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Ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise in der Ablauforganisation

Título: Ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise in der Ablauforganisation

Tesis de Máster , 2020 , 68 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Karoline Weber (Autor)

Ingeniería - Ingeniería industrial
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Um Wertschöpfungsketten in Zukunft besser zu steuern, sollten echtzeitbasierte Regelkreissysteme in Unternehmen integriert werden. Insbesondere sollen vermaschte Regelkreise zwischen der Managementebene und der Ausführungsebene (ebenenübergreifende Regelkreise) etabliert werden. Die Umsetzung solcher ebenenübergreifenden Qualitätsregelkreise wurde bisher nicht ausreichend betrachtet. Aus diesem Grund untersucht diese Arbeit ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise mit Ansätzen der Aufbau- und Ablauforganisation und den Elementen des klassischen Regelkreises.

Folgende Forschungsfragen stehen dabei im Fokus: Welche Anpassungen des klassischen Regelkreises müssen vorgenommen werden, um ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise mit Rückmeldung in die nächsthöhere Ebene der Aufbau- und Ablauforganisation zu realisieren? Wie könnte ein ebenenübergreifendes Qualitätsregelkreiskonzept aussehen? Wie lassen sich Theorien des klassischen Regelkreises mit Theorien des Qualitätsregelkreises verbinden? Wie lassen sich die verschiedenen Ebenen der Ablauforganisation in einen Qualitätsregelkreis integrieren?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsmethodik und Vorgehen

3. Systemdefinition

4. Stand der Technik

4.1 Aufbau- und Ablauforganisation im Unternehmen

4.1.1 Shopfloor-Management

4.1.2 Shopfloor-Management-Kommunikationskaskade

4.2 Lieferantenvereinbarung

4.2.1 Lastenheft

4.2.2 Pflichtenheft

4.3 Geschlossener Regelkreis

4.3.1 Komponente des geschlossenen Regelkreises

4.3.2 Komponente des Qualitätsregelkreises

4.3.2.1. Qualitätsregelkreisarten

4.3.2.2. Ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise

5. Stand der Forschung

5.1 Pilotprojekte der Qualitätsregelkreis-Grundtypen-Matrix

5.2 Anwendbarkeit der Regelungstechnik auf die Aufbau- und Ablauforganisation

5.3 Konzeptentwicklung des Qualitätsregelkreises

6. Methodik Fallstudie

6.1 Durchführung der Fallstudie

6.2 Fallbeschreibung

6.2.1 Datenaufbereitung

6.2.2 Datenanalyse

7. Konzeptentwicklung

8. Rahmenbedingungen Laborexperiment

8.1 Ausgangslage der Simulation

8.2 Simulationsdurchführung und Datenanalyse

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein ebenenübergreifendes Qualitätsregelkreiskonzept zu entwickeln, das Elemente der klassischen Regelungstechnik mit Aspekten der Aufbau- und Ablauforganisation in Produktionsunternehmen verbindet, um komplexe Prozesse besser steuern und regeln zu können.

  • Grundlagen der Aufbau- und Ablauforganisation sowie des Shopfloor-Managements
  • Integration von Regelungstechnik-Methoden in unternehmerische Entscheidungsprozesse
  • Entwicklung und Simulation eines ebenenübergreifenden Qualitätsregelkreiskonzeptes
  • Analyse durch Einzelfallstudien zur Identifikation von Kausalzusammenhängen
  • Einsatz von Microsoft Excel/VBA zur experimentellen Überprüfung des Modells

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Shopfloor-Management

Das Shopfloor-Management (SFM) ist ein Bestandteil des Lean-Managements und hat seinen Ursprung bei Toyota in Japan. Ziel des Lean-Managements ist es, Verschwendung im produzierenden Unternehmen durch den Einsatz verschiedener Methoden (Lean-Methoden) zu verringern und die Wertschöpfung zu steigern (Lendzian und Martin-Martin, 2016). SFM bedeutet: „[…] Führen und Steuern am Ort der Wertschöpfung“ (Conrad et al., 2019, S. 1). Das Führen und Steuern wird dabei auf das Management bezogen und unter dem Ort der Wertschöpfung wird das Shopfloor gemeint (Conrad et al., 2019, S. 1). Beim SFM geht es darum, alle Mitarbeiter der jeweiligen Hierarchieebene in den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung miteinzubeziehen. In diesem Zusammenhang wird auch vom Selbstmanagement gesprochen (Brunner, 2017, S. 99).

Hoshin Kanri ist ebenfalls eine Methode des Lean-Managements. Es beschreibt einen Zielableitungsprozess, der sich aus der Unternehmensvision ergibt. Dabei leitet die Führungskraft gemeinsam mit den Mitarbeitern aus der Unternehmensvision Ziele für die jeweilige Hierarchieebene ab (Bertagnolli, 2018, S. 320). Zur Zielerreichung der jeweiligen Hierarchieebene (operativ oder strategisch) werden verschiedene Elemente des SFMs angewandt (Brenner, 2019, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit, Produktionsprozesse durch echtzeitbasierte Regelkreissysteme effizienter zu steuern, um auf Störungen flexibel reagieren zu können.

