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Laktanz Darstellung der Verfolgung des Christentums seit Diokletian bis zum sogenannten Toleranzedikt des Galerius in seiner Schrift "De mortibus persecutorum"

Title: Laktanz Darstellung der Verfolgung des Christentums seit Diokletian bis zum sogenannten Toleranzedikt des Galerius in seiner Schrift "De mortibus persecutorum"

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Janik Ilija Mitrovic (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit untersucht Laktanz Darstellungen der Verfolgung des Christentums unter Diokletian bis zum Toleranzedikt des Galerius in seinem Werk „De mortibus persecutorum“. Zuerst wird der historische Kontext aufgezeigt, in welchem Laktanz Leben und sein Werk, die Christenverfolgung im Römischen Reich, das Verhältnis des Christentums zum Imperium Romanum, Diokletian und die Tetrarchie vorgestellt wird.

Die Erläuterung des historischen Kontextes führt zum Verständnis für die Biographie Laktanz und schafft eine Übersicht vom Inhalt seines Werks. Die Erläuterung der Christenverfolgungen im Römischen Reich dient dem Verständnis zur damaligen Situation der Christen. Während in dem Abschnitt die ereignisgeschichtlichen Aspekte der Christenverfolgung betont werden, wird im „Verhältnis zum Imperium Romanum“ vor allem die gesellschaftliche Perspektive der Christen verdeutlicht. Eine weitere politische Perspektive ist die Erläuterung der Tetrarchie.

Die Quellenkritik wird in eine äußere Quellenkritik eingeteilt, also Text- und Überlieferungskritik, Echtheitskritik und Gattungs- und Formkritik sowie die innere Quellenkritik samt Tendenzkritik, Datierung, Adressierung und Intention.

Die äußere Quellenkritik klärt die Gattung und Form, den Entstehungszeitraum sowie die Echtheit von „De mortibus persecutorum“. Die anschließende, innere Quellenkritik beschreibt die Tendenz und historische Zuverlässigkeit, ehe die Quelle im Hinblick auf die Forschungsfrage analysiert wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 HISTORISCHER KONTEXT

3 QUELLENKRITIK

4 ANALYSE

5 DARSTELLUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Laktanz’ Darstellung der Christenverfolgung unter Diokletian bis zum Toleranzedikt des Galerius in seiner Schrift „De mortibus persecutorum“. Dabei wird analysiert, wie Laktanz durch historische Kontexteinordnung und quellenkritische Betrachtung eine tendenziöse Interpretation der Ereignisse konstruiert, um den Sieg des Christentums über seine Verfolger zu demonstrieren.

  • Biografie und Werk des Kirchenvaters Laktanz
  • Historischer Hintergrund der Christenverfolgung im Römischen Reich
  • Struktur und Intention der Schrift „De mortibus persecutorum“
  • Analyse der tetrarchischen Herrschaftsstruktur und deren Auswirkungen
  • Untersuchung von Laktanz’ polemischer Stilisierung der Kaiser
  • Die Bedeutung des Toleranzedikts des Galerius als Wendepunkt

Auszug aus dem Buch

Die Christenverfolgung im Römischen Reich

Im antiken Rom wurde das Christentum oft als „Sündenbock“ stigmatisiert und die Schuld an Naturkatastrophen und Missständen gegeben. Anfangs erst als jüdische Sekte wahrgenommen, hatten die Christen unter dem Aspekt der Sonderprivilegien des Judentums zunächst keine Pflicht, den Kaiser sakral zu würdigen und an einer kultischen Verehrung anderer Gottheiten teilnehmen zu müssen.

Im Jahre 41 n. Chr. begannen nun in Judäa erste kleinere Christenverfolgungen, ehe 64 n. Chr. öffentlich wirksam die Christen von Kaiser Nero für den Brand Roms verantwortlich gemacht wurden. War die Verfolgung zunächst nur örtlich begrenzt und zumeist vom Volke ausgehend, ist von da ab, auch in christlicher Tradition, der Beginn der ersten Christenverfolgungen zu sehen. Angesichts dessen erkennen wir, dass ab diesem Zeitpunkt schon eine Unterscheidung zwischen Juden und Christen stattfand.

