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Wie kann sexuelle Selbstbestimmung im Hinblick auf Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung in stationären Wohneinrichtungen gelingen?

Anforderungen für das Fachpersonal

Titel: Wie kann sexuelle Selbstbestimmung im Hinblick auf Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung in stationären Wohneinrichtungen gelingen?

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung aufgedeckt, indem erforscht wird, wie diese in Wohneinrichtungen gelingen kann. Dazu werden die Positionen der Organisationen sowie des Fachpersonals dargestellt, woraufhin der Versuch erfolgt, die Fragestellung zu beantworten.

Sexualität. Ein Thema, das in vielen nicht europäischen Gesellschaften ein absolutes Tabuthema ist. Bis vor einigen Jahren war dies auch in der deutschen Gesellschaft der Fall. Dass das Thema Sexualität in Gesprächen nicht aufgerollt werden darf, war ein ungeschriebenes Gesetz - bis jetzt. Die deutsche Gesellschaft geht mit dem Thema wesentlich lockerer um, indem beispielsweise in der Schule dies als ein Aufklärungsformat angeboten wird. Zudem werden viele sexuelle Orientierungen von der Gesellschaft respektiert und akzeptiert und jeder Mensch darf diese auch so ausleben, dass er/sie zufrieden ist und niemanden gegen seinen/ihren Willen belästigt. Mit dem Begriff "jeder Mensch" wird keiner ausgeschlossen. Jeder Mensch - unabhängig von der Nationalität, der Hautfarbe, dem Geschlecht und der Religion - hat ein Recht sein/ihr sexuelles Leben auszuleben. Doch was ist mit den Menschen, die eine geistige und/oder eine körperliche Behinderung haben? Haben diese Menschen ein Recht auf Sex? Die Spekulationen, ob diese betroffenen Personen überhaupt Geschlechtsverkehr haben, ist immer vorhanden, da diese Menschen "behindert" sind. Und dieser Begriff beinhaltet eine negative Konnotation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie der Fragestellung

2.1. Definition der sexuellen Selbstbestimmung

2.2. Was ist eine Behinderung?

2.3. Das Problem der sexuellen Selbstbestimmung und der Behinderung

3. Organisation der Wohneinrichtung

3.1. Adressaten und Adressatinnen im Kontext der sexuellen Selbstbestimmung

3.2. Position der Wohneinrichtung hinsichtlich sexueller Selbstbestimmung

3.3. wie geht das Fachpersonal mit der Selbstbestimmung um?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung in stationären Wohneinrichtungen und analysiert die Anforderungen, die sich daraus ableiten lassen, um eine gelungene Unterstützung durch das pädagogische Fachpersonal zu ermöglichen.

  • Grundlagen der sexuellen Selbstbestimmung bei Menschen mit Behinderung
  • Strukturelle Rahmenbedingungen in stationären Wohneinrichtungen
  • Rolle und professionelles Handeln des Fachpersonals
  • Einfluss von Organisation und Gesellschaft auf sexuelle Autonomie
  • Strategien zur Förderung sexueller Selbstbestimmung und Prävention

Auszug aus dem Buch

3.3. Wie geht das Fachpersonal mit der Selbstbestimmung um?

Dass das Fachpersonal, die aus Sozialarbeiter: innen und Heilpädagog: innen bestehen können, eine wichtige Rolle im Alltag der geistig und körperlich behinderten Bewohner: innen spielt, ist in dieser Arbeit klar verdeutlicht worden. Wie schon in Kapitel 2.3 erwähnt, verfügt jeder/jede Mitarbeiter: in über eine individuelle Sichtweise zum Themenfeld der sexuellen Selbstbestimmung und versucht diese zurückzuschrauben, da sie sich in einem Verhältnis zu der Institution bzw. der Wohneinrichtung befindet. Demnach muss das Fachpersonal sich an den Richtlinien der Organisation halten und orientieren, während sie auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner: innen zugehen muss. Die Mitarbeiter: innen der Wohneinrichtungen sind somit das Bindeglied, in der Organisationshierachie, zwischen den Leistungserbringern, also der Institution und Organisation der Wohneinrichtung, und den Leistungsempfängern, die Bewohner: innen.

