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Die Adoleszenz. Eine entwicklungspsychologische Sichtweise auf das Jugendalter

Título: Die Adoleszenz. Eine entwicklungspsychologische Sichtweise auf das Jugendalter

Texto Academico , 2022 , 36 Páginas , Calificación: 1,2

Autor:in: Tobias Schoeneis (Autor)

Psicología - Psicología del desarrollo
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Die Arbeit beschäftigt sich mit den Entwicklungskomponenten der Adoleszenz, wobei der Fokus auf eine kritische Beleuchtung des aktuellen Forschungsstandes der Thematik liegt.

Jugendliche befinden sich in einem Entwicklungsstadium, in dem sie weder Kind, aber auch noch nicht erwachsen sind. Während dieser Entwicklungsphase müssen einige Entwicklungsaufgaben gemeistert werden, um die Entwicklung vom Kind bis hin zum Erwachsenen erfolgreich zu bewältigen.

Während mit dem Begriff der Pubertät biologisch-physiologische Veränderungen und Prozesse, zwischen dem Kindes- und dem Erwachsenenalter beschrieben werden, kann man die Adoleszenz auch als psychosoziale Pubertät verstehen. Neben den biologisch-somatischen Veränderungen durch die Pubertät, kommen in der Adoleszenzphase auch eine Reihe von psycho-sozialen Herausforderungen, wie unter anderem die Identitätsfindung und einem interpersonellen Beziehungswandel hinzu. Das Auftreten dieser neuen psychosozialen Entwicklungsaufgaben stellt für die Adoleszenten eine große Herausforderung dar, weshalb Jugendliche besonders anfällig für psychische Erkrankungen sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 RELEVANZ DER ARBEIT

1.2 ZIELE UND FRAGESTELLUNG

1.3 AUFBAU DER ARBEIT

2 DIE ADOLESZENZ

2.1 ABGRENZUNG ZUR PUBERTÄT UND JUGEND

2.2 ZEITLICHE VERORTUNG

2.3 RISIKEN

3 ENTWICKLUNGSAUFGABEN UND HERAUSFORDERUNGEN

3.1 DIE KÖRPERLICHE ENTWICKLUNG

3.2 DIE NEUROBIOLOGISCHE ENTWICKLUNG

3.3 DIE KOGNITIVE ENTWICKLUNG

3.4 DIE SOZIALE ENTWICKLUNG

3.4.1 Das Psychosoziale Stufenmodell

3.4.2 Entwicklungsaufgaben nach Havighurst

3.4.3 Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz nach Hurrelmann

4 PSYCHISCHE STÖRUNGEN IN DER ADOLESZENZ

5 DIE TRANSITIONSPSYCHIATRIE

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Adoleszenz als spezifische Entwicklungsphase zwischen dem Kindes- und Erwachsenenalter aus entwicklungspsychologischer Perspektive, mit dem Ziel, die damit verbundenen Herausforderungen, Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit zu identifizieren.

  • Definition und Abgrenzung der Adoleszenz von Pubertät und Jugend
  • Analyse der entwicklungspsychologischen Veränderungen (körperlich, neurobiologisch, kognitiv, sozial)
  • Vergleichende Darstellung zentraler Entwicklungsmodelle (Erikson, Havighurst, Hurrelmann)
  • Untersuchung psychischer Störungen und deren Einflussfaktoren im Jugendalter
  • Diskussion der Bedeutung der Transitionspsychiatrie als unterstützendes Versorgungsangebot

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Neurobiologische Entwicklung

Mit dem Beginn der Pubertät, wird nicht nur die Entwicklung des Körpers in Gang gesetzt, sondern auch die Gehirnentwicklung des Adoleszenten wird durch die Pubertät beeinflusst. Während bis zu der Pubertät immer weiter Neuronen produziert wurden, werden ab dem Eintritt der Pubertät die nicht genutzten, überschüssigen Neuronen und Verbindungen abgebaut. Gleichzeitig werden durch die pubertätsbedingte Weiterentwicklung des Frontallappens die Neuronen und Verbindungen, die genutzt werden, mit einer Myelinschicht versehen, einem Fettgewebe, welches sich um die Axonen herum befindet.

Diese Myelinschicht sorgt dafür, dass neuronale Impulse schneller übertragen werden und sich somit der Informationsaustauschprozess zwischen den verschiedenen Hirnarealen verbessert und effizienter abläuft. Dadurch verbessern sich kognitive Leistungen wie zum Beispiel das Urteilsvermögen, aber auch die Impulskontrolle und die Fähigkeit zu Planen verbessern sich (Lohaus & Vierhaus, 2015, S. 248; Myers, 2014, S. 207).

Die Entwicklung des Gehirns und dessen Regionen findet jedoch nicht gleichzeitig und gemeinsam statt. Stattdessen findet die Umstrukturierung des limbischen Systems, welches für die emotionsbezogene Informationsverarbeitung verantwortlich ist, sowie der eben beschriebene präfrontale Kortex langsamer statt, während sich die Hirnregionen, welche unter anderem für die Motorik und der Sensorik verantwortlich sind, schneller entwickeln (Lohaus & Vierhaus, 2015, S. 248; Myers, 2014, S. 207).

