1. Vorüberlegungen
Im Rahmen meines Lehramtsstudiums gehe ich ins Orientierungspraktikum an das XY-Gymnasium in XX. Das Praktikum hat eine Dauer von 14 Tagen.
In meinem Praktikumsbericht, will ich anhand einer Erkundungsaufgabe und einer Beobachtungsaufgabe, Forschungen zu meinen Interessengebieten anstellen und deren Ergebnisse auswerten.
1.2 Vorstellen und Gedanken zur Erkundungsaufgabe ________________
In meiner Erkundungsaufgabe werde ich erforschen, über welche Medienausstattung mein Praktikumsplatz verfügt und welche Gedanken sich die Schule um dieses Thema macht.
Da Medien einen immer wachsenden Wert in der Gesellschaft haben, lautet meine Untersuchungsfrage:
Welche Medien, welche Technik steht den Schülern und den Lehrern zur Verfügung, um den Unterricht und den Schulalltag spannend zu gestalten?
Und welche Möglichkeiten haben Schüler, sich selbst über gewisse Themen zu informieren oder bestimmte Themen selbst zu recherchieren?
1.1 Vorstellen und Gedanken zur Beobachtungsaufgabe _______________
Die Unterrichtsgestaltung, insbesondere die Sozialformen, werden Gegenstand meiner Beobachtungsaufgabe sein.
Ich möchte untersuchen, welche Sozialformen von den Lehrern bevorzugt eingesetzt werden und ob ich eine eventuelle Entwicklung bzw. Unterschiede gegenüber meinen eigenen Schulerfahrungen feststellen kann.
Mit besonderer Besinnung auf die Sozialform – Frontalunterricht, werde ich meine Ergebnisse auswerten.
Die Hauptfrage, mit der ich mich in meinem Praktikumsbericht unter meiner Beobachtungsaufgabe befasse lautet:
Haben die Lehrerinnen und Lehrer auf Kritik an dem Frontalunterricht reagiert und haben die Unterrichtsmethoden/Sozialformen demzufolge angepasst und den Frontalunterricht reduziert oder durch andere Sozialformen ersetzt? [...]
Inhaltsverzeichnis
1. Vorüberlegungen
1.1 Vorstellen und Gedanken zur Erkundungsaufgabe
1.2 Vorstellen und Gedanken zur Beobachtungsaufgabe
1.3 Vorstellen des Praktikumsortes
2. Inhalte zur Durchführung des Praktikums
2.1 Erkundungsaufgabe – Medienausstattung des Praktikumsortes
2.2 Charakterisierung der Praktikumsklasse
2.3 Beobachtungsaufgabe - Untersuchung der Häufigkeit von Sozialformen
2.4 Auswertung der Untersuchung
3. Fazit
4. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, im Rahmen eines Orientierungspraktikums die Mediensituation an einem Gymnasium zu erfassen sowie die praktische Anwendung von Sozialformen im Unterricht kritisch zu hinterfragen und zu analysieren.
- Erfassung der technischen Medienausstattung am XY-Gymnasium
- Analyse der zukünftigen Medienentwicklung an der Schule
- Soziale Charakterisierung einer 8. Klasse
- Untersuchung der Häufigkeit und Verteilung von Sozialformen im Unterricht
- Vergleich der beobachteten Unterrichtspraxis mit erziehungswissenschaftlichen Theorien
Auszug aus dem Buch
Beobachtungsaufgabe -Untersuchung der Häufigkeit von Sozialformen
„Haben die Lehrerinnen und Lehrer auf die Kritik an dem Frontalunterricht reagiert und haben die Unterrichtsmethoden/Sozialformen demzufolge angepasst und den Frontalunterricht reduziert, oder durch andere Sozial-formen ersetzt?“ ist die Frage, mit der ich mich innerhalb der Beobachtungsaufgabe beschäftigt habe.
Um den Unterricht stimmungsvoll, wirkungsvoll und informativ zu gestalten, bzw. in Szene zu setzen, ist es notwendig den Unterricht zu strukturieren. Die Unterrichtsmethoden sind meiner Ansicht nach, das Herzstück des Unterrichts. Sie entscheiden, ob man den Schüler für den Stoff begeistern kann, ob man sein Interesse dafür regen kann, oder ob der Schüler von den Unterrichtsthemen gelangweilt ist, sich überhaupt nicht dafür interessiert und demzufolge im Unterricht auch nichts aufnimmt.
