Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit besteht im 1.Teil darin, mögliche Marketingstrategien und Anwendungsmöglichkeiten bei Wohnungsunternehmen darzustellen. Chronologisch werden dabei zunächst die Bedeutung und Aufgabe des Immobilien-Marketings erläutert und auf die einzelnen Marketinginstrumente im Marketing-Mix eingegangen. Das zentrale 4. Kapitel bietet eine kurze Einführung in das Thema Kommunikationspolitik. Neben der Begriffsdefinierung und den Kommunikationszielen, werden die verschiedenen Einsatzformen der Kommunikationsinstrumente detailliert und mit Beispielen aus der Praxis dargestellt. Im nachfolgenden 5. Teil der Arbeit soll gezeigt werden, welche Potenziale das "Social Media Marketing" für die immobilienspezifische Kommunikationspolitik bietet. Dazu werden zunächst der Begriff mit seiner Bedeutung für die Immobilienwirtschaft sowie typische Ziele und Strategien erklärt. Anhand der Einsatzformen des Webs 2.0 werden relevante Trends im Social Media Marketing ausführlich dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2. Bedeutung und Aufgaben des Immobilien-Marketings in der Wohnungswirtschaft
2.1 Notwendigkeit des Immobilien-Marketing
2.2 Aufgaben und Ziele des Immobilien-Marketings
3. Der Weg von den 4 P's zu den 7 P's
3.1 Produktpolitik
3.2 Distributionspolitik
3.3 Preispolitik
3.4 Die neuen 3 P's im Dienstleistungsmarketing
4. Kommunikationspolitik
4.1 Begriffsdefinierung und Kommunikationsziele/-strategien
4.2 Beispiele der Kommunikationsinstrumente
4.2.1 klassische Werbung
4.2.2 Öffentlichkeitsarbeit / Public Relation
4.2.3 Baustellenmarketing bzw. POS-Marketing
4.2.4 Direktmarketing
4.3 Zwischenfazit
5. Social Media in der Immobilienbranche
5.1 Was heißt Social Media?
5.2 Bedeutung für die Wohnungswirtschaft
5.3 Social Media Ziele und Strategien
5.3.1 1. Ziel: Marketing
5.3.2 2. Ziel: PR
5.3.3 3. Ziel: Interne Kommunikation
5.3.4 4. Ziel: Verkauf und Service
5.4 Einsatzformen des Web 2.0 in der Wohnungswirtschaft
5.4.1 Blogs am Beispiel Twitter
5.4.2 Web-Apps
5.4.3 Videoportale am Beispiel YouTube und Flickr
5.4.4 Mieterlogins und Service-Portale
5.5 Facebook - das größte soziale Netzwerk
5.5.1 Erfahrungsbericht der Barmer Wohnungsbau AG in Wuppertal
5.5.2 Das Unternehmen meravis bei Facebook
5.5.3 Pro und Contra zu Facebook
5.6 Social Media Organisation
5.6.1 Wer übernimmt die neuen Aufgaben?
5.6.2 Zielgruppen für Social Media
5.6.3 Social Media Inhalte und Intensität
5.6.4 Social Media Guidelines
5.7 Zwischenfazit
6. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von professionellem Immobilien-Marketing in der heutigen Wohnungswirtschaft, wobei ein besonderer Fokus auf der Anwendung von klassischen Marketinginstrumenten sowie den wachsenden Potenzialen durch Social Media Marketing und Web 2.0-Technologien zur erfolgreichen Kundenbindung liegt.
- Wandel des Immobilienmarktes und Notwendigkeit von Marketingstrategien
- Der Marketing-Mix in der Immobilienwirtschaft (4 P's bis 7 P's)
- Instrumente der Kommunikationspolitik von klassischer Werbung bis POS-Marketing
- Einsatz und Organisation von Social Media in Wohnungsunternehmen
- Chancen und Risiken digitaler Netzwerke und deren Bedeutung für die Kundenkommunikation
Auszug aus dem Buch
4.2.1 klassische Werbung
Die klassische Werbung ist eine spezielle Form der Massenkommunikation, die mit Hilfe ausgewählter Medien einen großen Personenkreis erreichen soll. Darunter zählen z. B. Printmedien oder elektronische Medien. Zu den Printmedien gehören Zeitungsanzeigen oder Plakatwerbungen. Die elektronische Werbung umfasst Fernseh- oder Radiospots, wie z. B. Imagespots im Fahrgastfernsehen in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Anzeigen und Werbeinserate
Das häufig genutzte Werbemedium zur Immobilienvermarktung ist die Anzeige in Tages- oder Regionalzeitungen. Durch regionale Zeitungen wird eine hohe Abdeckung der Bevölkerung und daraus folgend der Zielgruppen erreicht. Die richtige Platzierung im Anzeigenteil ist entscheidend, um aktiv suchende Mieter oder Käufer anzusprechen. Die Anzeige sollte auffallend gestaltet sein, um sich von den "Anzeigenfriedhöfen" zu differenzieren und Wiedererkennung zu schaffen. "Um eine echte Einzigartigkeit zu gewährleisten, sollten alle Elemente einer Anzeige darauf ausgerichtet sein, durch Andersartigkeit die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen."