Aufgrund der Tatsache, dass sich das limbische System und der Frontallappen sich vergleichsweise weiterentwickeln, kann es zu vorrübergehenden Störungen in der Emotionsverarbeitung und der kognitiven Handlungssteuerung kommen, wie zum Beispiel in der Impulskontrolle. Weshalb Adoleszente zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung impulsiver sein können und zu risikoreichem Verhalten neigen können, da die nötige Impulskontrolle, sowie das Urteilsvermögen noch nicht vorhanden ist. Aufgrund dessen fallen Adoleszente auch bis zu dem 21. Lebensjahr unter das Jugendstrafgesetz (Lohaus & Vierhaus, 2015, S. 248; Myers, 2014, S. 207).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Führt in die Thematik der Adoleszenz als sensible Entwicklungsphase ein, begründet deren Relevanz durch steigende psychische Belastungen und definiert die Forschungsfragen.

2 DIE ADOLESZENZ: Klärt die begriffliche Abgrenzung zu Pubertät und Jugend, erörtert die zeitliche Einordnung und beleuchtet erste Risiken der säkularen Akzeleration.

3 ENTWICKLUNGSAUFGABEN UND HERAUSFORDERUNGEN: Analysiert detailliert die körperlichen, neurobiologischen, kognitiven und sozialen Entwicklungsprozesse und stellt die Modelle von Erikson, Havighurst und Hurrelmann gegenüber.

4 PSYCHISCHE STÖRUNGEN IN DER ADOLESZENZ: Beschreibt die häufigsten Störungsbilder, identifiziert interne sowie externe Belastungsfaktoren und thematisiert den Einfluss von Krisen wie der Corona-Pandemie.

5 DIE TRANSITIONSPSYCHIATRIE: Erläutert die Rolle der Transitionspsychiatrie als neues, notwendiges Feld zur Überbrückung der Versorgungslücke zwischen Kinder- und Erwachsenenpsychiatrie.

6 FAZIT: Fasst die Kernergebnisse zusammen, betont die Wichtigkeit der Adoleszenzforschung und fordert weitere Ansätze zur Unterstützung in Krisensituationen.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Entwicklungspsychologie, Entwicklungsaufgaben, Pubertät, Jugend, psychosoziale Entwicklung, psychische Störungen, Identitätsfindung, Transitionspsychiatrie, Resilienz, säkulare Akzeleration, Sozialisation, Hurrelmann, Havighurst, Gesundheitsversorgung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Adoleszenz als psychosoziale Entwicklungsphase und setzt sich mit der Frage auseinander, wie Jugendliche die vielfältigen Herausforderungen des Erwachsenwerdens bewältigen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die neurobiologische und kognitive Reifung, die soziale Identitätsbildung im Kontext bekannter Entwicklungsaufgaben sowie die Entstehung und Behandlung psychischer Störungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Adoleszenz als kritische Lebensphase zu schaffen und aufzuzeigen, welche Herausforderungen und Risiken für die psychische Gesundheit bestehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um einen Research-Report, der auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und den aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen entwicklungspsychologischen Modellen synthetisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Entwicklungskomponenten, die Gegenüberstellung von Entwicklungsmodellen (Erikson, Havighurst, Hurrelmann) und eine Analyse psychischer Störungsbilder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Adoleszenz, Entwicklungsaufgaben, psychosoziale Entwicklung, Identitätsfindung und Transitionspsychiatrie beschreiben.

Welche Rolle spielt die sogenannte "Transitionslücke" bei der psychiatrischen Versorgung?

Die Transitionslücke beschreibt das Problem, dass Jugendliche aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes oft in kein bestehendes Behandlungskonzept (Kinder- versus Erwachsenenpsychiatrie) passen, was zu Versorgungslücken führt.

Warum wird die Transitionspsychiatrie als Lösungsansatz hervorgehoben?

Die Transitionspsychiatrie wird als prospektiver Ansatz verstanden, der Jugendlichen ein stabileres, auf den individuellen Entwicklungsprozess ausgerichtetes therapeutisches Setting bietet.

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Detalles

Título
Die Adoleszenz. Eine entwicklungspsychologische Sichtweise auf das Jugendalter
Calificación
1,2
Autor
Tobias Schoeneis (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
36
No. de catálogo
V1249519
ISBN (Ebook)
9783346682758
ISBN (Libro)
9783346682765
Idioma
Alemán
Etiqueta
Adoleszenz säkulare Akzeleration Transitionspsychiatrie Entwicklungspsychologie Jugend Jugendalter Corona Ukraine-Krieg Pubertät Entwicklungsaufgaben Hurrelmann Havighurst Ericson Entwicklung Psychologie Quenzel Binden Qualifizieren Partizipation Regeneration
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Schoeneis (Autor), 2022, Die Adoleszenz. Eine entwicklungspsychologische Sichtweise auf das Jugendalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1249519
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