Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen Praxisbericht. Die alltäglichen Interessen der Kinder werden aufgenommen und es wird ihnen durch die geplante Lernsituation die Möglichkeit gegeben, ihre Fantasie einzusetzen, ihr Interesse nach dem Formen von Gegenständen und das Gestalten von Landschaften aufgreifen, das Bedürfnis danach viele bunte Farben zu benutzen und die Entdeckung von Playmais auf eine neue Art und Weise ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Sozialraumanalyse
2. Ausgangssituation
3. Teilnehmende Kinder
4. Sachanalyse
4.1 Kreativität
4.1.1 Was bedeutet Kreativität?
4.1.2 Was kann durch Kreativität bei Kindern gefördert werden?
4.1.3 Wie wird die Kreativität der Kinder bei der Lernsituation gefördert?
4.2 Playmais
4.2.1 Was ist Playmais?
4.2.2 Was wird durch Playmais in der Lernsituation gefördert?
4.3 Pädagogisches Handpuppenspiel
4.3.1 Warum ist das pädagogische Handpuppenspiel sinnvoll?
4.3.2 Wie wird das Handpuppenspiel bei der Lernsituation eingesetzt?
4.4 Empathie
4.4.1 Was ist Empathie?
4.4.2 Wann entwickeln Kinder Empathie?
4.4.3 Was versteht man unter prosozialem Verhalten?
4.4.4 Welches prosoziale Verhalten wird in der Lernsituation bei den Kindern angesprochen?
4.5 Materialien
4.6 Mögliche Fragen der Kinder
5. Eigene Ziele
5.1 Materialaufzählung
6. Praktische Vorbereitung
6.1 Zeitrahmen
7. Geplantes Vorgehen
8. Quellen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Gestaltung und Begleitung einer pädagogischen Lernsituation im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung, in welcher Kinder durch kreatives Arbeiten mit Playmais und den Einsatz eines pädagogischen Handpuppenspiels in ihren sozialen und emotionalen Kompetenzen gefördert werden.
- Förderung von Kreativität und Fantasie beim Gestalten mit Playmais
- Stärkung der Empathie und des Mitgefühls durch Handpuppenspiel
- Anbahnung von prosozialem Verhalten und Perspektivwechsel
- Entwicklung von Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer
- Einsatz von spielerischen Methoden zur emotionalen Begleitung
Auszug aus dem Buch
4.4.2 Wann entwickeln Kinder Empathie?
Kinder entwickeln gegen Ende des zweiten Lebensjahres die emotionale frühkindliche Empathie: sie entwickeln die ersten Fähigkeiten von Einfühlungsvermögen und Perspektivenübernahme (vgl. Bensel, Haug-Schnabel, 2017, S.93). Dies setzt voraus, dass sie in der Lage sind festzustellen, dass die Emotionen, die sie bei anderen beobachtet haben, nicht ihre eigenen sind; dafür ist eine Herausbildung des Selbstkonzeptes notwendig (Vollmer, 2012, S.68). Die Empathie in diesem Alter ist noch nicht ganz ausgereift. Es handelt sich dabei um ein Mitleiden mit der betroffenen Person. Das Kind ist aber noch nicht in der Lage sich vollständig in die Person hineinzuversetzen oder sich Gedanken dazu zu machen, wie sie der Person helfen oder sie trösten kann (vgl. Bensel, Haug-Schnabel, 2017, S. 93). Diese Fähigkeiten entwickeln sich gegen Ende des vierten Lebensjahres eines Kindes, denn dann „findet die hierfür notwendige Reifung in den neuronalen Kontroll- und Steuerarealen des präfrontalen Kortex (Stirnhirn) statt“ (Bensel, Haug-Schnabel, 2017, S.93).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Sozialraumanalyse: Dieses Kapitel beschreibt relevante Orte in der Umgebung wie Parks und Spielplätze, die für Ausflüge mit den Kindern genutzt werden.
2. Ausgangssituation: Es wird die Gruppendynamik nach der Pandemie geschildert sowie das Interesse der Kinder am Gestalten mit Knete und verschiedenen Materialien.
3. Teilnehmende Kinder: Eine detaillierte Vorstellung der vier ausgewählten Kinder erfolgt hier, inklusive ihrer Stärken, Interessen und besonderen Bedürfnissen.
4. Sachanalyse: Dieses Kapitel bildet den theoretischen Rahmen und beleuchtet die Bereiche Kreativität, Playmais, Handpuppenspiel und Empathie gründlich.
5. Eigene Ziele: Hier werden die groben und feinen Lernziele definiert, die durch die geplante pädagogische Aktivität erreicht werden sollen.
6. Praktische Vorbereitung: Der Fokus liegt auf der Materialauswahl, Raumgestaltung und dem Zeitmanagement für die Durchführung der Lernsituation.
7. Geplantes Vorgehen: Dies stellt den konkreten Ablauf der Lernsituation dar, unterteilt in Einleitung, Hauptteil mit Handpuppe und den Ausklang.
8. Quellen: Ein Verzeichnis der verwendeten Fachliteratur und Internetressourcen.
Schlüsselwörter
PIA, Lernsituation, Kreativität, Playmais, Handpuppenspiel, Empathie, prosoziales Verhalten, Perspektivwechsel, Sozialkompetenz, Feinmotorik, Frühkindliche Entwicklung, pädagogische Ausbildung, Rollenspiel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert eine geplante und durchgeführte pädagogische Lernsituation für Kinder im Kindergartenalter im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung (PIA).
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit verbindet die kreative Gestaltung mit dem Material Playmais mit dem Einsatz einer Handpuppe, um soziale Kompetenzen und Empathie bei Kindern zu fördern.
Was ist das Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, Kindern durch eine Geschichte und anschließendes kreatives Arbeiten Impulse zu geben, die Empathie, Mitgefühl und prosoziales Verhalten anregen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf entwicklungspsychologische Grundlagen zur Empathie und Kreativität sowie auf pädagogische Ansätze zum Einsatz von Handpuppenspiel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert theoretisch die verwendeten Konzepte und beschreibt detailliert die Vorbereitung und den geplanten Ablauf der Aktivität mit den Kindern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind PIA, Lernsituation, Kreativität, Empathie, Handpuppenspiel, Playmais und soziale Kompetenz.
Wie reagiert die Handpuppe Rebo in der Geschichte?
Rebo schildert den Kindern, dass er durch einen starken Windzug sein Haus und seine Besitztümer verloren hat, was bei den Kindern Mitleid und Hilfsbereitschaft auslöst.
Warum wurde Playmais als Material gewählt?
Playmais ist vielfältig einsetzbar, durch Wasser leicht form- und klebbar und bietet den Kindern die Möglichkeit, kreativ eigene Vorstellungen wie Landschaften oder Figuren umzusetzen.
Wie werden die Kinder in den Prozess einbezogen?
Die Kinder schlagen eigenständig Lösungen vor, um der Handpuppe zu helfen, und gestalten anschließend frei eigene Werke, die sie der Puppe präsentieren.
- Arbeit zitieren
- Angela Pronesti (Autor:in), 2021, Gestalten mit Playmais, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253522