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Philosophische Texte und Gedichte

Ausgewählt aus: "Persönliche Gedanken, Aufzeichnungen und philosophische Betrachtungen ab Januar 1988"

Title: Philosophische Texte und Gedichte

Elaboration , 2001 , 57 Pages

Autor:in: Michael Krischak (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die folgenden Texte wurden übernommen aus dem Heft “Anekdoten,
Beobachtungen und philosophische Betrachtungen", dem Heft “Persönliche
Gedanken, Aufzeichnungen und philosophische Betrachtungen, Heft 1 (Januar
1988 bis März 1987)” und dem Heft “Persönliche Gedanken, Aufzeichnungen
und philosophische Betrachtungen, Heft 2 (Oktober 1986 bis Juni 2001)”.
Sie wurden in ihrem Wortlaut nicht verändert. Damit wurden auch einige
Irrtümer und Ungereimtheiten sowie unpräzise und vage Formulierungen
übernommen. Die hier präsentierten Meinungen und Ansichten müssen
gegenwärtig nicht mehr zwangsläufig vom Verfasser geteilt werden. Das betrifft
vor allem Beiträge des Kapitels “Über den Menschen”. In vielen Punkten
vertrete ich heute einen anderen, gemäßigteren Standpunkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil 1: Philosophische Texte

A. Frühe Texte

1. Tiere

1.1 Die Katze

1.2 Der Hund

1.3 Das Tier überhaupt

2. Die Philosophie

3. Vergangenheit, Zukunft und Fortschritt

4. Der Solo-Futurismus

5. Beurteilung der Künste

6. Betrachtungen über die Kunst

B. Philosophische Betrachtungen

I. Die Frage nach Gott und dem Wesen der Welt

1. Die Frage nach einem Gott

1.1 Natur ohne Moral und Sinn des Lebens

1.2 Plan der Weltzusammenhänge

1.3 Theorie vom gewesenen Gott (“Urpartikel-Theorie”)

2. Aufbau und Beschaffenheit der Welt

2.1 Formen statt Normen

2.2 Über die Unzulänglichkeit aller Prämissen und das Unvermögen des Menschen, die letzten Geheimnisse der Welt zu lüften (Theorie der Horizonte)

2.3 Das Weder-Noch-Prinzip

2.4 Vier Möglichkeiten die Welt zu betrachten

2.5 Grenzen menschlicher Erkenntnis

3. Trinitätslehre und die Stufen der Entwicklung alles Seienden

II. Über den Menschen

1. Über die Selbstverwirklichung

2. Leben heißt Leiden

3. Die Erinnerung

4. Die Gespaltenheit des menschlichen Wesens

5. Die Macht des Pseudo-Ichs über das wahre Selbst

5.1 Reaktionsmöglichkeiten auf den eigenen Willen

5.2 Offene ethische Fragen zum Thema WILLE

6. Fragestellung zu verschiedenen philosophischen Themen

6.1 Leben nach dem Tod

6.2 Freiheit

6.3 Höchstes erstrebenswerte Ideal

6.4 Beziehung des einzelnen Menschen zur gesamten Menschheit, zum Kosmos und zur Schöpfung

7. Theorie von den unzähligen Welten

8. Über die Vergeblichkeit der Suche nach dem wahren Glück

9. Über die Frauen

10. Nonkonformismus im Gegenspiel zu gesellschaftlichen Regeln

11. Der Mensch – zur Arbeit verdammt oder zum Leben verurteilt?

12. Skizze eines utopischen Staatssystems

13. Das verlorene Paradies – Thema einer TV-Sendung vom 12.10.1998

14. Die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies – Eindrücke nach dem Kinofilm “The Beach”

15. Methoden, um mit der Unvollkommenheit der Welt klarzukommen

16. Persönliche Aufzeichnungen zur Frage nach dem Bösen

C. Gleichnisse

1. Turmgleichnis

2. Das Walnuss-Gleichnis oder die Frage nach der Bestimmung von Materie

3. Das Elefanten-Gleichnis oder Betrachtung über unsere Vorstellungswelt

4. Das Kakerlaken-Gleichnis oder Definition der Begriffe Welt, Weltbild und Gott

D. Aphorismen

Teil 2: Gedichte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der philosophischen Reflexion über das menschliche Dasein, die Suche nach Wahrheit und Sinn sowie die Beziehung des Einzelnen zur Welt, zu Gott und zur Gesellschaft. Sie hinterfragt gesellschaftliche Normen und beleuchtet die existenzielle Spaltung des Menschen.

  • Die Analyse der menschlichen Natur und der Spaltung zwischen wahrem Selbst und Pseudo-Ich.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit Religion, Gott und der Schöpfungstheorie.
  • Die Untersuchung der Rolle des Individuums im Spannungsfeld von Freiheit, Arbeit und gesellschaftlichem Zwang.
  • Die Reflexion über philosophische Grenzfragen wie den Tod, das Leiden und die Suche nach Glück.
  • Die Auseinandersetzung mit der Erkenntnisfähigkeit des Menschen und dem Verhältnis von subjektivem Weltbild zur objektiven Welt.

