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Von der 'Verborgenen Festung' zum Krieg der Sterne'

Veränderungen von Genre-Konventionen und Gender-Konstellationen bei der Übertragung von Kurosawas historischer Geschichte in Lucas Sternenepos

Title: Von der 'Verborgenen Festung' zum Krieg der Sterne'

Seminar Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Manon A. Priewisch (Author)

Film Science
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Die Geschichte von Luke Skywalker und seiner Schwester Leia Organa wird als eine der populärsten und vor allem erfolgreichsten Science Fiction- /Action- /Adventure- /Fantasy-Filme aller Zeiten beschrieben.Folglich verwundert es nicht, dass über jenen Film, der „Ende der 70er-Jahre zu einer Renaissance des Science-Fiction-Genre führte“ reihenweise diskutiert wird. Zum Beispiel wird in einigen Internetforen darüber diskutiert, woher George Lucas Elemente gestohlen und sich seinen KRIEG DER STERNE zusammengeflickt hat. Gewiss hat sich Lucas aus Filmen wie FLASH GORDON und 2001: A SPACE ODYSSEY sowie aus Westernfilmen, klassischen Filmen und sogar aus Märchen die nötigen Inspirationen geholt. Und ein Film aus dem Bereich der Klassiker prägte, laut Lucas, den KRIEG DER STERNE bedeutend: Akira Kurosawas DIE VERBORGENE FESTUNG.
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Vergleich der Genre- und Genderkonstellationen der beiden Filme und der Verschiebungen der Konstellationen bei der Übertragung von Kurosawas Geschichte in Lucas' Sternenepos.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Von der Verborgenen Festung zum Krieg der Sterne

II. Genre/Gender – Was ist das?

III. Von der Actionkomödie zum Science Fiction

IV. Weibsbilder – Von der Verborgenen Prinzessin zur Prinzessin der Sterne

V. Mannsbilder – Von Trotteln, Generälen und Jedis

VI. Abschließende Gedanken

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die transformationellen Prozesse von Genre-Konventionen und Gender-Konstellationen, indem sie Akira Kurosawas Film „Die verborgene Festung“ mit George Lucas’ „Krieg der Sterne“ vergleicht. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kurosawas historisches Vorbild als Basis für Lucas’ Science-Fiction-Epos diente und wie sich dabei die Rollenbilder sowie die narrative Struktur veränderten.

  • Analyse der hybriden Natur von Genre und Gender im Film
  • Vergleich der Rollenkonfigurationen und des triadischen Familienmusters
  • Untersuchung von Transformationsbewegungen zwischen Vorlage und Adaption
  • Kritische Betrachtung der männlichen und weiblichen Charakterdarstellungen

Auszug aus dem Buch

Deep Space.

The eerie blue-green planet of Aquilae slowly drifts into view. A small speck, orbiting the planet, glints in the light of a near by star.

Suddenly a sleek fighter-type spacecraft settles ominously into the foreground moving swiftly toward the orbiting speck. Two more fighters silently maneuver into battle formation behind the first and then three more craft glide into view. The orbiting speck is actually a gargantuan space fortress which dwarfs the approaching fighters. Fuel pods are jettisoned. The six fighters break off into a power dive attack on the huge fortress. Lazer bolts streak from the fighters creating small explosions on the complex surface of the fort. Return fire catches one of the fighters and it bursts into a million pieces. Another of the craft plows into a gun emplacement jutting from the fortress causing a hideous series of chain reaction explosions. The chaos of battle echoes through the vastness of space.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Von der Verborgenen Festung zum Krieg der Sterne: Einleitung in den Vergleich der beiden Filme und Erläuterung des Einflusses von Kurosawas Werk auf Lucas’ Entwürfe.

II. Genre/Gender – Was ist das?: Definition und theoretische Einordnung der beiden Leitkonzepte sowie Erörterung ihrer hybriden Wechselbeziehungen.

III. Von der Actionkomödie zum Science Fiction: Analyse der Transformation von Genre-Konventionen und der Einbettung verschiedener Gattungen in das Science-Fiction-Spektrum.

IV. Weibsbilder – Von der Verborgenen Prinzessin zur Prinzessin der Sterne: Gegenüberstellung der weiblichen Hauptfiguren und Analyse ihrer geschlechtsspezifischen Rollenverteilung sowie Entwicklung.

V. Mannsbilder – Von Trotteln, Generälen und Jedis: Untersuchung der männlichen Archetypen und deren Wandel von der japanischen Vorlage zum intergalaktischen Helden- bzw. Roboterkontext.

VI. Abschließende Gedanken: Resümee über die filmische Faszination der Abenteuermärchen und ihre zeitlose Bedeutung für unterschiedliche Zielgruppen.

Schlüsselwörter

Genre, Gender, Filmwissenschaft, Kurosawa, Lucas, Science-Fiction, Transformation, Rollenbilder, Triadisches Familienmuster, Analyse, Hybridität, Prinzessin, Jedi, Actionkomödie, Medienkulturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der filmischen Adaption und Transformation von Kurosawas „Die verborgene Festung“ zu George Lucas’ „Krieg der Sterne“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Interdependenz von Genre und Gender sowie die Frage, wie sich Erzählstrukturen und Charakterkonstellationen in diesem Übertragungsprozess verändern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll analysiert werden, inwiefern die Geschlechterrollen und Genre-Konventionen der Vorlage auf das moderne Science-Fiction-Epos übertragen und angepasst wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Filmanalyse auf Basis medienwissenschaftlicher und gendertheoretischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das triadische Familienmuster, die Transformation der männlichen und weiblichen Rollenbilder sowie die filmischen Muster der Heldenreise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Genre, Gender, Science-Fiction, Transformation und die spezifischen Rollentypen der Original- und Adaptionsfilme.

Wie verändert sich das Familienmuster in den beiden Filmen?

Die Arbeit zeigt auf, wie ein triadisches Familienmuster als "Ordnung gegen das Böse" fungiert und die Rollen innerhalb beider Filme neu besetzt oder durchkreuzt werden.

Welche Rolle spielt die Technik bei der Transformation der Soldaten?

Die Autorin stellt fest, dass durch die Uniformierung der Soldaten im Science-Fiction-Genre deren Individualität verloren geht, wodurch sie zu funktionalen "Gehorsamkeitsmaschinen" werden.

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Details

Title
Von der 'Verborgenen Festung' zum Krieg der Sterne'
Subtitle
Veränderungen von Genre-Konventionen und Gender-Konstellationen bei der Übertragung von Kurosawas historischer Geschichte in Lucas Sternenepos
College
University of Cologne  (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft)
Course
Genre und Gender
Grade
1,3
Author
Manon A. Priewisch (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V125099
ISBN (eBook)
9783640308033
ISBN (Book)
9783640306190
Language
German
Tags
Verborgenen Festung Krieg Sterne Genre Gender
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manon A. Priewisch (Author), 2008, Von der 'Verborgenen Festung' zum Krieg der Sterne', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125099
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