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Lernende Organisationen. Ein Instrument zur Steigerung des Unternehmenserfolgs?

Titel: Lernende Organisationen. Ein Instrument zur Steigerung des Unternehmenserfolgs?

Studienarbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marius Utz (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung eines Konzepts zur Organisationsentwicklung im Wissenszeitalter: die „Lernende Organisation“ als Instrument zur Steigerung des Unternehmenserfolgs. Die lernende Organisation beschreibt einen Idealzustand der Anpassungs- und Innovationsfähigkeit von Organisationen an die hohe Komplexität der Anforderungen am Markt. Dieses Konzept definiert nach Senge einen systemischen Ansatz von kontinuierlichem und organisationalem Lernen und gilt als Leitstern einer sich stetig entwickelnden Organisation. Organisationales Lernen ist integraler Bestandteil der lernenden Organisation und oberstes Ziel eines nachhaltigen Wissensmanagements in Unternehmen.

In der Arbeit wird zunächst der Begriff der lernenden Organisation erläutert. Nachgelagert werden die Theorien von Argyris und Schön (2018) zu organisationalem Lernen sowie von Senge (2017) zu den fünf Disziplinen einer lernenden Organisation dargelegt und mit der Begriffsbildung der lernenden Organisation verknüpft. Im anschließenden Fallbeispiel erfolgt die praxisnahe Konzeptionierung der theoretischen Grundlagen im Rahmen des PDCA-Zyklus, der zur kontinuierlichen Verbesserung von Unternehmensprozessen in einem Kaizen-Team angewendet wird. Die sich hieraus entwickelnden Potenziale einer lernenden Organisation zur Steigerung des Unternehmenserfolgs werden danach auf Anforderungen an Mitarbeitende und Führungskräfte geprüft. Abschließend erfolgt die kritische Auseinandersetzung mit Limitationen, Lernhemmnissen und Widerständen der Mitarbeitenden als potenzielle Störfaktoren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriff der Lernenden Organisation

2.2 Die Ebenen des organisationalen Lernens nach Argyris und Schön

2.3 Die Disziplinen einer Lernenden Organisation nach Senge

2.4 Lernende Organisation und Unternehmenserfolg

3 Fallbeispiel Lernende Organisation

3.1 Der PDCA-Zyklus im Unternehmen

3.2 Umsetzung der Lernenden Organisation

3.3 Anforderungen an Mitarbeitende und Führungskräfte

3.4 Limitationen, Lernhemmnisse und Widerstände der Mitarbeitenden

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept der "Lernenden Organisation" als Instrument zur Organisationsentwicklung und zur Steigerung des Unternehmenserfolgs. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie durch organisationale Lernprozesse, insbesondere unter Anwendung des PDCA-Zyklus, eine höhere Anpassungs- und Innovationsfähigkeit in einem komplexen Marktumfeld erreicht werden kann.

  • Grundlagen des organisationalen Lernens nach Argyris, Schön und Senge
  • Methodische Verknüpfung von Wissensmanagement und Lernprozessen
  • Praxisnahe Konzeptionierung mittels PDCA-Zyklus in Kaizen-Teams
  • Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeitende zur Förderung einer Lernkultur
  • Kritische Analyse von Lernbarrieren und systemischen Widerständen

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Ebenen des organisationalen Lernens nach Argyris und Schön

Argyris und Schön legten im Jahr 1978 mit ihrem Ansatz des organisationalen Lernens den Grundstein für die Weiterentwicklung aller Lerntheorien (vgl. Franken/Franken, 2020, S. 199) und definierten eine praxisorientierte Methode, welche den Begriff des organisationalen Lernens greifbar macht. Die Theorie kann auf alle Lernebenen von organisationalem Lernen (Individuum, Team, Organisation) übertragen werden (siehe 2.1). Organisationales Lernen wird durch organisationales Handeln erzeugt, welches als „individuelles, durch bestimmte organisatorische Rollen geleitetes Handeln“ (ebd.) bezeichnet wird.