Auszug aus dem Buch

Die Macht des Pseudo-Ichs über das wahre Selbst

Da der Mensch kein Instinktwesen ist, kommt es zur Willens- und Handlungsgespaltenheit des Menschen einesteils in seelischer Hinsicht und andernteils in rationaler Hinsicht.

Diese uralte Trennung von Körper, Seele und Geist des Menschen führt dazu, dass der Mensch letztendlich immer auf der Suche ist und sein wird, unzufrieden mit sich und der Welt.

In seiner fortschreitenden Entwicklung, seinem Streben nach Höherem, auf seiner Suche verliert er mehr und mehr die Verbindung zu seinem ureigensten Wesenskern, der höchsten Wahrheit (vgl. auch “Urpartikeltheorie”). Dieser ureigenste Wesenskern, das eigentliche, “nackte” Selbst, wird von verschiedenen Faktoren überdeckt:

- von Gesellschaftsregeln

- von Traditionen

- von der Vererbung

- von der Erziehung

etc.

Das besagt einfach ausgedrückt: «Du darfst nicht DU SELBST sein.», darst nicht dein wahres Ich zeigen. Deshalb flüchtet das Individuum eigentlich von Kindesbeinen an in ein sogenanntes Pseudo-Ich, um den Erfordernissen und Ansprüchen seiner Umwelt gerecht zu werden. Damit wären wir bei der eigentlichen und wichtigsten Spaltung des Menschen: Die Spaltung von wahrem Selbst und Pseudo-Ich.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Katze: Eine Betrachtung über das Wesen der Katze, ihre Launenhaftigkeit und die Art und Weise, wie sie den Menschen in seiner Lebensweise verstehen kann.

Der Hund: Eine Analyse der Eigenschaften des Hundes im Vergleich zur Katze, wobei seine Rolle als treuer Begleiter und Beschützer hervorgehoben wird.

Das Tier überhaupt: Ein Appell zum respektvollen Umgang mit Tieren als unsere "Brüder", unter Berufung auf ethische Werte und Schopenhauer.

Die Philosophie: Eine Definition der Philosophie als "Kunst des Denkens", die das "Warum" hinterfragt und den Mut zum eigenen Verstand fordert.

Vergangenheit, Zukunft und Fortschritt: Eine kritische Betrachtung des modernen Fortschrittsglaubens, der die Vergangenheit ignoriert und den Menschen in eine technisierte, entfremdete Welt führt.

Der Solo-Futurismus: Eine Analyse der Idee, das Vergangene zur Erlangung eines glücklichen Lebens zu löschen, und die Kritik an der damit einhergehenden Gefahr für das kulturelle Erbe.

Beurteilung der Künste: Eine knappe Charakterisierung von Musik, Malerei, Poesie und Bildhauerkunst in ihrer Beziehung zur Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Betrachtungen über die Kunst: Eine systemische Betrachtung von Input- und Output-Prozessen bei Künstler und Betrachter im Kontext der Kunstschöpfung.

Die Frage nach einem Gott: Eine Reflexion über das Gottesbild, die Natur ohne Moral und das Problem der Theodizee angesichts des menschlichen Leids.

Aufbau und Beschaffenheit der Welt: Eine Abhandlung über "Formen statt Normen" und die Relativität von Sünde und Moral.

Trinitätslehre und die Stufen der Entwicklung alles Seienden: Eine kosmologische Betrachtung der Zahl "3" als ordnendes Prinzip und die drei Stufen der menschlichen Entwicklung.

Über die Selbstverwirklichung: Eine Erörterung über das Loslösen von gesellschaftlichen Zwängen zur Entfaltung persönlicher Werte.

Leben heißt Leiden: Eine existenzialistische Reflexion über das menschliche Schicksal, das Leiden als Grundzustand und die Hoffnung in der Liebe.

Die Erinnerung: Eine philosophische Betrachtung der Selektivität unseres Gedächtnisses und der Bedeutung des Vergessens.

Die Gespaltenheit des menschlichen Wesens: Eine Analyse der inneren und äußeren Ursachen, die den Menschen in ein wahres Selbst und ein Pseudo-Ich spalten.

Die Macht des Pseudo-Ichs über das wahre Selbst: Eine Vertiefung der Spaltungsthematik und die Beschreibung des Pseudo-Ichs als Anpassungsreaktion auf gesellschaftliche Ansprüche.

Fragestellung zu verschiedenen philosophischen Themen: Eine Sammlung von Reflexionen zu Themen wie Leben nach dem Tod, Freiheit und erstrebenswerten Idealen.

Theorie von den unzähligen Welten: Eine Überlegung zur subjektiven Isoliertheit jedes Menschen und der verbindenden Kraft der Liebe.

