Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Pädagogische (Reform-)Konzepte und ihre Bedeutung für das allgemeine Schulwesen

Titel: Pädagogische (Reform-)Konzepte und ihre Bedeutung für das allgemeine Schulwesen

Seminararbeit , 2003 , 22 Seiten , Note: 2

Autor:in: Anne Kaufmann (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Ausarbeitung will ich mich mit den Unterschieden der Elternarbeit an Freien Alternativschulen und staatlichen Schulen beschäftigen.
Bevor ich jedoch näher auf dieses Thema eingehen werden, wird zunächst die Entwicklung der Freien Alternativschulen dargestellt. Es ist für das weitere Verständnis wichtig, die Entwicklungsgeschichte zu kennen, da sie sich auf das gesamte Schulprogramm von Freien Alternativschulen bezieht.
Anschließend wird auf die Didaktik und Pädagogik von Freien Alternativschulen eingegangen. „Die Schule sollte für das Kind da sein. In den Reformpädagogiken gilt, jedes einzelne Kind so gut wie möglich zu fördern, zu unterstützen und zu fordern“.
Im Anschluss daran wird die Elternarbeit erörtert. Hierzu soll ein Vergleich zu staatlichen Schulen gezogen werden, um die Unterschiede zur Elternarbeit an Freien Alternativschulen hervorzuheben und deren Besonderheiten heraus zu arbeiten. Einleitend hierzu lässt sich sagen, dass in den Freien Alternativschulen eine freiwillige Gemeinschaft von Kindern, Lehrern und Eltern gewünscht wird, denn nur wenn alle Beteiligten gemeinsam Verantwortung für die Entwicklungsprozesse übernehmen, können für alle Aufgabenfelder der Freien Alternativschulen Lösungen gefunden werden.
Abschließend sollen die Stärken und Schwächen im Programm der Freien Alternativschulen ausgearbeitet werden, bevor die Arbeit mir einem Schlusswort beendet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Entwicklung der Freien Alternativschulen

2.2. Didaktik der Freien Alternativschulen

2.3. Pädagogik der Freien Alternativschulen

2.4 Elternarbeit an Freien Alternativschulen

2.5 Stärken und Schwächen im Schulprogramm von Freien Alternativschulen

3. Schluss/ Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die konzeptionellen Unterschiede in der Elternarbeit zwischen Freien Alternativschulen und staatlichen Regelschulen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit sich die Einbindung der Eltern in den pädagogischen Alltag sowie die Erwartungshaltung an die Elternschaft zwischen diesen beiden Schultypen unterscheidet.

  • Historische Entwicklung und Genese der Freien Alternativschulen
  • Didaktische Konzepte und Prinzipien des Lernens an Alternativschulen
  • Pädagogisches Menschenbild und Demokratieverständnis in Alternativschulen
  • Strukturen und Formen der elterlichen Mitgestaltung und Verantwortung
  • Vergleichende Analyse der Lernumgebungen und Mitwirkungskultur

Auszug aus dem Buch

2.4 Elternarbeit an Freien Alternativschulen

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass Elternarbeit an allen Institutionen wichtig und wertvoll ist. Dabei ist es egal, ob es sich um eine staatliche Schule oder eine Freie Alternativschule handelt. Basis einer erfolgreichen Arbeit an Schulen ist das kontinuierliche Zusammenwirken mit den Eltern. Tatsächlich gibt es aber große Unterschiede betreffend der Elternarbeit. In Freien Alternativschulen ist der Umfang der Elternarbeit wesentlich höher als bei staatlichen Schulen. Bevor darauf genauer eingegangen wird, soll zunächst erst mal die Elternarbeit im Allgemeinen vorgestellt werden.

Obwohl bei Lehrern und Eltern ein Unbehagen gegenüber der anderen Partei herrschen kann, da man die eigene Kompetenz unterschätzt. Doch gerade um der Schüler Willen, muss dieses Unbehagen überwunden werden und ein Verhältnis des gegenseitigen Vertrauens und Respekts entstehen. Diese intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrer ist dringend nötig, damit das Kind keinen Bruch zwischen Elternhaus und Institution Schule erlebt.

