Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Zentralisierung des Unternehmenswissens. Methoden und Handlungsempfehlung für die Konstruktionsphase der Hochleistungskeramik

Titel: Zentralisierung des Unternehmenswissens. Methoden und Handlungsempfehlung für die Konstruktionsphase der Hochleistungskeramik

Hausarbeit , 2022 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Habram (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In produzierenden Gewerben wird versucht durch sorgfältige Planung die Kosten und Durchlaufzeiten gering, sowie die Qualität der Produkte hochzuhalten. Dafür wird ein Großteil des Unternehmenswissens benötigt. Dies ist in der Regel auf verschiedene Abteilungen und deren Mitarbeiter verteilt. Um bereits in der Planungsphase auf dieses Wissen zurückgreifen zu können, ist es nötig alle Informationen so früh wie möglich zusammenzuführen.

Bereits eingesetzte Methoden, die in dieser Arbeit mit "Besprechungen" und "Weiterbildung Konstrukteur" tituliert sind, werden in einem Unternehmen der Hochleistungskeramik seit mehreren Jahren praktiziert. Diese werden auf Basis einer empirischen Beobachtung in dem Unternehmen ausgewertet. Da die Effektivität in der Zusammenführung des Unternehmenswissens in der Konstruktionsphase gesteigert werden soll, wird nach einer alternativen Vorgehensweise gesucht.

Ein Lösungsansatz ist die Methode "Zeichnungsfreigabe durch abteilungsübergreifende Prüfung". Diese wird bereits in einem kleinen Bereich des Unternehmens in der Testphase umgesetzt. Mit den gewonnen Erkenntnissen und den sich ergebenden Chancen, sollen die verschiedenen Methoden untereinander verglichen und bewertet werden.
Kann aus ökonomischer Sicht eine präferierende Methode des Wissenstransfers zwischen den verschiedenen Abteilungen und Prozessschritten herausgearbeitet werden?

Ein im Unternehmen positiv herauskristallisiertes Kriterium verfolgen alle Methoden, den Großteil der Informationen in der Konstruktionsphase zu bündeln. Dies liegt auch daran, dass in der Hochleistungskeramik geringe Produktionszahlen sowie sehr lange Durchlaufzeiten, die Mustererstellung nur eingeschränkt möglich ist. Des Weiteren verlangen die verschiedenen Rohstoffe mit ihren spezifische Eigenheiten und Schwankungen in der Qualität Erfahrungswerte aus vorangegangenen Aufträgen. Eine nachträgliche Bearbeitung der Teile nach dem Prozessdurchlauf ist im Fall der Hochleistungskeramik, aufgrund der sehr hohen Härte, nur eingeschränkt und mit enormen Kosten möglich.
Deshalb ist es wichtig, bereits vor Produktionsstart das Unternehmenswissen in der Konstruktionsphase in einer effektiven Weise zu bündeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methoden um Fachkompetenzen in der Konstruktionsphase zusammenführen

2.1 Besprechungen

2.1.1 Das Pro und Kontra

2.1.2 Praxisbezug

2.2 Weiterbildung Konstrukteur

2.2.1 Das Pro und Kontra

2.2.2 Praxisbezug

2.3 Zeichnungsfreigabe durch abteilungsübergreifende Prüfung

2.3.1 Das Pro und Kontra

2.3.2 Praxisbezug

2.4 Auswertung der Methoden

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten, Unternehmenswissen in der Konstruktionsphase der Hochleistungskeramik effizient zu bündeln, um die Produktqualität zu sichern und Produktionsabläufe zu optimieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Methode des Wissenstransfers aus ökonomischer Sicht am besten geeignet ist, um Fachkompetenzen abteilungsübergreifend zusammenzuführen.

  • Analyse bestehender Methoden wie Besprechungen und Weiterbildung des Konstrukteurs
  • Einführung und Bewertung der Methode "Zeichnungsfreigabe durch abteilungsübergreifende Prüfung"
  • Durchführung einer Fallstudie zur praktischen Anwendung und Effektivität
  • Vergleich der Methoden hinsichtlich Kosten, Flexibilität und Personalabhängigkeit
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Besprechungen

Eine einfache, deswegen auch oft verwendete Methode sind Besprechungen. Dabei ist es wichtig, die Teilnehmer rechtzeitig mit Information zum Termin, Ort und Tagesordnung einzuladen, damit sich alle auf die zu besprechenden Punkte vorbereiten können. Für die Besprechungsorganisation wird neben der Gesprächsleitung also auch ein Protokollant benannt.

Dieser notiert alle besprochenen und festgelegten Punkte. Ziel der Besprechung ist eine Lösungsfindung.

Die einfach erscheinende Methode verlangt aber strikte Konsequenz, ansonsten wird sie ineffektiv.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Fragestellung und erläutert die Relevanz der effizienten Wissensbündelung in der Hochleistungskeramik-Produktion.

2 Methoden um Fachkompetenzen in der Konstruktionsphase zusammenführen: Hier werden verschiedene Ansätze zur Wissensintegration theoretisch beleuchtet und anhand von Fallbeispielen in der Praxis analysiert.

2.1 Besprechungen: Es wird diskutiert, wie durch Besprechungen Wissen ausgetauscht werden kann, wobei sowohl Chancen als auch Limitationen aufgezeigt werden.

