Für die Lehrveranstaltung „Grundfragen wissenschaftlichen Arbeitens“ soll das Thema „Zitiertechniken in Bachelor und Master" untersucht werden. Diese sind die Anfangshürden, an denen viele Studierende bereits kläglich scheitern. Das Problem vieler Studenten ist das falsche Zitieren oder das Übernehmen von Literatur. Die Wissenschaftlichen Arbeiten gewinnen besonders an Qualität, wenn sie eine ausgewogene Mischung aus eigenem Gedankengut des Autors und Zitaten bzw. Ausarbeitungen anderer Autoren bereithalten. Ganz gleich, ob es sich dabei um direktes oder indirektes Zitieren handelt – beim wissenschaftlichen Zitieren sind einige Dinge zu beachten. Die Problemstellung und Forschungsfrage strukturieren den weiteren Verlauf der Abschlussarbeit. Sie sind somit wichtige Grundsteine der Bachelor- und Masterarbeit.
Die folgende Arbeit bringt die Grundlagen der wissenschaftlichen Quellenarbeit nahe. Welche Anforderungen eine „gute Quelle“ sind, wird im Folgenden konkret zur Arbeit mit Quellen, insbesondere zum Zitieren erläutert. Diese sind universell nutzbar, da sie sich sowohl auf klassische Print- als auch auf neue Onlinequellen anwenden lassen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Zitieren und Quellenangaben
2.1. Direkte Zitate
2.2. Indirektes Zitat
2.3. Zitieren aus zweiter Hand
2.4. Zitieren von Internetquellen
2.5. Mehrmaliges Zitieren aus demselben Werk
3. Quellenangaben
4. Literaturverzeichnis
5. Selbständige Veröffentlichungen (Monographien)
6. Aufsätze aus Sammelwerken
6.1. Herausgeberwerke
6.2. Aufsätze aus Zeitschriften
7. Literaturangaben „aus zweiter Hand“
8. Literatur aus dem Internet
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Anforderungen an die korrekte Verwendung von Zitiertechniken und Quellenangaben in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Ziel ist es, Studierenden eine praxisorientierte Anleitung zur Vermeidung von Plagiaten sowie zur formal korrekten Zitation verschiedener Quellentypen zu geben, um die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten zu sichern.
- Grundlagen wissenschaftlicher Quellenarbeit
- Direkte und indirekte Zitationsformen
- Umgang mit Sekundärquellen und Internetquellen
- Formale Anforderungen an Literaturverzeichnisse
- Spezifikationen für Monographien und Sammelwerke
Auszug aus dem Buch
2.1. Direkte Zitate
Von einem direkten Zitat spricht man, wenn die zitierte Stelle aus der Quelle wörtlich in die eigene Arbeit übernommen wird. Die Zitate müssen buchstäblich genau sein, auch Fehler des Originals müssen übernommen werden. Auslassungen im Zitat werden durch eckige Klammern gekennzeichnet ‚[...]’. Eigene Zusätze im Zitat werden ebenfalls in eckige Klammern gefasst. Hier sollte man sich auf die erforderlichen Stellen beschränken. Kurze Zitate werden in Anführungszeichen gesetzt in den bestimmten Text eingefügt. Längere Zitate (=länger als drei Zeilen) werden visuell hervorgehoben, indem sie ohne Anführungszeichen einzeilig geschrieben und nach rechts eingerückt werden, sie können unterdessen gleichwohl eine Schriftgröße kleiner dargestellt werden. Direkt im Anschluss an das Zitat geschieht die Quellenangabe. [1]
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Bedeutung von Zitiertechniken als Grundstein für Abschlussarbeiten und betont die Notwendigkeit einer korrekten Quellenarbeit zur Vermeidung von Plagiaten.
2. Zitieren und Quellenangaben: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Arten des Zitierens, wie direkte und indirekte Zitate, sowie den spezifischen Umgang mit Internetquellen und Mehrfachbelegen.
3. Quellenangaben: Hier wird die Bedeutung vollständiger bibliografischer Informationen sowie die Anwendung des Harvard-Systems zur kurzbelegbasierten Quellenangabe im Text behandelt.
4. Literaturverzeichnis: Es wird erklärt, wie ein systematisches Literaturverzeichnis zu erstellen ist, um dem Leser die Identifikation der verwendeten Primärliteratur zu erleichtern.
5. Selbständige Veröffentlichungen (Monographien): Dieses Kapitel beschreibt das spezifische Schema zur Erfassung von eigenständigen Werken und Büchern im Literaturverzeichnis.
6. Aufsätze aus Sammelwerken: Der Fokus liegt hier auf Beiträgen in nicht selbständigen Werken, inklusive der korrekten Angabe von Herausgebern und Seitenzahlen.
7. Literaturangaben „aus zweiter Hand“: Es wird dargelegt, wie mit Sekundärzitaten zu verfahren ist, falls die Beschaffung der Primärquelle nicht möglich sein sollte.
8. Literatur aus dem Internet: Das Kapitel warnt vor der zu starken Abhängigkeit von Internetquellen und definiert die notwendigen Angaben für eine seriöse Online-Zitation.
Schlüsselwörter
Zitiertechniken, Bachelorarbeit, Masterarbeit, Quellenangaben, Direkte Zitate, Indirekte Zitate, Plagiat, Literaturverzeichnis, Monographien, Sammelwerke, Sekundärzitat, Internetquellen, Wissenschaftliches Arbeiten, Harvard-System, Bibliographie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit vermittelt das methodische Rüstzeug für korrektes wissenschaftliches Arbeiten, speziell im Hinblick auf das Zitieren und Belegen von Quellen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Zitierformen (direkt/indirekt), der Umgang mit verschiedenen Quellentypen wie Büchern und Internetseiten sowie der Aufbau eines Literaturverzeichnisses.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Studierenden zu helfen, typische Fehler beim Zitieren zu vermeiden und die Qualität ihrer Abschlussarbeiten durch korrekte Quellenarbeit zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Darstellung und Erläuterung gängiger wissenschaftlicher Standards und Konventionen für die Quellenarbeit.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Anleitungen zu Zitationstechniken für Print- und Online-Medien sowie in Regelwerke für die korrekte formale Erfassung verschiedener Publikationsarten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Zitiertechniken, Quellenangaben, Plagiatsvermeidung, Literaturverzeichnis und wissenschaftliche Standards.
Wie gehe ich bei wörtlichen Zitaten vor, wenn der Originaltext einen Fehler enthält?
Auch Fehler des Originals müssen gemäß der Anleitung zwingend übernommen werden, um die buchstäbliche Genauigkeit zu gewährleisten.
Sollte ich Internetquellen in meiner Abschlussarbeit bevorzugen?
Nein, der Autor empfiehlt, sich weitgehend auf gedruckte Quellen zu stützen, da diese meist verlässlicher sind und Internetinhalte ständigen Veränderungen unterliegen.
- Quote paper
- Mirac Sisman (Author), 2020, Zitiertechniken in Bachelor und Master, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1250247