Die Unterrichtsmethoden werden stark diskutiert. Zu den Unterrichtsmethoden zählen natürlich auch die Sozialformen. Die Schüler in Deutschland sind nicht besonders gut. Die Leistungen sinken von Jahr zu Jahr. Dank Pisa und Co., kennen wir Deutschlands Platz auf der Bildungsskala.
Wenn es um Unterrichtsmethoden, spezieller, um die Sozialformen des Unterrichts geht, dann steht der Frontalunterricht schon seit einiger Zeit, in wissenschaftlichen Diskussionen, in der Kritik. Einseitiges Beschallen der Schüler führe zur Überforderung des Mitdenkens und die Schüler würden abschalten und an dem Unterricht nur noch passiv teilnehmen. Auch solle er deswegen bei den Schülern so gut wie gar keine Informationen verinnerlichen und festigen können.
Zu meiner Schulzeit war es wirklich zu 70% der Frontalunterricht, der den Unterricht der Lehrer formte. Ich werde nun analysieren, ob sich der Frontalunterricht reduziert hat und welche Sozialformen nun mehr zum Einsatz kommen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorüberlegungen: Einführung in das Praktikum am XY-Gymnasium sowie Erläuterung der Forschungsfragen zur Medienausstattung und zu den Sozialformen.
2. Inhalte zur Durchführung des Praktikums: Detaillierte Darstellung der Medieninfrastruktur, Beschreibung der untersuchten Klasse 8a und Auswertung der beobachteten Sozialformen.
3. Fazit: Reflexion der gewonnenen Erfahrungen und persönliche Schlussfolgerungen für die zukünftige Gestaltung des eigenen Unterrichts.
4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literaturquellen und Online-Referenzen.
Schlüsselwörter
Orientierungspraktikum, Medienausstattung, Unterrichtsmethoden, Sozialformen, Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einzelarbeit, Schulpädagogik, Medienkompetenz, Unterrichtsgestaltung, Klassencharakterisierung, Hospitation, Lernsoftware, Schulerfahrungen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert ein 14-tägiges Orientierungspraktikum an einem Gymnasium und untersucht dort die Medienausstattung sowie die Verteilung verschiedener Sozialformen im Unterricht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Ausstattung der Schule, der sozialen Zusammensetzung einer Schulklasse sowie der Anwendung und Kritik von Sozialformen wie Frontalunterricht und Gruppenarbeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, durch eigene Beobachtungen und Recherchen zu ergründen, ob moderne Medien genutzt werden und ob die Unterrichtsmethoden auf die wissenschaftliche Kritik am Frontalunterricht reagiert haben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf empirischer Beobachtung des Unterrichts, Protokollierung sowie auf Gesprächen mit Lehrkräften und dem Schulleiter.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Es werden der technische Zustand der Schule, die Pläne zur Medienentwicklung, die Struktur der Klasse 8a und eine statistische Auswertung der beobachteten Unterrichtsminuten hinsichtlich der Sozialformen analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Frontalunterricht, Methodenvielfalt, Medienkompetenz und Schulpädagogik geprägt.
Wie bewertet der Autor den Einsatz von Medien an der Schule?
Der Autor ist mit der Ausstattung zufrieden, merkt jedoch kritisch an, dass die Schüler zu wenig in ihrer Internetnutzung während des Unterrichts eingeschränkt werden.
Wie reagieren die Lehrer auf die Kritik am Frontalunterricht?
Laut der Beobachtungen des Autors haben die Lehrkräfte ihre Unterrichtsstruktur kaum angepasst; der Frontalunterricht dominiert weiterhin in einem hohen Maße.
Welchen Einfluss hat die Lehrpersönlichkeit auf die Klasse?
Der Autor stellt fest, dass ruhige Lehrer mit einer festen Unterrichtsführung weniger Probleme mit der Disziplin oder Lautstärke der Klasse haben als unsichere Lehrkräfte.
Was ist das Hauptergebnis zur Verteilung der Sozialformen?
Von 1711 hospitierten Minuten entfielen 956 Minuten auf den Frontalunterricht, was verdeutlicht, dass alternative Sozialformen im beobachteten Zeitraum nur selten zum Einsatz kamen.
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- Stefan Franke (Autor), 2009, Beispiel eines Hospitationspraktikumprotokolls - insbesondere für Lehrämter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125232