Diese literaturbasierte Arbeit befasst sich mit dem Thema Präsentismus, dem Verhalten von Arbeitnehmern, trotz einer vorliegenden Erkrankung arbeiten zu gehen. Stagnierende oder sinkende Fehlzeiten lassen immer gesündere Beschäftigte vermuten. Es zeigt sich allerdings, dass nicht alle im Unternehmen Anwesenden gesund und leistungsfähig sind. Immer mehr Menschen gehen trotz Krankheit ihrer Arbeit nach. Zu Beginn der Arbeit werden Begriffe wie Gesundheit, Krankheit und Präsentismus definiert.
In der Folge wird die Bedeutung des Präsentismus für die Arbeitnehmer anhand von Einflussfaktoren sowie den Folgen von Präsentismus aufgezeigt. Personenbezogene und arbeitsbezogene Einflussfaktoren werden beleuchtet. Es wird betrachtet, ob Arbeitnehmer sich bewusst durch ihr Verhalten selbst gefährden und ihre Krankheit verleugnen oder unternehmerische Strukturen der Auslöser für Präsentismus sind. Ein besonderes Augenmerk wird auf das präsentistische Verhalten von Gesundheits – und Krankenpflegern gelegt. Präsentismus kann anhand präventiver Maßnahmen erfolgreich entgegengewirkt werden, bedarf jedoch einer Kombination von verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen, um die Verantwortung nicht allein auf den Arbeitnehmer zu verlagern und die gesundheitsproblematischen Bereiche in den Unternehmen nicht weiter ignoriert werden.
Inhaltsverzeichnis
- ZUSAMMENFASSUNG
- ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
- ABBILDUNGSVERZEICHNIS
- 1 HINFÜHRUNG ZUM THEMA
- 2 STAND DER FORSCHUNG
- 3 METHODISCHE VORGEHENSWEISE
- 4 THEORIE
- 4.1 GRUNDLAGEN ZU GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
- 4.1.1 GESUNDHEIT
- 4.1.2 KRANKHEIT
- 4.2 GRUNDLAGE ZUM PRÄSENTISMUS
- 4.2.1 DEFINITION PRÄSENTISMUS
- 4.2.1 MESSUNG VON PRÄSENTISMUS
- 4.2.2 PRÄSENTISMUS PRÄVALENZ
- 4.2.3 MODELL ZUM PRÄSENTISMUS
- 4.2.4 DIFFERENZIERUNG DER EINFLUSSFAKTOREN ZUM PRÄSENTISMUS
- 4.2.4.1 ARBEITSBEZOGENE EINFLUSSFAKTOREN
- 4.2.4.2 PERSONENBEZOGENE EINFLUSSFAKTOREN
- 4.1 GRUNDLAGEN ZU GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
- 5 DISKUSSION
- 6 FAZIT
- LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese literaturbasierte Arbeit untersucht das Phänomen des Präsentismus im Kontext der Gesundheits- und Krankenpflege. Sie analysiert das Verhalten von Arbeitnehmern, die trotz Krankheit zur Arbeit gehen, und untersucht die Einflussfaktoren sowie die Folgen dieses Verhaltens. Die Arbeit beleuchtet insbesondere den Einfluss von Präsentismus auf die Gesundheits- und Krankenpflege im Krankenhaus.
- Definition und Abgrenzung von Präsentismus
- Einflussfaktoren von Präsentismus im Gesundheitswesen
- Folgen von Präsentismus für Arbeitnehmer und Unternehmen
- Präventive Maßnahmen zur Reduzierung von Präsentismus
- Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Kontext von Präsentismus
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Leser in das Thema Präsentismus einführt und die Relevanz des Themas im Gesundheitswesen beleuchtet. Kapitel 2 bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Präsentismus, während Kapitel 3 die methodische Vorgehensweise der Arbeit beschreibt. In Kapitel 4 werden die theoretischen Grundlagen des Präsentismus erläutert, einschließlich der Definition, Messung und Prävalenz sowie der verschiedenen Einflussfaktoren.
Kapitel 5 befasst sich mit der Diskussion der Ergebnisse und deren Implikationen für die Gesundheits- und Krankenpflege. Es wird untersucht, wie sich Präsentismus auf die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften auswirkt und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden können. Kapitel 6 fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bietet ein Fazit.
Schlüsselwörter
Präsentismus, Gesundheits- und Krankenpflege, Krankenhaus, Salutogenese, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Einflussfaktoren, Folgen, Präventionsmaßnahmen, Arbeitsbedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Präsentismus am Arbeitsplatz?
Präsentismus bezeichnet das Verhalten von Arbeitnehmern, trotz einer bestehenden Krankheit zur Arbeit zu gehen, anstatt sich zu Hause zu erholen.
Warum gehen Pflegekräfte oft krank zur Arbeit?
Gründe sind oft Personalmangel, Pflichtgefühl gegenüber Kollegen und Patienten sowie unternehmerische Strukturen, die Druck auf die Anwesenheit ausüben.
Welche Folgen hat Präsentismus für das Krankenhaus?
Es führt zu sinkender Behandlungsqualität, erhöhter Fehlerquote, Ansteckungsgefahr und langfristig zu chronischen Erkrankungen der Mitarbeiter.
Was sind personenbezogene Einflussfaktoren für Präsentismus?
Dazu gehören die individuelle Einstellung zur Arbeit, die Verleugnung von Krankheitssymptomen und die Sorge um die eigene berufliche Sicherheit.
Wie kann man Präsentismus erfolgreich entgegenwirken?
Durch ein aktives Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), das sowohl das Verhalten der Mitarbeiter als auch die Arbeitsverhältnisse (Verhältnisprävention) verbessert.
- Quote paper
- Sandra Worliczek (Author), 2020, Einflussfaktoren und Folgen von Präsentismus in der Gesundheits- und Krankheitspflege im Krankenhaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247105