Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Gattungen

Filmische Adaption von Clemens Meyers Kurzgeschichte "In den Gängen"

Titel: Filmische Adaption von Clemens Meyers Kurzgeschichte "In den Gängen"

Bachelorarbeit , 2020 , 38 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Özge Kasapbas (Autor:in)

Germanistik - Gattungen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Zitat „Die Kunstform, die dem Kino am nächsten steht, ist die Kurzgeschichte.“ stammt von Alfred Hitchcock. Er selbst hat häufig literarische Vorlagen für seine Filme in Anspruch genommen. Es handelt sich dabei um eine interessante These, die dazu verleitet, die filmische Adaption einer Kurzgeschichte näher zu betrachten und zu analysieren. Als Fallbeispiel dazu dient die filmische Adaption der Kurzgeschichte „In den Gängen“ aus dem Erzählband Clemens Meyers mit dem Titel „Die Nacht, die Lichter. Stories.“.

Zunächst ist es von Bedeutung, sich mit den Begriffen Adaption, Literaturverfilmung und filmische Adaption auseinanderzusetzen. Um Unklarheiten und Missverständnisse zu vermeiden, werden im zweiten und dritten Kapitel die verschiedenen Begriffe im Kontext der Grundtypen der filmischen Literaturadaption und der Verfahren der Literaturverfilmung präzisiert und näher erläutert. Es erscheint sinnvoll, sich zunächst mit der Theorie der filmischen Adaption auseinanderzusetzen, bevor die Analyse des Fallbeispiels erfolgt.

Das vierte Kapitel soll die gattungsspezifischen Merkmale der Kurzgeschichte sowie die Zuordnung zu einem Genre bezüglich des Films darlegen. Im fünften Abschnitt geht es um die Darstellung der literarischen Vorlage und eine knappe biografische Beleuchtung des Autors Clemens Meyer. Daran anknüpfend wird im sechsten Kapitel die inhaltliche Wiedergabe des Films erfolgen. Der siebte Abschnitt befasst sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen dem literarischen Werk und der filmischen Adaption. Welche zusätzlichen Analysemöglichkeiten der Film im Gegensatz zum literarischen Werk aufweist, bildet den Schwerpunkt des achten Kapitels, ebenso die Analyse der Figuren Christian, Marion und Bruno. Im neunten Abschnitt werden die zentralen Motive der filmischen Adaption skizziert. Im Fazit wird das Zitat Alfred Hitchcocks aufgegriffen und der Frage nachgegangen, ob im Rahmen der filmischen Adaption „In den Gängen“, die genannte These Hitchcocks bestätigt werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die vier Grundtypen der filmischen Literaturadaption

2.1 Adaption als Aneignung literarischen Rohstoffs

2.2 Adaption als Illustration

2.3 Adaption als Transformation

2.4 Adaption als Dokumentation

3. Verfahren der Literaturverfilmung

3.1 Die Transposition

3.2 Die Adaption

3.3 Die Transformation

3.4 Die Transfiguration

4. Gattungszuordnung und Klassifizierung des Filmgenres

5. Clemens Meyers Kurzgeschichte „In den Gängen“

6. Inhalt der filmischen Adaption „In den Gängen“

6.1 Das Kapitel „Christian“

6.2 Das Kapitel „Marion“

6.3 Das Kapitel „Bruno“

7. Gemeinsamkeiten und Unterschiede – Ein Vergleich

8. Figurenkonzeption im Kontext des Films

8.1 Die Figur Christian

8.2 Die Figur Marion

8.3 Die Figur Bruno

9. Welche Themen und Motive offenbart die filmische Adaption?

9.1 Brunos Suizid

9.2 Die Liebe zwischen Christian und Marion

9.3 Die Freundschaft zwischen Christian und Bruno

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von literarischer Vorlage und filmischer Adaption am Beispiel der Kurzgeschichte „In den Gängen“ von Clemens Meyer und ihrer Verfilmung durch Thomas Stuber. Dabei analysiert die Arbeit die gattungs- und medientheoretischen Grundlagen der Literaturverfilmung, um die narrativen und ästhetischen Besonderheiten der filmischen Umsetzung zu verdeutlichen und zentrale Motive wie Liebe, Einsamkeit und Tod im filmischen Kontext zu beleuchten.

  • Grundlagen der filmischen Literaturadaption und Klassifizierung von Grundtypen.
  • Methoden der Literaturverfilmung von der Transposition bis zur Transfiguration.
  • Biographische und gattungsspezifische Analyse der Kurzgeschichte von Clemens Meyer.
  • Charakterisierung und Entwicklung der Hauptfiguren Christian, Marion und Bruno im Film.
  • Untersuchung zentraler Motive und Themen in der filmischen Interpretation des Stoffs.

Auszug aus dem Buch

Die Figur Christian

Christian weist einen dynamischen Charakter auf. Es handelt sich um eine Figur, die sich während des Films entwickelt. In den Szenen mit Marion ist diese Entwicklung deutlich zu sehen, denn bis er sie sieht, geht er „mit wenigen Worten und langen Blicken durch die Probetage.“ Die am Anfang der Geschichte eher schüchtern und introvertiert dargestellte Figur wird in Anwesenheit von Marion im Verlauf des Films mutiger und offener dargestellt. Zu Beginn des Films ist Christian eine Figur, dem es schwerfällt, über Gefühle oder Emotionen zu sprechen. Er kommuniziert sein Interesse an Marion durch Taten und nicht durch die Sprache.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Literaturadaption ein und stellt die Kurzgeschichte „In den Gängen“ als Analyseschwerpunkt für die Arbeit vor.

2. Die vier Grundtypen der filmischen Literaturadaption: Das Kapitel differenziert vier zentrale Adaptionsarten, wie etwa Adaption als Illustration oder Transformation, um die verschiedenen Standpunkte hinsichtlich der Werktreue darzulegen.

3. Verfahren der Literaturverfilmung: Hier werden die vier Grundverfahren wie Transposition und Transfiguration erläutert, die sich zwar theoretisch abgrenzen lassen, in der Praxis jedoch oft ineinandergreifen.

4. Gattungszuordnung und Klassifizierung des Filmgenres: Dieses Kapitel ordnet die Kurzgeschichte und den Film in ihren gattungsspezifischen Kontext ein und diskutiert die Herausforderungen einer klaren Genrezuweisung.

5. Clemens Meyers Kurzgeschichte „In den Gängen“: Es erfolgt eine Kurzbiografie des Autors sowie eine kurze inhaltliche Vorstellung des Erzählbandes „Die Nacht, die Lichter. Stories“.

6. Inhalt der filmischen Adaption „In den Gängen“: Eine zusammenfassende Darstellung der Filmhandlung, unterteilt in die drei inhaltlichen Abschnitte rund um die Charaktere Christian, Marion und Bruno.

7. Gemeinsamkeiten und Unterschiede – Ein Vergleich: Dieses Kapitel stellt die literarische Vorlage und die filmische Adaption gegenüber, um spezifische Veränderungen und Anpassungen im Film kritisch zu hinterfragen.

8. Figurenkonzeption im Kontext des Films: Hier werden die Hauptfiguren Christian, Marion und Bruno im Rahmen der filmischen Figurenkonzeption auf ihre Entwicklung und Funktion für das Narrativ analysiert.

9. Welche Themen und Motive offenbart die filmische Adaption?: Die zentralen Themen der Geschichte wie Suizid, Liebe und Freundschaft werden auf ihre filmische Aufarbeitung und ihre Bedeutung für die Rezeption hin untersucht.

10. Fazit: Die Arbeit resümiert die Analyseergebnisse und prüft abschließend, ob die filmische Adaption die literarische Vorlage angemessen überträgt und zu einer eigenen ästhetischen Form findet.

Schlüsselwörter

Literaturverfilmung, Clemens Meyer, Thomas Stuber, Adaption, Transformation, Transposition, Transfiguration, Kurzgeschichte, In den Gängen, Figurenkonzeption, Narrativ, Werktreue, Filmgenre, Medienvergleich, Literaturtheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Diese Arbeit befasst sich mit dem komplexen Prozess der Literaturverfilmung, insbesondere der Adaption von Clemens Meyers Kurzgeschichte „In den Gängen“ durch den Regisseur Thomas Stuber.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Neben der theoretischen Klassifizierung von Adaptionsarten und -verfahren werden vor allem die filmische Figurenentwicklung und zentrale Motive wie Einsamkeit, soziale Entfremdung und zwischenmenschliche Beziehungen thematisiert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Transformationsleistungen des Films zu beleuchten und aufzuzeigen, wie durch filmische Mittel ein eigenständiges ästhetisches Analogon zum literarischen Vorbild geschaffen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit basiert auf einer methodischen Analyse, die sowohl literaturwissenschaftliche Theorien zur Adaption als auch Ansätze der filmischen Figurenkonzeption und Narratologie kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung von Adaptionstypen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Charakteren Christian, Marion und Bruno und deren filmischer Umsetzung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Literaturverfilmung, Adaption, Transformation, Figurenkonzeption und das spezifische Werk „In den Gängen“ charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Figur Bruno innerhalb der Adaption?

Bruno fungiert im Film als Vertrauter von Christian, wobei seine Einsamkeit und letztlich sein Suizid wichtige Wendepunkte für das Verständnis von Christians eigener innerer Entwicklung bilden.

Inwiefern beeinflusst der Großmarkt als Schauplatz das Narrativ?

Der Großmarkt dient im Film als "Mikrokosmos", in dem die Protagonisten isoliert von der Außenwelt agieren und ihre spezifische Dynamik der zwischenmenschlichen Interaktion entfalten.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Filmische Adaption von Clemens Meyers Kurzgeschichte "In den Gängen"
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,7
Autor
Özge Kasapbas (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
38
Katalognummer
V1247767
ISBN (PDF)
9783346680372
ISBN (Buch)
9783346680389
Sprache
Deutsch
Schlagworte
filmische adaption clemens meyers kurzgeschichte gängen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Özge Kasapbas (Autor:in), 2020, Filmische Adaption von Clemens Meyers Kurzgeschichte "In den Gängen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247767
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  38  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum