaufgaben,

• Bestellabwicklung für Kunden,

• kundengerechte Spezialtransporte (Kühlgut, Gefahrgut)

• Zustelldienste in Kleingut- und Wagenladungsverkehren,

– innerhalb der Bundesrepublik Deutschland in 24 Stunden,

– europaweit in 48 Stunden,

– Samstagszustellung u.ä.,

Es sind oft diese Zusatzleistungen (Value Added Servives), die für den Kunden einen Mehrwert darstellen. Die bloße Güterversendung von der Rampe des Versenders an das Wareneingangstor des Empfängers wird zunehmend von Systemerweiterungen abgelöst, die den Spediteur tiefer in die Beschaffungs- und Absatzprozesse integrieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Einführung in den Leistungsnachweis und die Motivation zur Themenwahl für die Untersuchung des Wandels vom Spediteur zum Logistikdienstleister.

2 Diversifikation: Theoretische Darstellung des Diversifikationsbegriffs, seiner Formen, Ziele sowie der damit verbundenen Chancen und Risiken.

3 Spedition: Definition der klassischen Speditionsfunktion und Erläuterung der Ausweitung des Dienstleistungsportfolios zum modernen Logistikdienstleister.

4 Schenker - der integrierte Logistikkonzern: Darstellung des Firmenprofils der Schenker AG sowie Analyse der geschichtlichen Entwicklung und Erfolgsfaktoren des Unternehmens.

5 Probleme im Transportgewerbe: Analyse der aktuellen Marktsituation mit Fokus auf Kostendruck, gesetzliche Regulierungen und Herausforderungen durch den Wettbewerb.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit von Diversifikation und Ausblick auf die Zukunft der Logistikbranche.

Schlüsselwörter

Diversifikation, Spedition, Logistikdienstleister, Schenker, Transportgewerbe, Value Added Services, Strategisches Management, Produkt-Markt-Matrix, Kostendruck, Supply Chain Management, Global Player, Kontraktlogistik, Wettbewerbsvorteile, Infrastruktur, Transportnetzwerk

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den strukturellen Wandel im Transportgewerbe, bei dem sich traditionelle Speditionen zu komplexen Logistikdienstleistern weiterentwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen Diversifikationsstrategien, die Erweiterung von Dienstleistungsangeboten im Logistiksektor sowie die Analyse der Schenker AG als Praxisbeispiel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der Begriffe im Kontext der Logistik sowie die Ermittlung der wesentlichen Unterschiede zwischen einer reinen Spedition und einem modernen Logistikdienstleister.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Fallstudie eines ausgewählten Unternehmens (Schenker AG) zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Diversifikation, das Leistungsspektrum von Spediteuren und eine ausführliche Historie sowie Erfolgsfaktoren der Schenker AG dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Diversifikation, Logistikdienstleister, Spedition, Schenker, Kostendruck, Value Added Services und Strategie.

Welche Rolle spielt die Schenker AG in dieser Untersuchung?

Schenker dient als konkretes Beispiel für ein Unternehmen, das durch konsequente Diversifikation und globale Vernetzung vom reinen Spediteur zum führenden integrierten Logistik-Dienstleister wurde.

Welche externen Faktoren belasten laut der Arbeit das Transportgewerbe?

Die Arbeit nennt insbesondere die EU-Osterweiterung, steigende Kraftstoffkosten, die Mauteinführung sowie strengere gesetzliche Arbeitszeitregelungen als zentrale Belastungsfaktoren.

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Details

Title
Diversifikation im Transportgewerbe
Subtitle
Von der Spedition zum umfassenden Logistikdienstleister
College
University of Applied Sciences Wildau
Course
Logistikdienstleistung
Grade
1,3
Author
Katrin Keidat (Author)
Publication Year
2008
Pages
23
Catalog Number
V124702
ISBN (eBook)
9783640614585
ISBN (Book)
9783640614363
Language
German
Tags
Logistik Diversifikation Spedition Logistikdienstleister
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Keidat (Author), 2008, Diversifikation im Transportgewerbe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124702
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