Über die Vergeblichkeit der Suche nach dem wahren Glück: Eine Kritik an der Verstrickung in gesellschaftliche Erfolgsmaßstäbe, die das wahre Glück unerreichbar machen.

Über die Frauen: Eine philosophische Würdigung der weiblichen Komplexität im Kontrast zum männlichen, oft zerstörerischen Prinzip.

Nonkonformismus im Gegenspiel zu gesellschaftlichen Regeln: Ein Plädoyer für individuelles Handeln, das sich nicht von fremden Moralvorstellungen beugen lässt.

Der Mensch – zur Arbeit verdammt oder zum Leben verurteilt?: Eine radikale Kritik am Erwerbszwang, der den Menschen von seinem eigentlichen Daseinszweck ablenkt.

Skizze eines utopischen Staatssystems: Ein Entwurf für eine vernunftbasierte Staatsform unter der Führung eines weisen Philosophenkönigs.

Das verlorene Paradies – Thema einer TV-Sendung vom 12.10.1998: Eine Reflexion über den Verlust der kindlichen Unschuld und die individuelle Suche nach einem "Ersatzparadies".

Die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies – Eindrücke nach dem Kinofilm “The Beach”: Eine Deutung menschlichen Handelns als Versuch, in einer unvollkommenen Welt Sinn zu stiften.

Methoden, um mit der Unvollkommenheit der Welt klarzukommen: Eine Gegenüberstellung von sozialem Engagement (Amegliorismus) und der Negierung des Willens (Bedürfnislosigkeit).

Persönliche Aufzeichnungen zur Frage nach dem Bösen: Eine Reflexion über das Interesse an der menschlichen Faszination für das Böse und die Abgründe der Gewalt.

Schlüsselwörter

Philosophie, Menschsein, Pseudo-Ich, Selbstverwirklichung, Weltbild, Gott, Leiden, Fortschritt, Nonkonformismus, Freiheit, Erkenntnis, Liebe, Trinität, Materie, Existenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesen philosophischen Betrachtungen grundsätzlich?

Die Texte setzen sich mit den Grundfragen des Menschseins auseinander, hinterfragen die Beziehung zwischen dem Einzelnen und seiner Umwelt und reflektieren die Suche nach einem tieferen Sinn jenseits gesellschaftlicher Konventionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Metaphysik, der Ethik, dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft sowie der Analyse psychologischer Strukturen wie dem "Pseudo-Ich" und der "Gespaltenheit des Menschen".

Was ist das primäre Ziel der philosophischen Ausführungen?

Das Ziel ist eine ehrliche Bestandsaufnahme des Daseins, die den Menschen dazu anregen soll, sein wahres Selbst von den gesellschaftlich oktroyierten Zwängen zu befreien und die Bedingungen der eigenen Existenz zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Verfasser?

Der Verfasser nutzt eine phänomenologisch geprägte, reflexive Methode, die eigene Beobachtungen und Erfahrungen mit philosophischen Konzepten verbindet, um zu einer subjektiven, aber existenziell begründeten Weltsicht zu gelangen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in philosophische Grundbetrachtungen (Gott, Welt, Erkenntnis), Analysen über die menschliche Natur (Leiden, Erinnerung, Ich-Spaltung) und Reflexionen über gesellschaftliche Phänomene (Arbeit, Rolle der Frau, utopische Staatsentwürfe).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Philosophie, Selbstverwirklichung, Pseudo-Ich, Weltbild, Gott, Leiden, Freiheit und die Suche nach dem wahren Selbst.

Wie definiert der Autor das "Pseudo-Ich" in diesem Kontext?

Das Pseudo-Ich ist eine vom Individuum entwickelte Identität, um den Erfordernissen und Ansprüchen der Außenwelt gerecht zu werden, was zur Verdrängung des wahren Wesenskerns und letztlich zum menschlichen Leiden führt.

Welche Bedeutung misst der Verfasser der "Arbeit" bei?

Der Autor steht der modernen Erwerbsarbeit kritisch gegenüber, da er sie als einen gesellschaftlich erzwungenen Tribut betrachtet, der den Menschen von seinem eigentlichen Zweck – der Selbstfindung – entfremdet.

Was genau versteht der Autor unter dem "Weder-Noch-Prinzip"?

Es handelt sich um ein Prinzip, das die Eindeutigkeit einer Frage ablehnt. Der Autor postuliert, dass die Wahrheit meist nicht in einer Alternative (Pro oder Contra), sondern "dazwischen" liegt, was auf den indischen Denker Nagarjuna zurückgeht.

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Details

Title
Philosophische Texte und Gedichte
Subtitle
Ausgewählt aus: "Persönliche Gedanken, Aufzeichnungen und philosophische Betrachtungen ab Januar 1988"
Author
Michael Krischak (Author)
Publication Year
2001
Pages
57
Catalog Number
V125088
ISBN (eBook)
9783640300341
ISBN (Book)
9783640305179
Language
German
Tags
Philosophische Texte Gedichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Krischak (Author), 2001, Philosophische Texte und Gedichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125088
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