Argyris und Schön ((vgl. ebd.) nach (Argyris/Schön, 2008)) beschrieben zwei Handlungstheorien für Organisation und Mitarbeiter: die vertretene Handlungstheorie der Organisation (Führungsleitbild) und die handlungsleitende Theorie (tatsächlich angewendete Theorie der Mitglieder). Aus dem Beobachten der vertretenden Handlungstheorie entwickeln Mitglieder der Organisation ein jeweils eigenes Bild als handlungsleitende Theorie. Sie ist im Gegensatz zur vertretenen Handlungstheorie der Organisation implizit. Aus der Differenz zwischen vertretener Handlungstheorie (Führungsleitbild) und den Ergebnissen der handlungsleitenden Theorie entsteht organisationales Lernen. Dort wird die handlungsleitende Theorie des Mitglieds an die vertretene Handlungstheorie der Organisation angepasst. Dies geschieht durch drei verschiedenen Typen (siehe Abbildung 1). ((vgl. Franken/Franken, 2020, S. 199) nach (Argyris/Schön, 2008))

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz von Wissensmanagement und definiert das Ziel, die Lernende Organisation als Instrument zur Steigerung der Innovationsfähigkeit zu untersuchen.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten und theoretischen Modelle zum organisationalen Lernen nach Argyris, Schön und Senge theoretisch fundiert und verknüpft.

3 Fallbeispiel Lernende Organisation: Das theoretische Konzept wird anhand eines praxisnahen Szenarios unter Anwendung des PDCA-Zyklus in Kaizen-Teams konkretisiert und kritisch analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Lernende Organisation als Vision eines Idealzustands, der durch kontinuierliches Lernen und kulturelle Ausrichtung maßgeblich zum Erfolg beitragen kann.

Schlüsselwörter

Lernende Organisation, organisationales Lernen, Wissensmanagement, PDCA-Zyklus, Kaizen-Team, Single-Loop-Learning, Double-Loop-Learning, Deutero-Lernen, Senge, Argyris, Schön, Führungskultur, Systemdenken, Wissensbasis, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept der "Lernenden Organisation" als ein Managementmodell, mit dem Unternehmen ihre Anpassungs- und Innovationsfähigkeit in sich schnell wandelnden Märkten durch systematisches Lernen erhöhen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den verschiedenen Lerntheorien innerhalb von Organisationen, der Rolle von Wissensmanagement, sowie der praktischen Umsetzung dieses Lernkonzepts in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Lernenden Organisation als Instrument zur Steigerung des Unternehmenserfolgs und die Frage, wie ein solcher Idealzustand in einem Unternehmensumfeld konzeptionell implementiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die durch eine Fallbeispiel-Analogie ergänzt wird, in der das Modell der Lernenden Organisation mit dem PDCA-Zyklus zur Prozessverbesserung verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Modelle von Argyris/Schön und Senge erläutert. Anschließend folgt ein Fallbeispiel zur Umsetzung in Kaizen-Teams sowie eine Analyse der Anforderungen an das Personal und potenzieller Lernwiderstände.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Lernende Organisation, organisationales Lernen, PDCA-Zyklus, Wissensmanagement und die fünf Disziplinen nach Senge.

Wie unterscheidet sich "Single-Loop" von "Double-Loop-Learning"?

Single-Loop-Learning ist adaptives Lernen, bei dem nur der Prozess innerhalb bestehender Ziele optimiert wird. Double-Loop-Learning hingegen hinterfragt die Ziele selbst und führt zu einem innovativen Wandel der Strategie.

Warum wird das Konzept der Lernenden Organisation als "Utopie" bezeichnet?

Die Arbeit ordnet das Konzept als Vision eines Idealzustands ein, der in einer komplexen, realen Unternehmenswelt nie vollumfänglich "fertiggestellt" werden kann, sondern einen dauerhaften Entwicklungsprozess darstellt.

Welche Rolle spielt der PDCA-Zyklus im Kontext des Lernens?

Der PDCA-Zyklus dient als Motor für die kontinuierliche Verbesserung; bei konsequenter Anwendung auf Managementebene ermöglicht er den Wechsel von rein adaptivem Lernen hin zu innovativem, organisationalem Lernen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernende Organisationen. Ein Instrument zur Steigerung des Unternehmenserfolgs?
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
AST81
Note
1,0
Autor
Marius Utz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1252544
ISBN (eBook)
9783346686725
ISBN (Buch)
9783346686732
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernen Organisation Lernende Organisation organisationales Lernen Argyris und Schön Senge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marius Utz (Autor:in), 2022, Lernende Organisationen. Ein Instrument zur Steigerung des Unternehmenserfolgs?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1252544
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Leseprobe aus  21  Seiten
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