Werbetafeln, Plakate und Transparente
Mit Hilfe von Außenwerbung auf Plakaten sollen eine kurzfristige Aufmerksamkeit und Kontaktaufnahme hergestellt und der Bekanntheitsgrad bzw. das Image aufgebaut und gepflegt werden. Wichtig ist, je auffälliger und interessanter die Gestaltung, desto höher sind die Aufmerksamkeits- und Wiedererkennungseffekte.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Immobilien-Marketings und führt in die aktuelle Problemstellung ein, die durch stagnierende Märkte und veränderte Kundenansprüche geprägt ist.
2. Bedeutung und Aufgaben des Immobilien-Marketings in der Wohnungswirtschaft: Es wird erörtert, warum professionelles Marketing für Immobilienunternehmen heute unverzichtbar ist, um auf gesättigten Märkten erfolgreich zu agieren.
3. Der Weg von den 4 P's zu den 7 P's: Dieses Kapitel beschreibt die Erweiterung des klassischen Marketing-Mix um die Komponenten Personal-, Prozess- und Ausstattungspolitik im Kontext des Dienstleistungsmarketings.
4. Kommunikationspolitik: Hier werden die Ziele, Strategien und konkreten Instrumente der klassischen Kommunikationspolitik, wie Werbung, PR und Baustellenmarketing, detailliert dargestellt.
5. Social Media in der Immobilienbranche: Dieser Hauptteil analysiert die Potenziale von Social Media Marketing, erläutert konkrete Einsatzformen wie Web-Apps oder Facebook und diskutiert notwendige organisatorische Rahmenbedingungen.
6. Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel resümiert, dass persönlicher Kontakt und professionelles Marketing unverzichtbar bleiben, aber durch den strategischen Einsatz von Social Media gezielt ergänzt werden müssen.
Schlüsselwörter
Immobilien-Marketing, Wohnungswirtschaft, Marketing-Mix, Kommunikationspolitik, Social Media, Web 2.0, Kundenbindung, Immobilienvermarktung, Online-Marketing, Public Relation, Baustellenmarketing, Digitalisierung, Kundenorientierung, Werbestrategie, Marktpositionierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung moderner Marketingstrategien und Kommunikationsinstrumente innerhalb der Wohnungswirtschaft, um auf einem sich wandelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem klassischen Marketing-Mix, der strategischen Kommunikationspolitik, den Besonderheiten des Baustellenmarketings und den Möglichkeiten von Social Media Marketing.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Wohnungsunternehmen Anwendungsmöglichkeiten für Marketingstrategien aufzuzeigen, die von traditionellen Methoden bis hin zu modernen digitalen Ansätzen reichen, um Kunden gezielter anzusprechen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die bestehende Modelle wie den Marketing-Mix (4 P's zu 7 P's) und die Lasswell-Formel mit praktischen Beispielen aus der Branche verknüpft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der "klassischen" Marketinginstrumente und die detaillierte Analyse der Social Media Anwendung, einschließlich praktischer Erfahrungsberichte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Immobilien-Marketing, Wohnungswirtschaft, Kommunikationspolitik, Social Media, Kundenbindung und Digitalisierung.
Wie wichtig ist Social Media für kleine Wohnungsunternehmen laut der Arbeit?
Auch kleine Unternehmen können durch gezielte Fanpages und Web-Apps ihre Öffentlichkeitswirkung und Reichweite deutlich steigern, sofern eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet ist.
Welche Rolle spielt die Kommunikation auf "Augenhöhe"?
Diese ist entscheidend, da Unternehmen in sozialen Netzwerken nicht als anonyme Marke kommunizieren, sondern authentisch als Menschen auftreten müssen, um Vertrauen bei den Kunden aufzubauen.
- Quote paper
- Susan van Dalen (Author), 2012, Alles Social? Immobilien-Marketing in der Wohnungswirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1251350