Ebenso kann das Fachpersonal als eine Vermittlungsinstanz fungieren, wenn sie die nötigen Ressourcen zu der Unterstützung der sexuellen Selbstbestimmung erhält und diese mit den Bedürfnissen und Wünsche der Bewohner: innen in Vereinbarung bringen kann. Damit dies gelingt müssen die Betreuer: innen die Entfaltung der Sexualität bzw. der sexuellen Selbstbestimmung der Bewohner: innen nicht nur „zulassen, sondern auch fördern, und hierbei ein professionelles Verhältnis zu den eigenen Normen und Werten im Umgang mit derlei Problemen finden“ (Jeschke et. al. in Feggert u.a., 2006, S. 228). Die Förderung erfolgt im Sinne der Aufklärung bzw. der Beratung, die die Betreuer: innen bei Bedarf anbieten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Tabuisierung von Sexualität in der Gesellschaft und leitet die Fragestellung zur sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in stationären Einrichtungen ein.

2. Theorie der Fragestellung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe "sexuelle Selbstbestimmung" sowie "Behinderung" und identifiziert die strukturellen sowie individuellen Herausforderungen beim Ausleben der Sexualität.

3. Organisation der Wohneinrichtung: Hier wird analysiert, wie die organisatorischen Rahmenbedingungen und das Fachpersonal die sexuelle Selbstbestimmung in Wohneinrichtungen unterstützen oder einschränken können.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine gelungene sexuelle Selbstbestimmung mehr Professionalität, Aufklärung und eine Abkehr von reglementierenden Strukturen erfordert, um Bewohner aktiv zu fördern.

Schlüsselwörter

Sexuelle Selbstbestimmung, Menschen mit Behinderung, stationäre Wohneinrichtung, pädagogisches Fachpersonal, Sexualpädagogik, Empowerment, soziale Abhängigkeit, Privatsphäre, Inklusion, Teilhabe, professionelles Handeln, sexuelle Gewalt, Aufklärung, institutionelles Handeln, ReWiKs.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Kern dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sexuelle Selbstbestimmung für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung in stationären Wohnformen ermöglicht werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Themen sind die Definition sexueller Selbstbestimmung, Auswirkungen von Behinderungen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie der Einfluss von Wohneinrichtungen auf die Privatsphäre.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Frage lautet: Wie kann sexuelle Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung in Wohneinrichtungen gelingen und welche Anforderungen ergeben sich daraus für das Fachpersonal?

Welche wissenschaftliche Methode wird genutzt?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf fachbezogener Literatur und theoretischen Ansätzen basiert, um die Problemstellung zu analysieren.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Organisation der Einrichtungen sowie die Rolle des Fachpersonals als Bindeglied zwischen Institution und Bewohnern.

Welche Schlüsselbegriffe sind entscheidend?

Unter anderem sexuelle Selbstbestimmung, Empowerment, Teilhabe und Wohneinrichtung.

Welche Rolle spielt die Privatsphäre in Wohneinrichtungen?

Die Arbeit betont, dass ein Mangel an Rückzugsmöglichkeiten und Privatheit das Ausleben von Sexualität erschwert oder unmöglich macht.

Warum ist das Fachpersonal so wichtig?

Das Fachpersonal fungiert als professionelle Vermittlungsinstanz, die durch Aufklärung und Beratung die Selbstbestimmung fördern, aber auch kanalisieren kann.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten "ReWiKs"-Projekt?

Es ist ein Forschungsprojekt, das Leitlinien zur Aufklärung über sexuelle Selbstbestimmung in Einrichtungen bietet.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur sexualisierten Gewalt?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Bewohner durch Aufklärungsarbeit in die Lage versetzt werden müssen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und sich bei Bedarf gegen sexualisierte Gewalt zu wehren.

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Details

Titel
Wie kann sexuelle Selbstbestimmung im Hinblick auf Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung in stationären Wohneinrichtungen gelingen?
Untertitel
Anforderungen für das Fachpersonal
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Veranstaltung
Institution und Organisation der Sozialen Arbeit
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1248959
ISBN (PDF)
9783346682833
ISBN (Buch)
9783346682840
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sexualität Behinderung sexuelle Selbstbestimmung Wohneinrichtung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Wie kann sexuelle Selbstbestimmung im Hinblick auf Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung in stationären Wohneinrichtungen gelingen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1248959
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Leseprobe aus  19  Seiten
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