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Das Umweltraum-Konzept und der Ökologische Fußabdruck/Sustainable Process Index als Ansätze zur Beschreibung von Verteilungsgerechtigkeit

Title: Das Umweltraum-Konzept und der Ökologische Fußabdruck/Sustainable Process Index als Ansätze zur Beschreibung von Verteilungsgerechtigkeit

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 35 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Michael Wenzel (Author), Bastian Siegmann (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Gibt es Gerechtigkeit? Ist die Welt gerecht? Bin ich es? Was ist überhaupt Gerechtigkeit? Dies sind Fragen, die sich ein Jeder schon einmal gestellt hat, sie aber nur schwer beantworten kann. Ist es gerecht, dass ein einziger Mensch Milliarden an Dollar in einem Jahr verdient, während andere leer ausgehen? Ist es gerecht das Menschen verhungern oder verdursten, während wir das Essen wegschmeißen? Oder ist es gerecht, dass die Industrienationen den Treibhauseffekt durch ihre Lebensweise verstärken und an anderen Orten der Erde gehäufte Naturkatastrophen, wie Tsunamis, tausende Menschenleben fordern? Ist die „Natur“ gerecht? Ist Gerechtigkeit vielleicht gleich zu setzen mit Balance, Gleichgewicht oder Gleichheit? Diese Fragen kann kaum ein Mensch beantworten!
Aber mit diesen Hintergedanken wird nach Indikatoren und Ansätzen für Gerechtigkeit geforscht. Es werden Lösungen gesucht, wie man Gerechtigkeit erfassen, beschreiben und sogar darstellen kann. Es gibt eine Vielzahl an Arten von Gerechtigkeit, wie z.B. Chancengerechtigkeit oder soziale Gerechtigkeit, in dieser Arbeit soll es allerdings hauptsächlich um die Verteilungsgerechtigkeit gehen. Also um Fragen der Ressourcenverteilung, Flächenverteilung, Nahrungs- und Trinkwasserverteilung und Ähnliches. Welche Ansätze und Möglichkeiten gibt es also, um diese Verteilungen zu beschreiben?
Mit dem Thema: „Das Umweltraum-Konzept und der Ökologische Fußabdruck / Sustainable Process Index – SPI als Ansätze zur Beschreibung von Verteilungsgerechtigkeit“, werden die bedeutendsten Ansätze einzeln vorgestellt, erklärt und bewertet. Anhand von Beispielen und Berechungen soll deutlich werden, wie stark wir „unsere Erde“ beanspruchen und ob wir nachfolgenden Generationen diese Bürde mit auf den Weg geben sollten, oder ob wir Lösungen finden effizienter, ressourcenschonender, naturfreundlicher und damit nachhaltiger Leben zu können.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Umweltraum - Konzept

1.1 Definition

1.2 Die Ungleiche Verteilung des Umweltraums

1.3 Methodik zur Ermittlung des Umweltraums

1.4 Lösungsmöglichkeiten durch Anwendung des Umweltraums

1.5 Kritik am Umweltraum- Konzept

2. Der Ökologische Fußabdruck

2.1 Was ist der Ökologische Fußabdruck?

2.2 Funktionsweise / Annahmen / Berechnung

2.3 Anwendungsmöglichkeiten und Beispielberechnungen

3. Sustainable Process Index (SPI)

3.1 Definition

3.2 Berechnung des SPI

3.3 Reduzierung des SPI

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht verschiedene Indikatoren und Modelle, um das komplexe Konzept der Verteilungsgerechtigkeit im Kontext von Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit messbar zu machen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie ein gerechterer Zugang zu natürlichen Lebensgrundlagen bei gleichzeitiger ökologischer Stabilität für künftige Generationen erreicht werden kann.

  • Analyse der globalen Ressourcenverteilung und der ökologischen Ungleichheit.
  • Einführung und Bewertung des Umweltraum-Konzepts.
  • Erläuterung der Funktionsweise und Anwendung des Ökologischen Fußabdrucks.
  • Vorstellung des Sustainable Process Index (SPI) zur ökologischen Bewertung von Prozessen.
  • Diskussion über nachhaltige Lösungsansätze und persönliches Handeln.

Auszug aus dem Buch

2.1 Was ist der Ökologische Fußabdruck?

Die Grundbedingung für Leben auf der Erde, ist die Natur, die lebenserhaltende Funktionen wie Klimastabilität, Wasserkreisläufe, Biodiversität oder Strahlungsschutz bereitstellt, um unser Überleben zu sichern. Wenn wir also nachhaltig Leben wollen und auch zukünftigen Generationen das Überleben auf diesem Planeten ermöglichen möchten, dürfen wir unsere Umwelt nicht schneller aufbrauchen, als diese sich erneuern kann. Die Natur ist nun mal kein ersetzbares Verbrauchsgut, das wir ohne Rücksicht auf Verluste nutzen können.

„Der ökologische Fußabdruck ist ein Werkzeug, um unseren Naturverbrauch zu bilanzieren. Mit seiner Hilfe lässt sich der Naturverbrauch der Menschen messen. Die Energie- und Materialflüsse in einer Wirtschaftseinheit werden geschätzt und umgerechnet in Wasser- und Landflächen, die nötig sind, um diese Flüsse aufrechtzuerhalten“ (Wackernagel, 1997, S. 23). Damit können also Städte, Regionen oder Länder der Erde auf deren Naturverbrauch verglichen werden, um Strategien zu entwickeln, wie eine gerechte Verteilung der vorhandenen Natur in all Ihren Fassetten (Fossile Ressourcen, Wälder, Ackerflächen, Weiden, bebaute Flächen, Fischbestände, etc) ermöglicht werden kann, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Der ökologische Fußabdruck belegt die materielle Abhängigkeit des Menschen von der Natur, in dem er sichtbar macht, wie viel biologisch produktive Fläche notwendig ist, um einen gegebenen Lebensstil dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Umweltraum - Konzept: Dieses Kapitel stellt den theoretischen Rahmen des Umweltraums vor, definiert dessen Grenzen basierend auf ökologischer Tragfähigkeit und diskutiert dessen Anwendung sowie Kritikpunkte.

2. Der Ökologische Fußabdruck: Hier wird der Indikator als Werkzeug zur Bilanzierung des Naturverbrauchs detailliert beschrieben, einschließlich seiner Berechnungsmethoden und praktischer Anwendungsbeispiele.

3. Sustainable Process Index (SPI): Dieses Kapitel führt den SPI als erweiterte Methode ein, die speziell darauf ausgerichtet ist, die ökologische Qualität von Stoff- und Energieflüssen innerhalb von Prozessen zu bewerten.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines Umdenkens zusammen und betont die Dringlichkeit, von der ökologischen Substanz zur Nutzung von nachhaltigen "Zinsen" der Natur überzugehen.

Schlüsselwörter

Verteilungsgerechtigkeit, Umweltraum, Ökologischer Fußabdruck, Sustainable Process Index, Nachhaltige Entwicklung, Ressourcenverbrauch, Ökologische Tragfähigkeit, Klimawandel, Naturkapital, Flächenbeanspruchung, Ökobilanz, Industrienationen, Umweltschutz, Globale Gerechtigkeit, Umweltindikatoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Indikatoren, um Verteilungsgerechtigkeit im Hinblick auf den globalen Ressourcenverbrauch messbar und verständlich zu machen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Umweltraum-Konzept, der Ökologische Fußabdruck und der Sustainable Process Index (SPI) als Instrumente der Nachhaltigkeitsbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Vorstellung und Bewertung dieser Konzepte aufzuzeigen, wie ein nachhaltigerer und gerechterer Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende Indikatoren (wie der Fußabdruck) beschrieben, berechnet und kritisch evaluiert werden, ergänzt durch Datenbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung des Umweltraums, des Ökologischen Fußabdrucks sowie des SPI, jeweils mit Fokus auf deren Definition, Berechnung und Anwendbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Verteilungsgerechtigkeit, ökologischer Fußabdruck, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz definieren.

Warum ist das Umweltraum-Konzept laut der Arbeit kritisch zu hinterfragen?

Das Konzept wird kritisiert, da es wirtschaftliche und politische Aspekte vernachlässigt und die Komplexität globaler Prozesse durch die Reduktion auf reine Umweltindikatoren möglicherweise unterschätzt.

Wie unterscheidet sich der SPI vom Ökologischen Fußabdruck?

Während der Fußabdruck primär den Flächenbedarf misst, integriert der SPI zusätzlich die Qualität von Stoff- und Energieflüssen sowie den Output von Emissionen zur Bewertung eines Prozesses.

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Details

Title
Das Umweltraum-Konzept und der Ökologische Fußabdruck/Sustainable Process Index als Ansätze zur Beschreibung von Verteilungsgerechtigkeit
College
Martin Luther University
Course
Oberseminar: Raum- und Umweltplanung
Grade
1,7
Authors
Michael Wenzel (Author), Bastian Siegmann (Author)
Publication Year
2008
Pages
35
Catalog Number
V124965
ISBN (eBook)
9783640299690
ISBN (Book)
9783640316212
Language
German
Tags
Umweltraum-Konzept Fußabdruck/ Sustainable Process Index Ansätze Beschreibung Verteilungsgerechtigkeit Oberseminar Raum- Umweltplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Wenzel (Author), Bastian Siegmann (Author), 2008, Das Umweltraum-Konzept und der Ökologische Fußabdruck/Sustainable Process Index als Ansätze zur Beschreibung von Verteilungsgerechtigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124965
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