Aber nicht nur die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern, sondern auch unter den Eltern selbst gehört dazu, einen solchen Bruch zu vermeiden. Des Weiteren ist es von großer Wichtigkeit, dass die Eltern einen offenen Einblick in die pädagogische Arbeit der Institution erhalten. Das bedeutet unter anderem, dass Lehrer nach dem Schulgesetz verpflichtet sind nicht nur zu bilden, sondern auch zu erziehen. Dieser Erziehungsauftrag ist sogar höher anzusehen. Deshalb haben die Eltern auch den Anspruch, über diesen Erziehungsauftrag an ihrem Kind genauer informiert zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Elternarbeit an Freien Alternativschulen im Vergleich zu staatlichen Institutionen ein und umreißt den Aufbau der Arbeit.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln, die didaktischen Ansätze und das pädagogische Menschenbild der Alternativschulen sowie die spezifische Ausgestaltung der Elternmitarbeit.

2.1. Entwicklung der Freien Alternativschulen: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte der Bewegung, die von den 1960er Jahren bis in die Zeit der Wiedervereinigung in vier Generationen gegliedert wird.

2.2. Didaktik der Freien Alternativschulen: Hier werden die organisatorischen Aspekte des Schulalltags, wie jahrgangsübergreifende Gruppen und die Abkehr vom klassischen Frontalunterricht, dargelegt.

2.3. Pädagogik der Freien Alternativschulen: Dieses Kapitel behandelt das kritisch-rationale Menschenbild und die Ziele der Selbstregulierung und Demokratieerziehung.

2.4 Elternarbeit an Freien Alternativschulen: Der Abschnitt untersucht den hohen Stellenwert der Elternschaft als Mitgestalter und "Hausherren" der Schule im Gegensatz zur eher passiven Rolle an staatlichen Schulen.

2.5 Stärken und Schwächen im Schulprogramm von Freien Alternativschulen: Hier werden die Chancen durch Freiräume gegen die Risiken wie mögliche Überforderung der Kinder oder Auswirkungen der Gruppengröße abgewogen.

3. Schluss/ Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert, dass eine engere Einbindung der Eltern auch für staatliche Schulen ein Gewinn sein könnte.

Schlüsselwörter

Freie Alternativschulen, Elternarbeit, Reformpädagogik, Selbstregulierung, Alltagsdemokratie, Schulprogramm, Partizipation, Bildungsfähigkeit, Schulentwicklung, Demokratieerziehung, Lernumgebung, Erziehungsauftrag, Ganzheitliche Bildung, Kooperation, Schulalltag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede in der Elternarbeit zwischen Freien Alternativschulen und staatlichen Schulen unter Berücksichtigung pädagogischer Konzepte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie der Alternativschulen, deren didaktischen Methoden, dem Demokratieverständnis sowie der aktiven Mitverantwortung der Eltern.

Was ist die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, wie und warum sich die Einbindung der Eltern in Freien Alternativschulen von der üblichen Praxis an staatlichen Schulen unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um pädagogische Theorien und Konzepte der Alternativschulpädagogik systematisch aufzuarbeiten und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Entwicklungsgeschichte, die Didaktik, die pädagogische Grundhaltung sowie eine kritische Betrachtung der Stärken und Schwächen des Schulprogramms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Elternarbeit, Selbstregulierung, Reformpädagogik und Partizipation definieren.

Warum wird der Begriff "Alltagsdemokratie" verwendet?

Dieser Begriff beschreibt, dass demokratische Prozesse und Mitspracherechte nicht nur theoretisch vermittelt, sondern täglich im Schulalltag praktisch gelebt werden.

Wie stehen die Eltern zur Schule?

An Freien Alternativschulen sind Eltern nicht bloße Erziehungsberechtigte, sondern aktive Partner, die oft Verantwortung für organisatorische Bereiche und die pädagogische Ausrichtung übernehmen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pädagogische (Reform-)Konzepte und ihre Bedeutung für das allgemeine Schulwesen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Note
2
Autor
Anne Kaufmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V125187
ISBN (eBook)
9783640308552
ISBN (Buch)
9783640306664
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogische Bedeutung Schulwesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Kaufmann (Autor:in), 2003, Pädagogische (Reform-)Konzepte und ihre Bedeutung für das allgemeine Schulwesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125187
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum