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David Hockney Porträts. Abstrakte Porträts, Doppelporträts und Einzelporträts

Title: David Hockney Porträts. Abstrakte Porträts, Doppelporträts und Einzelporträts

Term Paper , 2021 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Herbert Kirchner (Author)

Art - History of Art
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Einige Maler haben das Porträt zugunsten anderen Darstellungsformen aufgegeben. David Hockney hingegen hat, wenn auch mit Unterbrechungen, sich immer wieder mit dem Porträt beschäftigt. Ihn hat stets die Möglichkeit interessiert, Menschen naturnah und realistisch darzustellen. Seine Arbeitsmittel reichen von Kohle, Zeichenstift, Acrylfarbe bis zur Kamera und dem iPad. Die Arten seiner Porträts sind variantenreich: Zum einen die abstrakten, nicht-naturalistischen Porträts. Diese entstanden im Wesentlichen während der Studienjahre in London und dienten der Beschäftigung mit der Homosexualität und seinem Coming--Out. Diese Porträts werden später von naturalistischem Doppel – und Einzelporträts abgelöst. Die Gruppenporträts präsentieren einerseits die Protagonisten, andererseits inkorporieren sie ein
Narrativ. Die mittels Fotoapparat oder iPad erstellten Porträts sind nicht Gegenstand dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Abstrakte Porträts

3. Doppelporträts

4. Einzelporträts

5. Schluß

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Schaffen von David Hockney im Bereich der Porträtmalerei, wobei ein besonderer Fokus auf der Entwicklung vom abstrakten Frühwerk hin zu naturalistischen Doppel- und Einzelporträts liegt. Die Forschungsfrage gilt dabei der Analyse, wie Hockney durch diese Darstellungen Beziehungen, gesellschaftliche Kontexte und die Identität seiner Sujets sowie seine eigene Präsenz im Bild verhandelt.

  • Evolution der Porträtstile bei David Hockney
  • Einfluss von Literatur und anderen Künstlern auf seine Frühwerke
  • Narrative Strukturen und Symbolik in Gruppen- und Doppelporträts
  • Die Auseinandersetzung mit Identität und Selbstporträt
  • Intermedialität und der Einsatz von Referenzen im Bildraum

Auszug aus dem Buch

3. Doppelporträts

In den Doppelporträts ging es David Hockney um die Darstellung von Freunden, Bekannten und Familie. In jedem Werk wird das Verhältnis der Personen zueinander, zu David Hockney und die wahrnehmbare Stimmung festgehalten.

Aus der Vielzahl der Werke sollen „American Collectors“ und Marcia Weismann“, sowie „Mrs. und Mr. Clark and Percy“ „My parents and myself“, erörtert werden.

Die Aufteilung der Figuren ähnelt stark derjenigen in dem Werk „die Ankündigung“ von Botticelli.

In dem Gemälde zeigt David Hockney einerseits europäische Objekte von Turnbull und Moore, sowie ein Objekt indigener Kunst, einen Totenpfahl, allesamt Bestandteile der Sammlung des Ehepaars Weisman.

Der Kopf – und Schulter Komposition der „Moore Skulptur“ nimmt Hockney bei der Darstellung Marcia Weisman wieder auf. Er malt sie in frontale Darstellung. Ihr Lächeln, welches ihre Zähne sichtbar werden läßt., wird von dem Totempfahl aufgenommen. Mit ihrer rechten Hand weist sie zu dem Totempfahl, wodurch eine gewisse Zirkularität in dem Gemälde zu beobachten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert Hockneys anhaltendes Interesse am Porträt als Medium und grenzt das Untersuchungsfeld der Arbeit von technologischen Medien wie Fotografie oder I-Pad-Zeichnungen ab.

2. Abstrakte Porträts: Dieses Kapitel widmet sich den nicht-naturalistischen Frühwerken Hockneys, die stark von seiner Auseinandersetzung mit Homosexualität sowie Einflüssen von Künstlern wie Picasso und Bacon geprägt sind.

3. Doppelporträts: Hier werden ausgewählte Doppelporträts analysiert, um die erzählerische Ebene, das Verhältnis der Sujets zueinander und die Rolle des Künstlers innerhalb der Bildkompositionen freizulegen.

4. Einzelporträts: Das Kapitel beleuchtet Hockneys Herangehensweise an Einzelporträts und Selbstbildnisse, in denen er Momente der Intimität einfängt und mit malerischen Traditionen sowie literarischen Anregungen dialogisiert.

5. Schluß: Das abschließende Kapitel fasst Hockneys Beständigkeit im Genre des Porträts zusammen und unterstreicht seine Fähigkeit, zwischenmenschliche Dynamiken über die gesamte Schaffenszeit hinweg materialübergreifend festzuhalten.

Schlüsselwörter

David Hockney, Porträtmalerei, Abstrakte Porträts, Doppelporträts, Einzelporträts, Identität, Narrative Malerei, Kunstgeschichte, Swinging London, Bildsymbolik, Realismus, Referenzialität, Selbstbildnis, Intermedialität, Francis Bacon.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Charakteristik der Porträtmalerei von David Hockney zwischen 1945 und 1975, mit Fokus auf den Übergang von abstrakten zu naturalistischen Darstellungsweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die künstlerische Auseinandersetzung mit Zwischenmenschlichkeit, der Einfluss von Literatur und fremden Kunstwerken auf Hockneys Stil sowie die psychologische Tiefe seiner Porträts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie Hockney in seinen Werken nicht nur Personen abbildet, sondern durch kompositorische Mittel und Symbole komplexe narrative Beziehungen und Stimmungen fixiert.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor wählt eine kunsthistorische Analyseform, die sich auf die ikonographische und formale Werkbetrachtung sowie den Vergleich mit kunsthistorischen Referenzen stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der abstrakten Frühwerke, der bedeutenden Doppelporträts sowie der Einzel- und Selbstporträts, jeweils angereichert durch Vergleiche mit relevanten Quellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am treffendsten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie David Hockney, Porträtmalerei, Identität, Narrative Malerei, Bildsymbolik und Intermedialität bestens zusammenfassen.

Welche Bedeutung kommt dem Werk „Mr and Mrs Clark and Percy“ innerhalb der Analyse zu?

Es wird als zentrales Doppelporträt angeführt, das durch seine Anlehnung an die „Arnolfinische Hochzeit“ und seine spezifische Symbolik die Spannung und emotionale Problematik innerhalb einer Beziehung verdeutlicht.

Inwiefern beeinflussten literarische Werke die Entstehung der abstrakten Porträts?

Die Arbeit zeigt auf, dass Gedichte, etwa von Walt Whitman, maßgeblich als inhaltliche Wegweiser dienten, um Hockneys persönliche Themen wie seine Homosexualität in den frühen Werken zu verarbeiten.

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Details

Title
David Hockney Porträts. Abstrakte Porträts, Doppelporträts und Einzelporträts
College
University of Frankfurt (Main)  (Kunstgeschichte)
Course
Swinging London
Grade
1,7
Author
Herbert Kirchner (Author)
Publication Year
2021
Pages
12
Catalog Number
V1247084
ISBN (PDF)
9783346681690
ISBN (Book)
9783346681706
Language
German
Tags
david hockney porträts abstrakte doppelporträts einzelporträts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Herbert Kirchner (Author), 2021, David Hockney Porträts. Abstrakte Porträts, Doppelporträts und Einzelporträts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247084
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