Beispiel eines Hospitationspraktikumprotokolls - insbesondere für Lehrämter


Praktikumsbericht / -arbeit, 2009

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorüberlegungen.
1.1 Vorstellen und Gedanken zur Erkundungsaufgabe
1.2 Vorstellen und Gedanken zur Beobachtungsaufgabe
1.3 Vorstellen des Praktikumsortes

2. Inhalte zur Durchführung des Praktikums
2.1 Erkundungsaufgabe – Medienausstattung des Praktikumsortes
2.2 Charakterisierung der Praktikumsklasse
2.3 Beobachtungsaufgabe - Untersuchung der Häufigkeit von Sozialformen
2.4 Auswertung der Untersuchung

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Anhang
- statistische Auswertung zur Beobachtungsaufgabe
- Hospitationsprotokolle
- tabellarische Übersicht der Durchführung von Hospitationen und weiteren Aktivitäten

1. Vorüberlegungen

Im Rahmen meines Lehramtsstudiums gehe ich ins Orientierungspraktikum an das XY-Gymnasium in XX. Das Praktikum hat eine Dauer von 14 Tagen.

In meinem Praktikumsbericht, will ich anhand einer Erkundungsaufgabe und einer Beobachtungsaufgabe, Forschungen zu meinen Interessengebieten anstellen und deren Ergebnisse auswerten.

1.1 Vorstellen und Gedanken zur Erkundungsaufgabe

In meiner Erkundungsaufgabe werde ich erforschen, über welche Medienausstattung mein Praktikumsplatz verfügt und welche Gedanken sich die Schule um dieses Thema macht.

Da Medien einen immer wachsenden Wert in der Gesellschaft haben, lautet meine Untersuchungsfrage:

Welche Medien, welche Technik steht den Schülern und den Lehrern zur Verfügung, um den Unterricht und den Schulalltag spannend zu gestalten?

Und welche Möglichkeiten haben Schüler, sich selbst über gewisse Themen zu informieren oder bestimmte Themen selbst zu recherchieren?

1.2 Vorstellen und Gedanken zur Beobachtungsaufgabe

Die Unterrichtsgestaltung, insbesondere die Sozialformen, werden Gegenstand meiner Beobachtungsaufgabe sein.

Ich möchte untersuchen, welche Sozialformen von den Lehrern bevorzugt eingesetzt werden und ob ich eine eventuelle Entwicklung bzw. Unterschiede gegenüber meinen eigenen Schulerfahrungen feststellen kann.

Mit besonderer Besinnung auf die Sozialform – Frontalunterricht, werde ich meine Ergebnisse auswerten.

Die Hauptfrage, mit der ich mich in meinem Praktikumsbericht unter meiner Beobachtungsaufgabe befasse lautet:

Haben die Lehrerinnen und Lehrer auf Kritik an dem Frontalunterricht reagiert und haben die Unterrichtsmethoden/Sozialformen demzufolge angepasst und den Frontalunterricht reduziert oder durch andere Sozialformen ersetzt?

1.3 Vorstellen des Praktikumsortes

Der Ort meines Praktikums ist das XY-Gymnasium in XX.

Das Gebäude wirkt frisch saniert und der Schulhof ist gerade dabei neu angelegt zu werden. Man spürt sofort, dass die Schule mit der Zeit gehen und sich modern präsentieren will.

Das XY-Gymnasium hat einen richtigen Campus. Schulgebäude, Sportplatz und Sporthalle befinden sich sehr nah beieinander. Die Schüler können alle wichtigen Gebäude somit schnell und sicher erreichen.

Statistiken, die ich von dem Schulleiter erhalten habe legen dar, dass 702 Schüler (358 Jungen und 330 Mädchen) zur Zeit das XY-Gymnasium besuchen. 14 Schüler davon sind Migranten, die aber in Deutschland geboren wurden. Die Schüler kommen entweder aus XX selbst, oder aus den Dörfern in der Umgebung. Die Schule beschäftigt 55 Lehrer und das Durchschnittsalter liegt bei ca. 50 Jahren.

Aus dem Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter geht hervor, dass die Schule eine sehr offene Schule ist. Wir als Studenten können jeden Raum betreten und ihn uns anschauen. Auch Veranstaltung wie zum Beispiel Schulkonferenzen sind für jeden zugänglich, sodass sogar die Eltern dabei sein und sich ein Bild machen können. Auch sie haben die Chance Ideen mit einzubringen.

Das XY-Gymnasium ist bemüht Begabtheit und Fleiß zu fördern. So gibt es ,so genannte, Leistungsprofilklassen ab dem 5. Jahrgang.

Der Unterricht findet in Blöcken statt. Ein Block hat das Zeitvolumen von zwei normalen Unterrichtsstunden.

Mein Eindruck der Schule ist sehr gut.

2. Inhalte zur Durchführung des Praktikums

2.1 Erkundungsaufgabe – Medienausstattung des Praktikumsortes

Welche Medien, welche Technik steht den Schülern und den Lehrern zur Verfügung, um den Unterricht und den Schulalltag spannend zu gestalten?

Und welche Möglichkeiten haben Schüler, sich selbst über gewisse Themen zu informieren oder bestimmt Themen selbst zu recherchieren? , ist das Thema, mit dem ich mich innerhalb der Erkundungsaufgabe auseinandersetzen will.

Eine kurze Frage, auf die ich dabei zuvor eingehen werde lautet: Was sind Medien?

Nach Recherchen in vielen Lexika zitiere ich die Begriffserklärung des Lexikons der Bundeszentrale für Politische Bildung: „Medien ist ein Sammelbegriff für alle audiovisuellen Mittel und Verfahren zur Bearbeitung von Informationen, Bildern, Nachrichten etc. Zu den Massen-Medien zählen insbesondere die Presse (Zeitungen, Zeitschriften), der Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen) und in zunehmendem Maße auch das Internet.“ (www.bpb.de/ Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 4., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2006.)

Viele Menschen, vor allem die jüngere Generation findet immer größer werdende Begeisterung in Medien und der Technik. Bildschirme, Multimedia und spielerische Interaktionen fesseln die Schüler auf der ganzen Welt.

Will man ihr Interesse für eine Sache wecken, kommt man meist nicht umher, einige Medien mit einzubeziehen. Warum auch nicht. Die meisten sind innovativ und einige sind auch tatsächlich nützlich und pädagogisch wertvoll.

Man nehme die Fremdsprachentrainer. Mit so einer Software für den PC kann man auf eine Abenteuerreise gehen, man sieht Filme zum Thema, Bilder und hört die Sprache. Verschiedene Situationen werden simuliert, bei denen man seine Kenntnisse erweitern und anwenden kann, man lernt und hat sogar Spaß dabei. Vorbei scheinen die Tage, wo man mit der Tabelle versucht, sich schmerzhaft die Vokabeln ins Gedächtnis zu bringen.

Die Methoden der Dozenten der Universität XX schon sehr gut geeignet.

Mit Hilfe von Laptop, Powerpoint und Beamer kann man nun im Unterricht bestaunen, was sonst bisher nur Geschäftsleute erfolgreicher Firmen erleben durften. In bunten Farben kommen die Informationen auf die Leinwand, wichtige Dinge sind animiert und bleiben dadurch im Gedächtnis. Bilder und Filme sorgen für eine Auflockerung der Anspannung und Konzentration und tragen dazu bei, dass man sich für den Unterrichtsstoff interessiert und aufmerksam ist. Durch diese Art von Unterricht bleiben viele Informationen in den Köpfen.

Ich möchte erkundschaften, ob moderne Medien bzw. Technik wie PC's und Beamer auch im XY-Gymnasium genutzt werden, oder ob die Schule immer noch nur auf die traditionellen Mittel, wie Overheadprojektor und Tafel, wert legt. Zudem will ich herausfinden, ob die Schüler auch Zugang zum Internet haben und wie das Gymnasium den Umgang mit diesem, teilweise in der Schule doch riskantem, Medium regelt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Beispiel eines Hospitationspraktikumprotokolls - insbesondere für Lehrämter
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Einfürhrung in die Schulpädagogik mit Orientierungspraktikum
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V125232
ISBN (eBook)
9783640893874
ISBN (Buch)
9783640894079
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine gut strukturierte Beispielarbeit, mit deren Hilfe man seine eigene Arbeit gestalten kann und sich an wissenschaftlichen Statistiken orientieren kann.
Schlagworte
beispiel, hospitationspraktikumprotokolls, lehrämter
Arbeit zitieren
Stefan Franke (Autor), 2009, Beispiel eines Hospitationspraktikumprotokolls - insbesondere für Lehrämter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125232

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