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Sharing Economy. Welche Vorteile könnten sich durch die Mobilitätsalternative Car Sharing für die Gemeinde Fritzlar ergeben?

Titel: Sharing Economy. Welche Vorteile könnten sich durch die Mobilitätsalternative Car Sharing für die Gemeinde Fritzlar ergeben?

Hausarbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Simone Täger (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll zunächst das theoretische Fundament der Sharing Economy (SE) gelegt werden. In welche Historie lässt sich die heutige SE einbetten? Neben Definitionen, Dynamiken, Einflussfaktoren und Beispielen werden die Auswirkungen der SE dargestellt. Welche Vorteile könnten sich durch die Mobilitätsalternative Car Sharing (CS) für die Gemeinde Fritzlar ergeben? Um dieser Fragestellung der Arbeit näher zu kommen, wird in Kapitel 4 das Thema Car Sharing behandelt, bevor im nächsten Kapitel die Struktur der Gemeinde Fritzlar aufgezeigt wird. Im letzten Abschnitt der Arbeit wird das Fazit aus den vorhergegangenen Ausführungen gezogen und die Fragestellung beantwortet.

In Zeiten der Digitalisierung hat Sharing Economy (SE) deutlich an Präsenz gewonnen. SE steht für raschen Zugang zu Gütern und Dienstleistungen (Schreiner/Kenning 2018: 356), bei dem innerhalb einer Community, die sich selbst über eine Plattform bildet, u.a. Gegenstände, Räumlichkeiten, Wissen und Können geteilt werden. Dieser Trend ist durch ein „gemeinsames Konsumverständnis“ (Kraus/Giselbrecht 2015) gewachsen. Besitz steht hier nicht mehr an erster Stelle, sondern allein der Nutzen, der durch Zugriff auf verschiedene Netzwerke erreicht werden kann (Kraus/Giselbrecht 2015). Ein zentraler Aspekt beim Peer-to-Peer Sharing (P2P) ist die Gemeinschaftlichkeit (Scholl et al. 2015). Die unklare Begrifflichkeit, die in der Wissenschaft herrscht, lässt sich wie folgt darstellen: Das englische Wort sharing steht für gemeinsame Benutzung, während das deutsche Wort teilen sowohl einen gemeinschaftlichen Sinn als auch Trennung, wenn auch nur temporäre, assoziiert (Frick et al. 2013). Wie später gezeigt wird, besteht auch in der Findung einer Definition für SE Uneinigkeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Sharing Economy

2.1.1 Definition und Differenzierungen

2.1.2 Historie und Entwicklung

2.2 Dynamiken und Einflussfaktoren

2.3 Beispiele

2.3.1 Peer-to-Peer Sharing

2.3.2 Business-to-Customer Sharing

2.3.3 Business-to-Business Sharing

3 Auswirkungen

3.1 Positive Auswirkungen

3.2 Negative Auswirkungen

4 Car Sharing

4.1 Definition, Ursprung und Procedere des Car Sharings

4.2 Formen

4.3 Verbreitung

4.4 Car Sharing in der Region

5 Struktur der Gemeinde Fritzlar

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Sharing Economy, speziell in Form von Car-Sharing-Angeboten, als nachhaltige Mobilitätsalternative für die Gemeinde Fritzlar. Das primäre Ziel ist es, unter theoretischer Fundierung der Sharing-Konzepte zu analysieren, ob und wie die Einführung von Car Sharing dazu beitragen kann, verkehrliche sowie soziale Herausforderungen in der Gemeinde zu adressieren.

  • Theoretische Grundlagen der Sharing Economy
  • Differenzierung von Sharing-Modellen (P2P, B2C, B2B)
  • Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Teilens
  • Analyse der spezifischen Struktur der Gemeinde Fritzlar
  • Evaluierung von Car Sharing als Mobilitätslösung im ländlichen Raum

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition und Differenzierungen

SE heißt wörtlich übersetzt „Wirtschaft des Teilens“ (Slee 2016: 12). Dieser Begriff impliziert einen Widerspruch: Teilen suggeriert ein sozial motiviertes Handeln, z.B. kostenfreies Ausleihen von temporär nicht benötigten Gegenständen, während Wirtschaft das Handeln aus monetären Gründen heraus suggeriert (Rückert-John/Jaeger-Erben 2016: 65). Die rasche Ausbreitung der SE in sowohl zahlreiche Bereiche wie Wohnungs-, Auto-, Dienstleistungs- und Wissenssektor als auch in unterschiedliche Konzepte wie Peer-to-Peer Sharing (P2P) oder Business-to-Customer Sharing (B2C) oder Business-to-Business Sharing (B2B) macht es der Wissenschaft nahezu unmöglich, eine einheitliche Definition für SE zu finden (Schor 2016: 9). Aufgrund unterschiedlicher Differenzierungen kommen Autor:innen zu unterschiedlichen Definitionen (Scholl et al. 2015: 8).

Weitzman schreibt bereits in den achtziger Jahren über die Vorteile von Sharing Economy. Er sieht sie als den natürlichen Feind der Arbeitslosigkeit und Inflation (Weitzman 1984: 5). Slee zeigt diverse Begriffe auf, die die wissenschaftliche Literatur geschaffen hat, um dem involvierten Widerspruch des Begriffs SE entgegenzustehen: „kooperativer Konsum, Mesh Economy, Peer-to-Peer-Plattformen, Gig Economy (Friedman 2014: 173), Concierge-Dienstleistungen oder […] On-Demand-Economy“ (2016: 12).

Botsman/Rogers erweitern diese Ausführungen und nennen „peer economy“, „collaborative economy“ und „collaborative consumption“ (Botsman/Rogers 2010: 15) als Synonyme für SE, ebenso wie „crowdsourcing“, „maker movement“ und „co-creation“ (2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Digitalisierung und Sharing Economy sowie Darlegung der Forschungsfrage bezüglich der Einführung von Car Sharing in Fritzlar.

2 Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der Begrifflichkeiten, historischen Entwicklung und ökonomischen sowie sozialen Dynamiken der Sharing Economy.

3 Auswirkungen: Darstellung der positiven und negativen Folgen der Sharing Economy, unter anderem unter Berücksichtigung von Rebound-Effekten und der Tragik von Allmendegütern.

4 Car Sharing: Analyse der Definition, Verbreitung und verschiedener Organisationsformen von Car Sharing-Modellen in Deutschland.

5 Struktur der Gemeinde Fritzlar: Detaillierte Untersuchung der geographischen und infrastrukturellen Gegebenheiten der Gemeinde Fritzlar als Anwendungskontext.

6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und Empfehlung für die Umsetzung von Car Sharing als Mobilitätslösung in Fritzlar.

Schlüsselwörter

Sharing Economy, Car Sharing, Nachhaltigkeit, Mobilität, Digitalisierung, Peer-to-Peer, Nutzungsintensivierung, Rebound-Effekt, Gemeindeentwicklung, Fritzlar, Ressourcenproduktivität, Verkehrsentlastung, Innovationsförderung, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Sharing Economy und untersucht, wie die Einführung von Car Sharing die Mobilitätssituation in der Gemeinde Fritzlar verbessern könnte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Teilens, die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen, verschiedene Sharing-Modelle sowie die spezifische Infrastrukturanalyse der Gemeinde Fritzlar.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche konkreten Vorteile sich durch die Etablierung des Car Sharings als Mobilitätsalternative für die Gemeinde Fritzlar ergeben könnten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Analyse, die durch eine strukturelle Untersuchung der lokalen Gegebenheiten von Fritzlar ergänzt wird.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Sharing Economy, die Darstellung der positiven wie negativen Auswirkungen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Car Sharing-Formen sowie eine Bestandsaufnahme der infrastrukturellen Fakten in Fritzlar.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Sharing Economy, Car Sharing, Nachhaltigkeit, Mobilitätswende und lokale Infrastrukturentwicklung.

Warum ist Car Sharing in ländlichen Regionen wie Fritzlar besonders herausfordernd?

Aufgrund der im Vergleich zu urbanen Gebieten geringeren Bevölkerungsdichte sind solche Angebote im ländlichen Raum oft nicht selbsttragend und bedürfen häufig finanzieller Unterstützung durch Vereine oder die Kommune.

Welche Rolle spielt die "Tragik der Allmendegüter" in dieser Analyse?

Das Konzept verdeutlicht das Risiko einer Übernutzung bei gemeinschaftlich genutzten Ressourcen, was als Aspekt bei der Gestaltung und Verwaltung von Sharing-Projekten berücksichtigt werden muss.

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Details

Titel
Sharing Economy. Welche Vorteile könnten sich durch die Mobilitätsalternative Car Sharing für die Gemeinde Fritzlar ergeben?
Hochschule
Universität Kassel  (Unikims)
Veranstaltung
Verwaltungsreformen und Change Management
Note
2,0
Autor
Simone Täger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1247255
ISBN (PDF)
9783346677877
ISBN (Buch)
9783346677884
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sharing Economy Car Sharing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Täger (Autor:in), 2022, Sharing Economy. Welche Vorteile könnten sich durch die Mobilitätsalternative Car Sharing für die Gemeinde Fritzlar ergeben?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247255
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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