2. Forschungsmethodik und Vorgehen: Es wird der methodische Rahmen beschrieben, der eine kritische Literaturrecherche, die Konzeption von Einzelfallstudien sowie eine Simulation mittels Excel/VBA umfasst.

3. Systemdefinition: Dieses Kapitel definiert das Unternehmen als ein komplexes, geschlossenes System, das durch Informationsübertragung zwischen Elementen innerhalb einer Aufbau- und Ablauforganisation gesteuert wird.

4. Stand der Technik: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Aufbau- und Ablauforganisation, Lieferantenvereinbarungen sowie Komponenten geschlossener Regelkreise und Qualitätsregelkreise dargelegt.

5. Stand der Forschung: Das Kapitel bietet einen Überblick über bestehende Ansätze wie das Aachener Qualitätsmanagement Modell und Forschungsvorhaben zu unternehmensübergreifenden Regelkreisen.

6. Methodik Fallstudie: Die Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung wird erläutert, wobei der Fokus auf explanativen und explorativen Fallstudien zur Klärung von Kausalzusammenhängen liegt.

7. Konzeptentwicklung: Basierend auf den Erkenntnissen wird ein ebenenübergreifendes Qualitätsregelkreiskonzept vorgestellt, welches die vertikale und horizontale Ebene im Unternehmen integriert.

8. Rahmenbedingungen Laborexperiment: Die Parameter und technischen Voraussetzungen der Simulation mittels Microsoft Excel/VBA zur Überprüfung des entwickelten Konzepts werden detailliert aufgeführt.

9. Fazit: Die Ergebnisse bestätigen die Anwendbarkeit des Konzepts und zeigen Potenziale zur weiteren Integration in ERP-Systeme sowie für vermaschte Regelkreise auf.

Schlüsselwörter

Qualitätsregelkreis, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Regelungstechnik, Shopfloor-Management, Prozessfähigkeit, Simulation, Produktionsunternehmen, Wertstrom, Regelkommunikation, Managementebene, Ausführungsebene, Kausalzusammenhänge, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie klassische Regelkreis-Konzepte der Regelungstechnik auf die Aufbau- und Ablauforganisation in Produktionsunternehmen übertragen werden können, um ein ebenenübergreifendes Qualitätsmanagementsystem zu schaffen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit verknüpft die Bereiche Regelungstechnik, Qualitätsmanagement, Unternehmensstruktur (Aufbau-/Ablauforganisation) und Lean-Methoden wie das Shopfloor-Management.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Anpassungen des klassischen Regelkreises zu identifizieren, um ein durchgängiges, ebenenübergreifendes Qualitätsregelkreiskonzept mit Rückkopplung in höhere Hierarchieebenen zu realisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Forschungsarbeit gewählt?

Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: Zunächst eine kritische Literaturrecherche zur Theoriebildung, gefolgt von der Ausarbeitung fünf verschiedener Einzelfallstudien und deren Überprüfung in einem Laborexperiment mittels Excel-Simulation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der zugrunde liegenden Systeme, die Darstellung des Stands der Technik und der Forschung, die methodische Durchführung der Fallstudien sowie die darauf aufbauende Konzeptentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind Qualitätsregelkreis, ebenenübergreifende Steuerung, Prozessfähigkeit (Cpk), Shopfloor-Management sowie die Modellierung von Kausalzusammenhängen in Produktionsprozessen.

Warum wurde für die Simulation Microsoft Excel/VBA verwendet?

Die Entscheidung basiert auf der hohen Verbreitung von Excel in der industriellen Praxis sowie bei Studierenden, was die Reproduzierbarkeit und Anwendbarkeit der entwickelten Simulation ohne spezielle proprietäre Software ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Rückführung innerhalb der Unternehmensebenen?

Die Rückführung ist entscheidend, um bei kritischen Qualitätsabweichungen, die auf einer Ebene nicht gelöst werden können, Informationen an die nächsthöhere Instanz zur Maßnahmenbestimmung zu eskalieren.

Final del extracto de 68 páginas  - subir

Detalles

Título
Ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise in der Ablauforganisation
Universidad
Würzburg-Schweinfurt University of Applied Sciences
Calificación
1,0
Autor
Karoline Weber (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
68
No. de catálogo
V1247875
ISBN (PDF)
9783346683328
ISBN (Libro)
9783346683335
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ablauforganisation Regelkreise Qualitätsregelkreise Informationssysteme für Qualitätsregelkreise Strukturmodell Qualitätsübergreifender Regelkreise Regelkreisbasierte Ablauforganisation Ebenenübergreifende Regelkreise Ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Karoline Weber (Autor), 2020, Ebenenübergreifende Qualitätsregelkreise in der Ablauforganisation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247875
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