Die folgenden Kaiser (bis Commodus) setzten diese örtlich-begrenzten Verfolgungen fort, ehe unter Decius (249 - 251) und Valerian (252 - 260) erstmals systematische Verfolgungen stattfanden. Diese hatten ihren Ursprung im decianischen Opferedikt von 249, in welchem die Verweigerung des Opferkults als Gefährdung des allgemeinen Wohlergehens (lt.: salus publica) im Reich angesehen wurde, die Christen dies jedoch weiterhin als monotheistische Glaubensgemeinschaft ablehnten. Weiterhin ließ Valerian die Bestimmungen auf ein Versammlungsverbot ausweiten und stellte den Besuch von christlichen Grabesstätten unter Strafe. Auch die Kleriker wurden in zwei Edikten (257 und 258) zur Rückwendung zum paganen Glauben aufgefordert, ab dem zweiten Edikt bei Ablehnung sogar mit dem Tode bestraft. Erst mit dem Tode Valerians 260 in Gefangenschaft der Perser, besserte sich die Lage der Christen unter dem neuen Kaiser Gallienus, der die Maßnahmen seines Vaters zurücknahm.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Person Laktanz, sein Werk „De mortibus persecutorum“ und die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 HISTORISCHER KONTEXT: Beleuchtung der Biografie von Laktanz, der Geschichte der Christenverfolgungen in Rom sowie der Entstehung der Tetrarchie unter Diokletian.

3 QUELLENKRITIK: Detaillierte Untersuchung der äußeren und inneren Quellenmerkmale, einschließlich Textkritik, Gattungsfragen sowie Analyse der Tendenz und Intention des Werkes.

4 ANALYSE: Chronologische Untersuchung des Werkes von Kapitel 7 bis 34 mit Fokus auf die Darstellung der einzelnen Tetrarchen und deren Rolle in der Christenverfolgung.

5 DARSTELLUNG: Zusammenfassender Abschluss, der die Kernergebnisse der Analyse hinsichtlich der tendenziösen Geschichtsschreibung des Laktanz reflektiert.

Schlüsselwörter

Laktanz, De mortibus persecutorum, Christenverfolgung, Diokletian, Galerius, Tetrarchie, Toleranzedikt, Kirchenväter, Quellenkritik, Imperium Romanum, Historiografie, Konstantin, Konstantinische Wende, Glaubensbekenntnis, römische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Schrift „De mortibus persecutorum“ von Laktanz und dessen tendenziöse Darstellung der Christenverfolgungen unter Diokletian und Galerius.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Biografie des Laktanz, der historische Kontext des Römischen Reiches, die Tetrarchie sowie die quellenkritische Einordnung der Schrift.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es soll untersucht werden, wie Laktanz die Verfolgungsereignisse darstellt und welche rhetorischen oder polemischen Mittel er einsetzt, um die Überlegenheit des Christentums zu postulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine chronologische Analyse des Quellentextes gepaart mit einer systematischen quellenkritischen Untersuchung (äußere und innere Quellenkritik).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Kapitel 7 bis 34, in denen die spezifischen Darstellungen der Kaiser Diokletian, Galerius und Konstantin kritisch beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Laktanz, Tetrarchie, Christenverfolgung, historische Tendenziösität und Toleranzedikt.

Wie bewertet Laktanz die Rolle von Galerius im Vergleich zu Diokletian?

Laktanz stilisierte Galerius zum Hauptverantwortlichen und "Treiber" der Gräueltaten, während er Diokletian als den schwachen, aber dennoch massiv schuldigen Auslöser der Verfolgungen darstellt.

Inwiefern beeinflusst die Herkunft der Kaiser ihre Darstellung durch Laktanz?

Laktanz nutzt die nicht-römische, bäuerliche oder barbarische Herkunft einiger Kaiser, um deren angebliche Unfähigkeit, Grausamkeit und fehlende Verbindung zum wahren römischen Geist zu begründen.

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Details

Title
Laktanz Darstellung der Verfolgung des Christentums seit Diokletian bis zum sogenannten Toleranzedikt des Galerius in seiner Schrift "De mortibus persecutorum"
College
University of Göttingen
Grade
2,3
Author
Janik Ilija Mitrovic (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1248054
ISBN (PDF)
9783346683144
ISBN (Book)
9783346683151
Language
German
Tags
laktanz darstellung verfolgung christentums diokletian toleranzedikt galerius schrift
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janik Ilija Mitrovic (Author), 2021, Laktanz Darstellung der Verfolgung des Christentums seit Diokletian bis zum sogenannten Toleranzedikt des Galerius in seiner Schrift "De mortibus persecutorum", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1248054
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