2.1.1 Das Pro und Kontra: Dieses Unterkapitel beleuchtet die Vor- und Nachteile von Besprechungen, unter anderem im Kontext der Digitalisierung und virtueller Meetings.

2.1.2 Praxisbezug: Hier wird anhand eines praktischen Beispiels verdeutlicht, wie sich Besprechungen auf den realen Arbeitsalltag und Durchlaufzeiten auswirken.

2.2 Weiterbildung Konstrukteur: Der Fokus liegt auf der Strategie, sämtliche Fachkompetenz in der Konstruktionsabteilung zu bündeln.

2.2.1 Das Pro und Kontra: Es werden die ökonomischen Vorteile der Wissenskonzentration gegen die Risiken durch Mitarbeiterabhängigkeit und Fachkräftemangel abgewogen.

2.2.2 Praxisbezug: Anhand einer Fallstudie wird die Anwendung des „Job Breakdown Sheet“ und deren Auswirkung auf den Wissensverlust bei Personalfluktuation dargestellt.

2.3 Zeichnungsfreigabe durch abteilungsübergreifende Prüfung: Diese Methode wird als agiler Lösungsansatz eingeführt, um Wissen über Abteilungsgrenzen hinweg zu integrieren.

2.3.1 Das Pro und Kontra: Es werden Aspekte wie Motivation, Verantwortung und die Kosten für Softwareinfrastruktur analysiert.

2.3.2 Praxisbezug: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Implementierung des PDCA-Zyklus für den Zeichnungsfreigabeprozess.

2.4 Auswertung der Methoden: Die verschiedenen Vergleichskriterien werden zusammengeführt, um eine fundierte Bewertung der Methoden zu ermöglichen.

3 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Ergebnisse mit einer klaren Empfehlung für die Zeichnungsfreigabe als effizientesten Kompromiss für das Unternehmen.

Schlüsselwörter

Unternehmenswissen, Konstruktionsphase, Hochleistungskeramik, Wissenstransfer, Besprechungen, Weiterbildung, Zeichnungsfreigabe, Abteilungsübergreifende Prüfung, Fachkräftemangel, Lean Management, Prozessoptimierung, Agiles Arbeiten, Wissensmanagement, Fertigung, Qualitätsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, wertvolles Unternehmenswissen in produzierenden Betrieben, speziell in der Konstruktionsphase von Hochleistungskeramik, effizient zu zentralisieren und abteilungsübergreifend verfügbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf Strategisches Management, nachhaltige Unternehmensführung sowie Methoden der Prozessoptimierung und Wissensvermittlung innerhalb der Fertigung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, eine ökonomisch sinnvolle und präferierte Methode für den Wissenstransfer zwischen verschiedenen Abteilungen und Prozessschritten herauszuarbeiten, um Qualität zu erhöhen und Durchlaufzeiten zu senken.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wird eine Fallstudie in einem Unternehmen der Hochleistungskeramik durchgeführt, ergänzt durch eine empirische Beobachtung und SWOT-Analysen der verschiedenen gewählten Methoden (Besprechungen, Konstrukteur-Weiterbildung, Zeichnungsfreigaben).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden drei spezifische Methoden zur Wissenszusammenführung detailliert beschrieben, ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt und in den unternehmerischen Praxisbezug gesetzt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wissensmanagement, Zeichnungsfreigaben, Konstruktionsphase, Prozessoptimierung und Interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Welche Rolle spielt der Deming-Kreis in diesem Dokument?

Der Deming-Kreis (Plan-Do-Check-Act) dient als strukturgebende Methode für die Umsetzung der "Zeichnungsfreigabe durch abteilungsübergreifende Prüfung", um kontinuierliche Prozessverbesserungen ohne harte Stichtag-Umstellungen zu erreichen.

Warum wird die „Weiterbildung des Konstrukteurs“ kritisch betrachtet?

Obwohl diese Methode Fachwissen an einer Stelle bündelt, führen hohe Investitionskosten und die extreme Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern bei hoher Fluktuation zu erheblichen unternehmerischen Risiken.

Was ist das Hauptergebnis der Untersuchung?

Die abteilungsübergreifende Zeichnungsprüfung wird als der beste Kompromiss empfohlen, da sie Fachwissen effektiv nutzt, bestehende Infrastruktur verwendet und die Verantwortlichkeit stärkt, ohne Abhängigkeiten wie bei reiner Einzelperson-Weiterbildung zu schaffen.

Wie beeinflussen die spezifischen Materialeigenschaften der Hochleistungskeramik die Methodenwahl?

Da Keramik hohe Anforderungen an die Produktion stellt (u.a. Luftfeuchtigkeit, Temperatur) und nachträgliche Bearbeitung kaum möglich ist, zwingt dies Unternehmen bereits in der Planungsphase zur Einbindung aller produktionsrelevanten Fachbereiche.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zentralisierung des Unternehmenswissens. Methoden und Handlungsempfehlung für die Konstruktionsphase der Hochleistungskeramik
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,3
Autor
Tobias Habram (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
20
Katalognummer
V1247609
ISBN (PDF)
9783346682062
ISBN (Buch)
9783346682079
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmenswissen Unternehmensführung Management Nachhaltig Innovativ
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Habram (Autor:in), 2022, Zentralisierung des Unternehmenswissens. Methoden und Handlungsempfehlung für die Konstruktionsphase der Hochleistungskeramik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247609
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum